Debatten über aktuelle politische, gesellschaftliche und soziale Themen.
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Anton Schaller hat dazu am 10. Juli die Kolumne "Eigenwillig, brilliant - kein Parteisoldat" geschrieben. Inzwischen hat er von BR Moritz Leuenberger eine Antwort erhalten, die ich dem Artikel von Anton Schaller als Kommentar beigefügt habe.
Answers
Brilliant?
Es ist Herrn Schallers Kolumne, und was er in seinem Hass auf die SVP schreibt ist seine Sache.
Aber wenn ich das Gesicht von Moritz L. sehe, kommt er mir eher hinterhältig vor denn als "brilliant".
Siehe Schlammschlacht Kopp-Affäre, seine Rolle bei der "Aufarbeitung" des Mordes an Pascale Brumann*, seine hysterische Waldsterbenprognose ("Es ist bereits Fünf nach Zwölf"), seine Verschärfung der Messtoleranz auf 3 km/h zwecks Kriminalisierung (und erfolgreicher "Bewirtschaftung") von tausenden von Kleinstübertretungen begleitet von scheinheilig-schrillen "Raser!, Raser!"-Rufen.
*http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2007-36/artikel-2007-36-leiche-im-keller.html
Wenn Politiker in die Kamera lächeln:
http://www.youtube.com/watch?v=ZgTddlfYc-k&feature=related
Wenn die "Weltwoche" ins
Wenn die "Weltwoche" ins Seniorweb lächelt - dann gar nicht ignorieren! (wie der Österreicher sagt)
Sondern eine ungeköppelte Zeitung kaufen.
Gruss Bernhard
Bernhard Schindler Redaktor Seniorweb alt. stv. Chefredaktor Zofinger Tagblatt
Wenn die "Weltwoche" ins Seniorweb lächelt...
Eines Mannes Rede, ist keines Mannes Rede. Man soll sie hören alle bede. Und da hat sogar "der Köppel" bei mir noch Platz.
Wir hätten für unseren Turnverein einen fähigen Präsi-Kandidaten
können ihn aber nicht wählen, weil er katholisch ist. Es hat nämlich schon vier Katholische im Vorstand, aber nur zwei Reformierte. Darum muss es diesmal wieder ein Reformierter sein. Wahrscheinlich kann Fritz (das wäre dann der reformierte Präsidentenanwärter) das nächste Turnerchränzli ebenso wenig organisieren wie seinerzeit die Festwirtschaft, als die Friteuse brannte und der Kühlwagen übers Wiesenbord kippte, weil er vergass, den Keil zu unterlegen.
Schade. Josef, der katholische Kandidat wäre absolute Spitze.
Albert, der Chef der Senioren-Turnergruppe sagte, als er von unserem Problem hörte, dass wir jetzt nicht den Wägsten wählen können, wir täten ja alle spinnen, das sei hier doch keine Bundesratswahl.
Dasch doch en tumme Schnörri, odr?
können ihn aber nicht wählen, weil er katholisch ist...
Das erstaunt mich echt, vor allem, dass man in eurem Turnverein überhaupt weiss, was einer ist. Bei den zahlreichen Kirchenaustritten wäre es wohl an der Zeit, dass auch diese Minderheit, jene der Ausgetretenen, im Vorstand vertreten ist. Zurück zum BR. An was glauben wohl diese Männer und Frauen und wie sind sie getauft? Das habe ich mir noch nie überlegt, obwohl ich davon ausgehe, dass Doris Leuthard katholisch ist, oder zumindest "christlich".
Halt! Satire!
War mein Beitrag noch zu wenig bizarr?
Das war Satire!
So etwas gibt es doch in keinem Turnverein!
So etwas gibt es doch höchstens in..., na, lassen wir das.
:-)
Jetzt wird es aber höchste Zeit, dass hier im Senilorenweb das Einfügen von Smileys ermöglicht wird.
War mein Beitrag noch zu wenig bizarr?
