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Wegelin auf den Hund gekommen

39 Antworten [Letzter Beitrag]
28. Januar 2012 - 19:04
Rosano Verde

Wegelin auf den Hund gekommen – so die prägnante Headline in der heutigen AZ. Schön, dass die Ostschweizer Privatbanquiers noch einen weissen Hund in der Hinterhand hielten, weniger schön, ihre arg bekleckste, vormals weisse Weste. Immerhin dürfte mit der smarten „Flucht nach vorn“ die Rettung vor dem langen Arm der US-Justiz gelungen sein. Die 6 noch in der Wegelin Bank verbliebenen, unbeschränkt haftenden Teilhaber, können zwar immer noch rechtskräftig zu Schadenersatz oder einer Busse verurteilt werden, die Vollstreckung dürfte allerdings schwierig sein, weil die Rest-Wegelin-Bank keine Assets in den USA besitzt und auch keinen Schaden nimmt, wenn sie vom IRS auf eine „Blacklist“ gesetzt wird. Die wenigen, verbliebenen Kunden werden jetzt „abgearbeitet“. Fragt sich nur noch, wer sie nimmt – in der Schweiz wohl keiner mehr. Jeder Abschied fällt schwer, hier ganz besonders, weil - trotz allem -  nicht ganz billig. Immerhin: Geschenke an den IRS sollten keine gemacht werden. Die Voraussetzungen sind jetzt nicht schlecht. Mal sehen, wie Konrad Hummler & Co. ihre Köpfe aus der Schlinge ziehen.

Answers

Rosano Verde

Neue Aussichten in St.Gallen

26078 Daran müssen wir uns erst noch gewöhnen

Roberto Binswanger

Bank Wegelin: Selber schuld

Die UBS trennte sich 2008 von zahlreichen nicht koscheren US-Kunden. Die Bank Wegelin und auch andere Schweizerr Banken erbten diese Kunden quasi. Das war superdumm, denn es musste schon bald klar sein, dass die US-Behörden im Besitze der Namen und Adressen dieser Kunden waren und keine grosse Mühe hatten herauszufinden, zu welchen Schweizer Banken (auch ZKB und Credit Suisse) diese  flüchteten.

Konkret heisst das: Aus der UBS-Affäre haben die andern Banken nichts gelernt, sondern waren nur darauf versessen, Ex-Kunden der UBS zu erben und stolz auf ihren Neugeldzufluss hinzuweisen. Dümmer geht's wohl nimmer. Dass unter diesen Banken auch Wegelin dabei war, ist mehr als pikant, denn Konrad Hummler hat schon seit Jahren darauf hingewiesen, was für ein gefährliches Terrain die USA für Auslandbanken ist. Und meines Wissens hat Bank Wegelin auch mehrfach kommuniziert, sich ganz aus den USA zurückzuziehen und ihren Schweizer Kunden empfohlen, keine US-Aktien mehr zu halten.

Den Amerikanern dürfte wohl auch nicht entgangen sein, dass sich Konrad Hummler in der Öffentlichkeit mehrmals vernichtend über die USA (vor allem über die Immobilienkrise, aber auch über die Verschuldung des Staates) geäussert hat. Das macht man nicht ungestraft.

 

 

dummy

neue Aussichten?

Riskiert die Raiffeisenbank mit der Übernahme des Teils der Wegelinbank auch ins Kreuzfeuer der Amerikaner zu geraten?

Rosano Verde

Der Deal ist wasserdicht

Natürlich will jetzt niemand „triumphieren“, Konrad Hummler schon gar nicht, wie er in der Sonntagspresse zu Protokoll gibt. Erleichtert ist er trotzdem, weil er für sich und seine Teilhaber für die angeschlagene Privatbank rund 600 Millionen Franken gelöst hat, ganz klar mehr als nur ein „Trostplaster“. So erweist sich das „zerstörte Lebenswerk“ als willkommener Goldesel kurz vor dem Rentenalter – und der VRP-Posten bei der NZZ bleibt nun auch in trockenen Tüchern.

Auch Pierin Vincenz, der Raiffeisen CEO, möchte nicht triumphieren, denn eine „Garantie“, dass es keine Probleme gibt, hat er keine. Braucht er wohl auch nicht, denn der Deal mit Wegelin ist doppelt abgesichert: Zum einen war die Wegelin-Bank im Zeitpunkt der „Restrukturierung“ in den USA nicht angeklagt; das waren nur drei in der Schweiz wohnhaften Mitarbeiter und zweitens hat Raiffeisen nur das saubere „Non-US-Business“ übernommen, und zwar als Ganzes im Mantel der „Notenstein Privatbank“. Der Stein des Anstosses, die vermutlich unversteuerten Gelder von Amerikanern, bleiben bei Wegelin und werden dort „abgearbeitet“.

