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Grippe-Impfung

15 Antworten [Letzter Beitrag]
3. November 2011 - 20:32
Draht

5 Tage nach der Grippe-Impfung bekam meine Frau geschwollene Halsdrüsen, Rachen und Ohrenschmerzen, Husten und  Schnupfen, jedoch kein Fieber, und sie musste zwei Tage der Arbeit fernbleiben. Jetzt, nach 8 Tagen, klingen die Symptome ab, dafür niese ich dauernd und die Nase läuft. Mehrere ihrer Arbeitskolleginnen erzählten von ähnlichen Reaktionen. Die impfende Arzthelferin sagte, das sei nur Zufall, das aktuelle Serum mache eben nicht gegen alle Virenarten immun. Sie fügte scherzend hinzu, wahrscheinlich sei meine Frau krank geworden, weil sie gefürchtet hatte, Nebenwirkungen zu erleiden.

 

Answers

Ida

Grippe-Impfung

Ich habe noch jede Impfung problemlos überstanden. Letzte Woche wurde ich gepiekst. Wir Menschen scheinen doch nicht aus einem einzigen Einheitsbrei gemacht zu sein.

Tatsächlich verstehe ich nicht, weshalb viele Menschen sich schon von vorneherein gegen eine Impfung wehren. Bedeutende "Unfälle" sind doch überaus selten. Eine Pandemie würde wohl nicht ohne Todesfälle verlaufen.

jipégé

ich habe mich bisher ...

... 3x impfen lassen. Die Folge war jedea Mal, dass ich wochenlang mies dran war, Grippe-frei zwar, aber mit Pfnüsel, Husten, Temperatur und .. einfach hundsmies und endlos lang.

Seither, d.h. die letzten mindestens 10 Jahre habe ich mich nicht geimpft - alles bestens, nix krank, nix mies, nix Gruppe. Und dabei bleibt's.

Jean-Pierre

dummy

Pandemie

Ida schrieb:

I. Eine Pandemie würde wohl nicht ohne Todesfälle verlaufen.

Nein, die normale, jährliche Grippewelle auch nicht, leider, Impfung hin oder her. 

Auch die Vogelgrippe und die Schweinegrippe habe ich ohne Impfung überlebt, es bleibt dabei.  

etna

Gegen solche......

"Spezialgrippen", die nach meiner Meinung sowieso künstlich erzeugt werden, impfe ich mich nicht, denn daran war bis jetzt nichts Konkretes, nur Luft! Und viel Geld für die Pharmariesen!

Aber gegen die hundskomune Grippe impfe ich mich seit Jahren mit gutem Erfolg. Ich war in den letzten 25 Jahren im Winter noch nie an so etwas erkrankt. Wenn ich aber definitiv abfahren muss, dann kann es sowieso irgend etwas sein, vielleicht dann eben auch die Grippe, und das wäre, wie ich es betrachte, eher noch eines der kleineren Übel ohne lange Pflege-Liege-Zeit.

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

Quelle

Ich habe

 ein einziges Mal die Grippenimpfung gemacht und es ging mir hundselend. Also lieber eine Grippe mit Fieber, so weiss ich, dass ich ins Bett liegen kann.

Seit dieser Erfahrung habe ich mich nie mehr impfen lassen und ich bin auch nie krank geworden.

es liebs grüessli

quelle

Draht

Rückmeldungen

Eigentlich sollten die Ärzte etwa 14 Tage nach der Impfung - Telefonanruf der Arztgehilfin genügt - nachforschen, wie die Geimpften reagiert haben. Die Versuchung ist gross, zur eigenen Imagepflege die Folgen zu bagatellisieren. Wer einmal nach Operationen als überempfindlich abgekanzelt wurde, weiss, dass die Ärzte - Haftpflichtversicherung empfindliche Massnahmen ergreift, wenn ein Doktor so menschlich ist, dass er einen Fehler zugibt.

dummy

Grippe

etna schrieb:

Wenn ich aber definitiv abfahren muss, dann kann es sowieso irgend etwas sein, vielleicht dann eben auch die Grippe, und das wäre, wie ich es betrachte, eher noch eines der kleineren Übel ohne lange Pflege-Liege-Zeit.

Äbe. So sehe ich das auch.

Draht

Warnung

Wer sich impfen lassen will, sollte, wenn der Arzt nicht selbst orientiert, nachlesen unter

http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Grippeimpfung

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Beschwerden an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Schwellung, Rötung und Verhärtung. Allgemeine Symptome wie zum Beispiel Müdigkeit, Schwäche, Krankheitsgefühl, Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen, Schwindel, Schnupfen und Rachenentzündung kommen häufig vor. Weitere Nebenwirkungen sind Frösteln, Übelkeit, Unterbauchschmerzen und Gelenkschmerzen. Diese Beschwerden verschwinden in der Regel innert einiger Tage. Selten können nach der Impfung allergische Reaktionen oder vorübergehende Blutbildstörungen (Thrombozytopenie) auftreten. Äusserst selten wird über neurologische Reaktionen berichtet (Guillain-Barré-Syndrom).

erizo

informieren

Impfen ja oder nein? Jeder sollte das selber entscheiden und sich vorher

informieren.Als med.Laie ist es unverantwortlich pro  oder contra

Parolen heraus zu geben.Wer kein Vertrauen in seinen Arzt hat sollte

das nicht auf alle anderen übertragen. 

