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Bevölkerungswachstum und Umweltbelastung

21 risposte [Ultimo messaggio]
7. aprile 2011 - 19:10
Roberto Binswanger

Das leuchtet jedem Erstklässler ein: 10 Millionen Menschen in der Schweiz brauchen mehr Ressourcen und belasten die Umwelt mehr als 8 Millionen. Und natürlich gilt das gleiche, wenn die Weltbevölkerung von 8 auf 10 Milliarden steigt.

Und dass das der unaufhaltsame  Bevölkerungswachstum, sei es in der Schweiz, sei  es auf der ganzen Welt,  jede Anstrengung, den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung zu stabilisieren oder gar zu reduzieren, sofort zunichtemacht, auch das ist eine absolut banale Feststellung.

„Weniger Menschen  sind mehr! Weniger Kinder für eine bessere Welt“, das schreibt die Vereinigung Umwelt und Bevölkerung Ecopop, die eine Volksinitiative für die Begrenzung der Zuwanderung in die Schweiz lancieren will, sich aber auch durch mehr Entwicklungshilfe für eine weltweite Stabilisierung der Bevölkerung einsetzen will.

 In der Schweiz, das zeigen die Statistiken, wächst die Bevölkerung infolge der Zuwanderung, in zahlreichen Ländern hingegen infolge des Geburtenüberschusses. Die Folgen sind unabhängig von den Ursachen immer gleich. Man ist nicht kinderfeindlich, wenn man sich für weniger Kinder engagiert und auch nicht ausländerfeindlich, wenn man die Einwanderung begrenzen will.

Die Herausforderung heisst also die Bevölkerungszahl weltweit stabilisieren und wenn möglich reduzieren. Das geschieht nicht durch Entsorgung der Senioren, wie an anderer Stelle etwas bösartig impliziert wurde, sondern durch tiefere Geburtenraten. In Marokko zum Beispiel sind 40% der Jugendlichen arbeitslos, da ist klar, dass sie bestrebt sind, nach Europa auszuwandern. Weniger Kinder in diesem Land und auch in vielen andern Ländern auf die Welt zu stellen, wäre definitiv die bessere Lösung.

Dass mit weniger Menschen u.U. die Wirtschaft etwas schrumpfen würde (was namhafte Ökonomen bezweifeln), ist sicher das kleinere Übel als die ungebremste Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

Wer mehr über diese äusserst bedeutsamen und interessanten Zusammenhänge erfahren möchte, sei  auf http://www.ecopop.ch verwiesen.

 

 

 

 

Answers

Roberto Binswanger

Weniger Strom für mehr Einwohner

Jedes Jahr wächst dank Migration die Bevölkerung in der Schweiz um etwa 120'000 Einwohner. Gleichzeitig wollen und sollten wir, weil sie schlicht zu gefährlich ist, auf Atomenergie verzichten. Ergebnis: Es steht weniger Strom für mehr Einwohner zur Verfügung. Kann mir jemand plausibel erklären, wie diese Rechnung aufgeht?  Und gibt es eine Erklärung dafür, weshalb gerade die Parteien (Grüne, SP), die am lautesten für den Ausstieg aus der Kernenergie plädieren, am wenigsten Musikgehör für eine Begrenzung der Zuwanderung haben?

etna

Diese Rechnung......

kann so nicht aufgehen, denke ich. Aber wer weiss, ob das nicht so sein wird, wie bei der Quantenphysik, die ich überhaupt nicht verstehe. Da habe ich gehört, dass, wenn eine Anzahl Menschen in einem Zimmer ist und einige noch dazu kommen, es weniger drin hat als vorher. Oder so ähnlich! Ich weiss, das ist keine Angelegenheit zum Witzeln und Spötteln, aber ganz ernsthaft:

Ich denke, es wird ein Andersdenken in dieser Angelegenheit Energie geben (müssen). Entweder gibt es eine Beschränkung der Anzahl Verbraucher, was nicht so werden wird allem Anschein nach, oder es gibt ein Umdenken in der Erzeugung dieser so notwendigen und begehretn Energie. Und da glaube ich, dass vieles bereits jetzt möglich ist, aber am schlechten (oder garnicht)Willen derjenigen Kreise scheitert, die so lange als möglich mit den bereits vorhandenen Einrichtungen und Vorkommnisse geschäften wollen. Denn dies ist für sie billiger, als neue Ressourcen zu suchen und bereit zu stellen.

