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NZZ gegen Weltwoche

130 Antworten [Letzter Beitrag]
2. Januar 2012 - 9:58
rigirama

kürzlich vergab die NZZ noch ein wohlwollendes Triple-B an das Führungsgremium der Volkspartei und nun schreibt sie dieses:
"CB hat an zwei Treffen mit MCR den Bundesrat über Verdächtigungen informiert, wonach PH (Chef der Nationalbank) Insiderwissen weitergegeben haben soll. Bei einem Treffen mit der Bundespräsidentin Mitte Dezember legte er vertrauliche Bankdokumente vor, die dies belegen sollten. .... Auf welchem Wege die Unterlagen ... zu B gelangt sind, ist unklar. Klar ist dagegen ... dass sie nur widerrechtlich beschafft worden sein können."
Damit torpediert die NZZ die monatelangen Bemühungen der Weltwoche, den Chef der Nationalbank aus dem Amt zu drängen. 

Answers

jipégé

Hier ist der NZZ-Artikel

Jean-Pierre

etna

Geht es etwa.........

hier um "Unfehlbarkeit" wie beim Papst in Rom?

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

Borki

widerrechtlich ?

Was versteht man heute unter "widerrechtlich"?

Wer kaufte kürzlich CD's mit gestohlenen Bankkundendaten?

Das war im vergangenen Jahr. Im neuen wird es sicher besser. Ha ha!

Uors

Torpedieren?

Die NZZ am Sonntag und die Sonntagszeitung haben bekannt gemacht, dass Blocher im Besitze von Bankdokumenten der Sarasin-Bank betr. die Familie Hildebrand ist, die nur durch Verletzung des Bankgeheimnisses oder auf andere rechtswidrige Weise zu ihm gelangen konnten. Im Auftrage der Nationalbank bzw. des Bundesrates prüften die Kontrollstelle der SNB und zwei kompetente Chefbeamte des Finanzdepartementes die finanziellen Transaktionen  und erklärten die Vorgänge als unbedenklich. Hinweise auf den Missbrauch von Insiderwissen lägen nicht vor.

Dass Journalisten frustriert sind, weil sie von den desbezüglichen Gerüchten nichts gehört und daher keine Gelegenheit hatten, mit einem aufsehenerregenden Artikel für "Transparenz" zu sorgen, mag verständlich sein. Auch den Hildebrand-Gegnern im Dunstkreis Blochers wurde so der Wind aus den Segeln genommen. Sie können nun nur noch die Überprüfung der Transaktionen über mehrere Jahre zurück (Mörgeli) oder die detaillierte Bekanntgabe der Vermögensverhältnisse an die Presse (so z.B. BaZ vom 2.1.12) fordern. Auch die Ehefrau eines Nationalbankpräsidenten hat aber Anspruch auf eine Privatsphäre. Die Überprüfung durch externe objektive Fachstellen reicht aus. Bei Bedarf könnten noch weitere zur Diskretion verpflichtete Stellen beigezogen werden. Die erforderliche Transparenz ist so gewährleistet, ohne dass Blick- und anderen Zeitungslesern voller Einblick gewährt werden muss.

Rigirama wirft der NZZ am Sonntag nun vor, sie "torpediere" so die monatelangen Bemühungen der Weltwoche, den Chef  der Nationalbank aus dem Amt zu drängen. Was soll das heissen? Die NZZ weist doch nur darauf hin, welche Kreise hinter dem Kesseltreiben gegen den SNB-Chef zu vermuten sind und erschwert ihnen so das weitere Brunnenvergiften. Damit wird nichts "torpediert", sondern im Gegenteil  ein Beitrag zu saubern und korrekten Verhältnissen geleistet.

 

rigirama

aber Uors ...

muss ich immer noch den Hinweis "Achtung Satire" hinzufügen ?

Giovanni

Es isr eigentlich erstaunlich...

,,,wofür man wertwolle Lebenszeit ver(sch)wendet.
Wen interessiert denn schon, wie und wann die Gattin des Nationalbank-Präsidenten ihre eigenen Mittel irgendwo einsetzt? Auch wenn ihr Mann eine prominente Position einnimmt, geht niemanden an, was sie mit ihrem Geld macht. Wenn sie sich von ihrem Ehemann hat beraten lassen, macht sie nur, was bei vernünftigen Gatten möglich und auch üblich ist.
Dass sich da ein ziemlich abgewirtschafteter Politiker in die Sache einmischt, lässt sich nur damit erklären, dass er so seine politischen Blessuren pflegen und womöglich kurieren will. Dass sich zudem überlicherweise als seriös geltende Medien in die Sache einmischen, ist meines Erachtens nur damit zu begründen, dass offenbar für sie nur für das Portemonnaie schlechte Nachrichten gut und ertragsträchtig sind (bad news are good news).

