Eigene oder Autoren-Beiträge und Gedanken zum Nachdenken oder zur Freude.
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Hallo
Ich schreibe hin und wieder Gedichte - ohne Reim, das kann ich nicht. Eigentlich scheirbe ich Geschichten (Krimis und so). Nur für mich und die Festplatte. Jetzt will ich mal ein Gedicht hier einstellen.
Das Schrille der Hitze
Das Dumpfe der Schwüle
Das Glühen der Erde
Das Erzitternde des Wachsens
Sommerzeit
Verklungen
Im sich färbenden Horizont
Gewichen
Einem ausgeglichenen Frieden
Ruhig geworden sind die Triebe
Es ist Herbst
Das Lied der Harmonie
Reife der Erkenntnis
Beginnt zu klingen
Lied des Vergangenen
In vielen Farben des Gewordenen
In vielen Stimmungen
Raum erfüllt von Erlebtem
Immer leiser
Bis es dann in das Erklingen
Des Winters Stille
Übergehen wird
Doch jetzt
Im Herbst
Die Fülle
Zeit des Gebens
Das Sein der Zufriedenheit
Jetzt
Was im Frühling erblüht
Im Sommer wuchs und gedieh
Gewordenes spürbar ist
Jetzt
Im Herbst
Vor den langen Tagen des Winters
Die Ernte ausbreiten
Von den Früchten
Dieser Ernte
Können sich die
Die noch durch den Frühling
Den Sommer ziehen
Bereichern
Kräftigen
Im Kreislauf des Lebens
Neues schöpfen
Answers
Auch ungereimt
kann ein Gedicht Lyrik sein. Mir gefallen die Worte sehr gut, die Du gefunden hast, um den Abschied vom Sommer zu schildern. Die Strecke des Weges, die das Jahr mit uns zurücklegt, um an diesen Ort der Harmonien zu kommen. Zu danken für die Üppigkeit der Früchte und Farben, die die Zeit jetzt bereitstellt, ist ein wichtiger Aspekt, der viel zu oft als selbstverständlich angesehen wird.
Schreib weiter! Krimis schreiben zu viele -
immergruen
http://www.mönchsklause.de
Dichten und Verdichten
Dein Gedicht hat mir auch gefallen. Die trefenden kurzen Sätze geben die Aussage der jahreszeit in verdichteter (kompakter) Weise zur Geltung.
Gratulation und gruss von sterngucker