Draht

Erizo, ist das unverantwortlich?

Vor jedem ärztlichen Eingriff sollte man informiert werden über Risiken und Alternativen. Das ist doch selbstverständliche Pflicht des Arztes. Vor einer Operation musst auch du ein Papier unterschreiben, worin du bestätigst, genau orientiert zu sein. Und wenn einem Chirurgen ein Fehler passiert, denn auch er ist nur ein Mensch, da kippt sein charmantes Verhalten so abrupt, dass du wie ein Sünder im Hemd dastehst, denn er darf, laut Versicherungsvertrag, nicht den geringstem Fehler zugeben. Du bist verantwortlich. Du machst eine Komplikation, du machst eine Infektion, du machst eine Thrombose, du machst einen Herzstillstsand, du stirbst an den Folgen einer Operation. -  Darum verantworte ich es gerne, meine Bekannten auf die bekannten  Risiken der Grippe- Impfung  11/12  hinzuweisen, wenn das der Arzt nicht von sich aus tut.

kornblume

eben lese ich im "Gesundheitstipp"

Impfung für Senioren: Fachleute sind skeptisch. Die Gründe: Es können noch andere Viren kursieren, als im Impfstoff enthalten sind. Oder die Impfung wirkt nicht richtig, z. B. bei Menschen, deren Immunsystem nicht mehr richtig funktioniert. Ob sie mit der Impfung zumindest weniger Komplikationen durch eine Grippe bekommen, ist nicht sicher. Zu diesem Schluss kommen Wissenschafter des internat. tätigen Cochrane-Instituts.

Draht

Es war doch nicht die Impfung!

Eben erzählt mir meine Tochter über Skype aus Holland, dass sie ohne Impfung haargenau die gleichen Symptome einer Virusinfektion hat wie meine Frau und ich. Wir sind einander seit mehreren Monaten nicht begegnet, wir konnten sie also auch nicht anstecken. Dann ist es wohl eher eine allgemeine Epidemie. Das muss ich meinem Arzt mitteilen, der nicht reagiert hat, als ich ihm schrieb, er hätte uns doch vor Nebenwirkungen warnen sollen. Dass die Impfungen jedoch besonders bei uns Alten seltener vor Erkrankungen schützen, habe ich inzwischen auch gelesen.  

Kobold 70

Mit Genugtuung ...

... stelle ich in diesem Thread fest, dass ich nicht der einzige bin, der von den jährlichen Grippeimpfungen nicht allzu viel hält. Aber Ärzte und die Pharmaindustrie müssen auch Leben. Schleicht sich mal im Winter ein Schnupfen und Husten ein, was auch bei geimpften nicht selten an der Tagesordnung ist, halte ich mich an meine nicht vom Arzt verschriebene Hausmedizin -- einen oder mehrere tüchtige Schlucke Rum in die Gurgel und dann ab ins “Körbchen”. Das ist ein Geheimtipp -- den ich unentgeltlich in dieses Gesundheitsforum stelle!

Kobold -- ein schlechter Kunde des Hausarztes! 

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
wels

aa

Ich lasse mich seit über 10 Jahren gegen Grippe impfen, ohne irgendwelche Beschwerden. Wer diese Impfungen nicht verträgt, lässt sie aber doch besser weg. Vor allem bei Chronischkranken ist eine Zusatzbelastung durch Impfung sicher nicht sinnvoll wenn sie erfahrungsgemäss Nebenwirkungen haben.

Die aktuelle Impfung enthält übrigens auch Stoffe der Schweinegrippe. In diesem Sinne ist diese Grippeform eben keine "Spezialgrippe" mehr.  Das BAG schreibt dazu:"Die Impfung ist zudem empfohlen für alle Personen, die sich und ihre Umgebung vor der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 und ihren Komplikationen schützen wollen."

Die Zusammensetzung basiert ja immer auf einer Prognose, welche Grippe-Viren sich wann ausbreiten werden und wie diese Viren dann konstruiert sind. Sie wandeln sich ja dauernd um beim Austausch zwischen Mensch und Haustieren, offenbar vor allem im riesigen China wo Mensch und Tier (Schwein, Geflügel) allzu eng zusammenleben. Dei Prognose ist natürlich eine Verlegenheistlösung weil die Produktion von Impfstoff nach Bekanntwerden der aktuellen Viren nicht rechtseitig erfolgen kann. Wirkt also die Impung nicht, ist das keine Beweis, dass "diese Impfung nie etwas nützt" sondern nur für das aktuelle Jahr. Natürlich gibt es immer individuelle Unterschiede der Menschen.

 

 

muriel

am letzten Mittwoch um 9.00

habe ich mich wieder impfen lassen. Das tu ich seit 30 Jahren und hatte, abgesehen vom letzten Jahr noch nie Nebenwirkungen. Letztes Jahr bekam ich Herzbeschwerden, weil die Impfung mit der Schweinegrippe verbunden war. Dieses Jahr ist es einfach die gewöhnliche Grippe.

Die Grippeimpfung ist ein Muss, will man nicht alle anstecken, die mit einem zu tun haben. Schliesslich muss sich das ganze Spitalpersonal sich auch impfen lassen. Das nenne ich Vernunft.