Kurt Engelbrecht

Wieso die Aufregung? Alle

Wieso die Aufregung? Alle wussten doch, dass eine Abwertung des CHF bevorstand; diese wurde ja auch lautstark gefordert.

Kurt

leblanc

armselig

es passt irgendwie zu unserem gescheiterten volkstribun. wie im sandkasten werden beim scheitern der grossen ideen (übername des sandkastens) die einzelnen mitspieler angegangen. ob mit legalen oder illegalen mitteln ist schlussendlich egal, denn alles was eine svp macht ist legal, denn sie hat ja einen vertrag mit dem volch!! ernst nehme ich es nicht mehr: ein frustrierter, reicher alter mann versucht noch etwas aufmerksamkeit zu erhaschen - trotzdem seine zeit vorbei ist. auch geld hilft da nicht weiter.

frohe nachtruhe (auch für cb)

flo

Kurt Engelbrecht

Prägnanter als die NZZ (heute

Prägnanter als die NZZ (heute NZZ online)  kann man es nicht sagen: Bekannte Personen, unbekannte Fakten.

Vielleicht gar keine Fakten?

 

Kurt

 

Borki

Wunschdenken

leblanc a écrit :

... ein frustrierter, reicher alter mann versucht noch etwas aufmerksamkeit zu erhaschen - trotzdem seine zeit vorbei ist. auch geld hilft da nicht weiter.
...

flo

leblanc, da könntest du dich aber gewaltig irren. Jede Attacke gegen den "reichen alten Mann" fordert ihn umso mehr heraus, seine Intelligenz weiterhin zu beweisen.

In blocherscher Manier werden auch diesmal die Medien an der Nase herumgeführt. Die Hauptperson gibt vorerst keine Auskunft und die Medien wissen bereits alles über die Sache. So lief es schon immer im medialen Einheitsbrei der Schweiz, wenn es um Blocher ging.

etna

Dann wird es ja bald........

einen neuen Heiligen geben mit prophetischem Hintergrund, den hl.St.Christoph, der die Menschen an der Nase herum führt, im Gegensatz zum St.Christophorus, den man gerne als Wegbegleiter hat.

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

Draht

Borki

Borki, ich gönne es CB, dass er treue Freunde hat wie dich. Ich wünsche mir von einem Freund, dass er mich warnt, wenn ich den Boden unter den Füssen verliere. Ob du das für CB bist, eben ein kritischer Gesprächspartner, hängt auch davon ab, ob er das erträgt. So, wie er mit Akkeret, demTeleblocher-Interviewer umgeht - er hört ihm ja nicht zu - lässt du dich von ihm hoffentlich nicht blenden.

leblanc

reicher, alter mann

jaja borki, weisst du, ich bin in diesem und keinem fall partei. ich beobachte das theater. es ist mir absolut egal ob und was cb sagt oder nicht sagt. er weiss es glaube ich selber nicht mehr. er hat so oft mit halbwahrheiten um sich geworfen, versucht die medien an der nase herumzuführen, sogar zeitungen gekauft um seinem ruhm zu verkünden- er ist schlicht und ergreifend zum sabbernden zittergreis mutiert. leider ist er und seine treue truppe, unter anderem abgewählte ständeräte, erbschleicher uam immer noch im nationalrat. rücktritt würde eine gewisse grösse verlangen!

frohe nachtruhe

flo

Kurt Engelbrecht

Neuester Stand (nach

Neuester Stand (nach NZZ):

Keine neuen Erkenntnisse.

Amüsant zu sehen, wie man auch im SW mit Null-Info Maxi-Empörung generieren kann.

Kurt

Draht

CB, warum gerade er?

In einem Tagi-Artikel betr. seinen Aufstieg vom Pfarrersbuben zum Grossunternehmer geriet CB in schiefes Licht.  Da kam ihm  die Nachricht auf Insiderspekulation sehr gelegen, die er, militärisch gesehen, als Entlastungsangriff, zur Ablenkung  auf einem Nebenschauplatz auswerten konnte. Ich finde es richtig, dass die Geldsache untersucht wird. Dass es gerade CB persönlich sein musste, passt mir nicht ins Bild eines überlegenen Führers.

Borki

Auch ich ...

Kurt Engelbrecht a écrit :

Neuester Stand (nach NZZ):

Keine neuen Erkenntnisse.

Amüsant zu sehen, wie man auch im SW mit Null-Info Maxi-Empörung generieren kann.

Kurt

Auch ich amüsiere mich, wie hier Meinungen kundgetan werden, deren Grundlagen einzig und allein auf Zeitungsberichten basieren. Jeder der Medienschaffenden meint wieder, er wisse mehr über den Fall zu berichten, dabei wissen diese Journalisten rein gar nichts, sondern veröffentlichen Mutmassungen und Unwahrheiten. Und das Schlimme dabei ist, dass es die Leser sogar glauben und dann meinen, die Wahrheit darüber zu kennen. So war es und so wird es wohl bleiben ...

