Lebensfragen - Lebenshilfe

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Lebensfrage

43 Antworten [Letzter Beitrag]
16. Februar 2011 - 22:57
dummy

Ist das unsere Zukunft? Dann steige ich aber aus.

http://www.youtube.com/watch?v=6Cf7IL_eZ38

Answers

Hannes Kohler

Ach dummy .....

........ bis es soweit ist sind wir jetztigen SWler bereits alle ausgestiegen

--- ha, ha  !   :o)

iloma

Wieso tust du mir das an?

Dummy, ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen und hatte Angstalpundsonstwasträume...

Gruss, iloma

* * *  Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse  * * * *

 

kaninchen

Das wäre ein Leben !!!!

Das wäre ein Leben nach meinem Geschmack. Und sieh doch mal, wie der im Bett sein Buch lesen kann. Hat uns nicht die Erfahrung gelehrt: Wenn etwas erst einmal in Augenschein genommen wurde, dann wird es irgendwann auch Wirklichkeit ?  Meinen Enkeln würde ich diese Art zu leben  von Herzen gönnen.
Kaninchen

iloma

Du meinst ich

brauche dann gar, gar niemand mehr, der mir die Seiten im Buch umblättert..., auch fast etwas schade kaninchen, jetzt wo ich mich dran gewöhnt habe... ;-)

Gruss, iloma

* * *  Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse  * * * *

 

kaninchen

Nun ja,

iloma, die Kultur des Lesens,  im Sessel zu sitzen, die Beine übereinandergeschlagen oder hochgelegt, dazu das Licht der Stehlampe, das geht schon verloren.. Faulheit hat aber doch auch was für sich, meinst Du nicht ? Ich gehe jetzt mit dem Hund spazieren, aber es gibt Tage so wie heute, da wünschte ich, ich könnte ihn in den Wald beamen, mit einer elektronischen Fußfessel, und derweil zuhause die Füße hochzulegen.

dummy

aussteigen

Hannes Kohler schrieb:

........ bis es soweit ist sind wir jetztigen SWler bereits alle ausgestiegen

--- ha, ha  !   :o)

Denkste, Hannes - wirklich schlaue Leute haben mir versichert, das sei in 10 - 15 Jahren Realität. Deshalb schon jetzt aussteigen :-((

iloma

Ja natürlich, das Beamen hat schon

was für sich... , kaninchen, da wüsste ich schon, was ich da täte, täte ich das können... aber ansonsten? Mein Blutdruck lässte mich hetzen und hetzen und hetzen, keine Zeit zum Faulsein...

dummy, aussteigen???? Nein, das hat noch Zeit, aber umsteigen wäre gut, doch wohin? Oder doch einmal kurz beamen und wir sind im Land der Träume...;-)))

Gruss, iloma

* * *  Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse  * * * *

 

kaninchen

......

Liebe iloma, ich kämpfe auch gegen hohen Blutdruck, da kann ich garnichts machen, das ist ein ganz starkes Erbe. Aber...wenn Dich dieser 'Feind hetzt und hetzt und hetzt, dann mach´s genau wie ich : Mach einen Punkt und tu genau das Gegenteil.

iloma

Siehst du,

kaninchen, genau, ganz genau das ist es: Das eine Sternzeichen findet immer die Balance und das andere Luftibuszeichen kann sich nicht entscheiden: du kennst sie ja die anderen, was der Castor nicht will, möchte der Pollux aber doch... und schon sind wir in einem anderen Thema, machen wir doch ein neues auf! Ist nicht bald Vollmond...? oder Neumond, noch schlimmer...

Was mir aber jetzt noch einfällt, ist dein Hund männlich oder weiblich? Ich meine wegen der Befestigung der Fussfesseln...

Gruss, iloma

* * *  Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse  * * * *

 

kaninchen

Mein Mondkalender spricht:

Morgen ist Vollmond, aha, deswegen schlafe ich zur Zeit besonders gut durch.
Mein Hund ist weiblich, aber was hat das mit den Fußfesseln zu tun ? Selbst wenn weibliche Wesen eher zum Ausbüxen neigen, der Fußfessel entkommt sie doch nicht ? Lustig ist an der Sache noch, wenn sie ihr kleines Geschäft erledigt, setzt sie sich hin wie ein Mädchen. Was ich da schon für empörte Blicke geerntet habe, Du verstehst schon, warum.

muriel

ich finde das ein Superding

ha das würde mir gefallen. Hab sowieso schon einiges zu Hause, die in dieser Richtung geht.

