14.09.2017 - Publireportage

2 × JA zu sicheren Renten

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Ich wende mich mit einem grossen Anliegen an Sie: Am 24. September stimmen wir über die Altersvorsorge 2020 und die dazugehörige Finanzierung ab. Ich möchte Ihnen zeigen, warum ich mich mit Herzblut für beide Vorlagen einsetze. CHRISTINE EGERSZEGI-OBRIST
 

Seit 20 Jahren ist jeder Versuch einer Reform der ­Altersvorsorge gescheitert, weil alle politischen Lager auf ihrer Meinung beharrten. Die einen sagten: Rentenaltererhöhung für Frauen ohne Lohngleichheit und Rentenklau in der 2. Säule gibt es nicht. Die anderen wollten Rentenalter 65/65, schrittweise bis 67 und nahmen bei der Senkung des Umwandlungssatzes ­tiefere Renten in Kauf.

Mit der Rentenreform ist uns endlich ein ausgewogener Kompromiss gelungen, der die Renten sichert bis 2030. Er bringt Rentenalter 65 für alle, die Möglichkeit, mit Teilrenten die Pensionierung zwischen 62 und 70 zu wählen, eine Senkung des Umwandlungssatzes von 6,8 auf 6,0% mit einer Kompensation der Ausfälle und eine moderate Zusatzfinanzierung. Der Ausgleich in der AHV verhindert, dass es wieder zu einer reinen Abbauvorlage wird. Dazu müssen alle, auch die Jungen und wir bisherigen Rentner, etwas beitragen. Die Sicherung der Renten sollte es uns aber wert sein.

Wir dürfen es nicht zulassen, dass unsere Altersvorsorge an die Wand gefahren wird: Wenn keine Reform gelingt, steigen die jährlichen Defizite der AHV rasch an. Bereits in 8 Jahren fehlen 3 Mrd. und unser wichtigstes Sozialwerk würde schnell ausbluten. Wir wollen doch kein Finanzdebakel wie früher bei der IV, denn das müssten die jüngeren Generationen bezahlen.

So ist für mich das doppelte JA ein Bekenntnis zur Wichtigkeit unserer Altersvorsorge und zum Willen, gemeinsam Lösungen zu finden.

Christine Egerszegi-Obrist
Ehem. Ständerätin/ Nationalratspräsidentin 06/07

Gastautor: 
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