Markus

Wahrheit

Borki a écrit :
....Auch ich amüsiere mich, wie hier Meinungen kundgetan werden, deren Grundlagen einzig und allein auf Zeitungsberichten basieren. ... 

Dann halt einfach einmal das Communiqué der Bank Sarasin lesen.

>>  Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand! (Max Frisch, 15.05.1911 - 04.04.1991, Schweizerischer Schriftsteller)  <<

 

Borki

Glaubwürdige Information

Markus a écrit :

Borki a écrit :
....Auch ich amüsiere mich, wie hier Meinungen kundgetan werden, deren Grundlagen einzig und allein auf Zeitungsberichten basieren. ... 

Dann halt einfach einmal das Communiqué der Bank Sarasin lesen.

>>  Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand! (Max Frisch, 15.05.1911 - 04.04.1991, Schweizerischer Schriftsteller)  <<

Das Communiqué ist eine glaubwürdige Information einer der Beteiligten. Diese Information betrachte ich nicht als "Zeitungsbericht" im herkömmlichen Sinn und ist auch Teil der Grundlagen meiner Meinungsbildung.

Uors

Die SNB legt die Karten auf den Tisch!

Seit wenigen Stunden können das Reglement und der "vertrauliche" Prüfungsbericht von pwc vom Internet heruntergeladen werden:

http://www.snb.ch/de/mmr/reference/pre_20120104/source/pre_20120104.de.pdf

Der pwc-Bericht beruht auf Prüfung umfangreicher Akten undf ist wohl die zuverlässigere Informationsquelle als die morgen erscheinende Weltwoche, die sich wohl nur auf "gestohlene" Kontoauszüge abstützen kann. Nach dem pwc-Bericht ist die Transaktion vom 15.8.11 effektiv von Frau Hildebrand ausgelöst worden, ohne Kenntnis des Ehemannes. In der Weltwoche wird offenbar das Gegenteil behauptet werden und daraus ein Skandal abgeleitet.

 

 

Markus

Die Frage, die sich mir in

Die Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang stellt ist folgende: Welches können die Motive sein, die einen 40jährigen veranlassen seine Karriere zu ruinieren. 

Als Antwort kann ich mir höchsten einen sehr hohen Geldbetrag vorstellen, der ihm für die Beschaffung dieser Daten bezahlt wurde. 

Ich bin mal gespannt, ob wir erfahren werden, er der "edle Spender" ist.

>>  Betrügen und betrogen werden, nichts ist gewöhnlicher auf Erden. (Johann Gottfried Seume, 29.01.1763 - 13.06.1810, Deutscher Schriftsteller und Dichter)  <<

 

etna

***

Ja, ich kann mir ausser Geldgier auch noch politische Hörigkeit vorstellen. Es gibt nichts, was es nicht gibt, sonst gäbe es ja keine Märtyrer, weder in Religion, noch in Politik oder anderswo. Meist ist die Triebfeder aber auch pure Dummheit und Geltungssucht.

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

Giovanni

Lieber Borki

In deinem Beitrag Nr. 16 hast du das Richtige getroffen.
Man kann sich aber auch fragen, welchen Zweck alle die Medienberichte zur einer sogenannten Affaire - wenn es überhaupt eine solche ist - verfolgen. Aller Wahrscheinlichkeit nach kann man aber mit unsinnigen Berichten über vermeintliche und echte Skandale sehr gut verdienen.

Sterngucker

Scheinheiligsprechung

an etna    #11.

Ja , ich schlage auch vor : CB soll scheinheilig gesprochen werden und zwar von einem reformierten Papst. Aber vorher sollte er den

"Umtriebigeitspreis für die wirkungsvollste Verbreitung von schlechter Stimmung in der Schweiz" bekommen.

>  Im Ernst: Wir haben in der Schweiz  ein Personal-Problem. Aber es ist nicht in der  Nationalbank.

> Der Tagesanzeiger schrieb über die wirtschaftliche Tätigkeit CB's: ... (Zitat) "Sie zeigt wie Blocher mit einem falschen Trick die Ems-Chemie (zu günstig von der Besitzerfamilie ) kaufte und mit seinem Freund Martin Ebner später Industriebetriebe filetierte (gute Stücke einsacken, schlechte wegwerfen, Leute entlassen). Blochers Werk in der Wirtschaft wie in der Politik ist das der Zerstörung - der Betriebe , der Institutionen, der Solidarität" . Zitat ende. 

 

 

Borki

Zerstörung???

Sterngucker a écrit :

... Blochers Werk in der Wirtschaft wie in der Politik ist das der Zerstörung - der Betriebe , der Institutionen, der Solidarität" . Zitat ende. 

Immerhin darf aber darauf hingewiesen werden, dass CB eine Partei zur wählerstärksten Partei geführt hat und zudem die Schweiz vor dem Beitritt zu einer nun maroden EU bewahrt hat. Also alles andere als Zerstörung!

