Hinweise und Diskussionen über altersrelevante Anliegen, Projekte und Initiativen sowie Kooperationen mit lokalen, kantonalen und nationalen Alters-Organisationen.
>>> Beachten Sie bitte die Netiquette!
überhaupt noch Steuern bezahlen?
Weil der Staat sie abzockt, mit Unterstützung der rechte Parteien :-(
Ich kenne einige Witwe die kommen mit 3500.- Franken knapp über die Runden, warum hilft die SVP diese kleine Leute nicht, da hat es sicher auch viele KleinbauernInnen dabei. Unsere Staat ist nicht mehr so human, sie macht lieber Pauschalgeschenke für reiche Ausländer. Auch die welche frühzeitig aufhören möchten werden bestraft, indem man ihnen die vorzeitige jährliche Rente 20 x hochrechnet!
Was macht dann die SVP für den kleinen Mann oder Frau wenn sie doch angeblich so nah beim Volk sind?
P.s. ich bin Parteilos aber kann denken und schreiben was ich will :-)
Answers
Man muss
sogar mit noch weniger auskommen. Damit hat man immer noch viel zu viel um in den Genuss von Sozialhilfe zu kommen.
Die SVP und ihre Unternehmer, welche gegen die Überfremdung wettern, sorgen noch zusätzlich dafür, dass immer mehr billige Arbeitskräfte eingestellt werden. Was wegen der daraus resultierenden Arbeitslosigkeit, u.a. wegen der fehlenden Sozialabgaben, noch für mehr Armut sorgt.
Alles paradox die ganze Politik... ich probiers mal mit den Grünliberalen... (wird wohl auch nicht das Gelbe vom Ei sein?)
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *
aa
Grünliberal ist doch ein Widerspruch in sich. Grün kostet Geld, erfordert Einwanderungsbeschränkung, ist teilweise sogar sozial. Liberal=Alle Macht den Starken, keine korrigierenden staatlichen Eingriffe sozialer Art. Die würden besser mit der FDP fusionieren was ich für duchaus möglich halte.
Wie wär's mit einer neuen Partei "Die Grünkapitalisten"? Grün bringt doch viele realitätsblinde Wähler.
Wahrscheinlich
stimmen deine Überlegungen... doch von der dümmsten Variante (nämlich nicht zu wählen) hab' ich halt mal die zweitdümmste ausgewählt. Doch was solls, die machen sowieso alle was sie wollen. Wir haben eine SP-Stadtregierung, welche mich immer wieder enttäuscht. Am besten ich gehe wieder zur Vogel-Strauss-Politik zurück ;-(
Kürzlich im Naturmuseum gelesen: S.V.P. Ne touchez.... (....les objets qu'avec les yeux). Da muss ich schmunzeln und hab gleich mein Stimmkuvert aktiviert. (Also nur für den Fall der Fälle, ich weiss natürlich das dieser Satz nichts mit dieser Partei zu tun hat. Mir gefallen nur Wortspielereien...;-)
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *
SVP
Was macht dann die SVP für den kleinen Mann oder Frau wenn sie doch angeblich so nah beim Volk sind?
Die SVP macht gar nichts für die kleine Frau und den kleinen Mann. Denoch wählen viele kleinen Frauen und kleinen Männer die SVP.
Immerhin macht die SVP viel Werbung, den die Reichen haben ja genug Geld und die kleinen Leute kriechen ihr auf den Leim.
"Wie heisst es doch, die dümmsten Kälber suchen ihren Metzger sälber"
.
SVP
Was macht dann die SVP für den kleinen Mann oder Frau wenn sie doch angeblich so nah beim Volk sind?
Die SVP macht gar nichts für die kleine Frau und den kleinen Mann. Denoch wählen viele kleinen Frauen und kleinen Männer die SVP.
Immerhin macht die SVP viel Werbung, den die Reichen haben ja genug Geld und die kleinen Leute kriechen ihr auf den Leim.
"Wie heisst es doch, die dümmsten Kälber suchen ihren Metzger sälber"
.
Staat abzockt
Wer ist den der Staat? Wir Bürger sind der Staat und wenn ich das System der andern Länder mit der Schweiz vergleiche, bin ich höchst zufrieden mit unserem System, der direkten Demokratie und des Föderalismus. Auch wenn ich zusammen mit Pension und AHV nicht auf die von Dir Ricky genannten 3500 Fr. komme. Aber ich sehe es bei mir, dass eine Einzelperson mit diesem Betrag leben kann.