Leider muss ich die Seiten der Bücher immer noch selber drehen.

Ihr seid mir schon eine altmodische Gesellschaft grins

dummy

altmodisch

muriel schrieb:

ha das würde mir gefallen. Hab sowieso schon einiges zu Hause, die in dieser Richtung geht.

Leider muss ich die Seiten der Bücher immer noch selber drehen.

Ihr seid mir schon eine altmodische Gesellschaft grins

muriel, warum bist Du als IT freak denn noch so altmodisch, dass Du die Seiten der Bücher noch selber umblätterst? Mit dem iPad ist das doch gar nicht mehr nötig? Tz tz tz....

iloma

muriel

aber das bedarf jetzt einiger Erklärungen: Fussfesseln? Und warum sind wir nun schon wieder altmodisch? Nenbenbei, die neueste Mode schon gesehen? Puh, das hab ich ja schon vor hundert Jahren getragen, aber komischerweise, die Kleidergrössen werden immer kleiner. Wo nehmen die denn Mass?

Ach ja, habs glaub geschnallt: altmodisch, weil der Seitenumdreher immer noch einer von der alten Sorte ist? Ja, weisst du wir Frauen werden älter und die individuell einzustellenden Seitenumdreher werden halt immer ausgereifter.... und das machts halt interessanter. Aufs Knöpfchen drücken? ein Trackpad bedienen? Oder Touchscreen? Superding? nichts für Wolffrauen. ):<

@ kaninchen, wegen des Gleichgewichts meine ich... moan i. ;-)

Gruss, iloma

* * *  Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse  * * * *

 

Kobold 70

Die Zukunft ist schon da!

Als Kochbanause habe ich gestern ein Entercôte mit dem iPhone gebraten. Dicke des Fleischstückes und rosa (Medium) auf dem iPhone eingestellt, Fleisch in Pfanne mit heißem Oel, wenden bei Klingelton, beim nächsten Klingelton in Folie einwickeln und ab in den vorgeizten Backofen. Beim nächsten Klingelton anrichten. Schmeckte vorzüglich auf den Punkt gebraten!

Jetzt warte ich sehnsüchtig auf ein neues iPhone Apps, das meine Zigarre anschneidet, anzündet, in Glut versetzt und mir in den Mund steckt. Das Schmauchen übernehme ich dann selber. Es gab mal eine Zeit, als gewisse Damen diese Handlangerarbeiten für die Männer erledigten. Ausgenommen einige zigarrenrauchende “Indio” Damen in den Urwäldern des Amazonas, die allerdings diese Dinger nur für den Eigengebrauch vorbereiten, sind mir heute keine Frauen bekannt, die diese Arbeiten für ihren Göttergatten übernehmen wollen. Also bleibt nur noch abzuwarten bis das Zigarren-Apps auf den Markt kommt!

Kobold 

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
wels

aa

auch die RAUCHERHUSTEN-App muss noch kommen (beim Klingelton husten, beim nächsten aufhören).

.

dummy

app

wels schrieb:

auch die RAUCHERHUSTEN-App muss noch kommen (beim Klingelton husten, beim nächsten aufhören).

.

wels, ECHT GUT, das app!! ;-)))) 

iloma

warum lange warten

macht eine Umschaltung zu Kobold, der kann sicher weiterhelfen... ;-))))

Gruss, iloma

* * *  Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse  * * * *

 

Kobold 70

Hier mein Tipp ohne App ...

Ein Kubaner sagte mir einmal: Eine Zigarre raucht man nicht, man genießt sie! Recht hat er. Ich passe mich jeweils den Sitten der Länder an die ich bereise! Und vor dem Husten -- immer einen tüchtigen Schluck mindestens 10 Jahre gelagerten Rum -- auch diesen Tipp habe ich von einem uralten (100 plus!) qualmenden Tabakbauern erhalten!

Kobold 

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
iloma

Wie mans nimmt

du geniesst deine Zigarren und ich muss husten... so ganz ohne app nur psychosomatisch übers Internet. Hast du schon mal einen irischen "Tautropfen" (Black Label) probiert? Den wirst du wahrscheinlich gar nicht richtig geniessen können; ich nehme an, dass die Geschmacksnerven ein klein bisschen schon gelitten haben....?