So lange diese Kuh noch Milch gibt, wird sie nicht geschlachtet.

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

Rosano Verde

In der Schweiz wächst die Bevölkerung infolge Einwanderung...

Für den "Klimawandel" und die CO2-Belastung der Umwelt ist die Einwanderung in die Schweiz ein Nullsummenspiel, denn die Menschen, die einwandern, kommen bekanntlich weder vom Mond noch vom Mars. Sie fehlen einfach anderswo, wo sie die Umwelt dann nicht mehr belasten.

Dass wir "Umweltziele" setzen, die das Bevölkerungswachstum, woher es immer kommen mag, nicht berücksichtigen, kann man kaum nachvollziehen und ist wohl am besten damit zu erklären, dass Politiker aller Couleurs auf Stimmenzuwachs hoffen, wenn sie das Blaue (oder eben das Grüne) vom Himmel versprechen, meistens mit dem Nahziel, zusätzliche Steuern und Abgaben zu erheben, um Projekte zu finanzieren, die bereits beschlossen wurden, ohne dass deren Finanzierung gesichert ist. Andernfalls wären die Projekte nie durchgegangen.

Eigentlich wäre alles im Butter gewesen. Atomkraftwerke, unbedenklich und sicher, produzieren praktisch CO2-frei. Deshalb wollte man sie noch etwas länger laufen lassen, dafür aber die "Versorger" mit neuen Abgaben eindecken, die sie sich, auf Grund der längeren Laufzeiten der bereits abgeschriebenen AKWs, leisten konnten. Nun hat man in Deutschland rund 7 Werke abgestellt und bezieht den Atomstrom aus Frankreich. Die Versorger (E.ON, RWE) haben ihre zusätzlichen Zahlungen an den Staat einstweilen eingestellt. Später werden sie "Schadenersatz" verlangen. Pacta sunt servanda.

Die Japaner haben ebenfalls einen akuten Energienotstand und behelfen sich mit fossilen Brennstoffen, mittelfristig mit mehr Erdgas, weil das rasch möglich ist. Bei der enormen Staatsverschuldung (Tendenz steigend) ist Japan auf Wachstum angewiesen.

Zwischenzeitlich reden die Politiker von Windmühlen, off-shore in der Nordsee. Das funktioniert, allerdings sind die Speicherwerke und die Stromleitungen noch nicht gebaut. Der Beitrag der Windenergie dürfte noch auf Jahre hinaus 5% nicht übersteigen.

Fazit: Die Politiker haben sich weltweit ins Abseits manöveriert. Die Patentlösung AKW ist nicht mehr vermittelbar, Strom sparen auch nicht. Wenigstens bezahlen die Schweizer grossmehrheitlich gerne etwas mehr für Energie, z.B. als zusätzliche CO2-Abgabe auf Treibstoff (Umfrageergebnis in der aktuellen Coop-Zeitung). Das kriegen wir bestimmt, wenn wir es möchten. Die Chinesen und die Inder und viele andere auch, werden es uns danken, weil sie weiterhin auf billige, fossile Brennstoffe angewiesen sind, um den Wohlstand einer stetig wachsenden Bevölkerung zu finanzieren. Wenigstens, so darf man hoffen, klopfen sie nicht auch noch an unsere Tür... Sonst müssten wir ihnen noch etwas Geld schicken. Falls wir keines mehr haben, lässt auch die Einwanderung nach.

Kurt Engelbrecht

Bleiben wir realistisch: Die

Bleiben wir realistisch: Die Zuwanderung kann man nicht einschänken. Gewiss will niemand Arbeitsplätze dahin verschieben, wo es mehr Personal gibt, oder das Einwanderungsland Schweiz massiv weniger attraktiv machen. Darauf läuft es nämlich hinaus. Aus diesem Grund werden wir mehr Strom brauchen.

