Dieses Forum umfasst unser ganzes Leben. Mit dem hochgesteckten Ziel, Lebenshilfe zu bieten. Dabei geht es weniger um philosophische oder wissenschaftliche Abhandlungen, als viel mehr um echte Hilfeleistung, die aus eigener, manchmal bitterer, Erfahrung kommt.
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Ein kranker Mann wollte offenbar seine Krankheit nicht erkennen geschweige denn anerkennen und wollte somit ihre medizinische Behandlung weder zulassen noch unternehmen.
Und dies ausgerechnet trotz den zahlreichen Anzeichen und Symptome im Laufe seines bisherigen Lebens.
Symptome allerdings, die von seiner Umgebung und von der ganzen dortigen Gesellschaft samt Medien bloss als unwichtige und höchstens nur etwas macho doch nicht ganz ernstzunehmende Zeichen seiner Männlichkeit vernommen wurden.
Dann passierte plötzlich was passieren musste : ein einfaches Geschöpf stand ihm im Wege, der Mann erlitt erneut seine altbekannten Impulse und krankhaften, unbehandelten Bedürfnisse und ging unter in die tiefe Misere, bei bisher von aller Welt für unmöglich gehaltenen, nicht voraussehbaren, gar undenkbarsten Umständen.
Das alles weil er seine Krankheit nicht behandeln liess.
Er hatte alles was man sich weltlich wünschen kann : Geld, Ansehen, Macht, eine hervorragende Position…
Plötzlich hatte er nichts mehr.
Paradoxerweise ist er erst jetzt imstande, er selbst zu werden, denn er hatte sich selber bisher eine leidliche (siehe Ergebnisse) Komödie gespielt und lebte in aller Entfremdung gegenüber seinem wahren Wesen.
Die Gelegenheit ist einmalig.
Möge er dabei Erfolg haben und sich selbst finden. Es ist niemals zu spät.
Answers
Gratwanderung
Vielleicht oder hoffentlich kommt die Geschichte zu einem guten Ende. Doch muss der Weg dahin so lang und schmerzvoll sein?
Krankheiten sind Signale. Und die Medizin leistet oft nur Symptombekämpfung. Das Gleichgewicht zu finden ist nicht einfach.
aa
er meint wahrscheinlich so einen Strausskahntypen.
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er meint wahrscheinlich so einen Strausskahntypen.
Er meint genau den. Nun ja, der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Aber es war ein blumiger sonniger Weg
Für wen?
unter Blumen und Sonne könnte ich mir etwas Schöneres und Erbaulicheres vorstellen..., und du auch liebes Kaninchen, da bin ich mir ziemlich sicher... ;-))
und jetzt frägt mich SW, ganz oben: "Was wollte ich bloss auf dieser Seite?" Tun sie etwas gegen Gedächtsnisstörungen.... toll, dass man mich immer wieder erinnert.... ;-) (immer nur Lächeln... und immer...)
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *
von a
bis z
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *
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unter Blumen und Sonne könnte ich mir etwas Schöneres und Erbaulicheres vorstellen..., und du auch liebes Kaninchen, da bin ich mir ziemlich sicher... ;-))
Da hast Du nicht unrecht, liebe iloma - nur, gesetzt den Fall, ich hätte andere Gene, würde ich sicher mit Freuden den anderen Weg gehen.
Ja, die Gene...
Gen-au, die sind an allem Schuld. Aber kann man nicht solche Gene haben und trotzdem soviel Charakter und Anstand, sie nicht auszuleben? Wäre auch interessant zu wissen, gibt es Menschen, welche trotz solcher problematischer Gene sich so verhalten, als hätten sie sie nicht? Man muss ja nicht alles ausleben, was man so denkt... (wenn ich all die Tritte an irgendein Schienbein schon ausgeteilt hätte... wo käm' ich da hin? ;-)))
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *
Krank?
Man sagt, jemand leide an einer Krankheit. Ich glaube nicht, dass er an seinem Verhalten leidet. Dann wären alle krank, die dank genügend Geld und Macht ihr Sexbedürfnis ohne Probleme ausleben. Beispiele gibt es ja genug. Welcher Mann, der allein in einem Hotelzimmer einem attraktiven Zimmermädchen begegnet, spürt nicht einen Hauch der Versuchung?