Bizarr? Nein, dein Beitrag schien mir aus dem Leben gegriffen, dem Landleben. So stellt sich der Städter die heile Welt auf dem Lande vor und ist erstaunt, dass es sie noch gibt. Zum Beispiel in der Innerschweiz, wo es keine Roten und Grünen gibt, sondern nur Konservative und Liberale. Vermutlich stimmt aber auch das nicht mehr. Wichtig ist: Wir kriegen zwei neue Bundesräte, zwei weibliche oder einen männlichen und einen weiblichen und vielleicht zwei aus dem Kanton Bern. Dann sind sie dann wohl beide protestantisch. Aber selbst das ist in unserer unsicheren Zeit nicht mehr garantiert ;-)
Leuenberger zur "Vernunft" gezwungen
Wann ein BR zurücktritt, ist sein freier Entscheid. so haben wir es gelesen, so will es die Tradition. Davon hat BR ML Gebrauch gemacht. Nach 15 Jahren war im die Sache sowieso etwas verleidet, weshalb er sich schon seit geraumer Zeit aufs Schreiben und Vortragen von Reden spezialisiert hatte, die von der intellektuellen Linken gerne als humorvoll, launig und tiefschürfend apostrophiert wurden. Humor ist Geschmacksache; persönlich fand ich die Pointen nie so richtig zum Lachen, manchmal sogar eher peinlich - aber es hatte Stil, guten oder schlechten bleibe mal dahingestellt. Neben den grossen Auftritten am Rednerpult lag offensichtlich BR ML die UN-Klimakonferenz in Cancún (Mexiko), die anfangs Dezember stattfinden wird, ausserordentlich am Herzen. Nein, mit dem Sonderzug der SBB wird ML nicht dorthin fahren. Aber fliegen möchte er alleweil, der Umwelt zu liebe (mit Zertifikat auf Kosten Steuerzahler); deshalb auch das ursprüngliche Rücktrittsdatum von Ende Dezember. Nun hat man aber eine Lösung gefunden. BR ML tritt zusammen mit BR Merz zurück und nach Cancún darf der "Alt-Bundesrat" dann im Dezember als Delegationsleiter. Vermutlich ist er also für die Hotelreservation und den Menü-Plan verantwortlich, möglicherweise aber für gar nichts. Wir gehen davon aus, dass er die fehlende Verantwortung mit einem Grundsatzreferat zum Klimawandel kompensieren wird. Die Schweiz ist diesbezüglich, dank BR ML, vorbildlich, könnte aber noch sehr viel besser werden, z.B. durch eine Verdoppelung der CO2-Abgabe. Die Rede dürfte launig und humorvoll werden aber für die Daheimgebliebenen kaum zum Lachen. Bon voyage, Maurice!
Sonderzug?
Rosano Verde schreibt u.a. Nein, mit dem Sonderzug der SBB wird ML nicht dorthin fahren. Aber fliegen möchte er alleweil, der Umwelt zu liebe (mit Zertifikat auf Kosten Steuerzahler);
Nein, gewiss nicht, aber hier wäre doch ein Segelboot ökologisch gesehen das einzig richtige. Andere sind schon die Strecke gerudert, ein bisschen Fitness wäre für den eher schmächtigen BR auch am Platz und die Zeit würde auch ausreichen, die humorvolle Rede zu finalisieren und auswendig zu lernen.
Und ich befürchtete schon
ich sei der einzige, der das (auch) so sieht.
Völlige Zustimmung!
Was kommt wohl nach ML?
Wieder ein Planetenretter?
Es sei scheint's wieder ein böser Asteroid Richtung Erde unterwegs.
Vermutlich könnte man den mit einer exklusiven Schweizer Sondersteuer von seiner Bahn ablenken.
"my-meteor tax©"
Was kommt wohl nach ML?