Die geologischen Verhältnisse der Schweiz haben sich nicht verändert, ebensowenig die Qualtiät der bestehenden AKW, noch die Notwendigkeit, Lagerstätten für den Abfall zu finden.  Somit sind auch die Risiken die gleichen wie vorher. Man hat diese bisher hingenommen, also kann man es auch weiterhin tun. Sie verschwinden auch nicht, wenn man das eine oder andere AKW in der Schweiz ausschaltet. Es gibt immer noch genug andere ringsherum, die weiterlaufen müssen.

Nach meiner Einschätzung ist der Klimaschaden verbunden mit dem weltweiten Bevölkerungswachstum unendlich viel folgenreicher. Was ist, wenn es in der Migros einmal nicht mehr genug Brot für alle zu kaufen gibt?

Kurt

wels

aa

Die Einwanderung kann man sehr wohl einschränken. Arbeitsplätze nur noch für Schweizer, Anwendung der EU-Personenfreizügigkeits-Ventilklausel, Aufhebung der Zusammenarbeit unserer Asylantenmafia mit den Schlepperorganisationen, starke Beschränkung der Zahl ausländischer Studierender (die bringen jährlich einen Zuwachs von vielen Tausenden) etc. etc.

Da aber die Politiker mehrheitlich für die Zerstörung der Schweiz ist, ist das schwierig.

 

etna

******

Die Zerstörung scheint Wurscht zu sein, Hauptsache, man kann gut geschäften und profitieren!

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

Borki

Die Natur wird's richten

Wenn man mit der Einwanderung in unser Land nicht gute Geschäfte machen könnte, hätte man sie schon lange gestoppt. Leider ist das Gegenteil der Fall und wir brauchen die billigen Arbeitskräfte, damit der durch die Zuwanderung ausgelöste Bauboom nicht gebremst wird. Leidtragende dieser oder jener Entwicklung sind wir so oder so. Vielleicht liegt die globale Lösung auch hier in der Kraft der Natur, denn überall, wo es biologisch fehlbare Auswüchse gibt, werden diese von ihr selbst reguliert. Und da der Mensch auch nur Teil der Natur ist, wird sich seine übermässige Vermehrung von selbst regeln. Warten wir's ab.

Rosano Verde

Demographie

Europa wächst. Allerdings ist die "Reproduktionsrate" der "Urbevölkerung" erschreckend tief und liegt je nach  Land zwischen 1,3 und 1,8 Kindern pro Paar. Damit steht fest, dass die Europäer zum "Aussterben" verdammt sind.

In der Schweiz ist es noch nicht besonders auffällig, anders beisielsweise in Frankreich, England und neuerdings auch Deutschland. Die ortsansässige muslimische Bevölkerung hat eine Reproduktionsrate von 8! Rechne.

Lineare Projektionen sind nicht immer richtig, weil die "Natur" hin und wieder korrigierend eingreift. Bei der "Reproduktionsrate" ist das aber eher unwahrscheinlich, weil Kinder, die von einer oder zwei Generationen nicht geboren werden, nicht nachgeholt werden können.

Wenn es zu wenig "Einheimische" gibt, wird die Lücke wohl durch Einwanderung geschlossen oder durch die Nachkommen der "produktiven Bevölkerungsgruppen". Ob Europa in 50 Jahren ein "muslimischer Kontinent" sein wird, wird prognostiziert, muss aber nicht unbedingt so eintreffen. Einiges spricht dafür. Schon heute werden in England Kirchen in Moscheen umgewandelt. Dies entspricht der aktuellen Bedürfnislage.

So gesehen ist es eher ein kleineres Problem, wie wir unsere Energieversorgung in den nächsten Jahren lösen werden. Des Requiem auf unsere Kultur singt die nächste Generation. Die Energieversorgung zu Beginn des 21. Jahrhunderts dürfte dabei keine einzige Strophe wert sein.

 

Kurt Engelbrecht

Man braucht zwar billige

Man braucht zwar billige Arbeitskräfte, diese bringen aber "Familiennachzug mit", sodass sie letzten Endes den Staat mehr kosten als sie einbringen. Sarrazin hat das für Deutschland nachgerechnet.

Kurt

Borki

Interessen

Die billigen Arbeitskräfte und ihr Familiennachzug müssen auch leben, sie brauchen Nahrung, Kleidung usw. Das freut die Geschäftsleute, auch wenn das Geld dieser Kunden teilweise vom Staat kommt; Hauptsache es klingelt in ihrer Kasse.
Wie sieht es dann bei sinkenden Steuereinnahmen aus, wenn unzählige Geschäfte wegen Kundenrückgang schliessen oder Fabriken von Gewinnwarnung sprechen müssten? Wird es uns dann besser gehen?

