Alterspolitik

Hinweise und Diskussionen über altersrelevante Anliegen, Projekte und Initiativen sowie Kooperationen mit lokalen, kantonalen und nationalen Alters-Organisationen.

>>> Beachten Sie bitte die Netiquette!

Einloggen/registrieren

Einloggen oder sich registrieren, um bei Seniorweb mitzumachen.

Vorauszahlung oder Ratenzuschlag wird das jetzt Mode?

4 Antworten [Letzter Beitrag]
30. November 2011 - 19:21
ricky

Ich frage mich wirklich ab warum muss man überhaupt vorausbezahlen? Hier einige Beispiele;

Der Billag A.G Konzessionsgebühr für TV und Radio schickt nur noch eine Rechnung v. 462.- pr. Jahr.

Wenn man dies nicht möchte gibt es einen Quartal-Zuschlag :-(

Die Tageszeitung will Geld für ein neues Jahres-Abo 400.- Franken

Der Töff-Versich. schickte eine Jahres-Rechnung von 350.- Franken

Die Autoversicherung genau gleich Fr. 1200.- Franken für das Jahr 2012

Das Fitness-Abo für das Jahr 2012 kostet 700.- Franken

Nur einen Auszug, Dies macht schon alleine Zusammen Fr. 3112.- Franken für das Jahr 2012

Nun hat man heraus gefunden, dass wenn man von den Leuten einen Ratenzuschlag von 15.- Fr. pr. Rechnung verlangt, die meisten voraus bezahlen. 15.- Franken Zusätzlich für eine Rechnung mehr im Jahr ist für mich Abzockerei,  meine Frage;

Warum bekommen eigentlich die RentnerInnen ihre Rente nicht ein Jahr vorausbezahlt?

Answers

etna

***

ricky schrieb:

Warum bekommen eigentlich die RentnerInnen ihre Rente nicht ein Jahr vorausbezahlt?

@ricky

Dass dies nicht geschieht, nenne ich für einmal eine "weise Voraussicht". Ich vermute, dass viele dann so um die Jahrtesmitte herum bereits ein leeres Portmonné hätten. Ahnst Du, was für Konsequenzen das haben könnte?

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

Ruth Suter

Vorauszahlungen und Ratenzuschlag

Grundsätzlich werden die Jahres-Vorauszahlungen für Billag AG (Konzessionsgebühren TV/Radio), Tageszeitung,  Versicherungsprämien, etc. aus administrativen Gründen gewählt. Es braucht nur 1x den Aufwand für die Erstellung der Jahresrechnungen. Monatliche oder quartalsweise Rechnungstellung verursachen mehr Spesen. Mit den eingehenden Zahlungen können die Empfänger "arbeiten", d.h. ihre eigenen Verpflichtungen erfüllen oder Reserven gewinnbringend anlegen. Zum Beispiel bei Fitness-Abos, Generalabonnemente der Bahn... fährt man günstiger, wenn ein Jahresabo gelöst wird., da man nur 10 Monate anstatt 12 bezahlt. 

Die AHV-Renten, können nicht jährlich zum voraus ausbezahlt werden. Die Finanzierung erfolgt im Umlageverfahren, d.h. mit den eingehenden Beiträgen der Jungen werden die AHV-Renten ausbezahlt. Die Liquidität auf ein Jahr zum voraus festzulegen, ist fast unmöglich. Zudem kann eine rentenberechtigte Person im Laufe des Jahres sterben. Es wird dann schwierig, die zuviel bezahlten Renten wieder zurückzubekommen, bzw. die Gefahr von Missbrauch (verspätete oder keine Todesfall-Meldung) ist gegeben.

Uors

Immerhin...

wird die AHV-Rente zu Beginn eines Monats für den laufenden Monat vorausbezahlt, - im Gegensatz z.B. zum Lohn oder zur PK-Rente.

Immer wieder stösst man auf Fälle, in denen sich dies im Verlaufe der Zeit verschoben hat. Mit der Dezember-Rente wird dann z.B. die November-Rechnung des Heimes bezahlt. Am Ende eines Lebens fehlt dann eine Monatsrente. Die Erben schlagen aus und das Heim bleibt auf der Forderung sitzen.

wels

aa

auch ein ausgeschlagenes Erbe wird doch mit ausstehenden Rechnungen belastet. Zudem meine ich, dass bei einem Heim ein Depot bezahlt werden muss.