Hier können kurze Erzählungen und Tipps über Eure Reisen veröffentlicht werden.
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Zum ihrem Wiegenfest entführte ich meine Frau wieder einmal nach Solothurn. Um die Mittagszeit schien noch die Sonne aus einem locker bewölkten Himmel. Also schnell noch ein paar Aufnahmen.
In der Probsteigasse unterhalb der Kathedrale.
Einer der schönen Erker an der Hauptgasse.
Der andere gleich daneben.
Ein Zunfthaus? Z. B. der Orientalisten und Wasserpfeiffer?
Blick zurück zu unserem Lokal im Vigierhöfli.
So eine Belle Epoque hat sich Elisabeth (meine Frau) einmal erträumt. Wir haben die Erinnerung daran aufgefrischt.
An der Gurzelengasse. Der Himmel ist vollständig bedeckt aber hell.
Aus der Hauptgasse ein Blick auf die Hauptfassade der St. Ursen-Kathedrale. Leider wird da zur Zeit an Werktagen viel gebaut, d.h. eine ganze Häuserzeile wieder aufgebaut, die bei einem kürzlichen Dachstockbrand in Mitleidenschaft gezogen wurde. Darum ist zwar nicht der Blick - aber eine Fotoaufnahme zum mächtigen Bau nicht so interessant.
Dafür von der Seite her, bzw. vom Klosterplatz, umso imposanter.
Da entdeckte ich auch eine lustige Komposition von Werbeträgern.
Mit ein paar Schritten ist man auch schon an der Aare. Sicht auf das alte Spital und rechts den Krummen Turm.
Der Krumme noch von Nahe, dort, wo die Eisenbahnbrücke über die Aare führt.
Ja, wenn ich gewusst hätte, dass nur 100 m von hier eine blaue Blume wächst, hätte ich vielleicht an ihrer Haustür geklingelt ;-))
Durch das Bieltor wieder zurück in die Altstadt.
Auf dem Platz davor ist ein Busbahnhof und ein Wasserspiel. Eine kleine Filterstudie so eines Wasserspeiers:
Blick in eine Schusterwerkstatt.
Eine Handerkerin "am laufenden Band", beobachtet und aus dem Bauch fotografiert:
Sie hat wohl das Klicken gehört! Erlösen kann man sie mit der ESC-Taste!
In der Schmiedengasse sind mir die Gibel aufgefallen, in denen teilweise noch die Kranhaken hängen. Bequem zum Zügeln, oder?
Eine Licht-Boutique erweckt mein gestalterisches Auge.
An der Zeughausgasse herrscht Verkehrsstille! Gemütliche und ruhige Fussgängerzone. Wir aber auch streng überwacht.
Nämlich von einem hohlen Reitersoldat, der am Eingang des Museums "altes Zeughaus" stramm steht.
Blick gegen die St. Ursenkathedrale, davor der Mauritiusbrunnen, einer der 11 Brunnen von Solothurn. Er erinnert an die kriegerischen Auseinandersetzungen im (finstern) Mittelalter. Darum eine schwarz/weisse Version, mehr Farbe war sowieso nicht zu sehen!
Zum Abschluss hier noch ein Rundpanorama des Platzes vor dem Roten Turm im Trichter einer Posaune.
Beim Zeitglockenturm (oder eben Roter Turm) haben wir uns nach unseren getrennten Pfaden (sie lädele, ich fötele) wieder zu einem Durstlöscher getroffen. Dabei entstand noch dieses spontane Geburtstagsföteli.
Sie lässt ebenfalls herzlich grüssen mit
WillY
Der Reigen der Eindrücke von weiteren Stadtwanderer von Solothurn ist damit eröffnet. Ich denke, es gibt einige, die hier besser zuhause sind und die Ecken und Kanten der Stadt kennen - und auch näher vor der Haustüre haben.
Answers
Lieber WillY
das sind schöne Glanzpunkte die Du vom Schtedtli zeigst und die Frau "am laufenden Band" ist Frau Zaugg ursprünglich eine Holländerin. Soledurn war mal eine Ambassadorenstadt als die Franzosen 1530 - 1792 hier residierten. Heute sind im Ambassadorenhof Büros für die kant. Verwaltung.
Es freut mich sehr, die Stadt mal mit anderen Augen zu sehen und ich habe noch einige Kleinode entdeckt, die ich so noch nicht gesehen habe.
liebe Grüsse
Kornblume
Mhm die feinen Torten
aus der Konditorei
Zeigen! Zeigen!
Fehlt da Text oder gar ein Bild, Monika?
Liebe Grüsse
WillY
Aus meiner Fotowerkstatt Mein Fotoalbum
Hallo Monika und Willy
Hier ist die Köstlichkeit aus Solothurn!
Gib jedem Tag die Chance, der Schönste deines Lebens zu werden. Mark Twain
Jaaaa, die würde mir
auch schmecken! Dass ich sie nicht entdeckt habe?
Herzlichen Dank für die Präsentation, amara.
WillY
Aus meiner Fotowerkstatt Mein Fotoalbum
Ja sie schmecken alle...
