Konsum

Konsument binswaro

Konsument binswaro

Züri-Taxi 603

 

Wenn immer möglich, vermeidet es Konsument binswaro, in der Stadt Zürich mit dem Taxi zu fahren. Denn schmuddelige Taxis, unfreundliche und ungepflegte Taxifahrer, die kaum der deutschen Sprache mächtig sind, sich weigern, Fahrgäste mitzunehmen, wenn die Strecke zu kurz ist, sich in der Stadt nicht auskennen, all das lässt sich Konsument binswaro nicht gefallen. Das Taxi nimmt er höchstens am Flughafen, weil Flughafentaxis  den internationalen Standards genügen.

 

Die Stadttaxis, vor allem diejenigen vor dem Hauptbahnhof, die trifft man sonst nur in Grossstädten von Entwicklungsländern an.  Den Vogel abgeschossen hat unlängst ein Taxifahrer auf einer Ausfallstrasse von Zürich: Mit der rechten Hand telefonieren, mit der linken Hand rauchen: Taxi 603. Was den freundlichen Mann der Taxizentrale Zürich gar nicht erstaunte: Häufig würden die Taxifahrer im Auto auch essen und trinken. Die Qualität der Taxis sei mehr als bedenklich, aber niemand wolle etwas dagegen unternehmen.

 

Für Konsument binswaro ist klar: Taxi in Zürich nur im äussersten Notfall. Und bei der Wahl des Taxis -wie von der Taxizentrale  empfohlen-  immer ganz genau hinschauen und die zahlreichen schwarzen Schafe meiden. Taxi 603 ist bereits auf der schwarzen Liste. Es gibt aber auch eine weisse Liste, zuoberst steht Taxi 1524, weil mir der Taxifahrer auf dem gelben Streifen nicht nur den Vortritt gelassen, sondern mich gleichzeitig sehr freundlich angelächelt hat. Da würde ich gerne zusteigen!

 

Bild: Egon Häbich – pixelio.de