In Bratislava (Slowakei) - 70 km von Wien (Österreich) entfernt, wird ein neues topmodernes Seniorenheim eröffnet.
Die Fertigstellung ist für Juni 2009 geplant.
Das Angebot hier richtet sich an alle Senioren, die in der Slowakei geboren sind, zeit lang in der Schweiz leben oder gelebt haben und den Rest ihres Lebens wieder in ihrer Heimat verbringen wollen.
Auch Senioren, die vielleicht halbwegs slowakisch sprechen können, sind willkommen.
Geboten werden mehrere top-eingerichtete Einzelzimmer, eine 24-stündige Pflege durch ein ausgebildetes Personal, Arzt vor Ort, schöner Garten und Dienste aller Art und das schon ab einen Preis von 1000 Euro pro Monat.
Bei Interesse kontaktieren sie mich bitte unter meiner Emailadresse oder einfach hier im Forum.
Und hier noch ein paar Details:
Wie groß ist ein Zimmer qm? - 16 m², ausgestattet mit einem Seniorenbett, Parkettboden, Schrank, Kommode, Tisch, 2 Sesseln und Bildern, sehr schön und freundlich eingerichtet
mit Dusche und WC? - ja, in jedem Zimmer
Balkon? - in 4 Einzelzimmer ist ein Balkon vorhanden und die sind noch frei - ein Balkon ist 4 m² gross
Essen ,Trinken alles inkl? - Ja, all inklusive, 5 x am Tag, bei Diabetes sogar 6 x am Tag
Aufenthaltsräume klimatisiert? Ja
Sonnenschutz an den Fenstern? - Jallousien und Vorhänge sind vorhanden
Fahrstuhl im Haus(falls mehrstöckig): Ja, Fahrstuhl ist vorhanden und die Zimmer befinden sich im 2. Stock eines zweistockigen Hauses
Wie hoch sind die Betten..Seniorenbetten? Es sind Seniorenbetten, dh man kann sie jederzeit beliebig umstellen.
Kosten pro Monat: 1000 Euro/Person
Freie Besuchszeiten, Frisör, Maniküre, Pediküre und zusätliche Dieste ausserhalb der Einrichtung können gegen kleine Gebühren beansprucht werden. Sonst gibt es noch einen kleinen Fitnessraum, wo regelmässig Gymnastik verübt werden kann.
Praktischer Arzt kommt 1-2 pro Woche zu Besuch oder nach Bedarf auch öfters. Fachärzte stehen auch nach Bedarf zur Verfügung.
Vielen Dank!
Answers
Re:Seniorenheim in Bratislava - Slowakei ab Juni 2009
Re:Seniorenheim in Bratislava - Slowakei ab Juni 2009
Die Anzahl der Zimmer ist eingeschränkt und das Interesse ist jetzt schon gross.
Es ist vollkommen egal ob im Süden oder Norden, wichtig ist, dass die Pflege und Betreuung stimmt und das die Senioren ein neues Zuhause finden können.
Re:Seniorenheim in Bratislava - Slowakei ab Juni 2009
Im Interesse aller Senoren, welche eine guenstige Loesung suchen - habe ich Deinen Beitrag stehen lassen - auch wenn ich persoenlich nah bei satiagos Meinung stehe.
Hanspeter Zgraggen
Moderator
Re:Seniorenheim in Bratislava - Slowakei ab Juni 2009
Migros und Coop und viele andere Unternehmen verschicken auch ihre Zeitungen und Prospekte mit ihren ANGEBOTEN, für Menschen welche Produkte suchen.
Habe selber über 45 Jahren mein Einkommen durch Werbung verdient.
Und du arbeitest bestimmt in diesem Alters- Senioren oder Pflegeheim nicht für Gottes - Lohn.
Mit jeder Investition, auch mit einem privaten topmodernen Seniorenheim, muss auch Geld verdient werden. Und letzendlich muss auch dein Betrieb ammortisiert werden, da auch in deinem Betrieb für den du Werbung machst Invetoren dahinter stehen und Gewinne machen müssen.
Oder habt ihr das Geld für euer Unternehmen durch Spender erhalten ? Und das ganze Personal arbeitet zu den Selbstkosten.
Oder sehe ich dies falsch ?
Viel Erfolg für euere Unternehmung wünscht dir Santiago
Re:Seniorenheim in Bratislava - Slowakei ab Juni 2009
Ich arbeite nicht selbst für das Seniorenheim. Meine Mutti wird dort ab Juni einziehen und da es ein gutes Projekt ist, versuche ich zu helfen (also es steht bei mir kein finanzieller Hintergrund dahinter).