Willy du hast ein gutes Auge für die vielen schönen Kleinigkeiten die unsere Stadt so sehenswert macht. Die meisten Soledurner sehen sie nicht, sie sind zu alltäglich.
Es gibt fünf Confiserien und Bäckereien die die Solothurnertorte oder Soledurnerchueche anbieten.
Confiserie Hofer / Suteria / Rüegsegger / Kaffeehalle / Bäckerei Müller und zwei beanspruchen für sich sie hätten das Originalrezept.
Geschmäcker sind verschieden und mir mundet (es ist keine Wertung) die vom Hofer am besten. Kornblume ist vielleicht anderer Meinung.
Herzlichen Dank für dein Soledurnerrundgang
E liebe Gruess Peter
Torte aus Solothurn
Fehlt da Text oder gar ein Bild, Monika?
Liebe Grüsse
WillY
Zeigen nicht mehr möglich! Danke Amara, wenigstens nochmals virtueller Genuss
Schliesslich ist sie schon lang gegessen :-((
Nachträglich
Frau WillY herzliche Glückwünsche zum Geburi!
Doch welches Blüemli kann ich ihr schon bieten, wenn man mit einem Meisterfotografen verheiratet ist.
Vielleicht das? Passt doch wenigstens in der Farbe...
Ach die schönen Fotos, WillY! Solothurn kenne ich von einem Betriebsausflug her. Damals kam die Besichtigung zu kurz und ich hoffe seit über 22 Jahren, dass mein Soledurner Nochber mir die Stadt mal zeigt... (Ich denke, der hat dort mal irgendwas verbrochen... Wer Näheres weiss, bitte PN an mich.)
Schönes Wochende an alle!
LG, iloma
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *
grins, grins Pepe
diese Diskussion hatten wir doch schon mal....es fing mit der Auflösung einer Infanterie-Brigade an hier der link und endete mit dem Soledurner Chueche :-)
Was ich beim.........
Betrachten der schönen Soledurner Fotos von Willy auch noch gesehen habe, liebe Kornblume, sind die vielen Strassen und Gassen mit Pflastersteinen - ein Graus für mich, wenn ich daran denke, Eure Stadt und Dich ev. doch noch heimsuchen zu können! Hat es auch geteerte Strassen für alte Urgesteine mit Geh-Bresten? Wahrscheinlich nur dort, wo es weniger Interessantes und Heimeliges zu sehen gibt? Ui ui ui.........mir machen die Füsse und Beine nur schon vom Anschauen weh!
Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)
gefährlich
etna sind diese Pflastersteine auch bei Nässe und bei stögelischuh tragenden Frauen aber es hat gott sei dank auch noch Trottoirs die geteert sind, also wäre ein Stadtbesuch für dich kein Hindernis :-)
lg
kornblume
Warme Schuhe waren angesagt...
Grüessech! Das höre ich überall und stelle fest, dass die Soledurner äusserst freundliche Menschen sind. Sie bleiben sogar stehen und wollen wissen, ob die Fotos auch gut geworden sind (sogar diejenigen, welchen ich im "Tennisschuhzoomrückwärtsgang" auf die Füsse getreten bin...
WillYs Fotoqualität kann ich nicht bieten, leider... doch das eine oder andere Motiv in einer anderen Jahres- und Tageszeit (da fällt das Vergleichen schwerer, dachte ich mir so...).
Jetzt sieht doch jeder wo ich hier bin... (denn da gibt es ganz Feines zum Naschen!) Was hör' ich beim Fotografieren im Hintergrund: "Lueg emol diee Häx!" "Ähhhm, meined Sie miiiich?"
Nach Aufklären dieses Missverständnisses nahm ich andere Häuser auf's Korn.
Auf Wunsch meines Soledurner Nachbarn muss ich dieses Foto unbedingt zeigen, in der Hoffnung, dass jemand das Marronihüsli mal grösser und schöner fotografiert... denn Solothurn ohne Marronihüsli, da sei die Welt einfach nicht in Ordnung!!!
Durch diese hohle Gasse muss ich gehen, denn es führt kein andrer Weg zu Fluss und Brücke (wohin es mich immer zieht). Wer weiss, warum die Fensterläden alle auf die gleiche Art und Weise geöffnet sind, man könnte meinen, das sei Vorschrift!?
Ach wie eiskalt wird das Händchen beim Fotografieren...
Die Soledurner sind ja ganz erfinderisch, die haben einfach immer Sonne an der Aare.
Schräg, scheppes, auch das zieht mich magisch an... aber es dunkelte langsam ein und es wurde mir etwas ungemütlich da oben.
Es gab nur eine Rettung: Aufwärmen an einem Flammkuchen (+Amarone). Das tat auch Chris von Rohr (Krokus) aber ich verzichtete darauf, mein Rohr auf ihn zu richten.
Auf dem Heimweg (hoffentlich find' ich den Bahnhof wieder...) noch schnell die blaue Stunde verewigt...
Noch ein Blick zurück...
und wieder nach vorn (jedoch auch zurück zum Ausgangspunkt...
zum Kunstmuseum Solothurn mit geschlossenen Fenstern und Türe.)
Adieu Solothurn, im Sommer komme ich wieder (da verkaufen sie im Marronihüsli wahrscheinlich Glacé???)
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *