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Schweiz: Heillos übervölkert

100 réponses [Dernière contribution]
11. août 2011 - 11:45
Roberto Binswanger

Ich verzichte auf die Diskussion dieses Themas!

Answers

Sterngucker

Lass Dich nicht verrückt machen

Roberto.

Auch wenn der zitierte "Börsen-Spezialist" - von denen es ja viele gibt - den Weltuntergang predigt, so hat er auch keine Rezept, wie man die jetzige "Multi-Krise" nach der Bankenkrise von 2008 weltweit wieder flicken könnte.

Ich glaube eher, dass alle die aufgeblasenen Börsenspekulanten und Finanzjongleure eher ihrem Computer als ihrem eigenen Gewissen und (Wissen) glauben.  Börsengeschäfte sind Glaubenssache welche weniger auf Wissen denn auf Gerüchte fussen. Gut abzulesen am Umstand, dass Aktien- Kurse von Firmen welche voll beschäftig sind und gute Gewinne erzielen, schwanken wie verrückt. 

Und ich behaupte einmal kühn,  niemand  aus dieser "Fachwelt" hat das noch im Griff.  Wenn es jemand weiss, so soll er uns das so erklären, dass man daran  "glauben" kann. Siehts Du, schon wieder das Wort "Glauben".

Heute in de WOZ:  Die Vielfachkrise.    Warum der Wahnsinn um sich greift.

Banken und Spekulanten treiben dank der Milliarden aus den Rettungsfonds jene vor sich her, die ihnen in der Finanzkrise aus der Patsche gholfen haben  ( Elmar Altvater, Oekonom und emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin)  Zitat Ende.

Roberto Binswanger

Am Thema vorbei

Sterngucker, Du schreibst völlig am Thema vorbei. Ich nehme deshalb meinen ersten Beitrag raus.

Borki

Linkes Tabu

Es gibt Leute, die das Problem der steigenden Übervölkerung in der Schweiz nicht diskutieren wollen. Warum wohl? Weil sie insgeheim genau wissen, dass es zu einem noch grösseren Problem heranwächst, sie sich aber öffentlich weiterhin lieb und nett geben wollen.

Rosano Verde

Die Fakten sind weniger dramatisch

Aus Wikipedia:

"23,9 Prozent der Fläche der Schweiz sind landwirtschaftliche Nutzfläche, 13 Prozent sind alpwirtschaftliche Nutzfläche. Siedlungsfläche sind 6,8 Prozent und 25,5 Prozent – vorwiegend in den Bergen – gelten als unproduktive Naturfläche. Rund 30,8 Prozent sind Wald und Gehölze."

Die Siedlungsfläche von 6,8 Prozent ist geringer, als "man" es gefühlsmässig annehmen würde.

wels

aa

rosano

Du vergisst, dass wir praktisch alle Grundwasservorräte ausgebeute haben, nur wegen den Einwanderern Atomkraftwerke brauchen und schon viel zu viele Autobahnen für sie bauen mussten. Mit diesen Prozentlirechungen an der überbauten Landfläche kann man 100 Mio Einwanderer propagieren.

 

Ida

Siedlungsfläche

Mich würde die Milchmädchenrechnung der Siedlungsflächen interessieren. So viel ich glaubte, wirft  man uns Zersiedlung vor.  

gatschet

Dürre

Aus der Schweiz gibt es ein neues Afrika wo um den letzten Tropfen Wasser  gekämpft wird

Rosano Verde

Die Schweiz, wo um den letzten Tropfen H2O gekämpft wird?

S'esch guet, s'Valser Wasser. Darum gekämpft hat Coca Cola - und den Kampf gewonnen. Geblieben sind uns Pasugger, Henniez, Eptinger und viele andere mehr. Noch sind wir nicht am Verdursten. Aber in den Städten ist es an einigen Orten eng geworden. Zum Glück gibt es die Personenfreizügigkeit. Jenen, denen es hier zu eng wird, steht der Weg nach Australien offen - oder auch ins benachbarte Ausland. Eine Mauer hatten wir nie. Zur Zeit wird sie in den Medien gefeiert. Ich frage mich warum. Prost!

bebra

Auswandern

Für einmal muss ich Rosano Verde rechtgeben. Ich frage mich schon lange, warum die Anhänger der SVP nicht alle nach Amerika auswandern, es ist doch dort alles so, wie sie es bei uns auch möchten: tiefe Steuern und fast keine Sozialausgaben. Um die Invaliden, die Kranken und um die Arbeitslosen brauchen sich die Reichen ja nicht zu kümmern und die Staatsschulden werden von den Nachfahren bezahlt. Ich bin auch nicht dafür, dass wir eine Mauer bauen, möchte aber auch nicht immer mehr Verkehr und höhere Mietzinsen. Es gäbe unweit der Schweiz Gebiet, wo man gut leben könnte. Man müsste dort nur in die Infrastruktur statt in Militär und Korruption investieren.

gatschet

auswandern

warum gehen die  Linken nicht nach Russland  gegenfage dort ist  doch alles Gold

Borki

Geht leider nicht

bebra schrieb:

... Ich frage mich schon lange, warum die Anhänger der SVP nicht alle nach Amerika auswandern, es ist doch dort alles so, wie sie es bei uns auch möchten: tiefe Steuern und fast keine Sozialausgaben. ...

bebra, das geht leider nicht, denn die SVP-Leute lieben ihre Schweiz als Heimat und möchten diese mit all ihren Werten und Vorzügen erhalten - ganz im Gegensatz zu den EU-Turbos und den Befürwortern der Übervölkerung.