Aber lass dir deine geliebten Zigarren nicht vermiesen (wenn sie nicht angezündet sind, haben sie ja ein ganz feines Aroma, das ist sogar mir bekannt) und ich hoffe, es hat dich jetzt nicht vom Liegestuhl gehauen!?

...ach ja, warum die Kubaner von ihren Zigarren schwärmen, das hängt mit dem Rollen der Blätter zusammen. Das konnte ich schon mal bewundern. Und das ich das überlebt habe, ist auch ein Wunder (nicht wegen der Zigarrenherstellung, sondern wegen des Hurrikans seinerzeit....)

Einen schönen Abend wünscht,

iloma

Gruss, iloma

* * *  Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse  * * * *

 

dummy

falsch verstanden

Da habe ich etwas grundsätzlich falsch verstanden, denn wenn ich meinem Mann zuschaue, wie er seine Partagas genüsslich und liebevoll hervorholt und für´s Rauchen zubereitet, denke ich doch immer, das sei ein Teil des Genusses, so wie Zigarttenraucher es geniessen, täglich zeremoniell ein Päckli im Kiosk zu posten anstelle einer ganzen Stange für entsprechend viele Tage, wie die Stange Päckli enthält.

So habe ich mich immer mit der Zubereitung zurückgehalten und von einem app hat er ohne iPhone sowieso keine Ahnung. Dafür kaufe ich ihm ein Kistchen Partagas zum Geburtstag und eine zweite zum Heiratstag ;-)) 

Kobold 70

Mit oder ohne App ...

... iloma, ich bin ein Genussmensch mit noch gut funktionierenden Geschmacksnerven für Speis & Trank. Deshalb genieße ich hin und wieder auch einen irischen Black Label, begleitet mit einer mit edlem Tabak gestopften Pfeife oder einer Cohiba, der Lieblingszigarre von unserem guten Comandante “Fidel”. Wie ein guter Wein braucht auch eine auserlesene Zigarre eine sorgfältige Lagerung und eine bestimmte Reife. Und wie der Wein sollte sie in Muße genossen werden. Wer das nicht beachtet ist ein Banause!

Leider ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das Qualmen auch in der freien Natur verboten wird, nachdem schon Papst Urban VIII, dem damals üblichen Rauchen in den Kirchen den Kampf ansagte und veranlasste, das “Teufelszeug”, dessen Qualm sogar den Weihrauch übertrumpfte, per päpstlicher Bulle aus den Gotteshäusern zu verbannen!

Kobold 

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
iloma

ja, ja

Kobold, predige du nur noch ein bisschen mehr, du kannst mich nicht überzeugen. Jetzt weiss ich auch, warum der Liegestuhl neben dir immer noch leer ist.

Aber dass du tatsächlich diesen samtigen Tautropfen genannt Black Label, kennst, das versöhnt mich schon ein bisschen.

Warst du denn auch schon mal in Cuba bei diesem fidelen Tunichtgut? Ich weiss jetzt auch wieder, dass der Hurrikan "Gilbert" hiess, den ich fast nicht überlebt habe.

Geniess' das komische Zeugs nur weiter, gut bist du weit genug von hier entfernt...

...aber Weihrauch ist mir tausendmal lieber, da könnte ich fast süchtig werden...

iloma

PS wo ist eigentlich dummy geblieben mit ihrer Lebensfrage, hoffentlich nicht ausgestiegen, wie sie angedroht hat... wär schön gemein, ich wollte doch mitkommen! ;-)))

Gruss, iloma

* * *  Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse  * * * *

 

Kobold 70

Fidelen Tunichtgut!

Hallo iloma

Mit dem “Fideli” hast du mich herausgefordert. Deshalb hier noch meine, zugegeben etwas ausführliche Sicht der Dinge, die aber nicht mit deiner oder die von anderen übereinstimmen muss. Hat zwar mit dem Thema dieses Threads nichts gemeinsam, höchstens etwas über die Zukunft von Cuba, aber ich muss das noch loswerden:

Fidel und sein Freund und Mitstreiter Che Guevara haben imponierende Leistungen erbracht. Leistungen, die von vielen Kritikern des Systems bewusst oder unbewusst unter den Tisch gekehrt werden. Wer in der Revolution Castros nichts anderes zu sehen mag als ihre terroristische und despotische Seite und die Gräueltaten unter dem Diktator Batista verdrängt, ist auf beiden Augen blind. Im vorrevolutionären Kuba vegetierten breiteste Bevölkerungsschichten auf dem Land dahin -- ein Bild, das sich dem Besucher in vielen Ländern Lateinamerikas noch heute bietet. 