Gruss jubi
Renten bis Fr. 3500.-
Ich wäre auch dafür, dass Renter/innen in der Schweiz für eine Rente von bis zu Fr.3500.- im mindestens nur noch 80%, wie früher, die Renten versteuern müssen.
Besser wäre natürlich gar keine Steuern mehr bezahlen, ausser jemand hat ein sehr grosses Vermögen. Dafür sollte in allen Kantonen die Pauschalbesteuerung abgeschafft werden. Da wird aber sofort mit der Angst geschürt, dass diese dann abwandern. Das ist die grösste Ungerechtigkeit und es wäre mir egal, wenn all diese, welche nur zu ihrem Vorteil in die Schweiz kommen, wieder abhauen, dann aber bitte mit ihrem mitgebrachtem Personal. Das würde dann wieder die Baulöwen nicht freuen.
Ich möchte jetzt nicht falsch verstanden werden, denn ich bin auch für Eigenverantwortung und nicht für die hohle Hand. Aber für so krasse Ungerechtigkeiten sollte man kämpfen. Ich sehe da weit und breit keine Partei, welche uneigennützig für das Schweizervolk einsteht.
Renten bis Fr. 3,500.-
Sollte man das Ganze nicht differenzierter betrachten? Sollten man nicht die Fälle einzeln anschauen?
Z.B. Heutzutags ist es immer noch möglich, einen grossen Betrag von der 2. Säule abzuziehen, um sich ein Eigenheim zu erwerben. Dieses Geld wird nach der Pensionierung fehlen. Vor allem wird es schwierig werden, wenn es einen Ueberhang an Wohnungen gibt und der Hypozins der Teuerung wegen nach oben steigt.
Diese Pensionären werden mit einer kleinen Rente auskommen müssen ( AHV und einer kleinen 2.Säule-Rente). Einige werden sogar gezwungen sein, eine Ergänzungszulage einzufordern.
Ich habe nach meiner Pensionierung als nichtsalärierter Treuhänder bei derPro Senectute gearbeitet. Eine meiner Mandantinnen hat ihr Leben genossen, Geld ausgegeben, nichts gespart, obschon sie es locker hätte tun können. Sie hat alles verpatzt und man musste ihr helfen, damit sie über die Runden kam. Es gibt auch das Wort Selbstverschulden.
Die Zeiten ändern sich
Auch für mich bedeutete früher die Steuerzahlung keinen Schleck. Zwischen 1966 und 1969 arbeitete ich halbtags zu geringem Lohn. Daneben holte ich die Matura an einem privaten Ferngymnasium nach. Die Kurse musste ich selber berappen. Ich bewohnte ein Mansardenzimmer. Dusche und WC befanden sich im unteren Stock. Eine Küche gab es keine. Wenn ich meine Studienkollegen mit einer Tasse Pulverkaffee bewirtete, hiess ich sie, den Umrührlöffel weiter zu reichen, denn einen zweiten besass ich nicht. Trotzdem wäre mir nie eingefallen, mich von den mir auferlegten geringen Steuern zu drücken. Wer Rechte hat, hat eben auch die Pflichten auf sich zu nehmen, fand ich.
Eigentlich schade, dass in der heutigen globalen Welt dieser Gedanke des Ausgleichs nur noch Spott erntet und ganz andere Argumente vorherrschen.
Steuer
Liebe Blaue Blume
>Wer Rechte hat, hat eben auch pflichten auf sich zu nehmen, fand ich. < Ende Deines Zitates. Für manche Leute ist halt schon diese Aussage zu abstrakt. Möglicherweise fehlt eine, für jedermann zugängliche Stelle, die einsichtig jedem begreiflich macht, was mit den Steuern im Detail bezahlt wird, oder worauf jedermann ohne Steuern verzichten müsste. Manchmal werden einem diese Gedanken erst nach einem längeren Auslandaufenthalt so richtig bewusst. Auch heute noch, fehlt vielen Leuten das Umfeld, oder ein Impuls, sich weiter zu bilden.
Wer bezahlt was?