Im UVEK kommt Doris Leuthard. Alles andere wäre eine Überraschung. Das wäre ein grosser Fortschritt und ein wichtiger Schritt in Richtung Vernunft. Als SP-Bundesrätin wäre wohl Simonetta Sommaruga im "Landesinteresse". Die CVP dürfte sich grossmehrheitlich für diese Kanditatin entscheiden. Das ergibt sich schon aus ihrem Lebenslauf:
Sommaruga wuchs mit zwei Brüdern und einer Schwester in Sins, Kanton Aargau, auf. Sie besuchte das Gymnasium in Immensee, Kanton Schwyz, und schloss es mit der Matura ab. Anschliessend bildete sie sich in Luzern, Kalifornien und Rom zur Pianistin aus. Von 1988 bis 1991 studierte sie an der Universität Freiburg Anglistik und Romanistik.
Man darf annehmen, dass Sommaruga die drei Landessprachen fliessend spricht und auch in der lingua franca Englisch eine gute Figur abgibt. Sie hat das Konzertdiplom als Pianistin und Wurzeln im Aargau. Eine in der Wolle gewaschene Bernerin ist sie kaum, weshalb auch der FDP-Kandidat Schneider-Ammann kaum im Wege steht, falls er als zweiter BR gewählt würde. Persönlich zöge ich Karin Keller-Sutter vor, weil sie die Ostschweiz vertritt, Regierungserfahrung mitbringt, bei Krawallbrüdern und kriminellen Asylanten grossen Mut bewies und ihre "Karriere" nicht als "Schwiegersohn/tochter" begonnen hat. Die SVP dürfte schliesslich Keller-Sutter wählen, die SP wohl eher Schneider-Ammann, ein wirtschaftspolitischer Hardliner, aber in andern Dingen eher mutlos. Man nennt es neuerdings "Sozialkompetenz".
Die SP macht vorwärts
Das Rennen um die Nachfolge von Bundesrat Moritz Leuenberger ist lanciert: Die Berner SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga hat bekannt gegeben, dass sie als Kandidatin zur Verfügung steht. Die 50-Jährige gilt als Kronfavoritin für den frei werdenden Regierungssitz. Zuvor war sie von der Bernischen SP einstimmig zu Handen der SP Schweiz nominiert worden.
Simonetta Sommaruga
Frau Sommaruga wäre wohl eine zu gute Bundesrätin. Auf bürgerlicher Seite werden deshalb bereits Vorbereitungen getroffen ihre Wahl zu verhindern. Es darf ja wohl nicht sein, dass eine SP-Bundesrätin besser ist als die BR der eigenen Partei. Zudem müssen doch auch noch die Abocker geschützt werden und eine Konsumentenschützerin würde doch wohl eher "nur" das Volk schützen wollen.
Wie krank doch unser System ist!
Ein interessanter Artikel von Daniel Binswanger im Magazin.
>> Wie soll ich ein Land regieren, in dem es mehr Käsesorten als Tage im Jahr gibt? (Charles de Gaulle) <<
Bundesratswahlen
Warum will man uns Stimmbürger den ausscheidenden BR Leuenberger noch schmackhaft machen?
Ich versteh auch nicht, dass die nun zu wählenden Bundesräte dem Stimmbürger in allen Facetten in den Medien vorgeführt wird.
Wir Stimmbürger wählen den BR nicht, wir sind also die falsche Adresse. Wir haben einfach die Resultate der Eidg. Legislativen zur Kenntnis zu nehmen!! Das wäre dann alles. Mit besten Grüssen rb
Also......
lieber ruedibasel, eine Maulhalten-Demokratie! Eine "Lass-die-andern-machen-Demokratie".
Wie kannst Du Dir eine Meinung bilden, wenn niemand dazu etwas sagt oder schreibt? Man muss doch mindestens die Argumente kennen können, die zu einem Resultat führen, sonst steht man u.U. vor dem Resulat wie der Esel vor dem neuen Stalltor.
