Hinweise und Diskussionen über altersrelevante Anliegen, Projekte und Initiativen sowie Kooperationen mit lokalen, kantonalen und nationalen Alters-Organisationen.
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Gestern habe ich gelesen, dass in den Postagenturen in Läden Einzahlungen nur mit der Maestro-Karte gemacht werden können. Eine weitere Zumutung an ältere Leute, die im Alltag etwas unsicher geworden sind und sich mit Passwörtern nicht so auskennen. Wenn sie dann aus dieser Unsicherheit mehrmals falsch tippen, wird ihnen die Karte gesperrt.
Wenn nun das Lädeli auch noch schliesst, verschwindet die Postagentur von selbst, was dem Wunsch der Postbonzen entgegenkommt.
Die Schwelle, wo man von Post und öffentlichen Verkehrsmitteln durch Automaten ausgegrenzt wird, wird immer niedriger gesetzt.
Answers
Mit Tausendernoten von der Bank zur Post?
Über viele abnehmende Serviceleistungen unserer Post kann man wirklich berechtigt schimpfen. Viel schlimmer als in Postagenturen Einzahlungen nur noch mit der Maestro-Karte zu machen, finde ich die heute leider noch sehr verbreitete Gewohnheit älterer Menschen, bei der Bank mehrere tausend Franken abzuheben, um sie zum Postbüro zu tragen und damit die Rechnungen zu bezahlen.
Einer über neunzigjährigen Frau, die darauf bestanden hat, das Geld persönlich zur Post zu tragen, hat unsere Lokalbank kürzlich einen Begleiter mitgegeben, weil sie die Sache zu riskant fand - und diese Hilfeleistung ist wohl eher eine Ausnahme
Also ist die Möglichkeit, Einzahlungen mit der Maestro-Karte zu machen, wohl als Fortschritt zu taxieren.
Zudem gibt es ja noch die Möglichkeit von schriftlichen Zahlungsaufträgen über Bank und Post und von Zahlungen im Lastschriftverfahren, mit welchen man älteren Menschen den Zahlungsverkehr sehr erleichtern kann.
aa
ja - auch die Seniorenseite macht Unsinn. Ich selbst mache natürlich auch keine Einzahlungen am Postschalter ausser vielleicht ausnahmsweise, wenn etwas sehr eilt. Es ist aber auch zu sagen, dass man gelegentlich auch gezwungen ist, an den Schalter zu gehen, weil man sonst keinen Beleg vorweisen kann, z.B. für ein Kursgeld. Das Ausstellen von Belegen wurde meines Wissens bei Zahlungsaufträgen aufgehoben (abgebaut).
Umdenken im Alter
Zum Thema 'bisherige Gewohnheiten neu überdenken' gibt es einen sehr guten, ermutigenden und empfehlenswerten Artikel hier im Senoirweb :
http://www.seniorweb.ch/type/magazine-story/2010-10-13-kreativitaet-ist-ein-spiegel
Wer mag kann ja darüber einmal nachdenken !
Umdenken im Alter........
das dürfte uns allen schon begegnet sein. Ich möchte zu bedenken geben, dass wir doch im Grunde keine sturen und starren Menschen sind, auch wenn unsere Jahrgänge ziemlich zurück reichen in der Zeit. Das zeigt doch schon allein der Umstand, dass wir hier, per Computer, im Seniorweb "anwesend" sind.
Alte Menschen die nicht umdenken können, haben keinen PC, haben kein Handy, kennen nur das alte Postquittungsbüchlein als moderne Errungenschaft gegenüber den flatternden Einzahlungsabschnitten!
Diejeneigen mit alten Gewohnheiten sind hier nicht zu finden. Die sind wahrscheinlich teilweise bereits in Alters-oder Pflegeheimen, für die ist das Radio und das Festnetztelefon immer noch die neueste Modernitäit und die hatten wahrscheinlich schon die grösste Mühe, mit einer Wasch- oder Kaffeemaschine umzugehen.