Kobold 70

Na ja ...

Sterngucker a écrit :

... Der Tagesanzeiger schrieb über die wirtschaftliche Tätigkeit CB's: ... (Zitat) Sie zeigt wie Blocher mit einem falschen Trick die Ems-Chemie (zu günstig von der Besitzerfamilie ) kaufte ...

CB ist ein Schlitzohr und Charakterlich nicht über alle Zweifel erhaben und alles andere als mein Freund. Der Ehrlichkeit halber muss allerdings auch erwähnt werden, dass Chr. Blocher auf eigenes Risiko eine vor dem Konkurs stehende EMS Chemie kaufte und zur Blüte brachte. Ich nehme mal an, das die Mitarbeiter, die im Falle eines Konkurses auf die Strasse gestellt worden wären, ihm das zu danken wissen.

Kobold 

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
Draht

Kobold, der genaue Textauschnitt im Tagi

Ich zitiere aus dem angesprochenen Artikel

"Blocher, der mausarme Pfarrerssohn, begann seine Karriere als Milliardär mit Nachhilfestunden – für den Sohn des Ems-Chemie-Besitzers Werner Oswald. Schon nach kurzer Zeit ging er in der Fabrikantenvilla ein und aus – und bald zog ihn der cholerische Konzernchef den eigenen Kindern vor. Blocher machte eine Blitzkarriere. Und als der alte Oswald mitten im Verhandeln in einem Sitzungszimmer der Bank Leu starb, wurde Blocher Chef der Ems-Chemie.

Die Botschaften, die er der Familie ausrichtete, waren düster. Die Konkurrenz hätte aufgeholt, die Ems sei fast illiquid. Blocher strich die Dividende. Und riet zum Verkauf, solange man für die Fabrik noch etwas bekomme. Blocher verhandelte selber. Schliesslich hatte er einen geheimen Käufer. Blocher riet den zwei nervösesten Söhnen der fünf Oswald-Kinder, alle Aktionäre zu überzeugen. Schliesslich, im Mai 1983, verkaufte die Familie den Konzern für 20 Millionen Franken an den unbekannten Interessenten.

Dieser Unbekannte war der gleiche Mann, der zuvor die düsteren Zahlen verkündet und über den Kaufpreis verhandelt hatte: Christoph Blocher selbst, der mit einem Bankkredit von 20 Millionen Franken eine Firma zukaufte, deren inneren Wert Experten auf 80 Millionen schätzten.

Ab da lief die Fabrik hervorragend. Schon nach drei Jahren hatte Blocher den ganzen Kredit zurückgezahlt. Er war ein freier Mann, ein Fabrikant und reich: In der Ems-Kasse lagerten 500 Millionen Franken."

Aus dem eigenen Sack ist ungenau, es war eine Bank, die ihm das Geld lieh, weil er sie überzeugt hatte, dass die Firma viel mehr Wert hatte, als er den Oswaldsöhnen einredete. Unehrlich scheint mir, dass sich jemand den Auftrag geben lässt, etwas Wertvolles zu verkaufen, es als ruiniert bezeichnet und es dann als geheimer Käufer billig selbst erwirbt.    

 

Kurt Engelbrecht

So simpel wie der Tagi das

So simpel wie der Tagi das schreibt, war es nicht. Wer eine andere Informationsquelle  will (aber das will man hier wohl ja nicht) kann sich eine Radiosendung anhören:

http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/tagesgespraech/2782.sh10164928.html. Kurz und knapp.

Die Oswalds wollten verkaufen. Der einzige Interessent zu jenem Moment war der Boss von General Electric, Jack Welch, der aber nicht an der Fabrik und den Arbeitsplätzen interessiert war, sondern an den Patenten, dem know how und der Kundenliste (der "innere Wert"), für die er in der gegebenen Situation nicht mehr als ein Trinkgeld hätte hinlegen müssen, weil es ja keinen andern Interessenten gab.

Das ist auch anderswo nachzulesen, aber es passt nicht in die Story.

Übrigens: CB ging nicht nur in der Fabrikantenvilla ein und aus. Er arbeitete in der Firma schon als Student..

Kurt

 

Georg Borer

Tagesanzeiger

Dies wäre der Link zum Artikel des Tagesanzeigers. Da kann man noch mehr über die Machenschaften des Herrn CB lesen.

Es ist wirklich sehr interessant, dass Vertreter jener Partei, die das Bankgeheimnis so vehement verteidigen mit gestohlenen Bankdaten jemanden abschiessen wollen, der ihnen nicht genehm ist. Die Machenschaften dieser "sauberen" SVP Herren sind jetzt schon ein Rohrkrepierer. Der Thurgauer SVP Kantonsrat und Rechtsanwalt Hermann Lei, der die Daten des Informatikers an Herrn Blocher weitergab, wusste dass die Daten gestohlen sind und sicher auch Christoph Blocher. Hoffentlich erstattet Herr Hildebrand Strafanzeige gegen alle Beteiligten. Auch die Bank Sarasin sollte nicht nur gegen den Datendieb, sondern auch gegen die beiden andern Herren eine Strafanzeige prüfen. Durch Entgegennahme der Daten machten sie sich in meinen Augen zu Mittätern.

