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Grübel und Dougan sahnen Gross ab und wenn es nicht mehr so gut läuft dann Raus mit den Personal :-(
http://www.20min.ch/finance/news/story/Credit-Suisse-streicht-2000-Stell...
Freunde der Economiesuisse, welche für durcharbeiten bis 67 sind. Die meisten finden aber ab 55 Jahre keine Stelle mehr! Der Chef selber verzichtet nicht auf Teile seines Honorars oder Boni. Der einzige Möglichkeit etwas zu ändern wäre; wenn die Aktionäre richtig viel Geld verlieren und das könnte bald wahr werden! Die Politik will nicht regulieren, sie schaut lieber zu wie sich Abzocker weiter bedienen :-(
Answers
Wenn die Aktionäre richtig viel Geld verlieren...
...dann ändert dies erfahrungsgemäss nicht sehr viel an den Gehältern der Manager, die zwar die Boni reduziert, aber die Fixgehälter entsprechend erhöht haben. Nun also wird gespart indem - vor allem in London und New York - ein paar tausend hochbezahlte Investmentbanker ihre sieben Sachen in Kartonschachteln packen müssen. Da kann ich mit dem besten Willen kein Erbarmen haben.
Übrigens: Die CS-Aktie wurde letztmals 2007 zu einem Höchstkurs von ca. CHF 93 gehandelt - heute CHF 28.74; die UBS-Aktie im gleichen Jahr knapp über CHF 80.-, heute CHF 13.19. Rechne!
Das ist kein politische Problem, sondern ein wirtschaftliches, vor allem eines der Unternehmensführung. Wie mir scheint, macht es die Deutsche Bank unter Joe Ackermann besser, wenn auch nicht unbedingt billiger. Auch hier "Ironie des Schicksals": Der CS steht ein Amerikaner (Dougan) vor, der UBS ein Deutscher (Grübel). Selbst Gastarbeiter kriegen es in der Schweiz nicht hin - aber schamlos abkassieren können sie alleweil, da hast Du recht, ricky.
Aktienkurse und Boni haben miteinander nichts zu tun.
Aktienkurse varieren bei Ankauf und Verkauf. Wenn zum Beispiel ein "Gerücht" über einer Firma herumgereicht wird, beginnen schon welche, Papiere zu verkaufen etc. Boni werden nach dem Geschäftsergebnis oder nach individuellem Leistungsvertrag ausbezahlt.
Nun zur "Boni-Geschichte". Obschon ich auch keine Freund von so überzeichneten Löhnen und Boni bin, so muss auch gesagt werden, dass z.B. bei der UBS auch auf den unteren Kaderstufen Boni "verteilt" wurden. Nach der heftigen Diskussion über die Boniauswüchse auf der Chefetage hat die Bank aber etwas nachgegeben und zahlt weniger Boni. Dafür haben sie - um etwa diese Summe - die Löhne im ganzen Betrieb angehoben.
Damit ist aber für die Angestellten noch nichts gewonnen. Warum? Die Boni, welche die frühere Rolle der "Gratifikation" oder auch des variablen "Dreizehnten" oder gar "Vierzehnten" Monatslohnes ersetzt haben - werden ja nur ausbezahlt, wenn das Geschäftsergebnis auch gut ist und die Einzelleistung stimmt. Wenn das Geschäft gut geht steigen die Boni. Wenn es schlecht geht könnten sie sogar in einem wegfallen. Die Angestellt haben aber ihren Lohn.
Wenn nun aber die Festlöhne angehoben wurden, um der Bonischelte auszuweichen, so werden beim nächsten schlechten Jahresergbnis wegen des dadurch kleiner gewordenen"Boni-polsters" zum Ausgleich des schlechteren Geschäftsergebnisses Angestellte entlassen, statt Boni gekürzt. Und das ist nicht im Sinne der Mitarbeiter und auch nicht gut für das Arbeitsklima.