Immer vorausgesetzt, dass sie nicht aus irgend einer ungesuchten und ungewollten Krankheit gezwungen sind, dort zu leben.
Ich habe Den Link von hako gelesen und daraus ersehen, dass er sich für Pflegebedürftigkeit engagiert hat und der Kreativität das Wort spricht. Für mein Gefühl wäre das, wenn man bereits in einer solchen Institution "gelandet" ist, zu spät. Ich vermute, dass einem solch kranken Menschen nicht mehr viele Möglichkeiten bleiben, selber kreativ zu werden. Das müsste vorher der Fall sein. Pflegehäuser, Altersheime, haben (und müssen) eine Struktur, die nicht viele Möglichkeiten für Selbsterfüllungen offen lassen. Auch wenn noch viel mehr Mitarbeiter zur Verfügung stünden. Ist man einmal so weit, dass man sich in fast allen Belangen helfen lassen muss, geht auch viel anderes verloren, und nicht nur die verlangte Kreativität. Aber es ist alles eine Sache des "Erleidens", denn kein Helfer kann sich je total in die Gefühle und Empfindungen eines andern Menschen hineinbegeben. Das ist einfach nicht möglich, man nimmt nur aus der eigenen Sicht wahr. Sei es der Helfer/pflegende, sei es der Erleidende.Und dies sind immer zwei verschiedene Sichtweisen.
Aber jeder kann ja nur für sich selber sprechen. Also sage ich es einmal so: Wenn ich das "Umdenken" nicht gewollt oder beherrscht hätte, dann hätte ich mit 78 Jahren bestimmt keinen PC gekauft, auch keine digitalen Fotoapparate und kein Handy, und ich hätte alle diese Apparate nicht immer wieder mit neueren Modellen ersetzt. Was mir dabei begegnet ist, wenn ich vom Internet etc. gesprochen habe, nicht nur bei gleichaltrigen, sondern auch bei viel jüngeren Menschen, war meist ein: "Jessis nai au, eso e Döggelikaschte wott y nit emol gschänggt"
Wer hier liest und (hauptsächlich) auch schreibt, muss kaum gross umdenken, der ist im Fluss und schwimmt mit solange er kann (denke ich einmal) also werden bei uns offene Türen eingerannt. Bei der noch jüngeren Generation als der unseren ist es sowieso nicht nötig, die bringen alles aus dem Erwerbsleben mit und kennen es besser als wir, also sind auch dort keine Kandidaten zu gewinnen für eine neue "Kultur" sie SIND bereits die neue Kultur. Die Zukunft erfindet und erlebt sich von ganz alleine. Was wichtig wäre: Dass jetzige "Mittelalter" oder "junge Alte" nicht vor lauter eigener Angst vor dem unausweichlichen Alltwerden anfangen, nur noch (vielleicht sogar neidisch) auf die vergehende Zeit zu schauen, die einem selber immer höher in die Alterspyremide hoch hisst. Es ist unvermeidlich und keine noch so schönen Vorhaben oder Sätze können einem davor schützen. Auch das Suchen nach jüngeren Menschen in der Umgebung verändert nichts, weder am eigenen Körper noch am eigenen Leben. Dafür gibt es nur eines:
Was man nicht festhalten kann, muss man einfach, wenn die Zeit dafür gekommen ist, LOSLASSEN (können).
Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)
Ausgrenzung durch die Post
etna: herzlichen Dank für deinen Beitrag. Das tut gut, im SW solche Gedanken lesen zu dürfen.