Sterngucker

"Aufruhr im Paradies"

Untertitel: Die neue Zuwanderung spaltet die Schweiz. So heisst das brandneue Buch von Philipp Löpfe und Werner Vontobel. Orell Füssli Verlag 2011. ISBN 978-3-280-05406-2.

Im Buch wird die wirtschaftliche , oekonomische und politische Situation der letzten dreissig Jahre bis heute dargestellt. Es zeigt die Lage des Gewerbes, die Wohnsituation durch den Verdrängungsprozess wegen der Zuwanderung der Reichen gutausgebildeten aus dem Ausland. . Die Lohnentwicklung der Armen, Normalverdiener, der Reichen und Superreichen. Es beschreibt die ungeahnten Folgen des Steuerwettbewerbes der Kantone und Gemeinden untereinander. Wie Kantone attraktives Bauland als Lockmittel für reiche Zuwanderung einsetzen.Wann wird Steuerwettbewerb unanständig? Und warum Zug heute ein negatives Budget aufweist. ..  Den Angriff auf das Modell Schweiz. Die Scheinselbständigen . Wie die Flankierenden Massnahmen der Freizügigkeit von den Grossfirmen ausgetrickts werden. Wie das Gewerbe und die Gewerkschaften jetzt zusammenspannen gegen Grossunternehmen. Begriffe wie "Zugerisierung" oder "Seefeldisierung" der Schweiz werden behandelt. Warum und um vieviel die Mieten wo steigen. Wie sich die Wirtschaftsverbände und die Finanzinstitute in dieser Zeit verhalten. Warum es nur noch wenige neue Schweizer Unternehmer gibt. etc.  

Ich bin daher dafür,  dass die Diskussion über neue Zuwanderung weitergeführt wird.

Aber die Diskussion sollte sich nicht nur auf die paar tausende wirtschaftlich nicht einflussreichen armen Flüchtlinge beschränken (welche keine Villen bauen) sondern sich vorallem mit der Frage der Lohnentwicklung und dem Verdrängungsmechanismus durch den Zuzug von Superreichen beschäftigen. Der Steuerwettbewerb hat unser Land schon in erhebliche Schieflage gebracht. Reiche Leute anlocken aber von ihnen fast keine Steuern zu verlangen ist das wohl grösste Eigengoal, welches die Schweiz machte. (Beispiel: Ralf Schuhmacher verdient pro Jahr 100 Millionen Franken. Sein Vermögen ist heute im Millianerdenbereich. Aber er bezahlt in Vufflens-le Chateaux nur  2 Mio Einkommensteuer pro Jahr. (Dort hat er eine Liegenschaft fü 66 Mio Fr. gekauft. Darauf steht ein haus mit 2200 m2 Wohnraum und daneben ein Gästehaus mit 288 m2 Wohnraum. Zwei Hallenbäder. Ein Helikopterlandeplatz. Tiefgarage, Heimkino, fitnessraum, Trophäenzimmer).

Schuhmacher sagt: "An der Schweiz hat mich gereizt, dass ich ein vernünftigen Steuerabkommen aushandeln konnte. In Deutschland sind die ja selber dumm, wenn sie mir kein Angebot machen und dafür gänzlich auf mein Geld verzichten".  (Er gibt es zu. Er hat seine 66 mio-Villa nicht wegen dem schönen Genfersee gebaut, sondern nur wegen dem Geld).

Andere Superreiche schicken z.B. in Freienbach SZ ihren  Steueranwalt auf die Gemeinde und "machen mit der Gemeinde etwas ab".

gruss sterngucker

Rosano Verde

Die SVP-Leute lieben ihre Schweiz

Und das ist gut so.

Nachdem das "Sorgenbarometer" von Herrn und Frau Schweizer neuerdings den "überteuerten Schweizerfranken" als Hauptsorge ausgemacht hat - Arbeitsplätze sind gefährdet, die Exportindustrie leidet, der Tourismus sowieso - liebt die SVP nun sogar Philipp Hildebrand, den Oberbanker der Nation und fordert lautstark die Rettung der Schweiz angesichts eines schwächelnden Euros und ein resolutes Eingreifen der SNB zur Stärkung der europäischen Einheitswährung.

Die Einsicht kommt etwas spät. Aber "better late than never". Man darf annehmen, dass Christoph Blocher diesen Gedanken schon lange mit sich herumgetragen hat, sich aber erst vor wenigen Tagen parteiintern durchsetzen konnte.

Sterngucker

Zersiedelung hat Folgen

Ida,  nicht irgend jemand wirft uns Zersiedelung vor.  Das Bundesamt für Umwelt rechnet das anhand der aktuellen Bebauung aus.  "Jede Sekunde wird in der Schweiz ein Quadratmeter Boden als Siedlungsfläche beansprucht. Das sind z.B. sechs Autoabstellplätze pro Minute, 8 Einfamilienhausparzellen pro Stunde, Verlust eines Landwirtschaftsberiebes mit zehn Hektaren pro Tag oer drei mal die Fläche des Hallilersees pro Jahr.". (zit. Ende).

Der Effekt der Zersiedelung (ungeordnetes Bauen in der Landschaft) hat meiner Meinung nach zwei Hauptgründe:

-  Die Raumplanung mit Siedlungs-Entwicklungs-Zielen hat erst sehr spät begonnen.