Irgendwann werden die Amis, der CH-Bundesrat und die CH-Banken einen Vertrag unterschreiben und die Sache einvernehmlich für den Finanzplatz Schweiz erledigen. Mit drin hängen zur Zeit auch noch die CS, Julius Bär, die Basler Kantonalbank etc. – und diese Institute sind eindeutig zu gross, als dass man mit einem Buebetrickli seine Felle ins Trockene bringen könnte. Man wird somit eine „Entschädigung“ und eine „Busse“ per Saldo aller Ansprüche vereinbaren und dafür „Straffreiheit“, auch für alle Mitarbeiter, erkaufen.

Strittig ist nur noch der Preis. Die Amis wollen 10 Milliarden, die Schweizer möchten sich mit 2 Milliarden aus der Verantwortung stehlen. Am Ende dürften es 5 bis 7 sein. Und das dauert nun eben noch eine Weile, mit Sicherheit bis nach den Wahlen im November dieses Jahres.

Wegelin musste aber rasch handeln, weil die Kunden damit begannen, ihre Vermögen von der Bank abzuziehen, 4 Milliarden von 25 Milliarden innert weniger Wochen – und so was ist für eine Bank Existenz bedrohend. Konrad Hummler hat die Lage gerade noch rechtzeitig erkannt. Der Entscheid war richtig – und die Amis müssen sich nun eine neue Strategie ausdenken. Welche Bank kommt wohl als nächste dran? Die Raiffeisen ist es mit Gewissheit nicht.

rigirama

die nächste Bank

ist vielleicht die noch von Herrn Ackermann geleitete Deutsche Bank. So liest man heute im Spiegel:
"Die amerikanische Börsenaufsicht SEC ermittelt gegen die Deutsche Bank. Bei einem Wertpapiergeschäft hatte die Bank offenbar dem Hedgefonds des Spekulanten John Paulson die Gelegenheit gegeben, schrottige Hypothekenpapiere auszusuchen, gegen die er dann wetten konnte - ohne dass es die anderen Investoren wussten... Wegen eines ähnlichen Geschäfts hatte Goldman Sachs einen Vergleich mit der SEC geschlossen - und dabei mehr als eine halbe Milliarde Dollar gezahlt."

 

Kurt Engelbrecht

Die Amerikaner zwingen der

Die Amerikaner zwingen der übrigen Welt ihre Auffassung von Gesetz und Recht auf. Man könnte sie die Islamisten der westlichen Welt nennen, oder vielleicht "Amerikanisten".

Noch etwas: Die Schweiz verkündet öffentlich, dass die "Verhandlungen" mit den Amerikanern noch dieses Jahr abgeschlossen werden "müssen". Wer in Verhandlungen Eile bekundet, verrät Schwäche und hat zum Vorneherein verloren. Das war schon bei den jüdischen Vermögen so.

Kurt

Kurt Engelbrecht

chantage

Rosano Verde schrieb:

Die Amis wollen 10 Milliarden, die Schweizer möchten sich mit 2 Milliarden aus der Verantwortung stehlen.


 

Welche Verantwortung ist das denn? Dass die Amerikaner ihre Steuern bezahlen? Die "Schweizer" haben doch schon in Missachtung ihrer eigenen Gesetze Kundendaten geliefert. Dafür sollen sie auch noch bezahlen?

Ich mache mir keine Illusionen - man wird bezahlen, jeden Preis. Ein früherer Bundesrat mit Schpeuz und Füdli nannte ein Geschäft dieser Art ungeniert "chantage".

Kurt

 

Rosano Verde

Ich mache mir keine Illusionen

Ich auch nicht.

Die Souveränität von Kleinstaaten steht seit einigen Jahren massiv unter Druck. Die Deutschen fordern weniger Flüge über Süddeutschland, und Doris Leuthard, die freiwillig auf 80'000 runter gehen will, (gegenwärtig sind es immer noch über 100'000) nennt es vorsorglich einen "Durchbruch". Ich frage mich für wen?

Die Banken werden nicht nur von den Amis erpresst - da sind sie selber schuld, schreibt man im Seniorweb - auch die EU und der IWF fordern mehr Geld, einfach so, als Investition, Schadenersatz oder Busse - who cares.

Wenn es so weiter geht, können wir uns in ein paar Jahren getrost um eine Vollmitgliedschaft bei der EU bewerben - dann allerdings nicht mehr als Nettozahler. Vielleicht kriegen wir dann das Geld wieder retour, das wir vorgeschossen haben? Oder auch nicht.

ruedi l

Viele Banker haben nichts

Viele Banker haben nichts gelernt aus dem UBS Skandal. Man verschlang gierig Wegelins Börsenbriefe von Hummler und seine extrem kapitalistische Einstellung, wie, wer keine Steuern hinterzieht ist dumm. Diese masslose Überheblichkeit ist nun endgültig zu Ende. Und die normalen Bankangestellten können aufatmen.