Edit: Dieser Beitrag war ursprünglich vor dem Beitrag von Kurt  Engelbrecht. Ich habe eine kleine stilistische Änderung vorgenommen, daher wird er jetzt plötzlich nach dem Beitrag von Kurt angezeigt.

Draht

Kurt, die Sendung ist gut, aber

sie wurde im Auftrag von CB verfasst und von ihm bezahlt. Nennst du das objektiv? Neu für mich ist, dass zum Werk viel Land und Schlösser gehörten. Damit hatten die Banken für den 20 -Millionenkredit eine zusätzliche Sicherheit. Verschwiegen wurde der Trick mit dem gegen Treu und Glauben verstossende namenlosen  Käufer, und die von CB übertrieben dargestellte Notlage. Dass die Finanzexperten der Banken  damals den Wert des Unternehmens viel höher einschätzten, ist wohl nicht mehr zu belegen. Eine PR-Aktion, die Sendung, nicht neutral, ein Zuckerguss.

Kobold 70

Naive Frage?

Warum, wenn es damals um die Ems Chemie nicht so schlecht stand, interessierte sich ausser CB und General Electric niemand für das Unternehmen? Könnte eventuell das Risiko, dieses marode Unternehmen zu übernehmen, für viele renommierte und potente Unternehmer in der Schweiz doch etwas zu gross gewesen sein -- und etwas sarkastisch -- auch für weitere Schlitzohren à la CB?

Zurück zu Hildebrand:

Obwohl ich ihm seine Aussage: “Von der Transaktion seiner Frau nichts gewusst zu haben” nicht abnehme, bewundere ich diesen Top Banker. Ein Felsen in der Brandung! Nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung, verbunden mit eingestehen von Fehlern, für die man ihn juristisch nicht belangen kann und lehrbuchmässiger Rhetorik mit witzigen Einagen, setzte er seine Angreifer, aus welcher Ecke auch immer schachmatt. Das muss ihm zuerst einmal einer nachmachen. Und nur so nebenbei macht er als oberster Banker einen hervorragenden Job. Chapeau!

Kobold 

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
Ruth Suter

Blocher versus Hildebrand

Alle Medien und Politiker haben sich seit Tagen auf diesen Fall eingeschossen!   Christoph Blocher ist ein frustrierter Senior, der nie über seine Abwahl als Bundesrat hinweggekommen ist. Er versucht mit allen Mitteln in den Medien präsent zu bleiben. Wer lässt sich schon mit 71 und als exBundesrat nochmals in den Nationalrat wählen!  Bei CB sieht man typisch, wie sich seine negativen Eigenschaften (Starrsinn, Uneinsichtigkeit, Egoismus...) im Alter verstärken. -  Bei Herrn Hildebrand ist für mich unverständlich, wieso seine Frau, welche eine Galerie betreibt, nicht ein Firmenkonto hat. Ansonsten hat Herr Hildebrand an der Pressekonferenz überzeugt und einen positiven Eindruck hinterlassen er macht einen guten Job. Ich hoffe, dass die Politiker nicht ihre ganze Energie auf endlose Abklärungen, PUK, a.o. Session usw., verschwenden.  Es gibt genug andere Probleme!

Georg Borer

Firmenkonto

Hallo Ruth,

da Frau Hildebrand Doppelbürgerin d.h. auch Amerikanerin ist und die AmerikanerInnen lebenslang Steuern in Amerika bezahlen müssen, hat sie aus steuertechnischen Gründen offensichtlich das Konto ihres Mannes benutzt. Hier kannst du das nachlesen. Es können aber auch andere Gründe gewesen sein, wie im Artikel nachzulesen ist.

Kurt Engelbrecht

Der Lüönd war gekauft? Sag'

Der Lüönd war gekauft? Sag' ihm das ins Gesicht.

Aber abgesehen davon, was hat es mit der Nationalbank zu tun?

Kurt

 

Georg Borer

Bezahlt nicht gekauft.

Er war von Blocher oder der Ems Chemie bezahlt, das Buch über die Firmengeschichte zu schreiben, wie man aus dem Beitrag hören kann.

Borki

Dem Land zu dienen kennt keine Altersgrenze

Ruth Suter a écrit :

...   Christoph Blocher ist ein frustrierter Senior, der nie über seine Abwahl als Bundesrat hinweggekommen ist. Er versucht mit allen Mitteln in den Medien präsent zu bleiben. Wer lässt sich schon mit 71 und als exBundesrat nochmals in den Nationalrat wählen!  Bei CB sieht man typisch, wie sich seine negativen Eigenschaften (Starrsinn, Uneinsichtigkeit, Egoismus...) im Alter verstärken. ...