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Man sagt, jemand leide an einer Krankheit. Ich glaube nicht, dass er an seinem Verhalten leidet. Dann wären alle krank, die dank genügend Geld und Macht ihr Sexbedürfnis ohne Probleme ausleben. Beispiele gibt es ja genug. Welcher Mann, der allein in einem Hotelzimmer einem attraktiven Zimmermädchen begegnet, spürt nicht einen Hauch der Versuchung?
Versuchung? So, der ("normale") Mann verspürt also in Anwesenheit eines hübschen Zimmermädchen einen Hauch der Versuchung! Versuchung zu was? Also, wenn ich Drahts Zeilen richtig deute, muss eine schöne Frau, (oder lösen evtl. nur die Zimmermädchen diese Versuchung aus???) wenn sie einem ("normalen") Mann begegnet, immer damit rechnen, dass er dem Hauch der Versuchung erliegt und zur Vergewaltigung schreitet!
Und was machen dann wohl die "abnormalen" Männer? Ah ja, die nehmen wohl das Zimmermädchen als eiinen wertvollen Mitmenschen wahr, der seine Arbeit verrichtet, und nicht als Lustobjekt!
Jäger respektieren Grenzen
Schoschanah,
habe ich dich also erschreckt. Ich möchte mich entschuldigen. Mein Fehler war, dass ich schrieb „Welcher Mann“ statt „ich“. Ich habe tatsächlich den Anflug einer Versuchung gespürt, damals, in einem Hotel in Frankreich. Zum Glück für mich hatte ich von einem älteren Mann gelesen, der schrieb: In gewisser Weise ist man als Mann hie und da wie ein Jäger, der durch den Wald geht. Seine Augen seine Ohren und seine Erfahrung sind seine Jagdhunde, die das Wild aufspüren und losrennen wollen. Aber der Jäger ist der Meister, der vernünftig bleibt und seine Hunde an die Leine nimmt. Der wirkliche Jäger, so ist er instruiert worden, „spricht“ das von den Hunden entdeckte Wild an, d. h.: er prüft, ob es jagbar ist. Hasen, trächtige Rehe und gewisse Vogelarten sind geschützt. Er wird auch hart bestraft, wenn er einen Fischreiher oder einen Wolf schiesst. Unser „kranker“ Vergewaltiger hat anscheinend vielfach erlebt, dass er sich nach Freveltaten dank Macht und Reichtum von möglichen Strafen befreien kann. Ich wünsche der betroffenen Frau ebenso viele scharfe Staranwälte, wie sich der Schänder aus der Portokasse leisten kann.
Der eine ist ein Mann, der
Der eine ist ein Mann, der andere ein Männchen.
Kurt
Jagdinstinkt?
Glaub' ich nicht. Eher Urinstinkt des Fortpflanzungstriebes, den ein "normaler" Mann mit Herz und Hirn im Griff hat.
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *
Um der
Um der Geschlechtergerechtigkeit willen: Es soll schon vorgekommen sein (seit biblischen Zeiten), dass ehrbare Frauensleute in grösserem oder minderem Mass ihr verführerisches Geschick angewendet haben, um Ziele zu erreichen, die sie zumindest nicht als unangenehm empfunden haben. Dichter und Sänger haben das sehr schön beschrieben, also muss etwas dran sein. Das wollen wir doch nicht vergessen.
Kurt
Dem will ja niemand
widersprechen. Und dass, das kommen musste, war ja klar, Kurt.
Aber das ist doch keine Entschuldigung für eine Gewaltanwendung des Mannes als Machtmissbrauch (und nicht nur gegenüber Frauen... sondern auch an Kindern egal welchen Geschlechts, da wird ja auchmal behauptet, dass sie es ja eigentlich so wollten).
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *
Auch dass musste kommen, dass
Auch dass musste kommen, dass mein letzter Beitrag als Entschuldigung gewertet würde. Aber eigentlich wurde ja die "Versuchung" ins Spiel gebracht, und darauf bezieht sich meine Antwort.
Kurt