- Ein Hindernis ,die Raumplanung besser zu machen ist wohl, dass die Gemeinden, mit ihren schlecht ausgerüsteten Bauämtern,  kein Interesse an übergeordneten Entwicklungen haben wie z.B. der Planung von funktionalen Räumen oder nachhaltigen Steuerung der Siedlungspolitik des Kantons. Mit Steuerwettbewerb , Anlockung von Industrie und Gewerbe (neuerdings Millionäre) versuchen sie ihren Gemeinde-Haushalt zu führen. So wächst jede Gemeinde anders zufällig und zusammen gibt es ein "zersiedeltes Bild" .  Streusiedlungen im Mittelland und dazwischen Landwirtschaftsflecken. Streusiedlungen zwingen zu mehr Înfrastrukturaufwendungen für die Gemeinden (Abwasser, Strassen, Strassenbeleuchtung, öV, Schulbauten).

Uors

Erst spät durchgesetzt?

"Die Einsicht kommt etwas spät. Aber "better late than never". Man darf annehmen, dass Christoph Blocher diesen Gedanken schon lange mit sich herumgetragen hat, sich aber erst vor wenigen Tagen parteiintern durchsetzen konnte." schreibt Rosano Verde zur Tatsache, dass nun auch die SVP für ein resolutes Eingreifen der SNB einsetzt und deren Präsident Hildebrand unterstützt...

Das ist wohl ironisch gemeint. Zunächst: Blocher vertritt das, was er für richtig hält und muss sich nicht zuerst "parteiintern durchsetzen". Das ist ihm zugute zu halten.
Tatsache ist aber, dass Blocher und seine mediale Umgebung (Köppel, Mörgeli, Somm, Frenkel etc.) sich auf die SNB und vor auf Hildebrand eingeschossen haben, seit dieser sich intensiv für eine Erhöhung des Eigenkapitals der Banken etc. einsetzte. Das war vielen Bankern gar nicht genehm,Direkt offen gegen Hildebrand auftreten wollten sie deswegen aber nicht. Umso gelegener kam ihnen die Möglichkeit, diesen wegen der Währungsinterventionen als "Falschmünzer", "Abzocker" etc. diskreditieren zu lassen. Hier wirkte Blocher bis vor kurzem mit und erklärte u.a., es sei Grössenwahn, wenn die SNB hier überhaupt etwas unternehmen wolle. An seiner Rücktrittsforderung an Hilderbrand hält er im Übrigen nach wie vor fest. Nach Blochers Ansicht ist neben Währungsmassnahmen vor allem ein "Revitalisierungsprogramm" für die Wirtschaft nötig, Hauptgegenstand: Steuern und Gebühren herunter, schlanker Staat, etc. Die SVP als "Tea Party"?

Auch für Nicht-Blocherfans ist es interessant, ab und zu die samstäglichen Gespräche auf www.teleblocher.ch zu verfolgen.

Rosano Verde

Teleblocher - samstägliches Gespräch...

Der alte Mann und seine Platitüden... Tatsächlich "interessant", vor allem für jene, die in den letzten zwei Wochen keine Zeitung gelesen haben.

Nichts gegen die SVP - sie wird Erfolg haben, trotz allem...

Borki

Trotz allem

Rosano Verde schrieb:

...

Nichts gegen die SVP - sie wird Erfolg haben, trotz allem...

... und das ist gut so (trotz allem)! Ein Teil des Erfolgs wird sie erneut dem Verhalten ihrer Gegner im Wahlkampf verdanken können.

Ida

Tatsächlich

Diese Partei ist mir nicht wegen ihrer vielen Mitglieder bekannt, sondern wegen den ständigen Anschuldigungen von links durch TV. Dadurch ist sie fast omnipräsent.

Borki

Nicht nur im TV

Ida schrieb:

Diese Partei ist mir nicht wegen ihrer vielen Mitglieder bekannt, sondern wegen den ständigen Anschuldigungen von links durch TV. Dadurch ist sie fast omnipräsent.

Richtig, Ida, und nicht nur im TV. Ich erinnere mich an die unzähligen 1.-August-Reden dieses Jahres, die nur ein Thema hatten: Schweizer, macht alles, aber nicht so, wie es die böse SVP will. Solche Parolen wecken das Interesse, wie es denn diese angeblich böse Partei machen will.

Die einen werben mit Plakaten, die andern mit Dummheit.

Und dabei geht die Übervölkerung munter weiter ...

Sterngucker

Ein Überbevölkerung besteht nicht

Unser Land ist bevölkert aber nicht überbevölkert.  Was aber in der Schweiz geschieht ist ein steigender Verbrauch an Land, welches wenig planvoll überbaut wird.  Die Wahrnehmung von sichtbarer Bautätigkeit verstellt den Blick auf zwei Tatsachen:

1. Der Mensch beansprucht für das Wohnen mehr Quadratmeter Wohnfäche.

2. Wenn weiterhin soviele sehr Reiche die besten Lagen überbauen, steigt  die sogenannte "Bodenrente" für alle Bewohner mit. (die "Bodenrente" ist der Betrag, um den unsere Miete steigt, wenn der Bodenpreis in der Nachbarschaft wegen der Immobilienspekulation gestiegen ist. Unser  Vermieter hebt dann seinen Bodenpreis auch auf dieses Niveau an und die Mieter müssen - ohne mehr Wohnwert  - eine höhere Miete bezahlen. Dasselbe, wenn wir zum Arzt gehen. Die Höhe der Praxismiete ist im Taxpunkt "eingearbeitet").