Ruth Suter, wer hat denn den von dir als starrsinnigen, uneinsichtigen, egoistischen und frustrierten Senior Blocher bezeichneten Ex-Bundesrat in den Nationalrat gewählt? - Genau, es war das Zürcher Wählervolk des Jahres 2011. Ich nehme jetzt mal an, dass auch die Zürcher Hirn haben.

kaninchen

Hier mitzulesen

ist recht unterhaltsam. Könnte mir bitte jemand den Unterschied erklären zwischen Bundesrat und Nationalrat ?

etna

Ganz idiotisch erklärt........

kaninchen, so wie ich halt eben bin:

Im Bundesrat sitzen 7 Mitglieder, und diese werden vom Nationalrat gewählt, und dort sitzen 200 Mitglieder.

Die 7 sind aber die "Spitze" der Schweiz, davon wird immer jemand für 1 Jahr Bundespräsident/in.

Aber der höchste Schweizer ist der Nationalratspräsident/in - verstehe das, wenn Du kannst, ich hatte auch Mühe damit! (Die Nationalräte sind halt alle vom Volk gewählt und daher muss ja einer der höchsdte des Volkes sein, weil das Volk der Souverän ist).

 

PS. Ich hoffe, ich habe keinen Fehler gemacht und sonst soll mich jemand schnellstens korrigieren.

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

Roberto Binswanger

Insidergeschäfte

Also: Lassen wir einmal die persönliche Komponente (Blocher versus Hildebrand), die parteipolitische Komponente (SVP gegen Rest der Welt) und den Medienhahnenkampf (NZZ versus Weltwoche) auf der Seite.

 Jemand, der kraft seines Amtes (Präsident der Notenbank) sowohl Währungs- wie auch Aktienkurse massgeblich beeinflussen kann und auch beeinflusst, hat im Vorfeld von wichtigen Entscheidungen/Verlautbarungen der Nationalbank auf eigene Rechnung  Währungs- und Aktiengeschäfte getätigt. Das sind –unabhängig von bankeigenen  Reglementen- klassische Insidergeschäfte, die strafrechtlich verboten sind und geahndet werden müssen.

Da kann die Bundespräsidentin den Nationalbankpräsidenten noch so reinwaschen: Es bleibt nur der sofortige Rücktritt und eine Strafuntersuchung gegen den  Nationalbankpräsidenten.  Sehr bedauerlich, weil er bisher einen guten Job gemacht hat, aber letzten Endes unvermeidlich.   

Georg Borer

Bundesrat, Nationalrat

Hallo Kaninchen und etna,

eine Richtigstellung und um es noch ein wenig komplizierter zu machen: Die Schweiz hat einen Nationalrat, einen Ständerat und den Bundesrat.

Im Nationalrat sind 200 Mitglieder im Ständerat 46 (Vertreter der Kantone). Der Nationalrat und der Ständerat zusammen sind die vereinigte Bundesversammlung, die den Bundesrat wählt.

Der Nationalratspräsident ist der höchste Parlamentarier, weil er die vereinigte Bundesversammlung leitet. Der höchste Schweizer oder die höchste Schweizerin ist der Bundespräsident oder die Bundespräsidentin.

Wenn du das Schweizer Parlament vertiefter studieren möchtest.

@Renato,

bei Insidergeschäften profitieren die Insider von Wissen, das der allgemeinen Öffentlichkeit noch nicht bekannt ist und verschaffen sich dadurch einen Vorteil. Dass der Franken- Eurokurs auf 1.20 festgelegt werden sollte, war aber schon vorher bekannt oder zumindest die Rede davon.

Glaubst du wirklich dass ander Banker keine Bankgeschäfte tätigen, an denen sie Geld verdienen? Ich sehe nicht ganz ein, wieso die Frau des Nationalbankpräsidenten oder der Nationalbankpräsident das nicht darf. Und es war ja alles im Rahmen der Gesetze und Reglemente.

Wenn jetzt auch noch mit moralischen Gründen argumentiert wird, wie sind dann all jene einzustufen, die ihr Geld durch Aktienspekulationen, Devisen- oder Rohstoffgeschäfte vermehrten?

 

Roberto Binswanger

Insidergeschäfte

Nochmals: Wenn ich -wie Hildebrand- gewusst hätte, dass demnächst diese Euro-Untergrenze eingeführt wird (was die Nationalbank unter Führung Hildebrands beschlossen hat), dann hätte ich wie wild Euro, Dollars oder auch Aktien gekauft. Ich war aber nicht Insider, sondern  Outsider, und habe diese Geschäfte nicht getätigt.