Der Durchschnittskubaner sieht aus heutiger Optik lediglich die große Diskrepanz zwischen dem eigenen und dem Lebensstandard der Touristeninvasionen. Das ist verständlich. Cuba ist im Umbruch. Ob zum guten oder zum schlechten wird sich weisen.

Tatsache ist, 97% aller Kinder besuchen die Schule und das ist für Lateinamerika alles andere als selbstverständlich. Der “Normtouri” besucht heute Massendestinationen zu Schnäppchenpreisen, bucht organisierte Rundreisen, logiert in 4/5-Sterne Herbergen, stellt sich überlebenswichtige Fragen wie: Ist der Pool sauber, hat die Dusche einen Vorhang, hat es einen Haartrockner, sind die Drinks gut, wo kann man billig Shoppen und verschließt seine Augen für die traurigen Verhältnisse in vielen Südamerikanischen Staaten. Wir haben in Cuba einige Schulen besucht und waren beeindruckt. Als Früchte des Bildungssystems suchen gutausgebildete Cubaner als sogenannte Flüchtlinge, resp. Wirtschaftsflüchtlinge ihr Heil in den USA und realisieren erstaunt, dass in diesem Wunderland lange nicht alles glänzt. Andere stellen sich uneigennützig in den Dienst des Landes und tragen dazu bei, dass Cuba weltweit eine Spitzenposition in der Biotechnologie und in der Medizin einnimmt. Diese nicht wegzudiskutierenden Tatsachen werden immer wieder verschwiegen und würden nicht in das Bild des Despoten Fidel passen.

Diese imponierenden Leistungen auch nach dem Zerfall des Zwangsverbündeten UDSSR wegzudiskutieren wären genau so unsinnig, wie den politischen Druck auf Kritiker zu leugnen. Das Regime hat nicht nur Kräfte gefesselt, sondern auch Kräfte entbunden. Eben darum fühlt man sich dauernd hin- und hergerissen zwischen Ablehnung und Bewunderung von Fidel und Che, wenn man darangeht, die Umrisse des Systems zu analysieren. Für die Zeit nach Fidel habe ich so meine Bedenken. Der Kommunismus hat ausgedient. Das vorrevolutionäre von der Mafia kontrolliertes USA-Bordell lässt grüßen. Aber warten wir mal ab. Ich lasse mich gerne positiv überraschen.

Gruß

Kobold

 

PS  Zum leeren Liegestuhl: Leider kann ich dir den freien Liegestuhl nicht anbieten, es sei denn, du bringst mir einen Black Label Drink. Meine “Göga” Göttergattin füttert die Enten, ist aber in Kürze wieder zurück!

  

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
Kurt Engelbrecht

Spitzenposition

Kobold 70 schrieb:

dass Cuba weltweit eine Spitzenposition in der Biotechnologie und in der Medizin einnimmt.

Kannst Du dazu etwas genaueres sagen?

Kurt

Kobold 70

Hommage an Cuba!

Hallo Kurt

Sorry, mit meiner etwas erweiterten Antwort sprenge ich den Rahmen dieses Threads, versuche es aber gleichwohl:

Bedingt durch meine beruflichen Tätigkeiten in Südamerika bot sich mir die Chance, dieses paradiesische “Inselchen” noch vor den Touristeninvasionen zu besuchen. Im nachrevolutionären Kuba habe ich trotz USA Handelsembargo, niemals hungernde Menschen, Bettler und “Drögeler” angetroffen. Entsprechend auch die fast unbedeutenden Kriminalitätsraten.

Umstritten, aber notwendig war auch die erste Agrarreform: Enteignung des feudalen Großbesitzes mit ihren Abzockern (Entschädigung gemäss Steuererklärung). Rund 1000’000 Bauern erhalten Neueigentum und damit eine Existenzgrundlage.

Nebst dem Bildungswesen hat mich auch das Gesundheitssystem beeindruckt. Die Insel verfügt über ein dichtes Netz von Gesundheitsstationen, die eine kostenlose medizinische Versorgung auch auf dem Land gewährleisten. Aufgrund des für ein Entwicklungsland einmaligen Gesundheitssystems ist die Säuglingssterblichkeit die niedrigste in ganz Lateinamerika.