Zwei Zahlen dazu zum Nachdenken:  In der Stadt Zürich rechnete man 2010 ca. mit 700.- /pro m2 Miete pro Arbeitsplatz. An der Bahnhofstrasse in Zürich kostet aber der m2 Ladenfläche im Erdegeschoss bis zu 9500.-/Jahr . Ein Extrem, sicher, aber real.  Rechne! Wieviel "Bodenrente" Du beim kaufen an der Bahnhofstrasse liegen lässt. Vieviel mehr Lohn könnte der Arbeitgeber zahlen, wenn die Mieten nicht so hoch wären?

Man hört (noch) oft,  der "freie" deregulierte, globalisierte "Markt" "regle sich selber".  Bei den Immobilien spielt er gerade nicht.  In Zürich sind seit Jahren 60'000 m2 leere Büroflächen frei. Der Mietpreis /pro m2 sinkt aber nicht. Die Besitzer sind so reich, dass sie die Flächen leerstehen lassen können. Dafür wird in Altstätten wie verrückt Bürofläche gebaut. Denn dort ist der m2 leicht günstiger. Tausende Angestellte müssen dadurch täglich weiter "pendeln". "Pendeln" ist verlorene Zeit. Sie geht der Familie ab.

Rosano Verde

Altstätten oder Altstetten?

Falls es sich um Altstetten handeln sollte, habe ich festgestellt, dass man dort auch wohnen kann. Billig ist es allerdings nicht, dafür "mit allem Comfort"

http://erstbezug.ch/zurich/stadt-zurich/connect-zurich-altstetten/

Kurt Engelbrecht

Lohn

Sterngucker schrieb:

 Vieviel mehr Lohn könnte der Arbeitgeber zahlen, wenn die Mieten nicht so hoch wären?

Das ist irrelevant. Die Frage heisst natürlich:  Wieviel mehr Lohn würde der Arbeitgeber zahlen ....

Die Antwort darauf heisst: Nicht mehr, denn der Arbeitsmarkt wird nicht von den Bodenpreisen gesteuert, sondern von Angebot und Nachfrage nach Arbeitsplätzen. Dieser Markt spielt sehr wohl, wie mancher zu seinem Leidwesen erfahren muss.

Kurt

ricky

Überbevölkerung? Nein aber es kommen immer mehr :-(

wenn dann Wirtschaft und Wachstum stagnieren gibt es noch viel mehr Probleme, eigentlich nicht überraschend man konnte vorausahnen dass es nicht immer nur Aufwärts geht. Ende der Fahnenstange.

Um die übertriebene Migration endlich zu stoppen, bin ich als Linksdenkender Ausnahmsweise mal mit den FDP-Mann Müller einig. Es gibt schon noch einige wenige vernünftige bei der FDP, wie Egerszegi und Otto aber ich möchte nicht politisieren :-) hier den Link:

http://www.20min.ch/news/schweiz/politblog.tmpl?article_url=http://www.v...

 

Sterngucker

Die Einwanderung ist auch verbunden mit Lohnrückgang

ricky,  die  "Beschränkung der Einwanderung" von gutausgebildeten Arbeitskräften von 10000 auf 5000 pro Jahr, hätte der Bundesrat ja gewollt  aber als "google", welche ihren Hauptsitz von Amerika nach Zürich verlegt hatte, monierte, dass sie ihre Spezialisten nicht aufstocken könne wegen der Beschränkung, wurden Schweizer Politiker  beim Bundesrat vorstellig. Dieser hob die Beschränkung umgehend wieder auf. Denn auch Novartis, Hochschulen, Banken "kaufen" ausländische Mitarbeiter ein.

Aber Sorgen sollten wir uns machen, wegen des Verhaltens der Grossunternehmungen zum Beispiel im Bausektor.  Hans-rudolf Gysin, FDP, Direktor Wirtschaftskammer Basel-Land macht sich wegen sinkender Löhne, keine Sorgen. je tiefer der Lohn, je höher der profit für die Arbeitgeber.  Trotzdem sieht er das Model Schweiz , wo Kompromisse und Konsenes (z.B. Gesamtarbeitsverträge)  die Wirtschaft stets gestütz hat in Gefahr. "Immer öfter", klagt er : " trifft man auf Baustellen und Fabriken Arbeitskräfte, welche ihre Nacht in Lieferwagen verbracht haben, mit denen sie von mafiösen Vermittlern haergebracht wurden. Dass diese Arbeiter nicht mitr Tariflöhnen bezahlt werden sondern nur zu einen Bruchteil, versteht sich von selbt.  Er aht auch ein Beispiel: 

In Pratteln wurder der Aquapark "aquabasilea" gbaut. Ausgeschrieben nach WTO-Regeln.  Bei den Details wurde beim Bau in grösbster Weise gegen diese Regeln verstossen.  Am Besipiel "Plattenlegen" für 1.2 mio Fr..schilder Gysin. Der Zuschlag erhielt ein Berner Grossunternehmer, der reichte ihn umgehend an einen Plattenleger aus Flinsbach BRD weiter. Dieser wiederum gab ihn an eine Firma in Italien ab. Ausgeführt wurde die 1.2 Mio Arbeit dann von 5 Rumänen. Als sie in einer Arbeitskontrolle hängen blieben, gaben sie sich als "selbständige Unterlieferanten" aus. (Scheinselbständige). Tatsächlich waren sie unterbezahlte Akkordarbeiter mit Fr. 7.50- /Stunde. Der Mindestlohn für Schweizerarbeiter  wäre Fr.32.95 für die gleiche Arbeit.