Hildebrand war aber nicht nur Wissender, sondern sogar Handelnder, also Insider im Quadrat.  Ein Notenbanker hat immer sehr viel mehr Informationen und Einflussmöglichkeiten, deshalb muss es ihm absolut verboten sein, im Vorfeld wichtiger Entscheidungen jedwelches Devisen- und Aktiengeschäft zu tätigen. Nach der Publikation eines derartigen Entscheides kann er kaufen und verkaufen, was er will. Hildebrand hatte einen Informationsvorsprung, diesen hat er (und/oder seine Frau) ausgenützt, das ist der klassische Insidertatbestand. Alles klar?

Ps. Lieber Giuseppe, mein Name ist Roberto, nicht Renato

Ps2. Andere Banker tätigen auch Insidergeschäfte, das ist auch verboten und wird bestraft, wenn es auskommt. Leider gibt es eine hohe Dunkelziffer, was noch lange kein Grund ist, um den  Nationalpräsidenten zu schonen.

Georg Borer

Insidergeschäfte

Sorry dass ich deinen Namen verwechselt habe, aber mein Name ist auch Georg und nicht Guiseppe. :-)

Hildebrand war nicht Handelnder. Er hat nicht Dollar gekauft, sondern seine Frau, das sollte auch langsam klar sein.

Roberto Binswanger

Strohfrau

Habe ich doch extra gemacht, das mit dem Giuseppe.

Aber zur Sache: Der Expertenbericht der Revisionsgesellschaft zeigt, dass Hildebrand im 2011 weitere Geschäfte getätigt hat, z.B. Kauf von Aktien, auch wieder im Vorfeld des Euro-Entscheides. Er selbst, im eigenen Namen. Dass die Kurse schweizerischer Aktien (v.a. wenn stark exportorientiert) sofort ansteigen würden bei der Festlegung einer Euro-Untergrenze, war wohl jedem Anleger klar.

Ich denke, dass bei Direktionsmitgliedern der SNB eine absolute Nulltoleranz bestehen sollte: Keine Devisen- und keine Aktiengeschäfte im Vorfeld wichtiger Entscheide (z.B. auch Anhebung oder Senkung der Leitzinsen). Die Einschränkungen gelten nicht nur für den Präsidentern, sondern  auch für seine Familienangehörigen. Ohne Wenn und Aber.

Und noch zu Deiner Bemerkung, die Frau Hildebrands habe doch die Dollar gekauft: Auch schon etwas von Strohfrau gehört?

"Keine Einzelfälle, sondern eher ein alter Hut: «Der Glaube, man könne sich vor Enthüllungen schützen, indem man Ehepartner oder Kinder vorschiebt, ist naiv und gehört in eine andere Zeit», sagt Jean-Pierre Méan, Präsident von Transparency International Schweiz. Dass es trotzdem immer wieder versucht wird, liege im speziellen Vertrauensverhältnis zwischen Eheleuten: «Die Ehe ist eine Schicksalsgemeinschaft und der Ehepartner idealerweise jene Person, der man am meisten vertraut.»

Das Phänomen ist auch unter der Bezeichnung Strohmann bekannt. Dieser fungiert als Platzhalter für eine prominente Person, damit diese ungestört von der Öffentlichkeit im Hintergrund die Fäden ziehen kann. Zumindest im familiären Umfeld scheint die Strohfrau verbreiteter, was wohl damit zusammenhängt, dass nach wie vor allem Männer Machtpositionen in Poltik und Wirtschaft bekleiden."

Zitat: 20Minuten-online (http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Wenn-Maenner-Strohfrauen-vorschieben-11079526 )

 

 

 

 

 

 

 

Kurt Engelbrecht

Letzten Endes darf ein

Letzten Endes darf ein NB-Präsident keinerlei Geschäfte mit grösseren Beträgen machen, denn es gibt immer ein "Vorfeld", weil er immer mehr weiss als andere. Er darf weder Aktion noch Fremdwährungen kaufen oder verkaufen; auch Liegenschaften sind ausgeschlossen; schliesslich beeinflussen die Entscheidungen der NB auch den Immobilienmarkt.

Nur der NB-Präsident? Nein, auch alle andern, die mit ihm irgendwie in Kontakt stehen, denn sie könnten ja Informationen aufschnappen und zu ihren Gunsten verwenden. Das schliesst auch alle Medienkonsumenten ein, denn die Medien lassen uns ja im Glauben, sie wüssten mehr als wir aus "gewöhnlich gut unterrichteter Quelle".. 

Kurse

Kurt Engelbrecht

"Listen, sugar" wird der

"Listen, sugar" wird der NB-Präsident gesagt haben, "Du darfst jetzt keine Dollar mehr kaufen, weil ich der Präsident der NB bin".  "Wasdasdenn, honey". "The Swiss Fed, like your Fed in the US of 'merica." "To hell with them", ich bin eine freie Amerikanerin und I couldn't care less and you mind your own damn business."

