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Unerwartetes Abstimmungsergebnis

26 Antworten [Letzter Beitrag]
27. Januar 2012 - 21:25
Draht

Er liess abstimmen, wer für die Aufgabe geeignet wäre. Als das Resultat nicht seinen Erwartungen entsprach, akzeptierte es das Ergebnis nicht und setzte seinen Willen auf seine Art durch. Wie erklären seine Freunde diesen Vorgang? Borki wird wohl sagen, der Mann sei eben so klug, dass er wisse, was sein muss. Er habe die Weisheit seiner Freunde überschätzt, ein verzeihlicher Fehler.

Answers

Kurt Engelbrecht

Zitat:«Als meine Wahl

Zitat:

«Als meine Wahl feststand, startete ein enormer Druck auf meine Person», erinnert sich Matthey im Gespräch mit 20minuten.ch an den denkwürdigen Tag. Und der kam von allen Seiten: Von den Medien, als auch von den Schweizer Frauen. Vor allem aber von der eigenen Partei. «Die SP wollte unbedingt eine Frau als Vertreterin im Bundesrat», so Matthey. Schliesslich gab er dem allgemeinen Drängen nach. Am 10. März verkündete er vor der Bundesversammlung seinen Verzicht auf die Wahl in den Bundesrat.

Zitat Ende.

Wer erinnert sich?

 

Kurt

Borki

Kurt

Borki erinnert sich sehr gut daran. Aber das war natürlich etwas anderes, schliesslich betraf es die SP und nicht die SVP mit ihrem "Übervater"!

(Übervater? Ich meinte immer, man könne nur einen Vater haben. Bei gewissen Leuten funtioniert das Vaterwerden offenbar anders.)

Hans Jörg Klemenz

Damals?

Die Geschichte damals war ja noch viel schlimmer. Dort haben die Linken, die Frauen und die Medien einen von der BV bereits gewählten Bundesrat zur Nichtannahme der Wahl gezwungen, nur um ihr Anliegen durchzuwürgen.

Im SVP-Fall handelt es sich ja lediglich um eine lustige partei-interne Angelegenheit, welche die Machtverhältnisse innerhalb der Partei richtigstellt.

Hans Jörg

Meine Website

Carpe diem

Giovanni

Schüchterne Frage

Darf ich wissen, worum es in diesem Forum überhaupt geht?

Markus

Hier:

Hallo Giovanni,

Ich musste mich auch zuerst schlau machen und habe dann das hier gefunden.

>>  Es stört mich nicht, was meine Minister sagen, solange sie tun, was ich ihnen sage. (Margaret Thatcher)  <<

 

Borki

Markus

Bevor ich solche Berichte lese, schaue ich immer, welche Zeitung ihn veröffentlicht. Meistens merkt man dann sofort, was der Bericht eigentlich bezweckt.

Markus

Basler Zeitung

Borki schrieb:

Bevor ich solche Berichte lese, schaue ich immer, welche Zeitung ihn veröffentlicht. Meistens merkt man dann sofort, was der Bericht eigentlich bezweckt.

Dann sag du mir, was die Blocher- äh Basler Zeitung damit bezwecken will! 

>>  Alles Geschehen aus Absichten ist reduzierbar auf die Absicht der Mehrung von Macht. (Friedrich Nietzsche)  <<

 

Borki

Markus

Weder die Basler Zeitung noch die Weltwoche sind Zeitungen von Blocher oder der SVP. Sie heben sich aber hervor als unabhängige Printmedien im linkslastigen und SVP-gegnerischen Medienbrei. So ist es nun mal, ob du es wahrhaben willst oder nicht (wohl eher nicht). Auf weitere Fakten hinzuweisen ist hier der Mühe nicht wert.

Bald ist Basler Fasnacht und dann werden viele Basler sich mit ihren Schnitzelbänggs wieder genüsslich selbst befriedigen mit diesen Themen.
Wetten dass ...?

Kurt Engelbrecht

Markanter Unterschied

Seinerzeit war es ein vom Parlament gewählter Bundesrat, der von seiner Partei zum Verzichten gedrängt wurde. Man könnte sagen, das Parlament sei von der Partei zum Narren gehalten worden.

Bei dem Vorgang, den Draht ohne Namensnennung beschreibt, geht es lediglich um eine Partei-interne Sache, sofern die Partei gemeint ist, die wir auch meinen (Klärungsbedarf?)  - zwar unschön, aber was soll's.

Kurt

Kurt Engelbrecht

Andererseits - warum sollen

Andererseits - warum sollen die BaZ, resp. die "Weltwoche" nicht Blocher-Zeitungen sein? Es muss sie ja niemand lesen, dem das nicht gefällt.

