Hier können kurze Erzählungen und Tipps über Eure Reisen veröffentlicht werden.
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Wenn sich im Unterland erst gegen Mittag die Nebelschwaden verziehen, dann ist es in den Bergen am Schönsten. Am Sonntag Vormittag fuhren wir wie geplant los. Das Ziel war gesetzt und der Weg dahin schon viele Male gefahren, also sollte es kein Problem geben. Aber schon zu Beginn der Fahrt gelangte ich auf die Autobahn und musste dann den Weg durch Köniz nehmen. Der erste Fehler, ich musste mich entscheiden zwischen Schwarzenburg oder Riggisberg. Hätte ich mich doch besser für Schwarzenburg entschieden, denn durchs Liebefeld hinüber nach Wabern kommt man durch Quartierstrassen mit Tempo 30 Zonen und natürlich fuhr ich 37, es hat geblitzt. Frustriert und trotzdem mit gutem Vorsatz mir den Tag nicht verderben zu lassen, gelangten wir auf den Längeberg. Der lange Stutz hinunter nach Niedermuhleren beanspruchte anscheinend die Bremsen, denn ein ungemütliches Schleifgeräusch, verbunden mit Tempoverlust und einem üblen Geruch liess Böses ahnen. Am linken Vorderrad hatten sich wohl die Bremsklötzte nicht gelöst, jedenfalls kehrte ich um. Zu Hause sind wir dann auf das Auto unseres Sohns umgestiegen. So erreichten wir unser Fahrtziel Gurnigel- Wasserscheide- Schwarzenbühlpass doch noch mit zwei Stunden Verspätung. Jetzt endlich auf eigene Füssen galt es zuerst die Aussicht zu geniessen.

Von der Stierehütte zum Thunersee um die Mittagszeit bereits nebelfrei.
Bei der unteren Gantrischhütte ist der Höhenzug mit dem Gägger der Pfyffe und dem Cheeser gut im Blick. Otteleuebad ist links zu sehen.
Nach kurzer Orientierung suchen wir den Gäggersteg, der über das vom Lotharsturm so schwer heimgesuchte Gebiet hinauf zur Gräte führt.
Man überlässt es der Natur sich selbst zu regenerieren, ein Mischwald entsteht.
Ein Aussichtstürmchen wird auch wenn die Bäume höher werden noch genügend freie Sicht hiüber zur Gantrischkette bieten.
Der sorgfältig angelegte Panoramaweg am Gurnigelbad beginnend, führt entlang der Gratlinie über Selibühl Schüpfefluh und weiter über unsere drei hinunter nach Sangerenboden und endet dann schliesslich im Freiburgischen Zollhaus. Uns aber genügt die dreistündige Rundwanderung.
Weit übers Schwarzenburgerland bis Bern kann man schauen. Der Jura zeigt sich als Horizontlinie.
Schwarzenburg gleich in der Nähe. "Hüt am Sunntig isch's rächt Dunschtig"
Dafür sind von Ost bis West von den stolzen Schneebergen bis hinüber nach den Bergen um den Schwarzsee zum Greifen nah ein ganzer Kranz Gipfel und Grate aufgereiht.
Steil fällt der Grat nach Norden ab und die Wettertannen behaupten ihren Platz
Zwischendurch öffnet sich ein Durchblick zum Guggershörnli hinüber, wir werden auf dem Rückweg dann noch Vreneli und Guggisberg besuchen
Mit meinem Tele habe ich Bern herangeholt. Gut sind die Rauchfahne der KVA und die Inselhochhäuser sichtbar
Ein reizvoller Waldweg führt weiter immer in Kammnähe zum höchsten Punkt
Auf dem Gipfel der Pfyffe ist auch bei grossem Andrang genug Platz. Eine Panoramatafel erklärt den Unwissenden wie alle die Gipfel und Alpen heissen
Beim Blick nach Osten sind vom Hohgant bis zur Krummfadenflueh und oben rum vom Wetterhorn bis zum Mönch für Wissende unzählige Gipfel zu benennen
Einen besonders schönen Punkt hat sich da jemand ausgesucht und einen "Steinkauz" hingeklebt und ein Anderer hat gar ein Huuri geschnitzt
Oben abgegrenzt ist hier eine Grasfläche nach Süden offen. Es ist die Skipiste von Ottenleuebad
Eine letzte Silberdistel
Der Hirschfarn behält sein Grün
Mit dem Tele weit vom Westen herangeholt scheinen die Freiburger Berge besonders zackig
Am Hornbüelpass müssen wir umkehren,es wird Zeit. Ein etwas überfüllter Wegweiser bietet jedem etwas
Noch ein Blick zum Guggershörnli
Der bequeme Rückweg auf der Fahrstrasse wird leicht bewältigt, denn schon ist die Gantrischkette nur noch im Streiflicht modelliert
Nach unserem Kurzbesuch in Guggisberg auf der Heimfahrt geniessen wir noch die letzten Sonnenstrahlen und sehen die Nebelschichten über dem Seeland
Answers
Warum kann ich meinen Beitrag nicht mehr bearbeiten??