Als Herzstück des Kubanischen Ernährungssystems wurde die “libreta” eingeführt. Ein Bezugsheft für vom Staat garantierte, extrem billige Nahrungsmittel. Damit wurde erreicht, dass jeder Kubaner täglich so viele Kalorien und Proteine erhält, wie es die Weltgesundheitsorganisation fordert. Für Kranke, Alte, Kinder und Schwangere gab es unter der Bezeichnung “dieta” Sonderzuteilungen.

Das war der Anfang einer zweiten Revolution! Heute besitzt Kuba eine hochentwickelte Biotechnologie und hat als erstes Land der Welt Impfstoffe gegen Meningitis B, Meningitis C und Hepatitis B entwickelt und arbeitet an über 30 Forschungsprojekten und Biotechnologischen Medikamenten für die Krebstherapie. Eine ebenfalls hoch entwickelte Pharmaindustrie vermarktet weltweit zahlreiche kubanische Patente auf Medikamenten.

In einer Veröffentlichung von Anfang 2009 bezeichnete die renommierte britische Wissenschaftszeitschrift „Nature“, die kubanische biotechnologische Industrie als die beste der gesamten Dritten Welt.

Damit schließe ich meine kleine Hommage an Cuba und suche jetzt mein “Körbchen” auf.

Guet Nacht

Kobold 

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
iloma

Danke

kobold, für die ausführliche Antwort. Sicher habe ich auf meiner Cuba-Reise nicht alles gesehen und habe mich auch nicht wirklich mit der Politik dort befasst (auch sonst hier nicht, regt mich meistens nur auf...), aber ich habe dort in Havanna und in der Umgebung sehr viel Armut gesehen, eigentlich nur Armut und leider sehr viele vergammelte, alte Villen, denen man wohl noch ansah, dass sie wunderschön waren, aber niemand kümmerte sich darum. Kühe die dermaßen überzüchtet sind um Unmengen von Milch liefern zu können, kommen mir jetzt in den Sinn.  Die schwarzen Schweine auf der Weide sah ich nun eher positiv (weiß aber nicht wie die Stallhaltung war). Ich habe mich auch gefragt, wie sich die Menschen dort ernähren. Also Gemüse haben wir keines bekommen, Schweinefleisch in allen Variationen. Ja vielleicht auch mal eine Kochbanane als Beilage. Dann denk' ich auch an die vielen armseligen Hütten die nach dem Hurrikan, im wahrsten Sinne des Wortes in alle Winde zerstreut waren. Dabei hatte man extra wegen uns die Route geändert, damit wir nicht das Allerschlimmste sehen mussten oder durften? Da kann man die Lebensfreude dieser Menschen nicht genug bewundern. 

***.....und ach wegen des Liegestuhls, das machen meine Knochen nicht mehr mit! Bin dänk nümme die Jüngscht! Und wenn ich sowieso nur mit einem Black Label erwünscht bin, dann lasse ich den Tautropfen lieber ganz für mich alleine die Kehle runterrinnen... aber behalte das bitte für dich!

***

Ha, Achtung Rechtschreibprüfung im Kommentarfeld! Habe das scharfe s (sz) gefunden! So guet. Aber leider nicht überall und dass sie mich verführen will aus Havanna "Savanne" zu machen und sonstige gestörte Korrekturen ist mir vollkommen schleierhaft!? Das ist nun meine Lebensfrage an SW! Was geschieht hier mit uns?

Gruss, iloma

* * *  Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse  * * * *

 

wels

aa

Kobold 70

Hat sich denn seit 2000 so viel verbessert? Ich lese gerade das Buch "Cuba Libre" von Lynette Chiang, die 2000 lange mit dem Velo in Kuba unterwegs war und vor allem dank täglich anderem Nachtlager in den privaten Pensionen sehr viel Kontakt mit dem einhemischen Lebensstandard bekam. Da schreibt sie: "Die in diesem Lebensmittelrationierungsbuch zugeteilten Nahrungsmittel decken nur 20% des Bedarfs ab, der Rest muss anderweitig organisiert werden, wobei ein sehr grosser Teil den Dollars von geflüchteten Kubanern zu verdanken ist". Ebenfalls schreibt sie, dass der Monatslohn eines Arztes der höchste ist und 25$ pro Monat beträgt. Eine Krankenschwester verdient 5$. Natürlich könnte man damit zu den Minipreisen der staatlichen Rationierung viel kaufen, erhält es aber nicht, weil nicht zugeteilt und nicht vorhanden. In den Läden ist das Angebot gleich wie in der Ex-DDR: Mehrere Sorten Bohnen und ein paar wenige andere Dinge.