Wer im SW sich aufhält, hat bekanntlich eine Internetverbindung. Damit können die Bankgeschäfte bestens und sicher erledigt werden. Ich persönlich schätze diese Dienstleistung. Zudem ist man zeitlich unabhängig. Die Banken helfen mit grosser Geduld - das ist die persönliche Erfahrung - das Internetbanking einzurichten. Vor 10 Jahren war's noch etwas kompliziert. Heute ein "Kinderspiel". Für alle Zweifler: sicher ist es auch, wenn man die entsprechenden Sicherheitsregeln beachtet und einhält. Heute bekommt man den Sicherheitscode via Handy, falls man das wünscht. Bleibt noch zu sagen, ich habe keine Partizipationsscheine oder Aktien bei irgend einer Bank!!!! salüds Hans
Bank-Post-Einzahlen
@ Brigitte , bei Deinen Zeilen erinnere ich mich an viele Situationen wie die folgenden, die ich früher oft erlebte:
Im Supermarkt an der Kasse,Frau frägt Mann "gisch du mir ds Portemonnaie ?"
Vor der Haustür, Frau frägt Mann "hesch du der Schlüssel "?
Im Restaurant, Mann sagt " für mi es Bier. Für di dänk es Tee "?
Zu diesen Zeiten hatte der Bappi oft die Schlüssel und das Portemonnaie, beides meist nur ein Einzahl vorhanden.d Muetter hatte sicher selten eigenes Geld zur Verfügung, für was auch. Sie konnte ja fragen wenn es nötig war. Der Vatter machte auch alle Einzahlungen und sonstigen Kram. Viele Frauen wussten nicht wie ihre finanzielle Lage war. Viele hatten auch nie eine Steuererklärung ausgefüllt. das machte doch der Vatter ! Dass eine Frau auch "alleine" eine vernünftig und selbstständig denkende und handelnde Person sein könnte, das war für viele Männer noch in den 50/60 Jahren nicht selbstverständlich. Wenn es heute noch Leute gibt, die Einzahlungen auf die geschilderte Weise machen - man traut doch denen von der Post/Bank doch nicht so recht. Schon nach allem was man über die gehört hat..Viel besser ist es doch, das Geld im Chuchichästli oder in der Zuckerdose aufzubewahren....
Nicht lachen ! Ich kenne noch heute einige Frauen die von Administrativen null Ahnung haben..." das hat bis jetzt immer mein Mann gemacht.." Froue, i d Hose ! Mit Gruss, die nicht-Feministin ruth-erika
Vorlieben für:
Katzen,Musik,Florenz,Kochen
Basteln und Einrichten
... ausser vielleicht ausnahmsweise, wenn etwas sehr eilt.
das mit der Eile hat seine Tücken. Bei Einzahlungen am Postschalter findet das Geld normalerweise seinen Empfänger erst nach 6 oder 7 Tagen.
Wir beim Seniorweb haben es ja gut, wir haben - wie oben bereits erwähnt - über unsere Internetverbindung die Möglichkeit zum E-Banking. Den Zahlungsauftrag kann man kopieren und ausdrucken und hat so den notwendigen Beleg. Das für die Zahlung notwendige Valuta-Datum ist der dem Auftrag folgende Arbeitstag. Schneller gehts nur, wenn man die Batzeli dem Empfänger selber in die Hand drückt.
So hat das Seniorweb beispielsweise sich zur Aufgabe gestellt:
Ohren können das Gute hören, Augen das Schöne sehen, wenn das Hirn dies zulässt
Es ist doch ganz einfach: Am
Es ist doch ganz einfach: Am Ende des Monats ein paar Einzahlungsscheine addieren, ein Formular ausfüllen (Datum, Total-Betrag, Anzahl Belege, und ein Kreuzchen bei "sofort ausführen") Unterschreiben, alles in ein Kuvert und fertig. Das geht viel schneller als am Computer; kein Ärger mit Passwörtern, User-Id, Code-Nummern, Kontonummern, Tippfehlern.
Kurt
Ja, ruth erika, so war das.
Ja, ruth erika, so war das. Jeder hatte seine Kernkompetenz, und der Haushalt funktionierte perfekt. Das ist das Geheimnis jeder erfolgreichen Organisation. Die Grundsätze gelten noch heute.
Kurt
was gilt heute noch ?