Es wurde viel selbst investiert und auch ein paar Sponsoren haben zu der Entstehung beigetragen. Man musste sich aber verplichten keinen Profit aus dem Seniorenheim machen zu wollen, dh man deckt dann wirklich nur die laufenden Kosten.
Es ist eine Mischung zwischen der Unterbringung junger Mütter mit kleinen Kindern, die kein zu Hause haben und der älteren Leuten. Ein Teil der sozial Schwächeren wird vom Staat dotiert und ein Teil kann es sich auch selbst leisten.
Für ausländische Verhältnisse ist der Betrag nicht gross und deswegen meine Idee auch Leute im Ausland anzusprechen, die vielleicht an so etwas im Alter gedacht haben. Ich selbst lebe selbst in Österreich und weiss, wie schwer es war so etwas auf die Art zu suchen.
Danke, dass mein Thema so gut diskutiert wird.
Schönen Tag Santiago!
Re:Seniorenheim in Bratislava - Slowakei ab Juni 2009
So gesehen finde ich deinen Beitrag und deine tatkräftige Unterstützung in dieser Sache sehr edel - Dagegen ist nichts einzuwenden.
Vielleicht hättest du den ganzen Sachverhalt gleich am Anfang einbringen sollen.
Ich wünsche euch einen guten Start und vor allen, dass sich deine Mutti dort gut aufgehoben und geborgen fühlt, den dies ist das Wichtigste.
Dennoch denke ich, dass Werbung an und für sich ja nichts Negatives ist, auch im Sinn dieser guten Sache.
Jeder Betrieb auch ein Seniorenheim kann auf die Zukunft nicht nur die laufenden Kosten decken, Amortisationen, Rückstellungen und Erneuerungen werden ja in jeder Gewinn / Verlustrechung und in der Jahresbilanz festgehalten. Als Schatzmeister / Finanzchef in einer karitativen Vereinigung habe ich ehrenamtlich (ohne einen Franken Entschädigung)über 14 Jahre das Vermögen und die verschiedenen Kassen verwaltet.
Nebenbei habe ich für unseren Verein auch Mitgliederwerbung und Sponsoring betrieben.
Ohne Werbung vergisst man jede Sache und jedes noch so gute Produkt.
Gerne stehe ich auch für diese Sache dir zur Verfügung.
Kanst mir einfach ein E-Mail senden.
Nebenbei bemerkt hat mir ein Forumsteilnehmer heute ein unverständliches E-Mail geschickt, mit der Bemerkung, dass mein Beitrag in dieser Sache die Grenzen fast überschreite. Wollte versuchen mir den Mund zu stopfen - aber wir leben ja in der Schweiz nicht in der EX DDR.
Auch das Seniorenweb ist/war von Sponsoren angewiesen.
Wahrscheinlich verstand der kluge Schreiber die ganze Sache einfach nicht - auf mein kurzes E-Mail heute morgen an ihn, habe ich keine Antwort erhalten.
Ich wünsche dir viel Erfolg und alles Gute
Herzlichen Gruss Santiago
Re:Seniorenheim in Bratislava - Slowakei ab Juni 2009
Ja, mir ist das Wichtigste, dass meine Mutti dort gut aufgehoben wird und sie noch eine schöne Zeit geniessen kann. Die Art und Weise, wie die zuständigen Leute mit mir umgehen ist ganz anders als ich bei staatlichen Einrichtungen erleben konnte.
Da war ich nur eine Nummer, die sich einreihen kann und mindestens 3 Jahre lang warten soll.... Am besten, wenn man sich gar nicht meldet (quasi stirbt), weil dann hat sich die Sache von selbst erledigt. Traurig, aber wahr...
Ja, war wahrscheinlich auch mein Fehler, nicht gleich vom Anfang an zu erwähnen, dass es quasi meine Selbstinitiative ist, diesem Projekt auf die Beine zu helfen. Deine Aufstellung von laufenden und den zu plannenden Ausgaben ist vollkommen richtig, da gebe ich dir Recht.
Auch wenn sich hier im Forum nicht gleich jemand meldet, der Interesse hat, aber vielleicht irgendwann, und da kann er sicher gerne fragen, ob es einen Platz gibt.
Es leben in der Schweiz viele Menschen die ausgewandert sind und vielleicht so eine Einrichtung für sich oder ihre Eltern suchen.
Meine Emailadresse sende ich dir per PN.
Schönen Tag!
Seniorenheim in Bratislava
Hallo Sabina2000
Soeben bin ich auf Deinen Beitrag Seniorenheim in Bratislava gestossen. Ferner habe ich bereits vor ein paar Tagen mit einer medizinisch fachkundigen Person über Pflegepersonal von der Slowakei gesprochen, die vorübergend sehr gerne in der Schweiz arbeiten möchten. Gerne würde ich folgende Fragen stellen:
Wie gefällt es Deiner Mutter in Seniorenheim in Bratislava?
