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In der x/y Sendung gestern wurden folgende Massnahmen für sichereres e-banking von einem Kriminalbeamten empfohlen:
1. man solle nie über WLAN Verbindung Bankgeschäfte tätigen.
2. immer die Bankseite neu über den Browser aufrufen.
Dann bin ich plötzlich ganz froh über meinen Kabelsalat.
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e-banking
In der x/y Sendung gestern wurden folgende Massnahmen für sichereres e-banking von einem Kriminalbeamten empfohlen:
1. man solle nie über WLAN Verbindung Bankgeschäfte tätigen.
2. immer die Bankseite neu über den Browser aufrufen.
Dann bin ich plötzlich ganz froh über meinen Kabelsalat.
Ich sehe eben, dass Tim mir im PC Forum zuvor gekommen ist! Dopplet gnähit het besser.
Trotzdem
vielen Dank dummy! Ich habe zwar eine WLAN-Verbindung, habe aber bei dieser Gelegenheit erfahren, dass wir eine verschlüsselte haben, insofern scheint das für mich kein Problem zu sein. Und jetzt schaue ich bei den Fachleuten mit dem richtichen Compi, ob die mir auch Entwarnung geben, denn meine Zahlungen mache ich (noch) nicht mit dem Mac.
Gruss, iloma
* * * Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, sah ich das Glück mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. Hermann Hesse * * * *
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Also was muss ich jetzt machen? Ich habe einen Mac, mache damit meine Zahlungen und habe WLAN. Ich habe aber keine Ahnung, ob das verschlüsselt ist. Wie finde ich das heraus? Also um ins Netz zu kommen muss ich da einen Code eingeben (musste, geht danach automatisch), ist es das?
Ausserdem muss ich doch bei jeder Zahlung auch einen Code eingeben. Je nach Zahlungsinstitut generiert sich der mit Hilfe eines speziellen Gerätes, oder ich lese ihn von einem Kärtchen ab. Dieser Code wechselt auch immer. Genügt das denn nicht? Es gäbe auch noch die Verifizierung via Handy. Ist das besser?
Gruss Sidea
Zu akzeptieren, dass etwas anders läuft als ich es mir gedacht habe, bringt innere Freiheit. Daniel Schönbächler
Sichere Verbindung
Hallo Sidea,
Sicherheit relativiert sich, wenn man weiss, dass die USA nur Systeme für den Export zulassen, die geknackt werden können. Solche, die (noch) nicht geknackt werden können behalten sie für ihren Geheimdienst zurück. Softwarefirmen beauftragen sehr oft den CCC um herauszufinden, ob die Codes geknackt werden können. Falls nicht, ist das Produkt für sie uninteressant, weil es nicht vermarktet werden darf. Wir können uns also nur so gut wie möglich schützen.
Ob ein WLAN geschützt ist, kannst du in der Menüleiste sehen, wenn du das WLAN-Symbol anklickst. Wenn neben deinem Netzwerknamen das Schloss sichtbar ist, dann ist die WLAN-Übertragung verschlüsselt. Es braucht also dafür das Passwort, das du einmal eingibst und nachher im Schlüsselbund liegt.
Es gibt aber auch verschiedene Sicherheitsstufen bei verschlüsselten WLANs, nämlich WEP, WPA und WPA2. WPA2 ist im Moment die Sicherste. WEP kann am leichtesten geknackt werden. Du kannst einmal den iStumbler herunter laden und schauen mit welcher Sicherheitsklasse du (und deine Nachbarn) im Äther bist.
Für die Kommunikation mit der Bank, sollte man den Compi am Router direkt mit Ethernet-Kabel anschliessen. Das mach ich allerdings aus lauter Bequemlichkeit auch nicht immer ***„Asche auf mein Haupt!“ ***. Der mTAN-Code aufs Handy ist schon eine zusätzliche Sicherheit und funktioniert bei mir sehr gut und schnell.
Achte einfach generell, dass heikle Seiten - also solche wo du dich mit passwort anmeldest oder sogar eine Kreditkartennummer eingibst - immer eine URL-Adresse beginnend mit https:// haben und nicht nur wie gewöhnlich http://. Das gilt jetzt nicht für Forenanmeldungen, sondern vor allem für online-shops, Banken, Ricardo, eBay etc. wo es eben ums Geld geht.
>> Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit. (Benjamin Franklin, 1706-90, amerik. Politiker, Schriftsteller u. Naturwissenschaftler, 1776 Mitunterzeichner d. amerik. Unabhängigkeitserklärung) <<
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Hallo Markus,
vielen Dank für Deine Infos. Mein WLAN ist geschützt, das ist ja schon mal beruhigend. Ich werde in Zukunft auch immer darauf achten, dass die URL mit https beginnt. Ich wusste, dass man bei der Adresse auf etwas achten sollte, aber ich wusste nicht mehr worauf :-/ Das mit dem iStumbler klappt nicht. Ich komme da auf die Website und dann nicht mehr weiter. Ich kann zu wenig Englisch :-( Aber eigentlich spielt es keine Rolle, da ich da vermutlich sowieso nichts ändern kann, falls ich nicht in die sicherste Kategorie gehöre...
Vielleicht denke ich daran und mache mir die Mühe, jeweils das Ethernet-Kabel einzustecken. Lang genug sollte es sein. Und sonst halte ich mich an Dein Zitat. Das gefällt mir sehr gut und ich lebe zum grossen Teil danach, in finanziellen Dingen allerdings eher weniger...
Gruss Sidea
Zu akzeptieren, dass etwas anders läuft als ich es mir gedacht habe, bringt innere Freiheit. Daniel Schönbächler
Sicheres WLAN
Sidea,
Wenn du meinen iStumbler-Link angeklickt hast, liegt das Programm bereits in deinem Download-Ordner. Es war der direkte Download-Link.
Du musst dann iStumbler nur öffnen und kannst nach wenigen Sekunden sehen was WLAN-mässig in deiner Umgebung so läuft. Man kann damit auch feststellen, ob mehrere Benutzer auf dem gleichen Kanal tätig sind. Das kann evtl. zu Störungen in der Übertragung führen.
>> Man wird häufig finden, dass die Verteidiger der Freiheit nicht selten die grössten Tyrannen in ihrem Hause sind. (Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 - 24.02.1799) <<
Danke Markus,
ich hatte es schon gefunden im Download-Ordner. Nur kommt dann die übliche Warnung, dass das Programm aus dem Internet geladen wurde und ob ich es wirklich öffnen will. Dann die üblichen Optionen. Da habe ich halt auf "Webseite anzeigen" geklickt statt auf "Öffnen". Mein Fehler. Aber jetzt hat es geklappt und ich weiss, dass ich mit WPA2, also der höchsten Sicherheitsstufe surfe :-)
Nochmals herzlichen Dank
"In meinem Staate kann jeder nach seiner Fasson selig werden.“(Friedrich II., der Große, gen. der "Alte Fritz" (1712-86), s. 1740 König v. Preußen)
Gruss Sidea
Zu akzeptieren, dass etwas anders läuft als ich es mir gedacht habe, bringt innere Freiheit. Daniel Schönbächler