@ Kurt : jääh wie meinst Du das jetzt ? Welche Grundsätze gelten heute noch`? Dass Vatter das Portemonnaie hat und Frau nach Geld fragen muss ? Dass Frau weiterhin mit allem, was neben Küche,Kinder und Haushalt liegt, nichts zu tun hat ? Chume nid druus. Erkläre mir wie Du das meinst, vielleicht habe ich eine lange Leitung. Gruss ruth-erika.
Vorlieben für:
Katzen,Musik,Florenz,Kochen
Basteln und Einrichten
Aber auch das ist mit Risiko verbunden
Lieber Kurt - aber sehr riskant, weil .... man nennt sie Briefkastenfischer diese bösen Buben. Heute ist fast nichts mehr sicher und gerade die älteren Menschen sind dankbare Ziele für eine solche Abzocke.
RG Luzern-Multimedia-Reisen.
Keine Angst, Roger, ich
Keine Angst, Roger, ich benütze natürlich den Briefkasten der Post (stzeht ja auch auf jedem Briefkasten als Warnung).
Kurt
ruth-erika. Der Grundsatz
ruth-erika. Der Grundsatz heisst, jeder tue, was er am besten kann. Das lernen die Manager in teuren Kursen, während wir das schon immer gewusst haben.
Kurt
Der Grundsatz
jääh Kurt Engelbrecht - und was tun wir am besten? Das, was wir gelernt haben. Und was hast Du gelernt? Knöpfe annähen und Béchamel Sauce kochen, hä? Und was habe ich gelernt? Dasselbe + Zündkerzen auswechseln, Heizung programmieren, Wasserhahn dichten und mit Geld umgehen, Haus kaufen und verkaufen und vieles andere mehr, weil ich selbständig bleiben möchte. Deshalb bin ich der Meinung, dass wir alles erlernen sollten, was für unser Dasein notwendig ist und dann entscheiden wir Tag für Tag, wer was macht.
Denn sonst ist der/die Verwitwete verloren, wenn der/die PartnerIn wegfällt. Verloren ist man ja dann trotzdem ;-(
Danke dummy
so denke ich auch. Ich erinnere mich, wie oft meine Schwiegermutter erzählte, ihr verstorbener Mann wäre vor dem vollen Kühlschrank verhungert, wenn sie einmal vor ihm gehen müsste.
Was Du aufgezählt hast, kann erweitert werden durch eine männliche Liste: Kochen für den Alltag (nicht nur Grillieren, wenn Frau alles bereit stellt!) Hemden bügeln, Küchenboden feucht aufnehmen, Betten anziehen, Staubsaugen und Abstauben, usw. Eigentlich alles Sachen, die der grösste Teil der selbsternannten Kassenhüter im ehelichen Haushalt einmal - in verrwandter Art - gelernt haben als Rekruten.
Ohren können das Gute hören, Augen das Schöne sehen, wenn das Hirn dies zulässt
Vielleicht hat die
Vielleicht hat die Schwiegermutter gar nicht gemerkt, das ihr Mann nachts an den Kühlschrank geschlichen ist und sich einen midnight snack gemacht hat.
Die Zeiten, wo der Mann das Portemonnaie hütete und die Frau den Kochlöffel, waren schon zu meiner Kinderzeit vorbei. Ich denke, hier werden alte Klischees aufpoliert. Mein Vater war tagsüber auf Achse bei der Kundschaft, während meine Mutter "das Büro machte" - neben dem Haushalt. Jeder Autoverkäufer weiss, dass beim privaten Autokauf die Ehefrau - heute: "die Partnerin" - ein gewichtiges Wort zu sagen hat.
Ich kenne einen alten Herrn, der zeitlebens seinen Zahltag der Gattin abgegeben hat, weil er richtigerweise erkannt hatte, dass sie "besser haushalten" konnte.
Kurt
Nein,
lieber Kurt, so einfach ist das auch nicht. Ein Ehepaar das z.B. in seine "Kernkompetenzen" aufgeteilt ist, was macht dieses Paar, wenn es, was ja ganz sicher geschieht, "getrennt" wird? Ist es die Frau, kommt sie mit dem "geschäftlichen" Kram nicht zurecht, und ist es der Mann, dann kann er sich bestenfalls den Kaffee machen und wenn er aufgepasst hat, die Waschmaschine einschalten.