Da Bratislava an der Österreichischen Grenze liegt, sollten möglicherweise viele Pflegende mehrheitlich auch genügend deutsch verstehen und sprechen können? Wäre das Heim auch für Personen aus der Schweiz geeignet, die leider nicht slowakisch sprechen und noch dazu pflegebedürftig sind?
Ich prüfe gerne qualitativ gute und trotzdem bezahlbare Pflegeheime im nahen Ausland (nicht zu weit entfernt von der Schweiz / Zürich-Wien-Bratislava wäre keine Weltreise) oder eine rollstuhlgängige Wohnung mit einer bezahlbaren Pflegekraft für ein bis zwei Personen in der Schweiz. Die Rechnung des Pflegeheims hier überschreiten bei weitem das finanziell tragbare, zumal man noch nicht weiss, wie viel die Ergänzungsleistung bezahlt bzw. was allenfalls die Kinder beitragen "dürfen".
Vielleicht ist die Idee Pflegeheim in Bratislava oder anderswo oder eine zuverlässige Pflegekraft von der Slowakei oder einem anderen Land mit Wohnung/Pflege in der Schweiz eine prüfenswerte Alternative ohne negative Folgen für den/die Patient/in.
Vielen Dank für umgehende Antwort.
Bratislava
Hast Du gesehen das der letzte Eintrag von Sabina 2000 vom 29.04.2009 ist?
denoch aktuell für viele Rentner
Da sich viele den Aufenthalt in einem Alters- und Pflegeheim in der Schweiz bald nicht mehr leisten können, da es schlicht und einfach unbezahlbar wird, weicht man eventuell aus.
Somit springen immer mehr andere Länder in die Bresche. Sei es Thailand oder sonst ein Land.
Wer kann sich als Einzelperson nach Vergütung der Krankenkassebeiträge an die Pflegekosten mit seiner AHV-EL oder Hilflosenentschädigung und Pension 7'000 bis 8'000 Franken im Pflegeheim leisten ?
Natürlich zahlt der Staat wenn kein Geld mehr hat. Aber vorher wird man sich beim Sozialamt bis auf die Haut ausziehen müssen.
Und so wandern immer mehr Rentner aus, damit sie diese Demütigungen nicht erleiden müssen.
Kenne selber Schweizer AHV Rentner und Schweizer IV Rentner welche nach Thailand, Polen und Ungarn zwangsläufig ausgewandert sind.
7'000-8'000 Franken - von wegen!
Seit dem Inkrafttreten des neuen Modells für die Pflegefinanzierung am 01.01.2011 gibt es in Baselland Fälle, wo Altersheimbewohnern bis zu CHF 18'000 pro Monat abgezockt wird. Da wird einfach der Anteil Pflegekosten in den Betreuungs- und Hotellerieleistungen versteckt, damit der Kanton und die Gemeinden möglichst wenig bezahlen müssen.
Jetzt muss der Preisüberwacher aktiv werden und die abgezockten alten Leute verteidigen.
http://www.derbund.ch/bern/Pflegekosten-Kanton-Bern-sieht-bei-sich-keinen-Handlungsbedarf--/story/31621000
Ich glaube Auswandern ist gar keine schlechte Idee, wenn man sieht, wie die alten Leute in der Schweiz behandelt werden. Hauptsache sie kosten den Staat nichts und die Steuern können gesenkt werden.
>> Autorität wie Vertrauen werden durch nichts mehr erschüttert als durch das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden. (Theodor Storm, 1817-88, dt. Schriftsteller) <<
Richtig,
wer kann, der mag... Doch wer weg mag schon? Da sind doch die Angehörigen, welche dann am Muttertag, am Geburtstag oder zu Weihnachten vielleicht mal an einen denken... und man mag gar nicht an all das denken... (und das ist besser so...)
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *
Markus
Seit dem Inkrafttreten des neuen Modells für die Pflegefinanzierung am 01.01.2011 gibt es in Baselland Fälle, wo Altersheimbewohnern bis zu CHF 18'000 pro Monat abgezockt wird. Da wird einfach der Anteil Pflegekosten in den Betreuungs- und Hotellerieleistungen versteckt, damit der Kanton und die Gemeinden möglichst wenig bezahlen müssen.
Jetzt muss der Preisüberwacher aktiv werden und die abgezockten alten Leute verteidigen.
http://www.derbund.ch/bern/Pflegekosten-Kanton-Bern-sieht-bei-sich-keinen-Handlungsbedarf--/story/31621000
Ich glaube Auswandern ist gar keine schlechte Idee, wenn man sieht, wie die alten Leute in der Schweiz behandelt werden. Hauptsache sie kosten den Staat nichts und die Steuern können gesenkt werden.