Möglicherweise fehlt eine, für jedermann zugängliche Stelle, die einsichtig jedem begreiflich macht, was mit den Steuern im Detail bezahlt wird, oder worauf jedermann ohne Steuern verzichten müsste.
Wer es wissen will, kann es erfahren, wenn auch nicht im letzten Detail. Das Prinzip lernt man aber auch schon im Staatskundeunterricht - in meiner Zeit jedenfalls.
Kurt
Interessante Beiträge!?
Anfangs dieser Diskussion wurde über die SVP geschimpft, dass sie billige Arbeitskräfte ins Land hole und nichts gegen die zu hohen Steuern für Rentner tue. Dann kamen Bemerkungen der auch nicht tätigen SP. - Interessant! Bei weitem aber nicht wahr! Und die andern Parteien?
Ich lernte im Staatskundeunterricht, dass wir in der Schweiz eine direkte Demokratie hätten, in der das Volk (ich glaube auch zu wissen, dass das Volk wir, Du und ich, sind) entscheidet, und dass daher, weit mehr als anderswo, die Politiker dem Bürger zuhören. - Schönrederei findest Du? Mag sein, oder vielleicht nur die andere Seite der Medaille, die diejenigen um den Hals tragen, welche auf einem sehr hohen Niveau jammern.
Ich weiss auch aus selber im Originaldokument recherchierter Information, dass es in der Schweiz eine politische Partei gibt, die im Bund und in allen Kantonen, wo sie vertreten ist, immer wieder Vorstösse zum Steuern senken und zum Sparen einbringt, aber immer wieder unterliegt, wenn es um die Schlussabstimmung geht. Sie hat eben nur knapp dreissig Prozent Wähleranteil, und das reicht auch bei allem bösen Willen ihrer Gegnerschaft niemals zum Erfolg.
Ich las auch hier, dass der Staat doch dafür sorgen soll, dass etc. etc. Ich glaube zu wissen, dass der Staat nur handeln kann, wenn er Steuern einnimmt. Und zudem, dass der Staat niemand ist, ohne seine Bürger, die ihn bezahlen, die ihm die Politiker wählen, welche dann eben die Sozialgesetze und alle andern machen.
Ich hörte aber auch schon oft, dass immer dann, wenn die eigenen Wünsche nicht wunschgemäss erfüllt werden, ein "Bölimann" herhalten muss.
Übrigens bezahlen wir Schweizer, im Vergleich mit den allermeisten andern Staaten, sehr wenig Steuern. Wem das zuviel ist, muss schauen, ob er oder sie im Fürstentum Monaco eine Bleibe findet.
Nebenbei, wer kennt ein anderes Land, wo man einen gesetzlich berechtigten Anspruch auf Ergänzungsleistungen hat? Dass Viele diese Sozialeinrichtung, auch von uns Menschen in der dritten Lebensphase, als armengenössig, anrüchig und damit als Bettelei verurteilen, ist sicher nicht dem sehr sozialen Staat (der dafür nur Steuergelder einsetzt, einsetzen kann) anzulasten. Wer eine solche Sozialleistung aus Scham nicht annehmen kann, oder will, darf meiner Meinung nach weder jammern, noch darüber schimpfen.
Ohren können das Gute hören, Augen das Schöne sehen, wenn das Hirn dies zulässt
Demokratie und die Solidarität der Bürger
Dass in der Schweiz die Steuervermeidung ein Volkssport ist, zeigt ja schon die Anzahl Steierberater, die davon leben. Eigentlich ist diese Einstellung dem Staat gegenüber , von dem wir zwar alles haben wollen, etwas kurzsichtig. Denn die Infrastrukturen kostet : (Wasser, Wasserwirtschaft, Abwasser, Strom, Umwelt, Waldwirtschaft, Erholungszonen, Lawinenschutz, Schulen, Forschung, Bildung, Kultur, Verkehrswege, Tunnels, öffentlicher Verkehr, Nachtbeleuchtung, Gesundheit, Sicherheit, Schutz und Rettung, Justiz, Museen, Badeanstalten, Sportstadien, Bundesverwaltung, Internationale Diplomatie, Auslandvertretungen für die 700000 Auslandschweizer, Parlamente, u.am).