Lies ev., was von einer guten Nachfolgerin gesagt wird, und weshalb sie schon jetzt als halb abgeschoben gelten muss. Vor vielen Jahren habe ich hier einmal geschrieben, Politik sei eine Hure und wurde arg zusammen getrampelt. Aber diese Tatsache zeigt sich leider immer mehr. Es wird nicht nach guten Leuten, die etwas bewirken können für alle, ausgeschaut, sondern nach denen, welche eigene Gelüste am ehesten befriedigen, genau wie eine gute Hure!
Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)
Ruedibasel hat recht
Wiederhole: Es gibt keine Volkswahl der Bundesräte. Das wird andernorts entschieden.
Und wie es dabei zu und her gehen kann, haben wir das letzte Mal gesehen: Grölende "Volksvertreterinnen" der vereinigten Verliererparteien nach dem erfolgreichen Abschuss eines amtierenden Kandidaten inklusive Wahl einer Verräterin. Ich will mir das ganze Geschnörr im Vorfeld und während der Wahl nicht noch einmal antun.
Was ich in Presse und Rotfunk glaubwürdig finde, ist einzig noch der Wetterbericht.
An turik
"Grölende "Volksvertreterinnen" der vereinigten Verliererparteien nach dem erfolgreichen Abschuss eines amtierenden Kandidaten inklusive Wahl einer Verräterin." "
Müssen solche Texte wirklich sein?
Einen schönen Sonntag
Edwin Merki
Frau Sommaruga wäre wohl eine zu gute Bundesrätin...
Kann schon sein. Aber eine besonders gute Steuerzahlerin war sie nicht. 2006 war das Familieneinkommen für das Jahr (gemäss Weltwoche, die man natürlich nicht lesen sollte) zusammen mit ihrem Dichtergatten nur gerade 16,000 Franken. Vermutlich hat die Sommaruga aus ihrem Gemüsegarten gelebt. Sozialhilfe hat sie nicht bezogen, die Krankenkasse hat sie aus der Privatschatulle bezahlt. Wie man das mit weniger als CHF 2,000.- pro Monat anstellt, das wissen die Götter, und natürlich die Sommaruga. Man sollte ihr das Finanzdepartement geben. Man kann auch von den Armen das Sparen lernen, wie Figura zeigt.
Sommaruga
Rosano Verde,
Die Familie Sommaruga versteuert (Zitat Weltwoche - gar nicht meine Lektüre) 120 000 Franken Einkommen und ein Vermögen von 610 000 Franken.
Wie soll man davon nicht leben können? Die Mehrheit der Schweizer lebt mit weniger.
Wen interessiert 2006 noch? Hallo, wir sind 2010 .... aufwachen!
Und noch etwas:
Müssen Bundesratskandidaten reich sein? ... oder unterstellst Du der Familie Sommaruga etwa Steuern zu hinterziehen?
>> Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil. <<
Und auch Artikel........
welche in Zeitungen (gleich welcher Art) gedruckt werden, müssen nicht immer stimmen. Manchmal ist es sogar nur der Druckfehlerteufel, der eine Null (oder so) vergisst. Oder ein Journalist schreibt einen vielleicht sogar unfreiwilligen Witz!
Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)
Maulhalte-Demokratie
Liebe etna,
Ich glaubte eigentlich ich hätte mich pointiert ausgedrückt, es geht mir nur darum, dass dieser Medienrummel zur die kommenden Bundesratswahl einfach an die falschen Empfänger gerichtet ist.
Nicht wir müssen auf den Geschmack der richtigen Person kommen, sondern die Eidg. Parlamentarier.
Zur "andern machen lassen Demokratie", ich lasse die andern nicht einfach machen, sondern ich werde meine Schlüsse bei den kommenden NR-Wahlen ziehen. Da habe ich etwas zu wählen und zu sagen.
