Hinweise und Diskussionen über altersrelevante Anliegen, Projekte und Initiativen sowie Kooperationen mit lokalen, kantonalen und nationalen Alters-Organisationen.
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Morgen ist der Welt-Alzheimertag. Da werde ich einen Link auf Botschaften und Anlässe in der Schweiz setzen, nahm ich mir vor. Ich fand auf Google allerdings nur unter einer Internet-Adresse gesammelte Botschaften aus Deutschland oder alte, aus den letzten Jahren, dann ein Hinweis der Zürcher Alzheimer-Vereinigung, man könne sich morgen im Miller-Studio in Zürich näher informieren.
Der Alzheimertag wird in der Schweiz also kantonal begangen, genauso wie Pro Senectute kantonal auftritt und unser Schulwesen kantonal organisiert ist.
Grundsätzlich könnte ich die Geschichte meiner Freundin beschreiben, ihr Leben in einer grossen Familie, die sich seit vielen Jahren tatkräftig zusammen unterstützt in der Betreuung der Mutter. Nächste Woche feiert sie Geburtstag, nochmals zu Hause bei einer Tochter, im Kreise lieber Freunde und Angehörigen, vielleicht zum letzten Mal, denn sie hat sich sehr zurückgezogen, trotzig, eigenwillig, will nicht mehr tun, was ihre Umgebung von ihr verlangt, hat erfolgreich in einem Heim geschnuppert. Es wird schon gehen am Geburtstag, meint die Tochter, aus der Kreise der Geburtstagsgratulanten wird sie kaum davon laufen, sie mag diese lieben Menschen ... Was da alles dahinter steckt, ist für Aussenstehende kaum zu ermessen.
Und der Trend der Botschaft von 2011 liegt darin, dass die Patienten länger zu Hause gepflegt werden sollen - aus Kostengründen für unsere Gesellschaft, vor allem. In diesem Falle wohl in gesamtschweizerischer Einigkeit und nicht nur kantonal beurteilt.
Answers
Alzheimer ist........
teilweise immer noch ein sehr heisses Eisen. Wer jemanden zu Hause hat mit dieser Krankheit, der fühlt sich wahrscheinlich immer noch fast "verspottet", wenn er, um die Spannung etwas zu lösen, hin und wieder eine diesbezügliche Bemerkung macht. Wer nicht damit in Berühung gekommen ist, der versteht es kaum, dass wirklich solch massive Charakterveränderungen vorkommen können. Früher bekam man sogar fast jedesmal frank und frei direkt ins Gesicht gesagt, dass es sich doch um die eigene Muttetr (Vater) handelt, und dass man deswegen diese Pflicht und fast übermenschliche Arbeit bei einer Alleinbetreuung einfach akzeptieren müsse.
Nicht einmal alle Ärzte wussten Bescheid (Ende 1970 Jahre). Man wurde als egoistisch und böse eingestuft, wenn die Nerven teilweise streikten!
Darum finde ich es gut, wenn häufig und richtig über diesen Abbau im Alter informiert wird., denn niemand, mit älteren Familienangehörigen, ist gefeit vor einem solchen Schicksalsschlag. Manchmal trifft es sogar Menschen, die plötzlich an dieser Krankheit leiden, die gar noch nicht so alt sind, sondern so um die 6o Jahre herum. Darüber sind mir Fälle persönlich bekannt, doch sind diese Patienten mittlerweile in die geistige Welt zurück gekehrt. Von mir aus gesehen ein gnädiges Schicksal für sie und ihre pflegenden Angehörigen.
Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)
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zum Thema "Alter" und Demenz hier der Link
aa
Brigitte
Ich finde den Kantönligeist oft gar nicht so schlecht. Kleine Einheiten sind flexibler und bürgernäher und gehen mehr auf die regionale Kultur ein. Die Identifikation mit solchen Aktionen ist viel grösser. Letzten Endes sind ja immer die kleinen Einheiten wie Vereine, Gemeinde und Kanton die Ausführenden. "Der Bund" stellt ja keine Informationsstände auf in unseren Ortszentren. Bundesräte und -rätinnen treten am Fernsehen auf und ergiessen ihr wirkungsloses Blabla über die Zuschauenden wie am 1. August und Neujahr.
Ich frage mich auch, wieso ein so grosser Unterschied gemacht wird zwischen Alzheimer- und Nichtalzheimerdemenz. Ob das einfach daran liegt, dass das Wort ALZHEIMER uns sympathischer und menschlicher ist als das Wort DEMENZ?