Die Steuerzahler mit dem Lohnausweis können die gesetzlichen Abzüge legal nutzen. Die Selbständigerwerbenden haben schon etwas mehr Möglichkeiten, Abzüge zu machen. Das finde ich normal.Was hingegen gegen den gemeinschaftlichen Gedanken ist, dass wir Steuerkategorien für sehr wohlhabende erfunden haben, welche dann prozentual zu den Bürgern viel zu niedrig eingestuft sind.
Beispiel: Wenn Roger Federer, als betuchter Schweizer, in Herrliberg auf den 15000 m2 ein Haus bauen wird und dort Wohnsitz nimmt, zahlt er den hiesigen Steuersatz. Wenn aber der Rennfahrer Deutsche Schuhmacher am Genfersee eine Villa besitzt, so schickt er den Stuerberater auf die Gemeinde und kann dort einen Deal auf 2% Einkommensteuer "abmachen". Es ist ein Denkfehler, zu glauben, dass Schuhmacher nicht kommen würde, wenn er z.B. 12% Einkommenssteuer bezahlen müsste. Denn in Deutschland müsste er bis 48% bezahlen. Also bleibt er auch, bei höheren Steuern. Steuern zhalen auch komplizierte holdingstrukturen fast nicht, weil sie sich gegenseitig "Rechnungen für Leistungen" zusenden umd am Schluss fast kein Gewinn ausweisen (wie traurig ist doch das Leben in einer Holding).
Spass beiseite: Mit 3500.- Franken auszukommen bedingt auch Selbstdisziplin und Bescheidenheit. Und der Bodenpreis schlägt je nach Gegend auf die Miete. Ich denke, im "Speckgürtel" um den Zürichsee und in Zug und Genf ist es nicht leicht, mit dem 3500.- zu wohnen und zu leben. Andreas hat aber recht, dass wir trotzdem in einem anständigen Land leben.
Schlaue zahlen weniger Steuern!
Wie unzählige Bürger bin auch ich der festen Überzeugung, dass ich im Vergleich mit Millionären und von dieser “Spezies” gibt es ja einige in unserem “Ländli”, auch jetzt als Rentner zu viel Steuern bezahle. Gleichwohl entrichte ich meinen Obolus ohne zu knurren, weil mir dafür auch etwas geboten wird. Auch unsere Sozialwerke und das Gesundheitswesen lassen sich im Vergleich mit anderen Staaten sehen. Ich denke dabei nicht nur an Bananenrepubliken. Diesbezüglich sind auch die USA eine Bananenrepublik. Der gute Obama möchte das wohl gerne ändern, wenn da nicht nur die Republikaner wären. Na lassen wir das.
Ein Bericht im neusten Beobachter mit der Schlagzeile: “Steuern: So profitieren die Reichen” hat mich geärgert. Es geht dabei um die Steuerabzüge. Man spricht da von Schlauen und Cleveren, die sämtliche Abzugsmöglichkeiten völlig legal und gezielt ausnutzen. Was heisst da Schlau & Clever? Mit einigen “Milliönchen” auf der hohen Kante ist es einfach schlau und clever zu sein und die Steuern zu optimieren.
Es gäbe zwar auch für mich Möglichkeiten, Schlau & Clever zu sein und weniger Steuern zu bezahlen. Ich denke dabei an Scheidung und dann an eine Konkubinatsehe mit meiner Frau, oder einen Wohnsitzwechsel weg von Bern in ein CH-Steuerparadies. Das letztere kommt für mich als “Vollblutberner” nicht in Frage und das mit der Scheidung ist auch nicht das gelbe vom Ei. Also lassen wir das. Es bleibt ja immer noch die Hoffnung -- im Lotto mal nicht nur eine Salami oder einen Blumentopf sondern einige “Milliönchen” zu gewinnen. Und dann schlage ich “Schlau & Clever" zu!
Kobold
Milliönchen
. Es bleibt ja immer noch die Hoffnung -- im Lotto mal nicht nur eine Salami oder einen Blumentopf sondern einige “Milliönchen” zu gewinnen. Und dann schlage ich “Schlau & Clever" zu!
Bei Deinen gewonnen Milliönchen wird der Steuerbetrag gleich abgezogen - schlau und clever halt, dann kannst Du Dir Deine Mühe ersparen ;-)