Kurt Engelbrecht

Warum soll ich als Amerikaner

Warum soll ich als Amerikaner Steuern bezahlen, damit meine Regierung Krieg führen kann gegen Feinde, die mein Land in keiner Weise bedrohen, jedenfalls nicht mit militärischer Gewalt? Warum soll ich Expeditionen in das Weltall bezahlen, während man auf der Erde noch nicht einmal ein gutes Schulsystem für alle finanzieren kann? Ist es da nicht legitim, wenn auch nicht legal, dass ich einen Teil meines Geldes vor dieser Verschwendung rette?

Kurt

Kurt Engelbrecht

Die normalen Bankangestellten

Die normalen Bankangestellten können nicht aufatmen. Wer ist als nächster dran?

Kurt

Kurt Engelbrecht

Durchbruch. Mit ist

Durchbruch. Mit ist unverständlich, wie eine Landesregierung mit einem Lokalfürsten im Ausland "verhandeln" kann und wie daraus gültige Verträge entstehen sollen. Der Lokalfürst kann doch ohne jedes Risiko den harten Burschen markieren, weil er sein Land ohnehin zu nichts verpflichten kann.

Kurt

rigirama

Kurt

meinst Du wirklich, dass diese Leute mit ihren hinterzogenen Steuern das amerikanische Schulsystem finanzieren? Schön wäre es ja, und dringend nötig auch ...

Rosano Verde

Warum soll ich als Amerikaner Steuern bezahlen?

Da haben die Amerikaner eine sehr einfache Antwort: "It's the law."

Kurt Engelbrecht

Immerhin sind die Banquiers

Immerhin sind die Banquiers nicht beim Staat betteln gegangen. Ausserdem haften sie unbeschränkt mit ihrem privaten Vermögen. Das unterscheidet sie von Bankern.

Kurt

Rosano Verde

Das unterscheidet sie von Bankern.

Auch die "Abzocker-Banker" sind keine Bettelmönche. Man würde sogar das Gegenteil vermuten. Als "unbeschränkt haftende Teilhaber" einer ins Schlingern geratenen Privatbank, klein aber fein, hätte der Canossagang zum Staat auch nichts genutzt. Die Wegelin Bank war und ist nicht "systemrelevant". Somit galt die Devise: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Schliesslich war es Kollege Pierin Vincenz, CEO der Raiffeisen, der mit wenig Risiko und ein paar hundert Millionen sein Institut "diversifizierte". Mutig, aber wenn nicht alles trügt, erfolgreich.

Interessant scheint mir,  dass die rund 500 Millionen, der Kaufpreis für die neue Notenstein Privatbank, nicht an die Teilhaber persönlich fliesst, sondern in der alten Wegelin Bank verbleibt, sozusagen als Betriebskapital, das dann auch den Amis zur Verfügung steht, sollte es zu einem Vergleich kommen, was jetzt mehr als nur wahrscheinlich ist.

Wie heute zu vernehmen war, hat der Bundesrat soeben "Millionen von Bankdaten", allerdings verschlüsselt, in die USA geschickt. Man erhofft sich mit dieser Aktion etwas Bewegung in den anvisierten Abschluss eines "Globalabkommens" zu bringen. Das dürfte zwar noch dauern, ich denke bis nach den Wahlen, aber schliesslich gibt es für die Schweiz keinen andern Weg. Die Amis allerdings sind da nicht unter Zeitdruck und können nach Bedarf weiter an den Daumenschrauben drehen.

Es ist "der Fluch der bösen Tat". Oder auf amerikanisch_ "We have them by the balls". Und das hat nichts mit Fussball zu tun.

wels

aa

im heutigen St. Galler Tagblatt sind durchaus kritische Stimmen zu dieser angeblich 100%-Trennung von Ami-Risiko und Nicht-Risiko zu lesen, es wird von einem möglichen Kuckucksei gesprochen. Ausserdem wurden die Besitzer von Raiffeisen, die Mitglieder der Genossenschaft (Genossenschafter) nicht befragt, denen nun wohl das Risiko und der hohe Kaufpreis samt möglichem Multihundertemillionenrsisko angehängt wurde. Wäre ich da Genossenschafter, dann würde ich sofort austreten. Es wird auch bezweifelt, welchen Sinn eine weitere Privatbank macht weil da schon hohe Beteiligungen und enge Zusammenarbeit mit Vontobel bestehen. Die letztjährigen Brautwerbungen bei der Bank Sarasin wurden bereits damals unter diesem Gesichtspunkt kritisiert. Es sieht für mich alles nach Grössenwahn und Schnellschuss aus.

Ich finde es auch ein Bisschen naiv zu glauben, dass mit dieser Abtrennung die betroffenen Kunden einverstanden sind und deren Abwanderung damit sicher gestoppt wurde.