Statt Boni kürzen, Mitarbeiter entlassen
Genau so ist es. Man kann eben nicht alles haben, de Föfer onds Weggli...
Allerdings ist mir schon seit längerer Zeit nicht klar, weshalb die beiden Grossbanken ihren Investmentbankern in London und New York Toplöhne plus Boni plus Bonisteuer etc. bezahlen müssen, wenn sie doch per Saldo in den letzten Jahren nichts verdient haben, nichts fürs Unternehmen. Denn über 10 Jahre betrachtet könnte man sagen: Wie gewonnen, so zerronnen. Und zur Zeit sind wir dort wieder in der zweiten Phase..."wie zerronnen".
Falls das Arbeitsklima bei UBS und CS schlecht sein sollte, steht es den unzufriedenen Banker frei, sich anderswo anstellen zu lassen. Es hat bekanntlich auch noch ein paar andere Banken in der Schweiz - und vermutlich nicht zu wenige?
Anstelle von Boni!
Nun zur "Boni-Geschichte". Obschon ich auch keine Freund von so überzeichneten Löhnen und Boni bin, so muss auch gesagt werden, dass z.B. bei der UBS auch auf den unteren Kaderstufen Boni "verteilt" wurden. Nach der heftigen Diskussion über die Boniauswüchse auf der Chefetage hat die Bank aber etwas nachgegeben und zahlt weniger Boni. Dafür haben sie - um etwa diese Summe - die Löhne im ganzen Betrieb angehoben.
Die in Verruf gekommenen Boniauswüchse kann man locker umgehen. Nebst Anhebung der Grundsaläre erhalten die entsprechenden Mitarbeiter zusätzlich:
um nur einige der wichtigsten (Boni) Annehmlichkeiten zu nennen. Ergibt allerdings jährlich ein ansprechendes Sümmchen!
Das war schon während meinen beruflichen Zeiten so und hat sich bis heute nicht wesentlich verändert.
Kobold
Verlust
Spelt doch bei diesen HERREN gar keine Rolle am Ende zahlt das Volk wie schon immer sicher auch bei der Nationalbank
@Kobold
Danke für die Liste.
Wie mir scheint, sind die Boni-Banker schon lange nicht mehr mit "dem Föfer ond dem Weggli" zufrieden. Daher wohl auch das "schlechte Arbeitsklima", wenn man ihnen zumuten würde, auf "Insentive-Trips" mit Lebensabschnittspartnerin vorübergehend zu verzichten oder von Reisen, auch privaten, nach den USA abzusehen. Mir kommen die Tränen...
Da hilft wohl nur ein neuer BMW, Mercedes oder Audi (mit Benzingutschein).
Schutz
Die brauchen gar keine Angst zu haben werden ja von unserer Regierung in Schutz genommen damit es so weiter geht
Investmentbanking einfach erklärt
Endlich habe ich's begriffen:
https://www.youtube.com/watch?v=iq3se1MShiI
ich auch....
... dieses Video muss man sich anschauen! Jetzt ist vieles "Klarer" und der "Naturtrueb" ist verschwunden. ;-)
Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst. Seneca, röm. Philosoph
Meine Homepage Mein Fotoalbum
Investmentbanking
Super, Rosano Verde!
Wer mag, kann ja mal in meinem Fotoalbum stöbern ...
Die Wahrheit, verpackt in Satire
Ein altes Büchlein von E. Kishon "Der Fuchs im Hühnerstall" zeigt, in ähnlicher Form wie das Video, wie Politik funktioniert.
Wie das Bankgeheimnis zu verstehen ist
Heute in der Tagespresse zu lesen:
quote
Die US-Behörden wussten auch aus Dossiers der Grossbank UBS, welche Finanzinstitute UBS-Kunden aus den USA übernommen hatten. Die Grossbank musste diese Informationen im Amtshilfeverfahren den Schweizer Behörden liefern und diese gaben sie an die USA weiter.