Kobold 70

Nur noch dies:

Hallo wels

Bei Gelegenheit werde ich den Cuba Reisebericht von Lynette Chiang konsumieren. Auch ich habe die Insel noch vor dem aufkommenden Massentourismus ab 1990 und nach 2000 bereist -- nicht mit einem Drahtesel, aber mit dem öffentlichen Bussystem und mit Mietwagen. Zugegeben, verglichen mit unserem Lebensstandard leben viele Kubaner weit unter dem in unseren Breitengraden üblichen Existenzminimum. Aber hungern, betteln und dahinvegetieren muss kein Kubaner. Ganz im Gegensatz zu den vorrevolutionären Zeiten, in denen die US Mafia und Diktator Batista mit dem Segen der USA das Sagen hatten.

Ich denke dabei auch an die unzähligen Großfamilien in den Slums südamerikanischer Großstädte, die in unmenschlichen Behausungen jeden Tag ums nackte Überleben kämpfen und an die Kinder, die in brutalen organisierten Banden auf der Strasse aufwachsen und ohne Schulbildung nicht die geringste Zukunftsperspektive haben und es lediglich eine Frage der Zeit ist, bis sie sich mit einem Messer in der Brust oder einer Kugel eines schiesswütigen Hüters der Ordnung von dieser Welt verabschieden.

Solche Zustände, die ich auf geschäftlichen und privaten Reisen erlebt habe und die unter die Haut gehen, habe ich im nachrevolutionären Cuba nie angetroffen.

Je nach Wissensstand und persönlicher Perspektive klaffen die Meinungen über das heutige Cuba diametral auseinander. Deshalb äußere ich mich nicht mehr zu diesem Thema und warte mal ab, wie sich alles weiterentwickelt. Ich hoffe nur, auch zum Vorteil der liebenwürdigen Bevölkerung.

Gruß

Kobold 

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
wels

aa

danke für deine interessante Antwort.

Das Buch heisst "Cuba Particular" . Auch sie schreibt, dass die Bevölkerung vorwiegend ausserordentlich hilfsbereit und nett ist.

etna

Ich sinniere momentan.......

auch über Lebensfragen..... zwar ganz banale, aber eine Hilfe kommt mir trotzdem nicht in den Sinn, wenn es darum geht, es möglich zu machen, dass in den Foren wieder etwas mehr "Leben" herrscht. Die Inhalte, so dünkt es mich, verarmen laufend mehr und mehr. Wären da nicht die Blumen,die Fotos und die Rätsel...........

Foren haben für mich eine andere Bedeutung, aber wahrscheinlich liege ich wieder einmal falsch oder quer!

Allen ein gutes, angnehmes Wochendende!

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

Eurydike

nachdenklich

Etna, der "Niedergang" der Foren passiert allgemein, nicht nur bei Seniorweb. Ich bin auch betrübt darüber, aber gegen den "Zeitgeist" kann man nicht viel machen. Auch in einer Lesegruppe wurde darüber geklagt, dass die Jüngeren mehr und mehr verschwänden, weil es sie nicht mehr interessiere. Unsere Kultur ist wahrscheinlich auf dem "Rückweg"....oder????? Ist das nur die Sicht von Senioren???

zwirbel

so ist es...

... die Welt des You Tube regiert, auch im SW, zieht in sämtlichen Threads ein, und das ist einfach nicht mehr spannend, sondern nur noch vorgekaut. Es ist zum ko... ich weiss gar nich was ich in diesen Foren hier noch suche.... Nostalgie wahrscheinlich.

Solange man noch Pläne schmiedet, gehört man nicht zum alten Eisen.
iloma

und wenn man einen Youtube-Beitrag

beleben würde durch Kommentare (pro und contra), Erinnerungen vielleicht, andere Vorschläge. Leben in den Foren kommt ja nur durch Beteiligung zustande.

Gruss, iloma

* * *  Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse  * * * *

 

etna

*****

Wieso müsste man denn einen YOUTube Beitrag mit Kommentaren belegen? Der sollte doch für sich alleine sprechen, liebe iloma.