 

Rosano Verde

Kritische Stimmen gibt es immer

Ein gewisser Interessenkonflikt bezüglich der 12,5% Investition der Raiffeisen in die Vontobel Bank - und das entsprechende VR-Mandat von Pierin Vincenz - liegt auf der Hand. Allerdings lässt sich dies über die Zeit locker lösen, eventuell sogar mit einem Weiterverkauf der Notenstein Privatbank an Vontobel, wenn sich die Wogen mal geglättet haben. Aber auch ein Verkauf der Vontobel-Beteiligung wäre wohl denkbar, sollten sich eklatante Doppelspurigkeiten ergeben. Das ist aber keine Priorität, sagt Vincenz.

Was die Amis angeht, sehe ich keinen Grund, weshalb, die Raiffeisen von den Steuerfahndern ins Visir genommen werden sollten. Das Geld liegt - wie gasagt - weiterhin bei Wegelin, vermutlich gegen eine Milliarde, denn so gar nichts, hatte die Bank wohl auch nicht auf der hohen Kante, bevor sie die Segel strich. Kommt es zum Globalvergleich, würde sich Wegelin vermutlich mit 100 Millionen loskaufen können, vielleicht sogar etwas weniger. 10 weitere Banken sind zusätzlich auf der "Black-List", darunter die CS, die Julius Bär und die Basler Kantonalbank. Das muss für die nächsten paar Jahre genügen - und es genügt auch. Die Raiffeisen bietet für die Amis keine Angriffsfläche - und deshalb werden sie es bleiben lassen.

Am Ende kriegen die Amerikaner wohl ihre 10 Milliarden, so oder anders - und die sensitiven Daten der US Steuerhinterzieher oben drauf. Bei Raiffeisen hat es keine. Tischlein deck dich, Esel streck dich, Knüppel aus dem Sack.

Andreas Kühner

Was ich hörte

Rosano Verde schrieb:
... Wie heute zu vernehmen war, hat der Bundesrat soeben "Millionen von Bankdaten", allerdings verschlüsselt, in die USA geschickt.

Wenn ich richtig zugehört habe, war es leicht anders, aber umso brisanter: Verschiedene Banken hätten Tausende von Bankkundendaten unverschlüsselt nach Amerika geschickt, worauf der Bundesrat die sofortige Verschlüsselung anordnete. Er wollte damit erreichen, dass die amerikanischen Behörden erst dann auf die Daten zugreifen können, wenn sie ihrerseits im Steuerstreit der Schweiz entgegenkommen. So jedenfalls die Nachricht auf Radio DRS am Morgen.

Was schliesse ich als Hörer daraus: Verschiedene Banken haben Angst, sie melden zum Selbstschutz die Daten nach Amerika. Sie nehmen keine Rücksicht auf die politischen Absichten des Bundesrates. Sie handeln im Eigeninteresse und gegen das Bankkundengeheimnis. Erst nach der Intervention des Bundesrates sollen weitere hundert Tausende von Daten verschlüsselt nach USA geflogen sein. 

Ich bin gespannt, was davon sich als Wahrheit bestätigt und was alles sonst noch damit zusammen hängt.

Ohren können das Gute hören, Augen das Schöne sehen, wenn das Hirn dies zulässt

rigirama

also

welchen Sinn macht es eigentlich, verschlüsselte Daten zu verschicken? Warum wartet man nicht mit dem Versand, bis die gewünschten Bedingungen erfüllt sind? Will man mit solchen albernen Spielchen Zeit gewinnen? Das sieht nach einer sehr schwachen Position aus.

Andreas Kühner

Das sehe ich genau so

Nicht nur die Codierung der bereits übermittelten Daten ist eine eigenartige, ja schwache Haltung unserer Finanzministerin und des Aussenministers, sondern auch die wieder ein Mal mehr nicht konsequente Infromation.

Heute Abend sprach man in den DRS Nachrichten nur noch von zehntausenden Daten. Ein Faktor zehn ist demnach weder für die Medien noch für die Behörden von Belang.

Und vom Bankkundengeheimnis und von der eidgenössischen Eigenstaatlichkeit spricht auch niemand.

Farbe bekennen und dem Bürger reinen Wein einschenken wäre eben ein Zeichen von Führungsstärke.

Ohren können das Gute hören, Augen das Schöne sehen, wenn das Hirn dies zulässt

Rosano Verde

Alarm!

Wer sich erpressen lässt, bleibt erpressbar, allerdings stets aus einem bestimmten Grund. Und diesen haben die Schweizer Banken – unterstützt von einer breiten Öffentlichkeit – über Jahrzehnte geliefert: Das Bankkundengeheimnis. Schützen wollte man die „Privatsphäre“, und die Judenverfolgung in Nazi-Deutschland lieferte einen guten Grund – obwohl die jüdischen Vermögen, die in der Schweiz parkiert wurden, dann auch nicht so problemlos ihre Besitzer oder deren Erben wieder fanden.