Ja etna, nimms mir nicht übel, "wie man in den Wald schreit so das Echo". Einen schönen Sonntag wünsch ich allen rb
EU
Eigentlich wurde von BR Moritz Leuenberger ausgegangen,
bei Frau Sommaruga, einer EU-Anhängerin, müsste eigentlich doch berücksichtigt werden, dass ein EU-Beitritt unweigerlich den Einsatz unseres Militärs im Auslande bedeuten würde, die SP (eine Partei, für die ich starke Sympathien empfand) nun als Kriegspartei? Scheusslich! Man wird mir entgegenhalten, dass das nur friedenserhaltende Einsätze seien. Quatsch. Jeder, der an einer Kriegshandlung teilnimmt, ist Partei – sogar, wenn der Einsatz von der UNO (einem käuflichen Verein) abgesegnet ist.
Im Kongo sei die zivile Bevölkerung nicht ausreichend geschützt worden, es kam zu verbrecherischen Übergriffen. In Ex-Jugoslawien standen holländische Truppen und liessen Verbrechen geschehen, da sie keinen Schiessbefehl hatten – man spricht nicht einmal mehr davon.
Armer Schweizerkommandant vor Ort, die obenaufgeführten Beispiele zeigen, dass er es nicht richtig machen kann – greift er ein, hat er seine Kompetenz überschritten, greift er nicht ein, lässt er Verbrechen geschehen. Also: EU NEIN – das müssen alle im Bundesrat wissen.
Keine Angst........
lieber ruedibasel! So schnell nehme ich etwas nicht übel. Die Tatsache, die Du erwähnst ist ja korrekt.
Aber um die Mitrglieder, die politisch etwas zu sagen haben werden in diesen Bundesratswahlen, und die wir wählen, zu kennen, müssen wir ja auch deren Propaganda hören oder lesen. Weshalb also nicht das auch hören oder lesen, was über die schlussendlich zu wählenden Bundesräte geschrieben wird? Oder wie diejenigen in den Parteien, die das Sagen haben und dann diese Wahl vornehmen können, damit umgehen? Wer sich selber Scheuklappen verpasst, verpasst oft auch Wichtiges, was besser sein könnte als das eigene Credo.
Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)
Müssen Bundesratskandidaten reich sein?
Nein, müssen sie nicht. Stellt sich bloss die Frage, ob sie "arm" sein müssen, wenn sie als SP-Kandidatin glaubwürdig sein wollen. "Arm" sind sie beide nicht, weder die Sommaruga noch die Fehr. Aber vor allem Jacqueline Fehr gefällt sich sehr als "Arbeiterkind". Davon ist sie heute weit entfernt, aber es macht sich halt gut.
Sind die Bundesratswahlen vorüber?
Nicht, dass es für mich von grosser Bedeutung wäre, aber wenn es bei der Pösteliverteilung schon wieder Päckli und Strategieränkespiele abgesetzt hätte, müsste ich wenigstens meine Meinung nicht ändern.
Sind die Bestgeeigneten an den Plätzen? Macht Diejenige, die so aussieht, wie sie ist, ihren Job wenigstens noch sauber fertig während ihrer ordentlichen Amtszeit?
Nimm es gefasst......
turik, nach dem, was ich heute morgen in der Zeitung gelesen habe, scheint es schlimmer als vorher zu sein! Und ich bin in keiner Partei und habe daher kein persönlichres Interesse an wer mit wem!
Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)
also...
... ich hatte schon ganz zu Anfang, bei der Blocher-Abwahl, mit E.Widmer-Schlumpfs Absichten ein ungutes Gefühl. Für mich legt diese Frau wirklich ein unangenehmes Machtgehabe und "Karrierengeilheit" an den Tag. Diese neue Episode wird nun zu einem Bumerang für sie werden, ich hoffe es, und das ist auch richtig so! Ihr Abgang wird 2011peinlich werden.
Frau Sommaruga ist mit dem "Nachlass" von E.W-Sch. nicht am richtigen Ort. Auch das wird zu grösseren Schwierigkeiten führen. Der Start mit den Neuen, mit dieser unglücklichen Rochade, steht wirklich unter einem ungünstigen Stern.