Kurt

Markus

Erfahrung ist der Narren Vernunft.

Kurt Engelbrecht schrieb:

Seinerzeit war es ein vom Parlament gewählter Bundesrat, der von seiner Partei zum Verzichten gedrängt wurde. Man könnte sagen, das Parlament sei von der Partei zum Narren gehalten worden.

Kurt,

Francis Matthey war nicht ein offizieller, sondern ein Sprengkandidat, genau wie Sämi Schmid. Die SP hat jedoch die Angelegenheit vor der Vereidigung geklärt und ihn nicht wie die SVP jahrelang als "Kuckucksei" und "halben Bundesrat" betitelt und mit Verachtung behandelt.

Reden wir jetzt mal nicht von Frau Widmer-Schlumpf. Wenn sie vielleicht gelogen haben soll, war das wohl auch nur parteiintern und für das Parlament irrelevant.

Wer hat wohl das Parlament mehr zum Narren gehalten und dazu noch die Regierungsarbeit ausgebremst?

>>  Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit, aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten. (Abraham Lincoln)  <<

 

Hans Jörg Klemenz

Meine Rede

Hans Jörg Klemenz schrieb:
Die Geschichte damals war ja noch viel schlimmer. Dort haben die Linken, die Frauen und die Medien einen von der BV bereits gewählten Bundesrat zur Nichtannahme der Wahl gezwungen, nur um ihr Anliegen durchzuwürgen.

Im SVP-Fall handelt es sich ja lediglich um eine lustige partei-interne Angelegenheit, welche die Machtverhältnisse innerhalb der Partei richtigstellt.

Hans Jörg

Kurt Engelbrecht schrieb:

Seinerzeit war es ein vom Parlament gewählter Bundesrat, der von seiner Partei zum Verzichten gedrängt wurde. Man könnte sagen, das Parlament sei von der Partei zum Narren gehalten worden.

Bei dem Vorgang, den Draht ohne Namensnennung beschreibt, geht es lediglich um eine Partei-interne Sache, sofern die Partei gemeint ist, die wir auch meinen (Klärungsbedarf?)  - zwar unschön, aber was soll's.

Kurt

Meine Website

Carpe diem

rigirama

unabhängig von wem ?

Wer die Weltwoche als unabhängiges, also neutrales Medium ansieht, sollte mal seine Ruderstellung überprüfen. Wahrscheinlich fährt er ständig im Kreis herum. So kommt man nie an neue Ufer.

Kurt Engelbrecht

Das Gesetz kennt keine

Das Gesetz kennt keine Spreng-, Kuckucks-, "offizielle" und "nicht-offizielle" oder andere Kandidaten. Es sieht auch nicht vor, dass vor der Vereidigung noch "klärende" Vorgänge stattzufinden hätten, bevor der Kandidat dann "wirklich" gewählt ist. Wie eine Partei ihren BR sieht, ist völlig nebensächlich.

Kurt

Kurt Engelbrecht

Warum soll die WW "neutral"

Warum soll die WW "neutral" sein? Sie kann doch in ihren Leitartikeln eine Sache vertreten, von der sie überzeugt ist. Das tun der Tagi und die NZZ und viele andere auch.

Kurt

rigirama

neutral

soll oder muss die Weltwoche natürlich nicht sein. Mich hat nur die Aussage Borki's etwas irritiert, der sie als "unabhängiges Printmedium" bezeichnet hat.

 

Kurt Engelbrecht

Dann wäre zu begründen, warum

Dann wäre zu begründen, warum man die WW nicht als unabhängiges Medium bezeichnen soll.

Kurt

Borki

Himmeltraurig

Eine seriöse Zeitung sollte neutral und unparteiisch über Tatsachen berichten. Wenn ein Redaktor zu seinem Bericht Partei ergreifen will, soll er dies als Kommentar oder Meinung des Redaktors klar kennzeichnen. Das wäre unabhängige und neutrale Berichterstattung, wie sie gewünscht wird.

Wie sieht die Realität aus (tamedia, Ringier)? Diesbezüglich himmeltraurig! 

Es braucht enorme Anstrengungen, um diesem Missstand zu begegnen. Und wenn's einer versucht, wird er nach Strich und Faden fertiggemacht.

jipégé

seriöse Zeitung - neutral und unparteiisch

und das im Zusammenhang mit der "Weltwoche" - gehört schon wieder in die Witzkiste.