Fragen: Warum läuft in Bezug auf den Einwanderungsstopp so wenig? Wo liegen die Interessen?

Roberto Binswanger

Immigranten kommen - Schweizer gehen

Ich kenne einen etwa 60jährigen Mann (Schweizer), in Zürich aufgewachsen, in Zürich gearbeitet, in Zürich gewohnt, in Zürich immer Steuern bezahlt. Seine Wohnung wurde ihm gekündigt, weil das Haus abgebrochen wird – er hat trotz intensivem Suchen keine neue Wohnung (oder dann zu teuer) in Zürich gefunden. Er müsste also aufs Land ziehen oder in einen andern Kanton. Jetzt wandert er nach Thailand aus. Immigranten kommen – Schweizer gehen.

Im  Übrigen hat jetzt selbst unser Parlament gemerkt, dass wir ein kleines Problem haben, wenn die Immigration ungebremst weiter geht. Und dass der bisherige Nutzen der Immigration auch in Schaden kippen kann.  

 

Rosano Verde

Jetzt wandert er nach Thailand aus

Das ist durchaus legitim. Normalerweise sind es nicht Ehepaare, die nach Thailand auswandern. Für Schweizerinnen wäre es dort nicht gerade attraktiv. Aber für Männer ist es kein Problem. sie können sich sehr rasch assimilieren, meistens mit tätiger Hilfe einheimischer Frauen, die um einiges jünger sind. Es gibt auch Männer, die das entdeckt haben, bevor ihr Mehrfamilienhaus, wo sie während Jahren Miete bezahlten, abgerissen wurde. Soyez heureux - ond bliibet gsond!

Sterngucker

Völkerwanderung ist keine Schweizerische Erfindung

Die enge Sicht auf die Schweiz versperrt den Blick auf die Erde.

Energieherstellung und Verbrauch ist ein Weltproblem. Wie sind  ein  kleiner Teil davon. Venetzt und verwoben; abhängig von Oel, Gas, Stromhandel, Warenhandel, Forschung, Ausbildung, Kultur etc.

Ausgehend von der Diskussion um (Schweizer) Strombedarf, der nicht ansteigen würde, wenn es weniger Menschen gäbe hier, muss ich wiederholt darauf hinweisen, dass gegenwärtig 610000 SchweizerInnen permanent im Ausland leben (Mit Familie notabene). Und hier wird moniert, dass man zwar "billige" Arbeitskräfte "gerne" sieht, aber denen gleichzeitig ein Privatleben als Familie nicht zugestehen will. Also: Billig arbeiten ja, aber als Mensch davon etwas haben, Nein?

Zum Thema  Zuwanderung von Ausländern ist zu sagen, dass die Immobilienhändler wegen den sehr gut betuchten Ausländern "des Lobes voll" sind. Das Baugewerbe darf auf der grünen Wiese viele grosse, teuere Villen bauen. Der Anteil von Mietwohnung schwindet eher, während mehr Eigentumswohnungen erstellt werden. Der Anteil Mieter beträgt 62 %, der Vermieter 38% .In Zug und Baar, wo die Steuern tief sind, steigen die Immobilienpreise dafür so stark, dass die "Steuereinsparung" um das Doppelte "überholt" wird. Das heisst, einem Glarner oder Jurassier bleibt von seinem Gehalt mehr im Portemonnaie als einem Zuger. Folge davon ist: Der Normalverdiener migriert im eigenen Land. Jetzt boomt das Bauen halt im Säuliamt und die Bewohner (ver)brauchen täglich mehr Zeit und Fahrkilometer für den Arbeitsweg mit ÖV und Privatfahrzeug. jeden Tag fahren 500 000 Menschen nach Zürich und wieder nach Hause. Durschnittlich verbaruen sie dafür 36 Km. Wohnung und Arbeitsplatz rücken also nicht näher zusammen sondern eher weiter auseinander. Ein volkswirtschaftlicher Unsinn.