Geblieben ist ein praktisches System, das es der ganzen Welt erlaubte, Einkommen und Vermögenswerte vor dem Fiskus zu verstecken. Für die Banken und die gesamt CH-Volkswirtschaft war dies nicht nur lohnend, sondern ein wichtiger Pfeiler, auf dem der nationale Wohlstand ausgebaut werden konnte. Das sollte man nicht vergessen.

Andererseits war es natürlich auch nicht besonders „einfühlsam“, wenn Konrad Hummler in seinem viel gelesenen, amüsanten „Anlagenkommentar“ schrieb (sinngemäss), dass Steuerhinterziehung ein Menschenrecht sei, weil die heutigen Steuersysteme „konfiskatorischen Charakter“ hätten. Wir fanden das lustig, die Amerikaner etwas weniger.

Und nun müssen „wir“ zurückrudern. Viel zu lange hat die Politik versucht, das Malaise an den Boni-Bankern festzumachen. Das war denn auch nicht schwer, weil bei schwächelndem Geschäft, ausfallenden Dividenden, Finanzspritzen aus dem grossen Topf der Nationalbank (so genannte Steuergelder) etc. die Herren in den Chef-Etagen in unverhohlener Gier nochmals tüchtig absahnten; bei der UBS allein waren’s über 10 Milliarden!

Endlich hat es nun aber auch der Politik gedämmert – und da gehört der Bundesrat dazu – dass die „Erpressbarkeit unserer Banken“ zu einem volkswirtschaftlichen Problem und für die Schweiz und deren Wohlstand existenziell geworden ist. Lange sind Politik und Banken getrennt marschiert; nun schlagen sie gemeinsam. Die Lieferung der verschlüsselten Datensätze ist ein abgekartetes Spiel: Die Banken liefern, der Bundesrat verschlüsselt mit obrigkeitlicher Hoheitsgewalt und das Parlament diskutiert die Rechtsstaatlichkeit. Der Untergang der Wegelin-Bank hat die Alarmglocken geläutet. Mal sehen, ob wir vielleicht doch noch mit einem blauen Auge davon kommen. Noch hat niemand Erbarmen mit den „braven Eidgenossen“, die bekanntlich auch bei der Staatsgründung nur die Wägsten, nicht aber die Brävsten waren.

Sterngucker

Hummlers Ruinen

So titelt die WOZ den Untergang der Bank Wegelin, welche fälschlicherweise als die "älteste Bank der Schweiz" benannt wurde. ...Denn Jahrhunderte früher haben die Lombarden und die Juden in der Schweiz schon den hiesigen Geldhandel eingeführt. Eigentlich hätte die Bank Wegelin die Schwierigkeiten der UBS davor gewarnt sein können, die Schwarzgeldstrategie weiterzuführen. Aber Herr Hummler hat  auch die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, indem er öffentlich der Steuerhinterziehung das Wort redete und er verstieg sich sogar zur Aussage, das Bankgeheimnsis sei ein "Asylrecht" oder etwa der Satz: "Jeder Franken der am Staat vorbei geht, ist ein eingesetzter  Franken".  ... Nun soll ausgerechnet der Staat schuld sein, dass Hummler scheiterte, verkündet sein Freund und Bankenprofessor Martin Janssen auf allen Kanälen. (Ende zitat)

Meine Meinung: Es war noch nie "nobel", wenn Schweizerische Geldinstitute Amerikanern halfen, ihre Vermögen dem Amerikanischen Fiskus zu entziehen. Das Amerikanische Gesetz gilt gegenüber ihren Bürgern so, wie das unsrige für uns Schweizer gilt. Der gemeinsame Irrtum der hiesigen Banken und der Steuerflüchtigen aus den Staaten war eben, dass sie sich vormachten, Amerika könne unser "Bankgeheimnis" und all die "Geldversteckkonstrukte" darum herum, nicht angreifen. Das vorliegende Resultat zeigt jetzt ein etwas anderes Bild. Die Steuerbehörde hat verschiedene Bankmitarbeiter angeklagt, welche geholfen haben, Steuergelder zu Verstecken, mit der Begründung, sie hätten bewusst gegen das Amerkanische Gesetz verstossen.  Und die Schweiz fühlt sich betupft, weil bei uns Steuerhinterziehung nicht als Unsolidarität gegenüber dem eigenen Land gilt, sondern mehr als schlauer Volkssport. 

Ich denke nicht , dass Ameriak gegen die Schweiz "Krieg führt". Nein, sie unterscheiden einfach. Sie Wollen die Steuern ihrer Bürger und kaufen bei uns weiterhin Industrieprodukte und Präsisionsteile für die NASA wie z.B. die Raketenspitzen von Contraves, Chronometer , Präzisionsmechanik aller Art.