Borki, ehrlich, warum wehrst Du Dich vor den allbekannten Tatsachen ? Die Weltwoche ist eine gute SVP-Zeitung (vielleicht auch in Sachen Finanzen, who knows) - na und ? Die Weltwoche braucht doch Deine verbissene Unterstützung überhaupt nicht, die schafft's auch ohne Dich.

Die Zeitungen, die Du ankreidest, die stehen ja auch dazu, dass sie auf der linkeren Seite stehen - da ist ja nichts Unredliches dabei. Und was da "himmeltraurig" oder ein "Missstand" sein soll, verstehe ich nicht - es ist bestimmt ehrlich(er).

Jean-Pierre

Borki

jipégé

Die Manipulation des Volkes durch die Medien ist allgegenwärtig. Schau doch mal, wie bei Leserumfragen die Meinungen jeweils kippen, je nach dem, was man in den von dir "redlich" genannten Zeitungen gelesen hat. Solche Manipulationen bezeichne ich nach wie vor als himmeltraurigen Missstand. Ob es nun der eine oder andere als Witz auffasst, ist mir eigentlich egal. Es freut mich aber, dass du dein schelmisches Lächeln trotz der Himmeltraurigkeit noch nicht verloren hast.

PS. Dass die Weltwoche keine SVP-Zeitung ist, beweist doch der Fall Zuppiger auf eindrückliche Weise.

Markus

Beweis?

Borki schrieb:
.... Dass die Weltwoche keine SVP-Zeitung ist, beweist doch der Fall Zuppiger auf eindrückliche Weise.

Borki,

Die WW hat doch die SVP nur vor einer noch grösseren Blamage gerettet aber ihr doch sicher nicht geschadet.

>>  Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt. (Arthur Schopenhauer)  <<

 

Borki

Argumente

Markus schrieb:

Borki,

Die WW hat doch die SVP nur vor einer noch grösseren Blamage gerettet aber ihr doch sicher nicht geschadet.

Man kann auch so argumentieren - die Gedanken sind frei ...

Blaue Blume

Unerwartetes Abstimmungsergebnis

Bismarck äusserte in einer seiner Reden, Politik sei die Fähigkeit, in jedem wechselnden Moment der Situation das am wenigsten Schädliche oder das Zweckmässigste zu wählen. Blocher ist Politiker. Er wollte offensichtlich Rickli in der Fraktion haben. Unter den gegebenen Umständen war von ihm nichts anderes zu erwarten.

Es ist Aufgabe der SVP-Mitglieder, sich zu wehren, wenn sie mit dieser Politik nicht einverstanden sind.

Rosano Verde

Den Sack schlägt man, den Esel meint man...

Borki, Du solltest das nicht wörtlich nehmen. Nein, ich möchte die Rickli, die mir schon rein äusserlich sehr gut gefällt, nicht als "Sack" bezeichnen, und den Blocher schon gar nicht als "Grautier". Das wäre wirklich am Ziel vorbei geschossen. Aber im "übertragenen Sinn" scheint mir da schon was dran. Es ging, wie gesagt, nicht um die Rickli, sondern um den "grossen Zampano". Und dieser hatte wieder mal die Oberhand - und dies bereits in der zweiten Runde. Muhammad Ali brauchte seinerzeit deren acht: Round eight, I'am great. Bei Blocher haben wir wohl nichts Anderes erwartet?

jipégé

meinst Du wirklich im Ernst, dass ....

Borki schrieb:

[...] je nach dem, was man in den von dir "redlich" genannten Zeitungen gelesen hat. Solche Manipulationen bezeichne ich nach wie vor als himmeltraurigen Missstand.

.... irgendeines dieser Blätter besser ist als die Anderen ? So blauäugig kann doch kein denkender Mensch sein. Alle sind parteiisch, färben subjektiv und sind für ihre Seite "redlich".

PS : Ich war seit meinem 18. Lebensjahr ununterbrochen Abonnent der Weltwoche und hielt mir als Kontrapunkt Zeitungen und -schriften mit anderen Meinungen. Aber eben, ich war - in der letzten Zeit wurde es mir doch zu bunt und ich habe sie vor einem knappen Jahr gekündigt. Nun hoffe ich, dass irgendwann der Pendel wieder zurückschlägt - ich weiss nicht, ob dazu der Blocher aussteigen muss ...

Jean-Pierre

Borki

Jipégé

Einmal in der Woche zum Kiosk zu pilgern, um die Weltwoche zu kaufen, darf man dir schon noch zutrauen. Falls nicht, frage ich mich, woher du nun die politischen Gegenmeinungen aller andern Zeitungen herholst. Willst du dich wirklich nur noch einseitig informieren lassen?