Hinweise und Diskussionen über altersrelevante Anliegen, Projekte und Initiativen sowie Kooperationen mit lokalen, kantonalen und nationalen Alters-Organisationen.
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Da sah ich doch gestern eine Fernsehsendung mit einem 90 Jahre alten Mann. Die Zuschauer fanden es furchtbar lustig, dass er noch täglich trainierte um sich beweglich und fit zu erhalten.
Wenn ein 45 Jahre alter Mann noch den kopf- oder Handstand macht, dann ist das bewundernswert und tüchtig.
Wenn ein 90 jähriger noch aussergewöhnliche Leistungen erbring, ist das läppisch lustig. Man kann sich krumm lachen.
Answers
Sind wir nur noch Schrott? NEIN
Hallo Ida
Ein 40 jähriger hat natürlich noch einen "tollen" Körper, das sieht sportlich aus.
Der Anblick eines 90jährigen in Turnhosen sieht für die Jungen komisch aus, wir, die älteren Semester finden es toll und super, dass der Mann sich so fit hält.
Für 20/30jährige ist das Alter noch in weiter Ferne, nicht so für die 42jährigen.
Gestern gelesen: Die 68iger Frauen Generation macht mobil, sie wollen nicht mehr Grossmütter sein, die hinter dem Ofen sitzen und stricken oder nur Kinder hüten und Märli erzählen. Es wird zu einer Konferenz oder Tagung für diese "Grossmütter " eingeladen, um das neue Grossmutter Verständnis zu definieren.
Wie viele 42jährige Grossmütter kennt ihr? Ich keine.
Wie viele Grossmütter kennt ihr, die nur noch stricken und Märli erzählen? Ich nicht sehr viele.
Die heutigen Grossmütter haben ein neues Lebensgefühl. Sie reisen, kommunizieren via Internet, Skype, Handy, gehen in Konzerte, Theater, setzen sich im sozialen Bereich ein, haben mehr Lebensfreude und sind der Umwelt gegenüber aufgeschlossener.
Stricken und Geschichten erzählen gehört nach wie vor dazu und unsere Enkelkinder geniessen es, sie geniessen es aber auch, wenn die Grosseltern mit ihnen interressante Ausflügen machen.
Wenn man das Glück hat, Grossmutter zu sein und es die Gesundheit erlaubt, geniessen wir die neuen Freiheiten auch heute schon sehr.
Schönen Tag
Antje
'68
Guete Aabe Antje
könnte es sein dass da eine kleine Verwechslung vorliegt ? Ich glaubte immer dass es sich bei den sog. '68ern
nicht um die in diesem Jahr Geborenen handelt. Vielmehr um die Leute, welche sich in diesen Jahren mit dem Aufbruch,
der Erneuerung und der Auflehnung gegen die bestehende Ordnung befassten. Und diese Leute lagen damals nicht mehr
in den Windeln....Ich z.B. könnte altersmässig sehr gut zu diesen Leuten gehören, nur liegt mir Auflehnung und Randalieren gegen das bestehende System nicht so sehr.
mit einem Gruss eine sehr bequeme Ruth
Vorlieben für:
Katzen,Musik,Florenz,Kochen
Basteln und Einrichten
68er
.... Und diese Leute lagen damals nicht mehr in den Windeln
Nein, sie protestierten gegen den Vietnamkrieg, für Mitspracherecht und gegen den kulturellen sowie politischen Stillstand.
http://www.sf.tv/sfwissen/dossier.php?docid=17304&navpath=his
Ohne die 68er Bewegung hätte die Schweiz vielleicht das Frauenstimmrecht 1971 immer noch nicht eingeführt.
>> Lesen ist nicht nur die Erfüllung einer Erwartung, sondern auch Protest. (Marcel Reich-Ranicki) <<
68iger
Ihr habt natürlich recht, Entschuldigung, aber in der Zeitung war es so komisch beschrieben.
Die Bewegung hat natürlich viel für die Gleichberechtigung der Frau erreicht.
Die neuen Grossmütter definieren ihren neuen Lebensabschnitt sowieso neu, schon weil sie vitaler sind als noch unsere Mütter im Grossmutteralter.
Ausnahmen gibt's in beiden Richtungen
Die Behauptung Antjes, die «neuen» Grossmütter seien vitaler als unsere Mütter und Grossmütter gewesen seien, gehört meines Erachtens zu den unzulässigen Verallgemeinerungen, die oft für Betroffene verletzend wirken.
Meine Mutter starb 1995 im neunzigsten Lebensjahr. So lange ich sië kannte, also während rund 65 Jahren, war sie eine vitale, energische Frau. Sie hat meine Schwester und mich erzogen - mein Vater liess sie weitgehend machen -, hat die Haushaltung nebenher geführt, war in vielen Bereichen interessiert und aktiv. Sie war auch künstlerisch begabt und kreativ. In dieser Beziehung hat sie uns viel in unser eigenes Leben mitgegeben,
Manche jüngere Frau - und auch viele jüngere Männer - hätten sich von ihrer Vitalität eine Scheibe abschneiden können. Ich meine, sie habe alle ihre Lebensabschnitte bewusst durchlebt und sich kaum bloss treiben lassen. Vermutlich hatte sie mit ihrem Gatten, unserem Vater Glück. Er war tolerant und verstand es, gelassen zu bleiben, auch wenn es hin und wieder zu Turbulenzen kam.
die 68er - Befreiung der Frau?
Es ist doch interessant, dass jetzt die 68er als Frauenförderer gelten sollen. Das war nie mein Eindruck.
In einem Interview von 1993 machen zwei Aktivisten der damaligen Zeit genau das zum Thema - Dieter Meier (yello) und Claudia HOnegger Professorin für Allgemeine Soziologie an der Universität Bern. (http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarti...)
Da ist ganz klar vom Machismo der damaligen Linken die Rede und dass die Frauen in der Bewegung wenig zu sagen hatten.
Das sagte jüngst auch Alice Schwarzer (ich weiss nicht mehr, wo). Also muss was dran sein.
(Es ist auch keine 68er Frau Bundesrätin geworden.)
Hier noch etwas von Alice Schwarzer: http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2008/emma-das-heft-2008-3/mein-68-2008...
Kurt
aa
Kurt
Da hast du sicher recht. Wer in den letzten Jahrzehnten auf den frauenfeindlichen und frauendiskriminierenden Chef- und Politikerposten sass gehörte doch meistens zu dieser hochgejubelten 68-Clique.
Das Ganze war doch eine Freizeitbeschäftigung von Muttersöhnchenstudenten die nicht wussten, woher das Geld kommt, wie man es verdient. Sie wollten angeblich die Arbeiterschicht vertreten, hatten aber noch nie einen Arbeite/Arbeiterin am Arbeitsplatz und nie ihre Lebensbedingungen gesehen. Auseinandersetzungen mit der Polizeit, massivste Sachbeschädigung an öffentlichem Eigentum und hohles Geschwätz war ihre Welt. Auch die Verehrung von diesem Massenmörder Che Guevara war so eine spätpubertäre Lebensweise.