Zu den Kommentaren im allgemeinen passiert es doch oft so, dass, wenn jemand einen solchen schreibt, er (früher - vor ein paar Wochen noch), zur Ordnung gerufen wurde, weil er/sie angeblich vom Thema abschweife. Zusammenges...... wurde man deswegen teils ziemlich regelmässig.

Und dabei ist es doch besonders reizvoll, zu verfolgen, wo ein Thema hinführen kann, ohne vorzeitig zu enden. Ist es denn soooo wichtig, immer nur beim vorgegebenen Leisten zu bleiben? Da ist doch gar keine Spontaneität mehr möglich, wenn man zuerst prüfen muss, ob Hinz oder Kunz daran auch ja nichts zu bemämgeln haben.

Durch diese vorfabrizierten Mätzchen werden die Menschen nur lahmgelegt in ihren Äusserungen. Wer es nicht kann, selber solche Filmchen zu machen und einzustellen, wird mundtot gegenüber der Vielfalt, der er nur seinen eigen Geist, eventuell Witz, entgegen zu stellen hat. Und der wird meist noch sehr oft missverstanden.

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

zwirbel

@etna

etna schrieb:
Zu den Kommentaren im allgemeinen passiert es doch oft so, dass, wenn jemand einen solchen schreibt, er (früher - vor ein paar Wochen noch), zur Ordnung gerufen wurde, weil er/sie angeblich vom Thema abschweife. Und dabei ist es doch besonders reizvoll, zu verfolgen, wo ein Thema hinführen kann, ohne vorzeitig zu enden. Ist es denn soooo wichtig, immer nur beim vorgegebenen Leisten zu bleiben? Da ist doch gar keine Spontaneität mehr möglich, wenn man zuerst prüfen muss, ob Hinz oder Kunz daran auch ja nichts zu bemämgeln haben.

Ich glaube, das ist es genau und auf den Punkt gebracht! Genau solches lasse ich in meinem Forum gerne geschehen. Sorry, dass ich das schon wieder erwähne, muss das einfach sagen, denn genau darum ist mein Forum immer noch spannend, lebendig und farbig, weil wir dort auch mal frei vom vorgegebenen "sachlichen" Thema abkommen dürfen. Manchmal wird dann nur noch geblödelt, kommen dann aber wieder völlig zanklos auf das Thema zurück, oder eröffnen halt eine neues.  Ein zu strenges Korsett ist einem Forum nicht bekömmlich, aber auch nicht dauernd  Links und You Tube Beiträge. Man will den schreibenden Menschen fühlen.

Solange man noch Pläne schmiedet, gehört man nicht zum alten Eisen.
etna

@zwirbel

Du sagst es: "Man will den schreibenden Menschen fühlen". Aber diese Orte  scheinen seit einiger Zeit aus diesem Verein hier verschwunden zu sein, oder zum mindesten treibt (oder trieb) er komische Blüten. Da wurde doch ganz eigenartige  Gebilde aufgebaut, Links engros eingesetzt und gebeten, zu prüfen und dazu die eigene Meinung bekannt zu geben........

Und über fast jede eigene Meinung wurde reklamiert ......... aber jetzt ist dort schon lange tote Hose!

Ich würde es begrüssen, wenn man Rechtsumkehrt machen könnte," back to the roots", denn jene Zeit war nicht so ergebnislos wie die heutige.

Aber es nützt nichts, gegen den Wind anzubrüllen und dafür noch als ewige Gestrige gebrandmarkt zu werden. Die Zukunft fängt schon heute an zu zeigen, welche vielen Umkehrtüren uns in Bälde erwarten. Und die Zukunft wird auch zeigen, dass zu viel Trompetengold als echt verkauft wird.

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

Elsamaria

langweilig

Oh ja, tote Hose, langweilig und banal.

Aber lassen wir doch einfach die Freude denjenigen die Freude an dieser Art sich mitzuteilen haben.

Allerdings ist es schade, dass wir uns mundtot oder schreibtot machen lassen.

Giovanni

Leises Erstaunen

Ich habe die bisherigen Beiträge dieses Forums aufmerksam gelesen. Sie gehen ziemlich in die Breite und lassen manche Schlussfolgerung zu. Ich habe aber nirgends den Eindruck gewonnen, die Stellungnahmen seien langweilig und eintönig. Praktisch alle an der Diskussion Beteiligten haben sich engagiert geäussert. Auch wenn die Meinungen auseinander gegangen sind, scheint mir eigentlich nichts oder mindestens nicht viel beklagenswert zu sein.

