20.11.2017 - Publireportage

Das Tier im Leben älterer Menschen

Kategorie: 
Tiere sind für viele ältere Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Manche verknüpfen mit ihnen wunderschöne Erinnerungen in der Natur, andere geniessen die stille Freundschaft zu ihrem tierischen Kumpan. Wir freuen uns daher sehr, dass an dieser Stelle in Zukunft in Zusammen- ­arbeit mit dem Zürcher Tierschutz jeweils über ein tierisches Thema berichtet wird. In dieser Ausgabe 5 Fragen an Rommy Los, Co-Geschäftsleiter Zürcher Tierschutz.

 

Rommy Los, welche Berührungspunkte sehen Sie zwischen Senioren und Senior­innen und Tierschutz? 
Gerade in unserer Tierheimarbeit treffen wir tagtäglich auf das Zusammenspiel von älteren Menschen und Tieren. Manche Senioren suchen einen passenden tierischen Begleiter aus dem Tierheim. Andere können kein eigenes Tier haben und möchten uns dafür gelegentlich als Katzenstreich­ler / innen unterstützen. Es gibt aber auch traurige Situationen, wenn etwa der Tierrettungsdienst eine Katze bringt, weil der / die Besitzer / in unvorbereitet ins Spital musste. Aber auch hier finden wir immer eine Lösung.

Studien belegen, dass Heimtiere wie Hunde oder Katzen auf ältere Menschen positive Einflüsse haben können. Wie erklärt man sich das?
Tiere geben dem Menschen Struktur im Alltag, Verantwortung, Zuneigung und je nach Haustier auch noch Bewegung und zwischenmenschliche Kontaktmöglichkeiten. All dies wirkt sich gerade auf ältere Menschen positiv aus, manche blühen regelrecht auf. Ebenso wichtig ist aber natürlich, dass auch das Tier alles bekommt, was es braucht.

Gibt es auch problematische Aspekte im Hinblick auf ältere Menschen und ihre tierischen Begleiter?
Ja, die gibt es, aber nicht mehr als bei anderen Altersgruppen. Sie sind nur etwas anders gelagert. Schwierig wird es dann, wenn die eigenen Fähigkeiten überschätzt und die Bedürfnisse der Tiere unterschätzt werden. Zum Beispiel, wenn es um den Bewegungsdrang eines jungen Hundes geht oder um den Pflegeaufwand für eine Langhaar-Katze.

Welche weiteren Aufgaben neben der Führung des Tierheims erfüllt der Zürcher Tierschutz noch?
Wir beantworten pro Jahr über 7500 Anfragen rund ums Tier und rücken etwa jeden vierten Tag aus, um mögliche Tierschutzverstösse vor Ort zu kontrollieren. Auch unterstützen wir diverse Forschungs­projekte, sind sehr aktiv im Jugendtierschutz und setzen uns für bessere Gesetze zum Wohl der Tiere ein. Dies ist nur ein Teil unserer Tätigkeiten.

Herr Los, der Zürcher Tierschutz und die Schwäne auf dem Zürichsee sind eng miteinander verbunden. Was hat es damit auf sich? 
Bereits bei der Gründung des Vereins vor 161 Jahren war die Jugendarbeit ein zentrales Anliegen. Die Schwanenkolonie war ein Geschenk vom Zürcher Tierschutz an die Stadt Zürich: Mit den exotischen Schwänen wollten wir der Jugend die Faszination für die Schönheit eines Tieres näherbringen. Ein Anliegen, dass sich heute durch alle Generationen zieht.

Vielen Dank Herr Los für das Gespräch!

 

Zürichbergstrasse 263, 8044 Zürich
info@zuerchertierschutz.ch
zuerchertierschutz.ch
PC-Konto: 80-2311-7

Als privater Verein erhalten wir keinerlei Subventionen und finanzieren uns ausschliesslich durch Spendengelder.

 
Gastautor: 
Publireportage

 Teilen
Nach Oben