Bei der Rochade hatten wir noch Glück ....
denn , Ueli Mauerer sein Departement behalten.
Ich sehe kein Problem darin, dass Frau Sommaruga nicht Juristerei studiert hat. Es geht beim Amt Bundesrat auch darum, dass sinnvolle Fragen aufgeworfen werden.Und das kann ein Nicht-Jurist ebensogut, wenn nicht sogar unbefangener.
Im Justiz-. und Polizeidepartement sind auch wichtige Themen enthalten. Z.B. Abkommen mit anderen Staaten über die Rücknahme von Asybewerbern oder Straftätern. Es geht also um Strategien und Veränderungen, welche auch in der Schweiz dauernd nötig sind. Und daher bin ich der Meinung, dass Frau Sommaruga im EJPD sehr nützliche Arbeit leisten kann. Als engagierte und anerkannte Ständerätin und Konsumentenschützerin mit Kenntnissen in vier Landesprachen, wird sie im Amt uns Bürger auch vor "zuviel" Justiz zu schützen wissen.
Ich wünsche.......
Frau Simonetta Sommaruga, als Bundesrätin - auch in diesem sog. Strafkämmerlein - viel Erfolg und hoffe, dass die Rechnungen einiger Strategen im Spruch landen: Wer andern eine Grube gräbt fällt selbst hinein!
Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)
Es ist doch schon ein starkes
Es ist doch schon ein starkes Stück, wenn der SP-Präsident so tut, als ob das EJPD einer SP-Bundesrätin nicht würdig sei.
Kurt
Im EJPD hat es genügend Juristen...
Woran sich Levrat stösst, weiss wohl nur er selbst. Simonetta Sommaruga sagte bloss, sie hätte sich einen Konsens gewünscht und nicht einen Mehrheitsentscheid mit Abstimmung. Der BR konstituiert sich selbst. Das ist auch in Vereinsvorständen so - und unsere Exekutive hat bekanntlich sehr vieles von einem Dorfverein, einfach auf höheren Niveau. Im Gemeinderat von Köniz war es wohl nicht viel anders, da weiss die Sommaruga Bescheid. Vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht, wenn im EJPD eine Pianistin den Ton angibt. BR EWS konnte es bekanntlich nicht lassen, ihren Chefbeamten immer wieder zu beweisen, wer die bessere Juristin im Hause war - und hat sich deshalb mit kreti und pleti angelegt, meistens gewonnen und die widerspenstigen Beamten in die Wüste geschickt. Ich möchte nicht ausschliessen, dass die Sommaruga selbst im EJPD einigermassen gut über die Runden kommt. Und in einem Jahr werden wohl zwei weitere BR-Sitze frei, dann wählt sie als Nummer 5. Weshalb also die Aufregung? Levrat ist noch jung, Wermuth ist noch jünger. Alter schützt vor Torheit nicht, Jugend auch nicht.
Obiger Beitrag von Rosano Verde erhält
20 Punkte.
:-)
Guten Morgen turki
nur 20 Pukte?
Gib jedem Tag die Chance, der Schönste deines Lebens zu werden. Mark Twain
Rosanna...
verdient für mich 100 Punkte (mindestens) für ihren Beitrag.
PS: Lassen wir doch jetzt einmal die neue Regierung arbeiten und sehen was sie leistet (oder nicht).
Jan
Der Privatmann Leuenberger dockt bei Implenia an...