 

Kurt Engelbrecht

Es wäre interessant zu

Es wäre interessant zu wissen, wie es mit potientiellen Geld-Verstecken in Hongkong steht und wie die Amerikaner damit umgehen - "send in the marines"?

Kurt

dummy

Geld verstecken

Kurt Engelbrecht schrieb:

Es wäre interessant zu wissen, wie es mit potientiellen Geld-Verstecken in Hongkong steht und wie die Amerikaner damit umgehen - "send in the marines"?

Kurt

Ja Kurt, und mit dem Versteckisspiel im eigenen Land, z.B. Delaware, Florida? Und dann noch in Mexico und Südamerika, Cayman Islands, Singapur etc. Da die Amerikaner schon gut gefahren sind med den jüdischen Geldern in Schweizer Banken,  warum nicht einfach weiter Druck ausüben, seit von  Schweizer Seite kein sonderlicher Widerstand zu spühren ist? 

tim

Den USA verschlüsselte Daten schicken ?

Wieder mal ein Politischer Witz oder so ? (aus Bern ?)
Dabei sollte es doch jedem klar sein dass die USA dazu fähig sind die Daten zu entschlüsseln ohne die Auflösung aus der Schweiz.
Nennt man sowas nicht "dem Volk Sand in die Augen streuen" ?

Kryptographie ist von Menschen gemacht und kann auch jederzeit von Menschen geöffnet und gelesen werden, oder glauben die in Bern etwa sie seien etwas Einzigartiges auf der Welt ? !

Borki

Blablabla

tim schrieb:

...

Kryptographie ist von Menschen gemacht und kann auch jederzeit von Menschen geöffnet und gelesen werden, oder glauben die in Bern etwa sie seien etwas Einzigartiges auf der Welt ? !

Eine Schweizer Firma kam vor zwei Jahren mit einem Memorystick auf den Weltmarkt, bei dem die gespeicherten Daten mit einem Code geschützt werden können. Sie startete unter Fachleuten einen Wettbewerb, bei dem es galt, den Code zu knacken. Bis heute hat es noch keiner weltweit geschafft.

Tim, dies als Hinweis auf deine dümmlichen Sprüche hier im Forum.

tim

Lieber Borki

Da kannst du dir selber aussuchen wer hier dümmliche Sprüche verbreitet !

Habe ich doch von "Kryptographie" geschrieben und du erzählst da was von einem Stick der mit einem Codewort gesichert ist, sind doch verschiedene Welten und zudem lässt sich deine Geschichte nicht nachprüfen, sowas kann doch jeder erzählen.
Jaja lieber Borki nächstmal lässt du das "dümmliche Sprüche" einfach weg und bleibst sachlich.

Borki

tim

tim schrieb:

Da kannst du dir selber aussuchen wer hier dümmliche Sprüche verbreitet !

Habe ich doch von "Kryptographie" geschrieben und du erzählst da was von einem Stick der mit einem Codewort gesichert ist, sind doch verschiedene Welten und zudem lässt sich deine Geschichte nicht nachprüfen, sowas kann doch jeder erzählen.
Jaja lieber Borki nächstmal lässt du das "dümmliche Sprüche" einfach weg und bleibst sachlich.

Wer spricht denn da von einem Codewort? Ausserdem kann man deine im Gegensatz zu meiner Geschichte nicht nachprüfen - oder hast du sie etwa geprüft?

PS: Von einem Forenschreiber habe ich hier eine Codenummer kreiirt: 3j6Df74Sp65m. Kannst du mir sagen, welchen Teilnehmer es betrifft?

 

tim

Ohhhjehhhh lieber Borki

Nun drehst du aber wirklich auf der Stelle, denken scheint nicht deine Stärke zu sein mit dem was du nun zur Schau stellst ist eine mindestens fruchtbare Diskussion nicht gegeben, hatte ich in meinem Ur-Post doch etwas ganz anderes geschrieben.
Möchtest du einfach deine Intelligenz beweisen oder warum beginnst du nun mit Kinderspielen ?
Wenn man doch weiss dass man Staats, Militär und Behörden-Netzwerke etc. die immer als sicher galten hacken kann wird es um so schwerer an deine hier eingebrachten Worte zu glauben.
Für mich ist die hier geführte Diskussion nun auf ein so niedriges Niveau gerutscht dass ich mich zurückziehe.