Die amerikanischen Ermittler haben damit für ihre Untersuchungen gegen Schweizer Banken wie Wegelin, Julius Bär oder Basler Kantonalbank nicht nur auf Selbstanzeigen von US-Steuersündern zugegriffen. Vielmehr wussten die Behörden auch aus den Dossiers der UBS, welche Finanzinstitute Kunden der Schweizer Grossbank übernommen hatten.
Dazu sagt UBS-Sprecher Serge Steiner: «Sowohl unter der Verfügung der Finma als auch gemäss der Amtshilfeverfügung war die UBS angewiesen, den Schweizer Behörden auch die Korrespondenz mit dem Kunden und die Schliessungsinstruktionen zu liefern». Diese Fakten seien allgemein bekannt und wurden zusätzlich im Jahr 2011 durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes öffentlich bestätigt.
unquote
An sich erübrigt sich jeder Kommentar. Wenn Steuerhinterzieher geschnappt werden, weint ihnen niemand eine Träne nach, ausser ein paar dynamische Banken, die beim Fischen im trüben Teich ertappt wurden. Trotzdem frage ich mich, weshalb unter "diesen Rahmenbedingungen" - die nicht nur bekannt sind, sondern auch in der Schweiz gerichtlich abgesegnet wurden - "unsere" Wirtschaftsführer und Politiker sich derart selbstsicher aufs hohe Ross setzen, wenn sie "bilaterale Abkommen" verhandeln. Das Bankgeheimnis ist offenbar schon lange gestorben, als "Geschäftsmodell" ohnehin. Wir können damit leben. Aber man sollte mit Augenwischerei und Wortklaubereien aufhören und zur Tagesordnung übergehen.
PS: Soeben habe ich bei meiner Bank einen "Steuerauszug" bestellt. Dieser ist kostenpflichtig - und dies nicht zu knapp. Ehrlichkeit hat ihren Preis. Banken kassieren dafür extra. Neuerdings nennen sie es "Weissgeldstrategie".
CSS mit Milliardenverlust dank Super Manager Dougan
Grosse Sprüche, Gross absahnen und hier ist das Resultat:
http://www.20min.ch/finance/news/story/Die-CS-Onebank-ist-gescheitert-17...
Ist es immer noch gerechtfertigt wenn überzogene Abzocker-Honorare bezahlt werden?
Nun es geht ja auf Kosten der Aktionäre, es gibt einfach etwas weniger Dividende oder sonst kann man ja noch den Weihnachtskorb v. Personal streichen oder ein paar Mitarbeiter entlassen! Am 28. Juli habe ich über dieses Thema geschrieben und heute den 9. Febr. hat es sich leider schon bewahrheitet, nichtmal 7 Monate!
Steuerauszug
PS: Soeben habe ich bei meiner Bank einen "Steuerauszug" bestellt. Dieser ist kostenpflichtig - und dies nicht zu knapp. Ehrlichkeit hat ihren Preis. Banken kassieren dafür extra. Neuerdings nennen sie es "Weissgeldstrategie".
Kriegst Du den Steuerauszug nicht automatisch im Januar zugeschickt, und das gratis? Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Nein, gratis ist nur der Tod, und der kostet das Leben...
Bei einem "Wertschriftendepot" verschickt die Bank im Januar zwar einen "Wertschiftenauszug per 31.12., der aber für die Bedürfnisse der Steuererklärung nichts taugt. Der Steuerauszug kommt dann im Februar, auf Grund eines "Dauerauftrags" und wird ebenso automatisch dem Kontokorrent belastet. Bei Swissquote sind es CHF 100.- pauschal, bei andern Banken basiert die Kostenrechnung auf Vermögenswerten und Anzahl Wertschriftenpositionen. Ich denke, dass dies bei allen Banken so ist, wobei sicher Preisunterschiede bestehen; Swissquote, eine reine On-Line-Bank, ist relativ billig.