Da wären noch Texte vorgesehen gewesen. Genervt hänge ich hier noch etwas an:
Also, über den Gipfel der Pfyffe mit der Aussichtsplattform dem Grat entlang zum Horbüelpass, im Tal gegenüber Guggisberg (wir machen dann noch einen Abstecher zum Vreneli), und von da an zurück zum Auto. Ein Blick zu den Fribourger Bergen und die Gantrischkette im Streiflicht.
Über Guggisberg und Vreneli ein andermal.
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Danke Erwin, für den Bericht und die tollen Fotos. Schade, dass das Berner Oberland so weit weg ist. Bei uns ist es ja auch schön, aber einmal etwas anderes wäre schon auch toll.
Gruss Sidea
Zu akzeptieren, dass etwas anders läuft als ich es mir gedacht habe, bringt innere Freiheit. Daniel Schönbächler
Hallo Erwin
Eine tolle Wanderung habt ihr da gemacht bei diesem schönen Herbst/Winter-Wetter! Das sind Aussichten.
Du bist doch Eröffner dieses Themas. Du kannst jederzeit deinen Beitrag bearbeiten. Der Knopf ist über dem Beitrag, gell, das weisst du.
Es Grüessli
WillY
Aus meiner Fotowerkstatt Mein Fotoalbum
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Eben das geht nicht mehr. Ich hatte die Hälfte als Entwurf gspeichert und weil mir bei der zweiten Serie ein Fehler unterlaufen war, das neu Aufgeladene gelöscht. Beim dritten Anlauf habe ich nur die Fotos hochgeladen, abgespeichert und wollte dann noch Text hinzufügen. Das Bearbeitungsfenster lässt aber keinen Zugriff mehr zu. Nächstens werde ich mich kurz fassen.
nein, Erwin, bitte nicht kurz fassen
Schau mal hier
Jean-Pierre
Und es geht doch
Im Richtext bearbeitet. Es braucht halt konzentrieres Arbeiten.
Vreneli's Gärtli?
Ist es das, was ich früher von meiner Wohnung aus in Winti sehen konnte? Ja sicher..., bei Föhn wahrscheinlich.
Manchmal glaubt man es kaum, wie nahe einem die Berge, im wahrsten Sinne des Wortes, kommen können... (ein Phänomen!)
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Jahrzehntelanger Irrtum wurde inzwischen aufgeklärt: Das Vrenelis'Gärtli hat nichts mit dem Vreneli vom Guggisberg zu tun! Da liegen ja Welten dazwischen (also Bergwelten!)
@ Erwin
Hast du aufgegeben? Hoffentlich nicht..., wär sehr schade.
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *
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Schön, dass Du nicht aufgegeben hast und die noch fehlenden Kommentare eingefügt hast. Ich hätte mich das im Quelltext nicht getraut, aus (bei mir berechtigter) Angst, mehr kaputt zu machen als zu flicken.
Zum Glück bist Du mutiger und kennst Dich wohl auch besser aus, deshalb weiss ich jetzt, dass die Berge, die mir so gut gefallen, die Gantrischkette sind. Muss mich mal damit beschäftigen... Danke Erwin.
Gruss Sidea
Zu akzeptieren, dass etwas anders läuft als ich es mir gedacht habe, bringt innere Freiheit. Daniel Schönbächler