Und wenn dies von einem FDP-Wirtschaftsmann berichtet wird, darf man wohl hellhörig werden in der Schweiz.

Ein Beispiel von mir:  Mein "Hausmaler", ein Familienbetrieb. Malermeister  mit vier Angestellten, sagte mir, von den Neubauten habe er keinen Gewinn, er mache nur noch Renovationen, und Kundenarbeiten. Warum? Bei Neubauten werden die Kostenanvorschläge so stark gedrückt, dass ich nur mit Verlust arbeiten könnte. Ich könnte die Löhne damit nicht mehr bezahlen. Er sagt, Generalunternehmer arbeiten mit Grenzgängern, welche zum halben Lohn und ohne Lohnnebenkosten arbeiten müssen. Diese Taktik der Arbeitgeber führt auch zu niederen Löhnen bei uns. Tatsächlich sind die mittleren Löhne seit Jahren eher leicht gesunken.

ricky

ISO-Normen und trotzdem wird gepfuscht :-(

Du bist im Bilde Sterngucker :-)

wenn wieder mal ein Gebäude in sich zusammen sackt weil wieder mal gepfuscht wurde, bin ich nicht Sprachlos und denke an al die Verordnungen von ISO 2000 bis Norm sowieso.

Es darf heute nichts mehr kosten und schnell muss es gehen, deshalb leidet der Qualität! Ich brauche keinen Handwerker/Gärtner mit ISO-Norm wenn ich weiss das Er/Sie saubere Arbeit macht.

Sobald eine Neubau fertig ist kommen die Reklamationen von Sickerkanal bis zum undichten Fenster, Norm hin oder her. Gruss

Rosano Verde

Sorgen?

Ich mache mir vor allem Sorgen wegen der zukünftigen medizinischen Versorgung dieses Landes. Bei der Ausbildung von Medizinern haben unsere Politiker bereits vor Jahren einen "numerus clausus" beschlossen, wohl auch zum Schutze unserer bereits etablierten Ärzteschaft. Bekanntlich werden in der Schweiz mehr Frauen als Männer zu Ärzten ausgebildet - dagegen ist nicht einzuwenden, aber Tatsache ist ebenfalls, dass jüngere Ärztinnen vermehrt Teilzeit arbeiten oder den Beruf nach einigen Jahren ganz aufgeben, weil sie lieber eine intakte Familie möchten- Auch dagegen ist nichts einzuwenden. Aber man müsste in Kenntnis dieser Situation den numerus clausus abschaffen oder modifizieren.

Zur Zeit behelfen wir uns mit Ärzten aus Deutschland. Diese sind gut ausgebildet und stehen den CH-Ärzten in nichts nach. Sie kommen in die Schweiz, weil hier die Arbeitsbedingungen angenehmer und die Entlöhnung besser sind. Auch in Deutschland ist der Ärztemangel ein politisches Thema. Falls Deutschland seine Ärzte besser bezahlt, haben wir in der Schweiz ein Problem.

Fazit: Es ist an der Zeit, dass wir die wahren Probleme unserer medizinischen Versorgung erkennen und lösen. Das mit der "Fallpauschalen" - während Monaten bzw. Jahren studiert und diskutiert - ist für mich keine echte Sorge. Dass sie nicht kommt, finde ich gut.

erizo

Atlas

Schweiz: Heillos übervölkert

Jeder der hier über das Problem schreibt und seine Meinung darstellt könnte doch einmal vor dem schreiben einen Atlas oder eine Weltkarte anschauen und die Grösse von unserem Land mit anderen Länder vergleichen .

Rosano Verde

Grösse von unserem Land mit anderen Ländern vergleichen...

Hab's getan und dabei festgestellt, dass es viele Länder gibt, die wesentlich grösser sind als die Schweiz. Noch warten 1,3 Milliarden Chinesen auf eine Reise in die Schweiz - zum Glück vorläufig bloss als Touristen - und der Kauf einer Rolex bei Bucherer in Luzern liegt alleweil noch drin. Wir fordern mehr chinesische Touristen und weniger Asylanten aus Eritrea. Die Politiker sehen es anders, allerdings nicht alle...

turik

Unsere humanitäre Tradition hochhalten

Der Doppelmord in Pfäffikon.
- Der Mörder hat auf Grund seines kulturellen Hintergrundes (Kosovo-Albaner, Muslim) ein Problem, wenn Frauen ihm sagen, was er zu tun hat.
- Der Mörder hat sich nicht integrieren wollen oder können. Er hat unsere IV- und Sozialleistungen zwar angenommen, benötigte aber im Verkehr mit Nichtlandsleuten immer noch einen Dolmetscher. Ob und was er unter diesen Umständen zum Unterhalt von Frau und fünf Kindern beitragen konnte oder wollte, ist fraglich.
- Als Grund für die Schüsse in den Kopf der Frau gab er an, dass er mit der Höhe der Unterstützungsgelder unzufrieden war. 
- Die Pistole, mit der er die Leiterin des Sozialamtes erschossen hat, kaufte er in Kosovo mit dem Geld, das sie ihm gegeben hatte.

gatschet

auch das

Nun kann er im 5 Stern Hotel  mit TV und Telefon sorgenlos  weiterleben und  der Steuerzahler zahlts

 

tim

Um was geht es hier eigentlich ?