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *
Einfach: Der Mann wird
Einfach: Der Mann wird lernen, die Waschmaschine zu bedienen (oder den Weg zum Wäscheservice zu finden); auch Kochen kann man lernen, sonst gibt es noch die Mikrowelle oder das Wirtshaus.
Kurt
Ich mache
meine Zahlungen auf dem Postweg, Kuvert in Brifkasten einwerfen. Die Post ist natürlich interessiert am E-Bankingverkehr und wirbt recht aggressiv für neue Kunden. Auch ich wurde kontaktiert und liess mich schlussendlich überzeugen. Ich bin ja "modern", am PC versiert und mein Mann macht seine Zahlungen auch per E-Banking. Doch die Bedienung ist alles andere als seniorenfreundlich. Ich besitze zwar ein Handy, benutze es aber nur für den Notfall. Auch sonst telefoniere ich höchst selten und habe deshalb keine Übung mit der Zahlentastatur. Der Weg der 6stelligen Codeingabe vom gelben Postkartenkästchen über die Zahlentastatur am PC schaffe ich in der äusserst knapp bemessenen Zeit nicht (einigen Sekunden wegen der Sicherheit). Wird dieses Limit dreimal überschritten, wird die Postkarte gesperrt und ist nur durch die Post wieder zu entsperren. Ich habe das ganze vorher abgebrochen, weil ich nicht gewillt bin bei der Post Sperrungen aufheben zu lassen. Die Post weiss von diesem Problem, meint aber, diese kurze Zeit muss sein, die Sicherheit gehe vor. Ich bin gespannt, ob noch jemand diese Erfahung gemacht hat, oder nur ich so blöd bin.
Keine Panik
hallo Zwirbel, ich verstehe Deine Ängste sehr gut, so ging es mir anfangs bei e-banking auch, ich verwechselte Eingabeort und Zahlen, im Kästchen oder am Compi. Ich wurde nervös und alle lief schief. Dann fing ich an, jede Rechnung, die ich erhielt, sofort zu begleichen. Nach kurzer Zeit ging alles wie geschmiert, die Nervosität verschwand und jetzt mache ich die Zahlungen quasi im Schlaf (leicht übertrieben;-) Es kann immer noch passieren, dass ich falsch tippe, meistens bei den ewig langen Referenzzahlen der Einzahlungsscheine.
Du schaffst das auch.
Postzahlungen mit Sicherheitscode vom Handy
Allegra Zwirbel
Ich mache meine Zahlungen mit dem E-Banking immer noch mit einer SICHERHEITSLISTE. Diese kriege ich von der Bank zugestellt. Beim einloggen wird mir mitgeteilt, welchen Code ich verwenden muss. Jedesmal ein anderer. Das ist bequem und ohne Hektik. Ich kenne die Postbank nicht. Erkundige dich doch mal, ob bei ihr auch diese Möglichkeit besteht. Musst vielleicht bischen Hartnäckig sein und darauf bestehen, denn das mit dem Handy ist neuste Technologie, bezw. die Sicherheit soll noch grösser sein. Auch meine Bank wollte mir die Codeübermittlung via Handy "andrehen". Habe ich abgelehnt. Auch für mich ist das Handy=Nottelephon. Es hat alles zwei Seiten. Ich wünsche einen schönen Sonntag und nicht all zu viel Stress beim ausüllen der Zahlungsaufträge. Sind ja jetzt fällig, ende Monat. Cordials salüds Hans
Danke fürs Mitgefühl
aber ich habe schon den ganzen Krempel zurückgeschickt. Ich warte bis die Post den Vorgang nochmals durchdacht hat und dieser auch für Senioeren tauglich wird, für Kunden die die Zahlen auf dem PC noch mit zwei Fingern suchen und anschauen müssen. Schiesslich ist es ja im Interesse der Post. Die Zahlungen per Briefkuvert bedeuten für mich keinerlei Mühne, und unser Briefkasten ist an einer stark frequentierten Bushaltestelle, da wird sicher keiner wagen hineinzufingern.