Kurt

 

etna

***

Georg Borer a écrit :

 

Der Nationalratspräsident ist der höchste Parlamentarier, weil er die vereinigte Bundesversammlung leitet. Der höchste Schweizer oder die höchste Schweizerin ist der Bundespräsident oder die Bundespräsidentin.

 

Lieber Georg,

da binden einem die Medien manchmal einen Bären auf, aber ich habs nun gefunden, weshalb ich dies schrieb, was ich schon so oft gehört und gelesen habe:

"Obwohl in der Schweiz der Nationalratspräsident oft als „höchster Schweizer“ bezeichnet wird, geht er in der offiziellen Rangordnung dem Bundespräsidenten und den anderen Mitgliedern des schweizerischen Regierungskollegiums im Range nach."

Warum schreiben denn die Zeitungen etc. immer wieder den gleichen unwahren Mist?

PS. Das mit dem Ständerat hatte ich extra ausgelassen, weil kaninchen nur nach den beiden andern gefragt hatte, um die Wirrlete nicht grösser zu machen.

 Die beste Art, sich zu wehren, ist sich nicht angleichen. (Marc Aurel)

Georg Borer

Glaubwürdigkeit

Wer viel von Aktien- und Devisenkursen versteht, weiss wann er Aktien und Devisen kaufen kann oder muss. So funktionieren auch die Banken beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren. Auch Private können sich dieses Wissen aneignen und wenn du weisst, welche Ausbildung Frau Hildebrand hat, dann traue ich ihr zu, auch ohne Hilfe ihres Mannes in solchen Belangen richtige Entscheidungen zu treffen.

Ob Strohfrau oder nicht, man weiss in dieser Geschichte kaum mehr, wem und was man glauben kann.

Herr Lei erzählt jetzt, der Informatiker hätte sich in grosser Gewissensnot an ihn gewandt. Kaum zu glauben? Ein Informatiker hat sich um eine funktionierende Informatik zu kümmern und nicht um die Bankdaten der Kunden. Dass er wegen Bankdaten eines Kunden in grosse Gewissensnot gerät ist lächerlich.

Herr Lei ist schon länger ein Gegner von Herrn Hildebrand, wie du auf seiner Webseite selbst nachlesen kannst. http://hermannlei.ch/?p=148

Dass auch Christoph Blocher ein selbsternannter Gegner von Herrn Hildebrand ist, weiss jeder. Das Ganze sieht für mich nach einer konzertierten Aktion gegen Herrn Hildebrand aus, da können diese Herren noch lange das Gegenteil behaupten.

Vielleicht wird die Staatsanwaltschaft Licht in diese Affäre bringen.

Georg Borer

Höchster Schweizer

Liebe etna,

Papier ist geduldig. :-) (Internet auch) Solche Sachen halten sich hartnäckig und sind kaum wieder wegzubringen.

Hoffentlich habe ich mit dem Ständerat Kaninchen nicht zu sehr verwirrt. ;-)

Borki

Höchster Schweizer?

Ich meinte immer, in der Schweiz sei das Volk der höchste Schweizer.
Ist es wirklich nicht mehr so?
Gelang es "ihnen", diesen ihren Störfaktor zu beseitigen?

Giovanni

Fragwürdige Geschichte

Die ganze Sache wird immer unappetitlicher. Die heutige NZZ am Sonntag ist so voll von dieser Affaire, dass ich sie ungelesen dem Altpapier beigefügt habe. Mich nimmt lediglich wunder, wer von uns wegen dieser Geschichte überhaupt einen Schaden erlitten hat. Wer an der ganzen Übung gewonnen hat, scheint mir klar: Es sind die gedruckten und elektronischen Medien jeglicher Couleur. Dazu haben wir in unserer Arena ein neues Thema gefunden, an dem wir uns mehr oder weniger temperamentvoll erlustieren können. Es wird aber mit Sicherheit schon bald wieder eine neue Kuh mit langen Hörnern auftauchen, die uns allen und auch allen Medien erlaubt, sich zu äussern und zwar kundig oder unkundig.
Ad acta mit dem Ganzen!

Georg Borer

Unappetitlicher

Es ist so, dass die ganze Geschichte immer unappetitlicher wird. Offensichtlich ist auch der Zürcher SVP Politiker Claudio Schmid auch als Berater des Informanten in die Affäre verwickelt.

Verloren hat bis jetzt das Ansehen der Nationalbank und der Schweiz und viel verloren hat der Informatiker, der in eine psychiatrische Klinik eingeliefert werden musste.

Herr Hildebrand hat jetzt auch die Email offengelegt, was soll er noch mehr tun? Es wäre langsam Zeit, das Opfer (Hr. Hildebrand) in Ruhe zu lassen und gegen die Täter zu ermitteln. Ad acta gelegt, wird dieser Fall noch lange nicht.