Die Diskussion läuft langsam aber sicher aus dem Ruder, nun sind wir schon bei dem Doppelmord von Pfäffikon das sieht so aus als ob alle Zuwanderer Mörder und Diebe wären.
Ja die SVP weiss immer alles nach ihrem Schema ins Licht zu rücken um die Leute hinters Licht zu führen und für sich Stimmen zu gewinnen.
Wenn man da z.B. Mörgeli, Schlüer und Co. zuhört wähnt man sich in den Jahren 1932 - 1945 und darüber hinaus. Auch die PNOS ist aus der gleichen "Brut" entstanden.
Es tönt vielleicht hart was ich da schreibe aber es ist einfach meine pers. Meinung und Erfahrung, habe den Blocher auch schon auf der Stasse in Zürich angetroffen, ihm die Hand gegeben und einen schönen Tag gewünscht aber destotrotz für mich bleibt die SVP und die PNOS wenigstens im moralischen Sinn eine "kriminelle Vereinigung"

turik

Um was geht es hier eigentlich?

> Um Einwanderung.

gatschet

tim

Aus dem Osten ??????????????

Rosano Verde

Die SVP eine "kriminelle Vereinigung"?

Schweizer wählen SVP.

Zur Zeit sind es knapp 30%.  Bei rund 5,1 Millionen Stimmberechtigten in der Schweiz, kämen wir somit auf 1,53 Millionen Mitglieder bzw. Sympathisanten einer "kriminellen Organisation". So pessimistisch möchte ich es nicht sehen. Niemand "muss" SVP wählen, ich auch nicht, aber die "Mannen und Frauen", die sich für eine heile Welt von gestern einsetzen, sind mir dann doch sehr viel sympathischer, als die mordenden Sozialhilfeempfänger aus dem Kosovo. Und weil "Ex-Jugoslawien" nie zur Schweiz gehörte, geht es tatsächlich auch um "Einwanderung". Leider.

Draht

30 %

Die SVP mobilisiert 30% jener Stimmberechtigten, die sich noch an Abstimmungen beteiligen.  Also 30% von der Hälfte. 70% der Stimmenden zählen zu den verschiedenen anderen Parteien.

S = SVP, A = Andere Parteien  N = Nichtstimmende:

SSSAAAAAAANNNNNNNNNN  =  total Stimmberechtigte

SSSSSSSSSSSSSAAAAAAAAA  =   Total Propagandafinanzen

ricky

Einwanderung ohne Limite?

Tim schrieb; "Es tönt vielleicht hart was ich da schreibe usw."

Jeder darf hier Anständig schreiben was er denkt tim :-) kümmert es Dir dann nicht wenn schlecht integrierte wieder Jemand umbringen wegen einen Parkplatz oder Blutrache ausüben? Oder weil man nicht will das die Frauen Gleichberechtigt werden? Wird Multi-Kulti bei Dir dann immer noch bejubelt und macht man den Augen zu wenn's Probleme gibt? SVP ist Kriminell schreibst du, naja das halte ich für übertrieben und was ist mit den Schwarzen Block? Gruss

Draht

Lenin, Krieg oder Frieden?

Lenin könnte einmal gesagt haben: Eine straff organisierte Minderheit kann eine zerspitterte Mehrheit leicht besiegen. Jedenfalls gültig in Kriegen, seltsam in friedlichen Ausmarchungen.

Draht

Paradies

Zurück zum Thema „heillos übervölkert“

Wenn meine Frau und ich samstags den Wocheneinkauf tätigen, erfahren wir die Vielfalt der Völker:  Die Kassiererin aus Deutschland, die Blumenverkäuferin aus Polen,  Familien aus Kosovo, Amerika, Paare aus  Afrika, Thailand, Japan etc.  Sobald ich aus einem Wort erahne, dass jemand von weiter her kommen könnte, mache ich dasselbe, was ich als Besucher in fremden Ländern immer wieder erlebt habe, ich frage freundlich: Aus welchem Land kommen Sie? Meistens erzählen mir die angesprochenen das gerne. Die Polin sagte: Es gefällt mir da, ich habe eine eigene Wohnung und ein Auto, und ich unterstütze meine Eltern daheim.  Wenn ich einen älteren Herrn zusammen mit einer attraktiven Schwarzen sehe, schaue ich mir ihr Gesicht genauer an. Ist sie zufrieden?  Ich grüsse in unserem Dorf junge Männer, die mit etwas Proviant aus dem Laden kommen und weitergehen zum Neubau an unserer Strasse.

Es gibt eine biblische Vorstellung vom Paradies, wo Löwen und Schafe friedlich zusammenleben. ( Keines der Tiere erhebt Alleinanspruch auf das Land,  keines wiegelt seine Artgenossen zum Hass auf gegen jene, die in einem andern Fell daherkommen.)  Ich fühle mich wohl   im menschenfreundlichen Völkergemisch dort im Einkaufszentrum.  