Zahlungen per Internet
Zwirbel, mir erging es genau wie Dir. Das Briefkastensystem ging auch mir besser von der Hand.
Allein die Tatsache, dass es etwas mehr Zinsen gibt, wenn man ein Postfinance E-Depositenkonto hat (also pure Gier!) hat mich bewogen meine Zahlungen per Internet zu machen. Nachdem ich auch ein paarmal die Zeitlimite überschritten und mich entsprechend geärgert hatte, habe ich mich am Schalter aufklären lassen, dass man die Zeit auch verlängern kann. Wie das im Einzelnen vor sich geht, weiss ich nicht mehr, aber das kann man erfragen. Die Dame am Schalter war übrigens sehr verständnisvoll, denn ich sei nicht die Einzige mit diesem Problem. Seither habe auch ich keinerlei Probleme mehr in dieser Hinsicht. Die Einzahlungen sind, falls nicht zufällig das Internet spinnt, schneller auf dem Empfängerkonto, als mit der Post. Was für mich Vergessliche auch schon sehr vorteilhaft war. Bestätigungen, dass man einbezahlt hat, sind auch schnell abrufbar, falls mal eine Quittung verloren gegangen wäre.
Für das Postfinance-Konto habe ich einen eigenen Internet-Zugang.
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *
Als Rentner müssen beide alles bedienen können
Ruth-Erika, du hast recht: Ich habe während 40 Jahren unser Familiengeld verwaltet, teilweise mit Engpässen wegen vier studierenden und schulpflichtigen Kindern (und mit mehreren Rückfragen an Budgetberatungsstellen). Ich kann heute stolz sagen, dass wir nie weder Schulden hatten noch Mahnungen bekamen. Als mein Mann pensioniert wurde, meinte er, er könne ja jetzt das Zahlungswesen übernehmen. Ja klar. Gleichzeitig kam auch der Handel mit Wertpapieren auf, der das Leben pensionierter Männer so unendlich spannend macht. Seither weiss ich aber nicht mehr so genau, wies um unser Vermögen steht - ich könnte zwar jederzeit nachfragen oder nachsehen in den Akten meines Mannes, und ich habe auch Zugang zum Code der Bank - aber es ist eben doch ein wenig anders, als wenn man das selber macht und auch die Verantwortung dafür trägt. Glücklicherweise habe ich noch ein eigenes Bankkonto mit eigenem Online-Zugang und so kann ich immer wieder ein wenig üben. Ist genau so wichtig wie dass mein Mann die Waschmaschine bedienen kann. Unbedingt vermeiden möchte ich, dass meine Kinder, falls meinem Mann etwas passieren sollte, einmal feststellen sollten: "Das Mami kann das doch nicht".
Zahlungen mit Einzahlungsschein..
..sind für den Empfänger kostenpflichtig. Das E-banking mit postfinance praktiziere ich seit Jahren problemlos. Eben, die Zeitlimite für die Eingabe ist selbst einstellbar über die Sicherheitseinstellungen. Die lange Referenznummer ist in 5er Blöcke unterteilt. Die Nullen am Anfang kann man weglassen, ebenfalls die Lücken. Ich zähle die Nullen dazwischen immer: 1,2,3,4,5 beim Eingeben und wenn die Nummer nicht stimmen sollte, reklamiert das System. Ausserdem kann man eine Zahlung sofort nach Erhalt der Rechnung eingeben, den Zahlungstermin aber auf den gewünschten Termin festlegen und jederzeit überprüfen und ändern. So hat man eine gratis Buchhaltung und guten Überblick über die Finanzen. Nicht zu vergessen ist die Möglichkeit des E-Deposito Kontos mit besserem Zins das verbunden ist mit dem normalen Konto und ohne Gebühren. Allerdings müssen zusammen dauernd mindestens Fr.7500.- darauf sein. Sollte einmal der Zugang wegen einer Fehlmanipulation gesperrt werden, kann er telefonisch wieder hergestellt werden. Mir ist das schon passiert als ich versehentlich "Caps Lock" gedrückt hatte. Der Administrator hat dann mit Rückfragen nach meinen letzten Buchungen den Zugang wieder aufgeschaltet. Meiner Frau sind die Vorgänge bekannt und sie könnte wenn sie wollte jederzeit auch zugreifen.