Borki

Flieg, Vogel, flieg ...

tim schrieb:

Nun drehst du aber wirklich auf der Stelle, denken scheint nicht deine Stärke zu sein mit dem was du nun zur Schau stellst ist eine mindestens fruchtbare Diskussion nicht gegeben, hatte ich in meinem Ur-Post doch etwas ganz anderes geschrieben.
Möchtest du einfach deine Intelligenz beweisen oder warum beginnst du nun mit Kinderspielen ?
Wenn man doch weiss dass man Staats, Militär und Behörden-Netzwerke etc. die immer als sicher galten hacken kann wird es um so schwerer an deine hier eingebrachten Worte zu glauben.
Für mich ist die hier geführte Diskussion nun auf ein so niedriges Niveau gerutscht dass ich mich zurückziehe.

Da kann ich nur auf den Ur-Post von Tim verweisen: 
"Wieder mal ein Politischer Witz oder so ? (aus Bern ?)
Dabei sollte es doch jedem klar sein dass die USA dazu fähig sind die Daten zu entschlüsseln ohne die Auflösung aus der Schweiz.
Nennt man sowas nicht "dem Volk Sand in die Augen streuen" ?
Kryptographie ist von Menschen gemacht und kann auch jederzeit von Menschen geöffnet und gelesen werden, oder glauben die in Bern etwa sie seien etwas Einzigartiges auf der Welt ? !"

Kommentar eigentlich überflüssig, da hat Tim wirklich recht.

jipégé

abgesehen vom hier vorherrschenden "Professoren"-Streit ...

... glaube ich, dass dieses Vorgehen mit der Lieferung von "gugusli"-Daten für die USA eine rechte Provokation bedeuten muss.

Jean-Pierre

rigirama

also

da ich mich einige Zeit mit Kryptografie beschäftigt habe, möchte ich gerne folgendes klarstellen:

grundsätzlich kann man jeden normalen Text entschlüsseln, wenn eine gewisse Datenmenge vorliegt. Wenn man dafür mehr Zeit braucht, als das "Verfallsdatum" der Information, hat man das richtige Verfahren gewählt.

Im vorliegenden Fall kann man eigentlich nicht von Kryptografie reden. Wenn nur die Namen z.B. durch willkürlich gewählte Nummern ersetzt werden, der laufende Text aber nicht verschlüsselt wird, ist eine Entschlüsselung praktisch nicht möglich.

 

 

 

Borki

rigirama

Danke für die klärenden Worte. Eine Spezialschulung in Kryptographie konnte ich vor vielen Jahren in der Schweizer Armee (Frauenhilfsdienst FHD) absolvieren.

Sterngucker

US-Staatsanwalt Breet Bharara hat ein Ziel

Er will in der Finanzindustrie "aufräumen".  Seine Vorgänger waren:  Rudy Giuliani und Eliot Spitzer. Ernannt wurde er von Barak Obama für den südlichen Bezirk von New York, wo auch die Wallstreet liegt.  Bharar ist Sohn indischer Einwanderer.  Er knöpft sich vornehmlich  prominente Opfer vor. Z.B den früheren CEO von MacKinsey&Co, Rajat Cupta,, Hedgefund-Manager Antony Chiasson oder den Hedge-Fund Milliardär Raj Rajaratnam wegen Insiderdelikten. jetzt will er auch den Mithelfern der Steuerhinterziehung an den Kragen.  Die kleine Bank Wegelin hat es jetzt zuerst zu spüren bekommen.  Sie hat sich mit einem Schnellverkauf zu retten versucht.

Jetzt versuchen  andere Banken "proaktiv" mit der Steuerbehörden von Amerika ihre Arbeit zu erklären. Sie wollen sagen, dass sie frühzeitig ihre Geschäfte mit Amerkanischen Kunden gestoppt, und diese zur Selbstanzeige "ermuntert" haben.  Doch der Staatsanwalt geht zuerst davon aus, dass die Aquisition von amerikanischen Kunden bei Wegelin ein Wunsch des Topmanagements gewesen sei und nicht Zufall. Es gehe um undeklarierte Konten von insgesamt 1,2 Milliarden Dollar im Jahre 2011. ... Brisant ist auch , wie Wegelins Mitarbeiter arbeiteten. Die Kundenberater reisten jeweils nach Amerika - was illegal wäre - und hätten teilweise auf abenteuerliche Weise Kundengelder mittels Scheinfirmen"verschoben", was als als "Geldwäscherei" gesehen werden kann.

(Inhalt aus der NZZ am Sonntag 5.Februar12).

Ich möchte dazu nur sagen: 

1.Schade um den guten Ruf, welcher durch die Gier beschädigt wurde. Und schade auch um die guten Arbeitsplätze, welche seit 2009 bei Schweizer Banken verloren gegangen sind. Und es könnten noch mehr werden. Denn zuerst müssen immer die Aktionäre befriedigt werden.