Borki

Rohrkrepierer

Was hier wieder für ein Mist zusammengeschrieben wird! Das dürft ihr natürlich schon, ihr Lieben und Netten, aber wundert euch nicht, wenn eure zielgerichteten Schüsse hinten raus gehen. Wie ich hier schon mal sagte: Die einen machen's mit Plakaten, die andern helfen der SVP (unbewusst?) mit Dummheit!

Rosano Verde

Die andern helfen der SVP mit Dummheit!

Mag ja sein. Da frage ich mich aber trotzdem: Welches sind diese "andern"?

Borki

Ja, wer denn?

Rosano Verde schrieb:

Mag ja sein. Da frage ich mich aber trotzdem: Welches sind diese "andern"?

Es sind natürlich all jene Dummschreiber, die meinen, sie seien es nicht, wenn sie hier neidvoll ihre immer gleich langweiligen Vorwürfe an eine bestimmte Partei platzieren.

Draht

Argumente erwünscht

Lieber Borki und Rosano Verde, ich lese von euch nie Argumente, sondern immer nur Schmähungen und Beleidigungen. Ich habe meine Gedanken zum Thema  aufgeschrieben und hoffe, jemand würde darauf eingehen. Eure Gedanken dazu interessieren mich auch.  Wenn  jemand in einem Gespräch mit euch nicht gleicher Meinung ist, schreit ihr ihn dann nieder? Wie Frau Rickli: "Bireweich!"? Wie an einem Stammtisch, wo man als Andersdenkender angebrüllt würde?  Im Restaurant "Schweizerkreuz" sitzen 20 Gäste. Drei davon eurem  Stammtisch.

Draht

Kopie gelöscht

  ..

Sterngucker

Sehr wohlhabende Einwanderer verändern unser Land

und nicht unbedingt zu unsereem Vorteil.  Während ein paar tausend arme Kriegsflüchtlinge nur marginal  Einfluss auf auf Wirtschaft, Bodenpreise und Löhne  haben,  sind die jährlich  70 000 gutverdienenden und wohlhabenden Einwanderer nachweislich an den steigenden Preisen bei den Immobilien beteiligt. Dazu verhilft ihnen der Steuerwettbewerb unter den Kantonen und Gemeinden.  Vom Verdrängungsmechanismus  wegen überpropozional gestiegenen Bodenpreisen und Mieten, habe ich schon berichtet.

Der Steuerwettbewerb entsolidarisiert direkt unsere Schweizer Demokratie und führt zu Mindereinnahmen für die Gemeinden und zu Mehrauslagen für Infrastruktur.  Zwei Beipiele:

- In Rolle am Genfersee hat sich die globale Firma "Chiqita+ Bananen niedergelassen. Mit ihr kamen auch die wohlahbenden Manager. Früher in Antwerpen zahlte die Firma 22% Steuern; in Rolle noch 2.5%. Jetzt monierte der Chef , dass Rolle vielzuwenig tue für die "besseren" Bewohner. Es fehle "dringend" ein grössere Bootshafen. Es gebe zu wenig gute Strassen und zuwenig Kultur . (Ja ,Rolle ist halt nicht Antwerpen )

- Baar hat wegen dem Verdrängungsprozess einen Bauboom. Der bringt der Gemeinde ein negatives Budget ein. Sie sollte 66 Mio für Infrastruktur aufwenden. Will aber die Steuern nicht anheben. So baut sie ihre nun ihre Eigenmittel ab. Das hat ernste Folgen für die kommenden Jahre.

- Der Deutsche Joghurt-Müller , hat zuerst gedroht, er werde ausziehen, wenn die Stimmberechtigen die Steueränderung erreiche. Er ist geblieben. hat aber mit der Gemeinde Erlenbach ZH nochmals ein "Steuerschlupfloch" gefunden und steuert trotz Abstimmung heute nicht mehr als vor der Abstimmung.

Meine Folgerung :  Es ist unsinnig, wenn Superreiche in Schwyz, Zug, Genf oder an der "Goldküste" etc. nur 2- 4% versteuern müssen. Wenn diese Superreichen schon hierherkommen, um "die schöne Schweiz" zu geniessen, wo es einen einmaligen Öffentlichen Verkehr gibt, Bahnen auf jeden Berg, vier Sprachen, wunderbare Landschaften, gute  Schulen, Universitäten, gute Spitäler, schöne Wohnlagen und politische Sicherheit gibt, wo Firmen willkommen sind und wo die Verwaltung ihre Arbeit exakt macht und nicht geschmiert werden muss; so darf die Schweiz den  Steuersatz ruhig so gestalten, dass diese Kaste auch etwas in "ihrer Preislage" an unser Land beisteuert.  Denn, dort wo sie herkommen, müssten sie das 10-fache an Steuern abgeben.

Logik:  Dann zahlen sie gerne auch 5%. Und damit das geschieht, müssen wir halt Politiker wählen, welche das Wort "Volkswirtschaft" noch kennen und nicht nur nach Bern gewählt werden wollen, um für sich selber bessere Bedingungen zu schaffen.

turik

Ja, Sterngucker, dein Blickwinkel

...gibt mir auch zu denken.
Es dürfte bei denen scho es bitzeli meh sii. (Steuern). Diese Steuer-"erleichterungen" sind ein Affront gegen die arbeitende Bevölkerung hier ebenso wie in deren Herkunftsländern.