Zwei  Zahlen noch:

-pro Sekunde wird in der Schweiz ein m2 grünes Land überbaut, statt zuerst die bestehenden Gebäude zu ersetzen. Das wird zwar auch gemacht, aber leider nur zögerlich.

- Wohnen:  In den letzten 10 Jahren stieg der Anspruch der m2 pro Bewohner von 40 auf 50 m2 im Durchschnitt. In der Stadt Zürich ist die Anzahl der Ein-Personen-Haushalte auf  fast 50% angestiegen. Das heisst, z.B. dass gut verdienende Ledige Personen sich eine Wohnung mit vier Zimmern leisten, während diese Grösse eigentlich für Familiennutzung  gebaut wurde. Ja, der "freie Markt regelt alles ganz selber".

iloma

...grünes Land überbaut

und schöne, alte, gesunde Bäume gefällt und nicht ersetzt, sondern es wird ein hässlicher Bunker draufgeknallt.

Man schwärmt vom Wachstum und nicht von Lebensqualität. Die Wirtschaft holt und holte schon lange (lockte) billige Arbeitskräfte ins Land, von überall her. Der Zeitpunkt Stopp zu sagen wurde verpasst. Warum? Weil alle sehr gerne im Wohlstand leben ohne an die Konsequenzen zu denken.

Den Arbeitsplatz verlieren, das kann allen geschehen. Egal, ob guter Steuerzahler, Ausländer, Papierli-Schweizer oder Schweizer. Die beiden Gründe krank, alt.... die reichen ja schon.

Gruss, iloma

* * *  Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse  * * * *

 

dummy

Auslandschweizer

Sterngucker,

Die 610´000 Schweizer, die im Ausland arbeiten und leben, haben sich über den ganzen Globus verteilt. Du kannst diese Anzahl nicht den 134´000 nur schon letztjährig Eingewanderten gegenüberstellen, die in die schon dicht bevölkerte kleine Schweiz immigriert sind, denn total sind garantiert schon mehr als 610´000 Ausländer in die Schweiz eingewandert! Sucht  und findet z.B. ein Anatolier in der Schweiz Arbeit, ist er "ökonomisch" gesehen willkommen. Zieht er hingegen seine 9-köpfige Familie nach, stellt sich das Problem ganz anders, denn meistens kommt er mit seinem Lohn nicht für  seine Grossfamilie auf, das schafft nämlich auch kein Schweizer, u.a. deshalb ist die Geburtenrate hier so tief - Kinder kosten nämlich! Kinder sind aber sein türkisches "Menschenrecht" und das muss dann die Schweiz berappen. Seine Frau wird keine Arbeit annehmen können mit einer solchen Kinderschar und bleibt weiterhin zu Hause, lernt die Sprache nie und erzieht die Kinder anatolisch, d.h. Ehegatten werden im Heimatland gesucht und hierher gebracht. Kultur- und Schulprobleme für die Kinder, ökonomische Probleme für die Schweiz, denn letzten Endes geht es immer um das liebe Geld. 

Ein Kosovare arbeitete hier im Westend. Eines Tages stand unerwartet seine Frau mit 11 Kindern vor seiner Türe. Sie kriegten natürlich ein Haus zur Verfügung, Krankenversicherung, Lebensunterhalt und Eingliederungshilfe bezahlt, im Sommer flog die ganze Familie "nach Hause" in den Urlaub. Schön für sie alle. 

Borki

Späte Einsicht

Roberto Binswanger ha scritto:

...

Im  Übrigen hat jetzt selbst unser Parlament gemerkt, dass wir ein kleines Problem haben, wenn die Immigration ungebremst weiter geht. Und dass der bisherige Nutzen der Immigration auch in Schaden kippen kann.  

Endlich hat es auch das übrige Parlament in Bern (ohne die SP) gemerkt, was uns die ungebremste Immigration beschert. Es gibt eine Partei, die seit Jahren auf diese Probleme aufmerksam gemacht hat und dafür als Fremdenhasser und Ausländerfeind beschumpfen wurde und wird.

Roberto Binswanger

Aber Borki...

 [/quote]

Endlich hat es auch das übrige Parlament in Bern (ohne die SP) gemerkt, was uns die ungebremste Immigration beschert. Es gibt eine Partei, die seit Jahren auf diese Probleme aufmerksam gemacht hat und dafür als Fremdenhasser und Ausländerfeind beschumpfen wurde und wird.