Dagegen ist selbstverständlich nichts einzuwenden. Wir sind alle dankbar, wenn Alt-BR Leuenberger sein Einkommen mit eigener Arbeit verdient und damit die Pensionskasse des Bundes angemessen entlastet. Soweit ist es allerdings mit nur einem VR-Mandat bei Implenia wohl noch nicht. Alt-BR Leuenberger, vormals oberster Bauherr der Neat - und Implenia - immer noch Hauptprofiteur dieses "Jahrhunderbauwerks," haben sich gefunden. Eine Hand wäscht die andere. Früher war dies den "Wirtschaftsführern" der FDP und der CVP, allenfalls der SVP vorbehalten. Schön festzustellen, dass neuerdings auch die SP im Arbeitsmarkt fähige Kandidaten in der Teppich-Etage erfolgreich platzieren kann. Die Arbeit von Alt-BR Leuenberger in der Privatwirtschaft beginnt erst im nächsten Frühjahr. Es darf davon ausgegangen werden, dass er die Zwischenzeit mit der Möblierung seines neuen Büros im engsten Familienkreis an die Hand nehmen wird. Der Mensch Moritz Leuenberger, der Implenia besonders am Herzen liegt, wird auch seine Karriere als Privatmann in ausgesprochen gepflegte Atmosphäre in Angriff nehmen. Das war schon immer so. Implenia kann es sich leisten. Die Margen bei der Neat sind immer noch intakt - und sonst wird ein Zusatzkredit gesprochen.
und...
"Moritz Leuenberger Einsitz bei Swiss-StiftungAlt-Bundesrat setzt sich für die Anliegen der Schweiz in der Luftfahrt ein.
Alt Bundesrat Moritz Leuenberger nimmt in der Swiss- Luftfahrtstiftung Einsitz. Der Bundesrat hat ihn am Mittwoch gewählt. Die Swiss-Luftfahrtstiftung wurde im Zusammenhang mit der Übernahme der Fluggesellschaft Swiss gegründet. Sie hat zum Zweck, die Entwicklung der Swiss zu begleiten und sich für die Berücksichtigung der Anliegen der Schweiz in der Lufthansa-Gruppe einzusetzen."
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Die Gedanken sind frei.
Alt-BR Leuenberger nimmt in der Swiss- Luftfahrtstiftung Einsitz
Das macht sehr viel Sinn. Unter den gegebenen Umständen sollte bei künftigen Flugreisen ein Upgrading in die Erste Klasse problemlos funktionieren. Die zahlenden Erstklass-Passagiere werden sich ausserordentlich freuen, wenn ihr verehrter Alt-BR den besten Platz in der Kabine einnimmt und das Flugpersonal dienstbeflissen um den VIP herumschwänzelt. Als Ergänzung empfehle ich einen VR-Sitz bei Jet Aviation, für den Fall, dass auf ausgesuchten Destinationen ein Linienflug nicht zugemutet werden kann. Bei den SBB dagegen muss sich Alt-BR Leuenberger nicht weiter engagieren, denn das 1.-Klass-GA hat er ohnehin, wenn einmal alle Stricke reissen sollten.
Er wird auch Verwaltungsrat
Er wird auch Verwaltungsrat bei Implenia. Es ist ein 20%-Job, der mit 100'000 Franken entlöhnt wird (BZ). Er wird dort dafür sorgen, dass in Zukunft Baumaschinen mit Partikelfiltern gekauft werden.
Kurt
Verwaltungsrat
Seltsam, warum schweigen hier die Genossen?
Ein Buchstabe mehr im Parteikürzel hätte diese
Seiten besser gefüllt.
Die Genossen werden es doch
Die Genossen werden es doch nicht mit dem Kapital verderben wollen. Wo die Brötchen herkommen, wissen auch sie. Der Jung-Sozi hat ihnen einen gehörigen Schrecken eingejagt.
Kurt
Jung Sozi
Kurt Engelbrecht, der Jung Sozi hat sogar mir einen gehörigen Schrecken eingejagt! ;-( Ich kann nur hoffen, dass ihn die Rotsocken nie zum Zug kommen lassen!
Ironie des Schicksals
Zitat Kurt Engelbrecht: Die Genossen werden es doch nicht mit dem Kapital verderben wollen.