Ebenso ist aber für mich der selbstverachtende Kuschelkurs im interkonfessionellen Dia- (oder eher Mono)log mit den moslemischen Einwanderern verlogen. Es darf doch nicht sein, dass wir aus Feigheit unserer Kultur und unserem Ethikverständnis zuwiderlaufende Bräuche legalisieren.
(Scharia, Heiratsschacher mit unterdrückten Mädchen (habe im Bekanntenkreis soeben ein aktuelles Beispiel), Halalfleisch, das unter grauenhaft tierquälerishen Steinzeitbedingungen "hergestellt" wird.)

Mit dem gleichen toleranten Edelmut könnten wir einer eingewanderten Kannibalensekte das Schlachten und Essen von Menschen zugestehen.
 

Borki

Toleranter Edelmut

turik schrieb:

...

Mit dem gleichen toleranten Edelmut könnten wir einer eingewanderten Kannibalensekte das Schlachten und Essen von Menschen zugestehen.
 

... und Angehörigen von Naturvölkern das nackte Herumspazieren in unseren Dörfern und Städten bewilligen!

Borki

Literaturhinweis

Draht schrieb:

Lieber Borki und Rosano Verde, ich lese von euch nie Argumente, sondern immer nur Schmähungen und Beleidigungen.

...

Draht, wenn du das so siehst? 

Befasse dich ernsthaft und ohne Vorurteile mit den wohlgemeinten Lösungsansätzen deiner "bösen" Partei und du findest all die Argumente, die du von uns hören willst und die ich hier nicht nochmals niederschreiben möchte. 

Schmähungen und Beleidigungen? Welche Partei wohl muss sich immer wieder damit abfinden?

gatschet

Zukunft

Steinigen  der Frauen beschneiden der  Mädchen Ehrenmord  Heirat mit 10 Jahren und alles was von diesen verlangt werden sie Frauen als freiwild  Schade trifft es  nicht  die  Schuldigen von dieser Entwicklung

Sterngucker

Skandinavien übersteht die Krise am besten

Turik,   Bevölkerungszuwachs muss gesund finanziert werden. Und zwar durch alle Bürger.

Der deutsche Wirtschaftswissenschafter Peter Bofinger hat im "Spiegel" vorgerechnet, dass die Schuldenkrise in Japan und Amerika mit einer anderen Fiskalpolitik durchaus bewältigt werden könnte. Wären die Steuern in den beiden Ländern so hoch wie im EU-Durchschnitt. Laut OECD-Zahlen hätte Amerika kein Haushaltdefizit von 10% sondern ein Positives Saldo von 3.5, Japan gar von 4,7%.

In den skandinavischen Ländern, die wegen ihrer hohen Staatsquote lang gescholten wurden, ist die soziale Ungleichheit deutlich geringer als im Rest Europas (und der Welt) und auch die öffentlichen Haushalte sind  - trotz sehr hohen Sozialabagaben -  ausgeglichener. So konnte Daenemark, Finnland, und Schweden im vergangenen Jahrzehnt fast durchgehend Haushaltüberschüsse produziert. 2009 in der Finanzkrise rutschten sie leicht ins Minus, allerdings weit weniger dramatisch als im Rest der Welt.

Die Lösung der jetzigen Krise?  Die Alternative lautet anscheinend also nicht "kürzen oder Pleite gehen" sonden "umverteilen oder Pleite gehen". Warum?

Die Krisenberichte sprechen für sich:

In Skandinavien belaufen sich die Staatseinnahmen auf 55% des Brutoinlandsproduktes, in Deutschland wo die Situation nach mehreren Steuersenkungen ab 1998 schlechter ist, auf 44 und in Amerika bei 30% (Der Kollaps in den USA ist also hausmacht).

Im Widerspruch des Lamentos von UnternehmerInnen hat die Steuerpolitik in Skandinavien weder zur Steuerflucht noch zu weniger Produktion (wirtschaftliche Stagnation )geführt. Das Wachstum ist stabil geblieben.

Höhere öffentliche Ausgaben in der Bildung um im Pflegewesen machen nicht nur zufriedenere Menschen, sondern sorgen für eine effizientere Verteilung der Einkommen (Wirtschaftsmotor). Das ist in doppelter Hinsicht nützlich: Wenn der einseitige Besitz durch hohe Steuern reduziert wird, wird Druck aus den Finanz- und Spekulationblasen genommen. Dafür steigt die Binnennachfrage.  (Zitat Ende).

Meine Meinung: In der Schweiz wurden die  Steuergeschenke an die Reichen mit neuen Gebühren und Mehrwertsteuerpunkten "ausgeglichen".  Gebühren sind nichtprogressive Steuern. Arme und Reiche zahlen gleichviel.  Logik: Die Reichen 15% tragen weniger bei als der Rest der Bevölkerung. Wenn also im Herbst  neue und alte NR oder Ständeratskandidaten nach "Bern ziehen" möchten mit dem Versprechen " Steuerreduktion und Gebührenabbau " betreiben zu wollen, so ist das arg geschwindelt. Das geht nicht auf.. Darum: Jeder sollte  an die Demokratie "nach seinem Vermögen" seinen Beitrag an die Gemeinschaft erbringen, damit wir insgesamt ein starkes gesundes Land bleiben können.

agathepetignat

Sterngucker

so sehe ich das auch: Umverteilung oder Pleite. Das fordert Bewegung und Umdenken, eine Veränderung des Systems, die auch zugelassen werden muss. Wir müssen umdenken.