Der Demenz-Aktivist Richard Taylor und seine Frau Linda im Dialog mit Betroffenen
Angesichts von über 100'000 Betroffenen und 300'000 Angehörigen allein in der Schweiz besteht Diskussionsbedarf, wie ein Leben mit Demenz nach ethischen Gesichtspunkten und im Dialog mit den Betroffenen gestaltet werden kann.
„Jeden Tag bin ich dankbar, dass ich nicht der durchschnittliche Demenzkranke bin, denn so einen durchschnittlichen Kranken gibt es gar nicht“, betonte Taylor. Menschen ohne Demenz würden sich solche Kategorisierungen ausdenken, „damit es einfacher wird, uns zu verstehen.“ Doch viel wichtiger sei es, den Demenzkranken nicht als anormal, sondern als Mitmenschen zu sehen – bis zum Tod. „Ich bin keine Hülle, ich werde bis zum Moment meines Todes Richard sein.“ Eine humanisierende Demenzpflege stellt das Individuum, nicht den „Durchschnittskranken“ in den Mittelpunkt und soll diesem ermöglichen, im Heute zu leben und sich nicht daran orientieren, „wer ich gestern war“.
Anmeldung: bis 31. März 2011
Kosten: CHF 30.00 (ist an der Abendkasse zu begleichen)
Für Mitglieder der Alzheimer-Vereinigung Kanton Zürich kostenlos
Flyer alz ZfP Tertanium
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