>> Autorität wie Vertrauen werden durch nichts mehr erschüttert als durch das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden. (Theodor Storm, 1817-88, dt. Schriftsteller) <<
Whau, Markus das ist ja echter Wahnsinn ! Wucher...etwas anderes fällt mir nicht ein. Dass, so krass mit alten Menschen in der Schweiz umgesprungen wird hätte ich tatsächlich in der "humanen Schweiz" echt nicht geglaubt.
Irgenswann wird vielleicht die Chemie ein "Pilleli" erfinden, damit man sich im hohen Alter subito klanglos zu Staub verwandelt und weggeweht wird vom Wind, um keine weiteren UN- Kosten mehr verursacht ?
Langsam habe auch ich immer mehr das Gefühl, dass meine Frau und ich (übrigens beide Schweizer, seit zig-Generationen, also keine eingewanderten Neuschweizer) als Fremde in der Türkei bald besser aufgehoben sind, auch im Alter !
Übermorgen steht der Flug dorthin wieder an, nach über 2 Monaten Schweizaufenthalt. So räumte ich in den letzten Wochen wieder zünftig auf in meinem anderen Wohnsitz in der Schweiz. Vor allem entsorgte ich viele Militärsachen.
Aber das grüne schweiz. Soldatenbuch welches vor über 50 Jahren gedruckt wurde bewahrte ich auf, (man hat es auch mir damals in die Ausrüstung mitgegeben).
Nicht aus "schweizerischen heimatlichen Gefühlen". Sondern weil soviel lustiges Zeug darin stand¨, zb. Die Schweizer sind die Besten !!!!!!!!!!!!!!! und traue nie dem Feind, den er kommt in der Gestalt eines "Biedermannes" daher.
Nebenbei erwähnt, denke ich, dass heutzutage die Feinde in der Schweiz die Abzocker vieler Alterheime sind mit 18'000 Franken monatlich. Als Soldat damals wusste ich aber überhaupt nicht was ein Biedermann ist ?
Jedenfalls weiss ich jetzt auch nach 45 Jahren wie ich mich vom Feind schützen muss, welcher aus dem Osten kommt. Glücklicherweise lebe ich nur im nahen Osten - Aber der Halunkendiktator Assad, wohnt ja nur 270 KM ab der Grenze von uns entfernt. Deshalb bleibt das Soldatenbuch von annodazumal (unverbraucht + ungelesen) mal für die Sicherheit auf dem Nachttischli.
Eine gute Nachtlektüre und Lachen ist ja auch gesund ! Aber bei 18'000 Franken im Monat mal 2 Personen, würde mir das Lachen echt vergehen.
Ehemalige pflichtbewusste Schweizer, Militärdienstler, Steuerzahler, Familienmütter- und Väter und Steuerzahler müssen langsam aber sicher aus dem Land / Heimat Schweiz verreisen (gewollt - oder ungewollt), wenn sie nicht nur als Kostenfaktor angesehen werden.
Und für keine einzige politische Partei ist dies ein Thema und wird es auch nie sein. Einzig, Schiller könnte und würde vielleicht ein neue Willhelm Tell Geschichte schreiben...
He, 18'000 Franken sind doch normal für einen Rentner in der reichen Schweiz. Wahnsinn total !
Mittlerweile kann man aber auch im Ausland immer besser leben. Ärztliche Versorgung und Zahnarzt "tiptop". Überall gibt es auch im Ausland alles Zeug zum Kaufen und Leben wo man braucht. Infrastruktur genügend bis gut - natürlich mancherorts nicht so perfekt wie in der Schweiz.
Aber Leben und Atmen kann man auch im Ausland recht gut heutzutage.
Sorry...
..habe ich richtig gelesen?
wir alte Schweizer werden finanziell zwangsausgeschafft? Mir kommt die Galle hoch.
Guet Nacht euer Hephaistos
Nur keine Panik
..habe ich richtig gelesen?
wir alte Schweizer werden finanziell zwangsausgeschafft? Mir kommt die Galle hoch.
Guet Nacht euer Hephaistos
Mit genug Geld darf jeder Schweizer in der Schweiz bleiben - so schnell geht die Zwangsausschaffung nun auch wieder nicht.
Budget halt so gegen 18'000 Franken monatlich im Heim, wie Markus schreibt. Was soll's, dass letzte Hemd hat eh keine Taschen mehr.
Und sonst kann man mit 18'000 Franken sehr gut im Ausland ein ganzes Jahr leben, z.b. Thailand. Entscheiden muss jeder selber !