2. Es wirkt etwas seltsam,wenn jetzt Banken, Bern und die Politiker davon reden, "wie man sich jetzt einigen müsse und zusammenstehen gegen Amerika ..."" etc. . Die Akteure haben wissentlich gegen Amerikanische Steuergesetze verstossen. Da spielt es keine Rolle, ob bei uns etwas anderes gilt. Und schliesslich hat  "das Volk" schon gehörig Gelder eingeschossen. Sollte eine der Kantonalbanken auch angeklagt werden, so haften wir Steuerzahler am Schluss noch für den Schaden.  Das ist überhaupt nicht lustig. 

 

 

 

 

Kurt Engelbrecht

Aus dem Fall Wegelin werden

Aus dem Fall Wegelin werden die Amerikaner, wenn sie Erfolg haben, einige zig-Millionen Bussgeld herausschlagen -  peanuts.

Es gibt aber einen weiteren Aspekt: Wenn der Präsident der Wegelin-Bank, Hummler, aus dem Verwaltungsrat der NZZ zurücktreten muss, hat man gleichzeitig einen unbequemen, undiplomatischen Kommentator des Geschehens zum Schweigen gebracht. Das ist ein willkommener, vielleicht sogar angestrebter Nebeneffekt. Die NZZ wird ja weitherum gelesen, möglicherweise auch von Amerikanern. Der Mann hat ausserdem auch die schweizerische Politharmonie gestört. Solche Leute hat man nicht gern, und Schadenfreude ist die reinste Freude.

Kurt

Kurt Engelbrecht

deal

Sterngucker schrieb:

 Die Akteure haben wissentlich gegen Amerikanische Steuergesetze verstossen.

Noch ist das eine Behauptung, wenn sie sich auf Banken bezieht. Gerichtsurteile liegen keine vor und werden womöglich gar nicht angestrebt. Man will wohl einen "deal"; da kommt man schneller zu Geld, insbesondere wenn "die Schweiz" lautstark verkündet, sie wolle eine "schnelle Lösung".

Kurt

jipégé

wieso fühlen WIR Schweizer uns ..

.. eigentlich immer von den Amis angegriffen ? sozusagen im Krieg ?

Die Amis wollen, dass ihre Leute ganz regulär ihre Steuern bezahlen. Das wollen wir Schweizer doch auch.

Warum sollen wir dann jenen Leuten helfen, die ihre Steuern nicht bezahlen wollen ? Lassen wir doch diese Leute einfach fallen und helfen der steuerlichen Gerechtigkeit zu ihrem Recht.

Und wenn idiotische, besserwisserische und raffgierige Schweizer Banker à la Hummler dies anders sehen, ist dies doch nur ihr Problem und weder unseres noch das unseres Staats.

Jean-Pierre

Rosano Verde

Besserwisserische Schweizer Banker à la Hummler...

Raffgierig sind sie auch noch. Hatte nur keinen Platz im "Betreff" - stimmt aber trotzdem.

Bei Konrad Hummler, der mich mit seinen Anlagekommentaren immer wieder amüsiert hat, stelle ich mir nun allerdings die Frage, was das "Kesseltreiben" gegen ihn eigentlich soll.

Hummler ist Mitglieder der SVP und VRP der NZZ. Als ich diese Zeitung für nicht zu knappes Geld abonnierte, damals, hielt ich die tägliche Postille für "FDP-nahe-stehend". Aber mit dem "Niedergang" der FDP, nistete sich offensichtlich die SVP in diesem liberalen "Print-Medium" ein, ziemlich breit, aber umso peinlicher.

Wie nun bekannt wird, ging es aber um was ganz Andres, so schreibt heute "Der Sonntag". Es geht um die BaZ. Daran ist vor allem die NZZ interessiert und im Tandem Hummler (NZZ) und Mario Corti (BaZ) - beide der SVP nicht abhold - wäre eine "Fusion" oder "Übernahme" durch "die Zürcher" durchaus "denkbar".

Also muss Hummler weg, weg aus dem VR der NZZ und vor allem weg als VRP. Daran arbeitet der Ringier Verlag via Print-Postille "Blick". Frank A. Meyer suhlt sich genüsslich in der trüben Sauce, vormals Schweinemist. Die BaZ wäre auch für Ringier interessant.

Erbarmen ist nicht angesagt. Schadenfreude auch nicht, letzeres trotzdem eine echte Versuchung. Schadenfreude, eine der Haupt- und Quellsünden. so sei es:

Als es darum ging, Philipp Hildebrand vom Sockel zu stossen, hat die SVP und ihre Exponenten eine "führende Rolle" gespielt. Hildebrand wird jetzt Professor, vermutlich in England, Oxford oder Cambridge. Gut für ihn und seine Devisen handelnde, trotzdem treu liebende, Ehefrau.

Weniger gut für Konrad Hummler, und die anderen SVP-Boni-Banker, die endlich enttarnt worden sind. Pelli ist entzetzt - leider ist auch das mehr scheinheilig als heilig.

Wir bleiben dran.