aa
ich habe zwar auch elektronischen Zugang zum Postkonto. Es fällt mir aber nicht ein, 20 Referenznummern einzutippen oder einen teuren Leser zu kaufen. So zähle ich einfach alle 20 Beträge zusammen und werfe einen Zahlungauftrag bei der Post ein. Das Hundsgemeine der Postfinance ist, dass sie neuerings mit dem vorgedruckten "B" auf ihren Rücksendecouverts einen "A"-Post-Zahlungsauftrag verhindert. Notfalls kann ich bei einem grossen kurzfristig anfallenden Rechungsbetrag die Überweisung auch via PC machen. Um die 7500-er Limite nicht zu unterschreiten habe ich einfach für 7500.- Fonds bei der Postfinance gekauft.
Ich hatte schon 1988 meinen
Ich hatte schon 1988 meinen ersten MacIntosh Computer. Eigentlich war ich darauf gekommen, als ich bei einem Platzwart eines Zeltplatzes einen funktionierenden PC gesehen habe, mit welchem er die Administration und den Laden "bewältigte". Das Internet öffnete die Türen "zur Welt". Aber es gab noch nicht so viele Türen.
Dann führte ich den Mac am Arbeitsplatz ein. Denn dort arbeiteten wir noch mit einer elektrischen Brother-Schreibmaschiene mit einem kleinen Display und - wie praktisch - der Text konnte gespeichert werden. Der Mac mit den grafischen Möglichkeiten wurde bald gerne gebraucht.
von ca 1993 an ging es dann zügig voran. Aber natürlich mit Windows. Es wurden Netzwerke erstellt, man besuchte endlos PC-Kurse und die Firmen-Applikationen stürzten reihenweise ab. Tagelang hatten wir deswegen "Zwangsferien" am PC. Wie sagte man? Das Produkt reift beim Kunden. Zeit und Kosten! Die liefen einfach alleine davon.Man durfte ja nicht gegen den Fortschritt sein.
Meine Frau, welche das Sekretariat führte verzweifelte an diesem unstabilen "Zeugs". Sie war es gewohnt, alles im Kopf zu haben und Akten zu führen. Das hat uns einige Male vor dem totalen Datenverlust gerettet. Denn schliesslich mussten am Ende des Monats Löhne gezahlt werden.
Jetzt, 2010 bin ich mit meinem Laptop sehr zufrieden. Die Kundenfreundlichkeit dieser Systeme haben win hohes Nieveau erreicht. Und - es funktioniert gut.
Wri buchen sogar Ferien mit dem PC. (Das braucht zwar manschmal etwas Nerven. Aber wir sind stolz, wenn es geklappt hat.
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Das Problem ist vielleicht weniger, online-zahlungen zu erlernen. Das Problem sehe ich darin, dass diese "Systeme" einmal eingeführt, nicht "stabil" bleiben. Stets wird wieder etwas geändert "wegen der Sicherheit". Zudem besteht ein Zerren, um Kunden. die Bank möchte auch , dass ich meine Kontos bei ihr abwickle.
Meine Frau, welche die Zahlungen macht, hat sich entschieden mit dem klassischen zahlungssystem der Post (Rechnungen ins Couvert und bei der Post einwerfen) zu arbeiten. Wir haben ja nur eine kleine Anzahl Rechnungen. Mein Schwiegersohn hingegen macht alles mit dem PC, sogar Lebensmittel einkaufen.