Als ich in meiner ersten beruflichen Ausbildung stand, gab uns ein kluger Mann den Rat, vorerst einmal in allem, was man vernehme, das Positive zu suchen. Zur Kritik des Negativen habe man meistens immer noch genügend Zeit, auch wenn man sich vorher einige Gedanken mache. Leider habe ich mich selber allzuselten an diesen Ratschlag gehalten. Jetzt ist er mir wieder in den Sinn gekommen, und ich hoffe, ich bin nicht zu spät daran, mich mit etwas mehr Gelassenheit als bisher in den Foren zu tummeln.

etna

Positiv und Negativ

@Giovanni

Ich bin der Ansicht, aber ich kann nur für mich selber schreiben, dass ich schon sehr lange das Positive gesucht und gesehen habe. Jedoch vor dem Negativen immer die Augen zuzudrücken und den Mund zu halten ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Nimm also an, dass ich jetzt eben beim Punkt angekommen bin, den Du so umschrieben hast:

"Zur Kritik des Negativen habe man meistens immer noch genügend Zeit, auch wenn man sich vorher einige Gedanken mache....."

Nun bleibt also nur noch Pflaster aufs Maul oder Fäden ziehen?

 

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

Giovanni

Liebe etna,...

...ich muss bekennen, dass ich deine Schlussfolgerung nicht verstehe.

In meinem Beitrag ging es keineswegs darum, vor dem Negativen stets die Augen zu schliessen und zu schweigen. Mir scheint es aber der bessere Teil der Weisheit zu sein, vor Reaktionen auf Negatives einmal anzuhalten und sich etwas Zeit zu nehmen, um darüber nachzudenken. Mir will nämlich scheinen, wir alle - ich schliesse mich dabei keineswegs aus - reagierten häufig zu schnell, wenn uns etwas nicht gefällt.

Ich weiss, dass empfohlen wird, man solle zuerst einmal nein sagen, wenn einem etwas begegnet, das einem unverständlich oder gar befremdlich vorkomme; man könne später immer noch zustimmen, wogegen die gegenteilige Haltung nicht möglich sei. Habe man zu einer Sache einmal ja gesagt, so sei es praktisch unmöglich, später dazu nein zu sagen. Ich denke, diesbezügliche Erfahrungen hätten wir alle schon gemacht. Da scheint mit die Empfehlung, vorerst einmal innezuhalten und zu überlegen, durchaus angebracht.

etna

Oh je...... Giovanni,

ich wurde zum X.ten Male wieder einmal falsch verstanden. Ich sagte doch, dass ich schon  viel Positives gesehen habe, etc. aber dass ich hin und wieder, so auch vorhin,im Thread, zu Negativem gestossen bin, zu welchem ich lange und wiederholt nichts schrieb und "zuerst überlegte". Und erst dann kam der Rest meiner Frage und die Schlussfolgerung.

Jetzt ist es halt doppelt genäht und hält vielleicht besser!

Es wäre eigentlich schön, wenn man fast eine gedruckte Vorlage bekäme, die von allen Usern, auch denen die noch gar nicht im Sen.Web aufgekreuzt sind, genehmigt wurde, damit man seine Replik einfach ankreuzen kann mit dem Wissen, dass nun niemand mit dem Finger auf einem zeigen kann. (Ich nehme mich keinesfalls aus, aber ich habe das Gefühl, zu jenen zu gehören, an welchen immer wieder etwas verbogen werden möchte).

U T O P I E  !!!

PS. Sofern Du das "Fäden ziehen" ev. nicht richtig interpretiert hast: Mit diesem Ausdruck meinte ich, sich zurückziehen aus den Foren. So sagten wir früher, wenn wir auf und davon gingen!

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

Giovanni

Danke!

Liebe etna, für deine klärenden Zeilen danke ich dir bestens. Offenbar habe ich deine Äusserungen anders verstanden, als du sie gemeint hattest.

Deinem Schlussvers schliesse ich mich gerne an.

iloma

Leinen ziehen

sagte man bei uns...

Interessant, ich schweife zwar ab, aber woher kommt diese Redewendung?

Gruss, iloma

* * *  Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse  * * * *