Die Ironie des Schicksal ist, dass sich neuerdings der Kapitalismus kommunistischer Machenschaften bedient und Firmen verstaatlicht (General Motors) und mit gewaltigen Finanzspritzen und Auflagen eingreift (Banken) um sich aus dem Schlamassel zu retten.
Ich glaube es muss etwas zwischen Kapitalismus und Kommunismus geben das nachhaltig ist und wieder den Menschen im Mittelpunkt sieht. Ich bin mal gespannt, welche Modelle die Jungen bringen, nachdem in unserer Generation zwei Modelle gescheitert sind.
>> Wer kann erwarten, die Menschheit werde gute Ratschläge befolgen, wenn sie nicht einmal Warnungen zur Kenntnis nimmt? (Jonathan Swift) <
Eine weitere Ironie ist es,
Eine weitere Ironie ist es, dass sich der Kommunismus kapitalistischer Methoden bedient: Kuba entlässt eine Million Staatsangestellte, weil sie nicht mehr rentieren. Man empfiehlt ihnen, sich in der Privatwirtschaft, die wieder erstehen soll, Arbeit zu suchen. Von Sozialplan nicht die Rede.
Kurt
Die Ironie des Schicksal ist, dass
...der US-Staat den GM-Konzern in der Baisse mit Milliarden unterstützt hat, investierte, und nun mit zig Milliarden Gewinn die neuen Aktien verkauft. Die alten Aktionäre gehen leer aus. Wer ist der bessere Investor, der US-Staat oder die privaten Aktionäre, die notabene dem Staat zu Höchstpreisen die neuen Aktien abgekauft haben (nachdem sie bei den alten Aktien alles verloren hatten)? Und die puristischen "Rotsocken" checken es noch immer nicht. Die "Schwarzsocken" leider auch nicht. Man sollte den US-Staat nicht unterschätzen. We have no money, but we still got credit. Immerhin das. Der Unterschied zu Griechenland und Irland ist eklatant.
SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer fordert...
Die notorische, etwas in die Jahre gekommene Parlamentarierin fordert viel, wiederholt und fortgesetzt, wo immer sie steht und geht, aber vor allem im öffentlichen Raum. Sie fordert auch jetzt wieder und wie immer: Zu Lasten Dritter! Das macht Alt-BR Moritz Leuenberger schon fast wieder sympathisch. Die Leutenegger Oberholzer wird mit Sicherheit mit dem guten Beispiel vorangehen. Mandate in einem ernst zu nehmenden Verwaltungsrat sind bei ihr nicht zu befürchten. Fazit: Nenne niemals Sittsamkeitm, was Mangel an Gelegenheit.
eh eh eh !!
Rosano Verde, beschreibst Du auch ein männlicher Parlamentarier als etwas in die Jahre gekommener?
Auf diese sexistischen Unterschiede bin ich nämlich gar nicht gut zu sprechen :-(
In die Jahre gekommen...
Honny soit qui mal y pense.
Ja , das tue ich auch bei Männern: Otto Stich ist sehr in die Jahre gekommen - und das schon ziemlich lange. Christoph Blocher leider auch. Manchmal tut er einem fast ein wenig leid. Aber es geht gerade noch, obwohl er das Zenit eindeutig überschritten hat, so wie ich übrigens auch. Aber ich bin ja keine öffentliche Person. Das kann man von der Susanne Leutenegger Oberholzer nicht behaupten. Verstecken muss sie sich nicht. Eine öffentliche Person darf sie sein. Kritik kann sie einstecken, darf man vermuten, weil sie auch gehörig austeilt. Aber auch Frauen sind nicht sakrosankt, wenn sie sich im Stile einer Schiessbudenmamsel - de Herr emol probiere - präsentieren und völlig unbekümmert jedem Wirschaftsführer öffentlich an den Karren fahren. Abzocker vs. Schiessbudenfigur. Was ist da wohl schlimmer? Vermutlich "Schiessbudenfigur" - aber sie hat es - aus meiner Sicht - nicht besser verdient. Schande über mich.