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11.01.2017 - Linus Baur

Frohe Kunde für Zürcher Hausbesitzer

Höhere Beiträge im 2017: Nun lohnt es sich besonders, sein Haus (Wand, Dach und Boden) im Kanton Zürich besser gegen Wärmeverluste zu schützen.

Die bessere Wärmedämmung von Häusern reduziert den Ausstoss von CO2 und ist somit eine wichtige Massnahme gegen die Klimaerwärmung. Wer sein Haus besser gegen Wärmeverluste dämmt, erhält auch im Kanton Zürich weiterhin Förderbeiträge. Finanziert werden sie aus der CO2-Abgabe, die der Bund auf Gas und Öl zu Heizzwecken erhebt. Sie sind damit nicht von der Streichung der kantonalen Energiefördermittel im Rahmen der Leistungsüberprüfung 16 betroffen.

Höhere Beiträge im 2017

Wie der Regierungsrat in einer Medienmitteilung schreibt, kann der Kanton Zürich für Gesuche, die 2017 eingereicht werden, sogar höhere Beiträge als bisher an die energetische Verbesserung der Gebäudehülle ausrichten (Wand, Dach und Boden). Zusätzlich erhöhte Beitragssätze richtet er in einer auf 2017 beschränkten Aktion für die Wärmedämmung der Aussenwände aus, denn diese werden noch zu selten besser gedämmt. Einen weiteren Bonus erhält, wer mindestens 90 Prozent der Fläche von Fassade und Dach besser gegen Wärmeverluste schützt. Denn Gesamtsanierungen führen - so der Regierungsrat - dank der ganzheitlichen Planung zu besseren Ergebnissen, sind also sinnvoller als Einzelmassnahmen.

Keine Belastung der Kantonsfinanzen

Die Förderbeiträge sind beim Kanton Zürich zu beantragen, der die Gesuche auch bearbeitet und die Beiträge ausrichtet. Doch sie belasten die kantonalen Finanzen nicht. Denn sie stammen aus der CO2-Abgabe, die der Bund auf Gas und Öl zu Heizzwecken erhebt. Dem Kanton Zürich stehen im Jahr 2017 mindestens 35 Millionen Franken zur Verfügung. Er darf das Geld allerdings ausschliesslich für Massnahmen zur energetischen Verbesserung der Gebäudehülle ausrichten. Beiträge an neue Fenster sowie andere energetische Verbesserungsmassnahmen sind aus diesen Bundesmitteln nicht möglich.

Die bisher aus dem kantonalen Budget finanzierten Beiträge an Massnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien und Abwärme können im Jahr 2017 nicht mehr gesprochen werden. Dies hat der Regierungsrat im Rahmen der Leistungsüberprüfung 16 zur Entlastung der Kantonsfinanzen im April 2016 beschlossen.

Die Anforderungen für die genannten Förderbeiträge und die Höhe der Beitragssätze:

Förderbereich

Anforderung

 

Beitragssätze

 

Wärmedämmung Fassade, Dach, Wand und Boden gegen Erdreich

 

U ≤ 0,2 W/ m2K Ausnahme: Wand, Boden mehr als 2 Meter im Erdreich: U ≤ 0,25 W/ m2K

 

40 Franken pro Quadratmeter wärmegedämmtes Bauteil

Aktion 2017: Aussenwand

Dämmung Aussenwand gegen Aussenklima

 

zusätzlich 20 Franken pro Quadratmeter wärmegedämmte Aussenwand

 

Bonus: Gebäudehüllen-Effizienz

Dämmung von mindestens 90 Prozent der Fassaden- und Dachfläche

zusätzlich 20 Franken pro Quadratmeter wärmegedämmtes Bauteil

 

 

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