[/quote]

Aber Borki, das darfst Du doch nicht sagen, denn es handelt sich um eine ganz üble, niederträchtige, nur auf Spektakel und Radau ausgerichtete Partei, deshalb wird sie auch fast  jede Woche in der Polititkolumne von A.S. arg in die Pfanne gehauen.

Also man merke sich: Wenn die SVP sagt, die Schweiz habe ein kleines Ausländerproblem, dann ist das Rassismus. Kommt die gleiche Aussage aus einer andern  politischen Ecke, dann wird das Problem plötzlich salonfähig.

Um alle Missverständnisse auszuräumen: Ich bin weder SVP- noch SP-Wähler.  Aber ich respektiere beide Parteien mit ihren respektablen Wähleranteilen.

 

 

Ida

Bevölkerungswachstum

Gestern, oder heute habe ich gehört, dass immer mehr Menschen am Hunger sterben.

Borki

Qualität vor Quantität

Roberto Binswanger ha scritto:

...

Um alle Missverständnisse auszuräumen: Ich bin weder SVP- noch SP-Wähler.  Aber ich respektiere beide Parteien mit ihren respektablen Wähleranteilen.

Wenn eine Partei die offensichtlichen Probleme der Schweiz nicht sehen will und sogar behauptet, dass die heutige Immigration gut sei für unser Land, dann kann ich keinen Respekt vor ihr haben. Da spielt es keine Rolle, wie respektabel ihr Wähleranteil ist. Auf den Inhalt kommt es an, nicht auf die Menge.

Rosano Verde

...dass immer mehr Menschen am Hunger sterben

Weil es immer mehr Menschen auf dieser Welt gibt, sterben auch immer mehr Menschen. Bei uns sterben sie an Alterschwäche, an Unfällen zuhause oder bei sportlicher Betätigung, an Krebs oder Herztinfarkt. An Hunger stirbt wohl keiner. Hunger macht erfinderisch - und war schon immer eine starke Triebfeder für die Auswanderung. Im 19. Jahrhunder sind auch viele Schweizer ausgewandert. Auf Grund ausgedehnter Kälteperioden war es zu Missernten gekommen, weshalb auch hier Hungersnöte herrschten, so auch in Irland, Deutschland etc.

Wir werden lernen müssen, die wahren Interessen dieses Landes konsequent zu vertreten und international durchzusetzen. Das dürfte schwierig werden, weil wir uns selbst nicht einig sind, was denn nun unsere vitalen Interessen sind. Einwanderung an sich ist nicht schlecht. Auch wir geniessen die Freiheit, dort unser Glück zu suchen, wo wir es zu finden glauben. Nur: Schweizer, die auswandern wollen, haben hohe Hürden zu nehmen. Sie können nicht einfach ihren Pass fortwerfen und mit leerem Portemonnaie ohne je einen Streich Arbeit geleistet zu haben, in einem "Traumland" Sozialhilfe empfangen und einen Lebensstanderd leben, der eigentlich einen 40-Stunden-Job voraussetzen würde.

In der Schweiz sind selbst Aufenthalte in Gefängnissen, relativ gesehen, "interessante Alternativen". Jedenfalls findet dort jeder eine Lehrstelle, wenn er sich einigermassen geschickt anstellt.

Die Einwanderung in die Schweiz ist nicht das Kernproblem. Aber es kommen viel zu viele von den "Falschen". Weil wir den Sozialsstaat für "Migranten" ad absurdum geführt haben, schwirren diese "wie Motten um das Licht" - aber verbrennen sich da nicht...

 

 

Roberto Binswanger

Auch quantitatives Problem

Ich stimme Dir völlig zu, Rosano Verde. Aber wir haben auch ein quantitatives Einwanderungsproblem, die enge Schweiz erträgt nicht jede Menge Bewohner. Und selbst die Zuwanderung von sehr qualifizierten Menschen (z.B. aus Deutschland) führt zu unerwünschten "Nebenwirkungen".

Ich empfehle die Lektüre des soeben erschienen Buches "Aufruhr im Paradies" von Patrick Loepfe und Werner Vontobel (Orell Füssli Verlag).