Hier können kurze Erzählungen und Tipps über Eure Reisen veröffentlicht werden.
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Wenn Clown's und Elefanten sich auf dem Taraspersee tummeln, dann hat der Eisskulpturenwettbewerb der Schüler/Innen von Martina bis Val Müstair stattgefunden. Eine grossartige Ausstellung in einer einmalig schönen Winterlandschaft.
Die Idee stammt von Jon Grass, seineszeichens Werklehrer in Tarasp, Realisator des Tarasper Eispalastes und begnadeter Eisskulpteur. Er will die Kreativität der Schüler/Innen fördern. Zudem hat Eis in Tarasp eine lange Tradition. Es gab Zeiten, da gab es keine Kühlschränke und Tiefkühler. Man kühlte mit Eis, das in Blöcken aus dem Taraspersee geschlagen wurde. Das kostbare Gut wurde an Hotels geliefert, wo es Keller und Nahrungsmittel bis weit in den Sommer hinein kühlte.
Heute erhalten die Kinder als Arbeitsmaterial Eisblöcke im Masse von ca. 170 auf 50 Centimeter, je nach Dicke der Eisdecke vom Taraspersee. Das Thema des diesjährigen Eisskulpturen-Wettbewerbs lautete: „Zirkus“. Was man im Schulunterricht mit Bleistift und Blocks entworfen hatte, wurde nachher am Eis umgesetzt. Einen ganzen Tag lang wurde gesägt, gehämmert, gemeisselt und geschliffen.
Die Künstler/Innen am Werk
Herausgekommen sind einmalige Kunstwerke, Unikate, die bald eimal in der Frühlingssonne dahinschmelzen werden.
Noch ist Zeit (die Metereologen haben kaltes Winterwetter voraus gesagt) das Gesamtkunstwerk auf dem Taraspersee zu besuchen. Einfach und bequem ist der Zugang. Keine 5 Minuten von der Postauto-Haltestelle (Tarasp posta) entfernt.
Es gibt noch ein weiteres Kunstwerk in Tarasp zu bewundern. Der Eispalast in Form eines riesigen Iglus. Er ist einmalig und ein architektonisches Juwel, das leider auch der Frühlingssonne zum "Opfer" fallen wird. Er ist von Dienstag bis Sonntag ab 14'00h geöffnet. Mehr Informationen kann man unter diesem LINK abrufen:http://www.eispalast-tarasp.ch/.
Wetterinformationen:
webcam:http://bildersammlung.ch/webcams/Schweiz/Graubunden/Tarasp/Webcam-Tarasp-Webcam-7553.php
Fahrplanhinweise:
Chur ab: 10.22 Regio-Express nach Scuol
Luzern ab: 08.35, umsteigen in Thalwil+Landquart auf RhB+Scuol (Postauto Sektor C)
St. Gallen ab: 09.03, umsteigen in Landquart+Scuol
Zürich ab: 09.37, umsteigen in Landquart+Scuol
Basel ab: 08.33, umsteigen in Landquart+Scuol
Bern ab: 08.32, umsteigen in Zürich+Landquart+Scuol
Alle Anschlüsse sind in Landquart und Scuol normalerweise garantiert. Wer die herrliche Engadinerlandschaft und die reine Alpenluft etwas länger geniessen möchte, geht eine Stunde früher auf den Zug.
SBB-Fahrplan:http://fahrplan.sbb.ch/bin/query.exe/dn
Um 16.15h verlässt das Postauto Tarasp Fontana Posta. Alle Anschlüsse für die Heimreise sind normalerweise garantiert. So einfach ist der öffentliche Verkehr. Noch ein Hinweis für Leute, die gerne die Bündner Landschaft geniessen wollen: Auf der RhB-Strecke Landquart-Scuol: in Fahrtrichtung sich auf der rechten Seite einen Platz sichern, dann kann man die Landschaften vom Prättigau und Unterengadin voll geniessen.
In Tarasp kann man sich im Hotel Tarasp, einfache Küche (Mittwoch Ruhetag) oder alternativ im Hotel Chasté(Montag/Dienstag Ruhetag), oben in Sparsels sehr gediegen verpflegen. Nach dem Besuch der Eisskulpturen-Ausstellung empfehle ich den würzigen Glühwein im Eispalast. Liegestühle zum "sünnele" sind vorhanden. Mehr braucht es eigentlich nicht um einen richtig schönen und friedlichen Tag zu erleben. Das wünsch ich euch. Arrevair e cordials salüds da la bella Engiadina Hans
Answers
Merci für den Typ
vielleicht komme ich dazu, nach Tarasp zu fahren. Interessiert mich wirklich. Aber wann und und mit welchen Zügen???
Dennoch vielen Dank
Walter
Walter Diener
walter.diener@bluewin.ch
Eisskulpturen
Allegra Walter,
Fahrpläne ab den "wichtigsten" Städten habe ich aufgeführt. Jetzt habe ich noch den LINK zum SBB-Fahrplan gemacht.
Melde Dich bei mir, dann können wir zusammen einen Glühwein trinken. Würde mich freuen. salüds Hans
Taraspersee mit Eisskulpturen
Danke Hans! Das hab' ich mir doch gleich in der "Reise-Agenda" notiert - die nächsten zwei Wochen hat meine Frau Schul-Sportferien und da ist bekanntlich frei...
Gruess, Rolf
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Tarasp
Hans, wenn bei Kälte auch noch Sonnenschein herrscht, ist dieser Ausflug perfekt.
Ich danke Dir für den Tip.
Eisskulpturen und Glühwein?
Wie wärs wenn wir spontan alle zusammen hinfahren und Hans den Glühwein zum aufwärmen an der Eisbar organisiert, um mit einem kräftigen VIVA anzustossen?
Die Freundschaft kann nicht gesucht, nicht erträumt, nicht begehrt werden; sie wird ausgeübt.
(Simone Weil 1909-1943, französische Philosophin)
Ice-Art in Tarasp
Dieser Artikel von Hans hat mich angemacht. Ich fand denn auch noch eine Lücke in meinem stressigen Pensionierten-Kalender für eine Reise ins Unterengadin. Kurzum, am letzten Freitag fuhr ich also beizeiten los. Ein paar Mails zwischen Hans und mir reichten zur Vorbereitung. Eine abwechslungsreichen Reise durch das Tal der Landquart bis zum Vereinatunnel. Vor Klosters reichte es noch zu zwei Bildern von der interessanten Strassenbrücke über das Tal zur Umfahrung von Klosters und der Erschliessung des Bahnverlades für die Autos im Vereinatunnel.
Weiter ohne umzusteigen von Landquart bis Scuol, wo mich Hans als ortkundiger Guide in Empfang nahm. Doch die Reise führte noch weiter, nun mit dem Postauto hinüber auf die Südseite dess Inn, bzw. En, wie er hier genannt wird. In Fontana war dann endlich die Hinreise nach fast 5 Stunden zu Ende. Hans machte dann den Vorschlag, erst einmal Essen zu gehen, da die Austellung offiziell erst um 14:00 öffnete. Bei einem ehemaligen Koch-Stift von Hans probierten ich dann Engadiner Spezialitäten aus. Es hat geschmeckt und der Durst wurde auch gebodigt. (Das kommt davon, weil die RhB kein "Wägeli" mitführte).
Doch nun wollten wir der Kultur huldigen und wanderten rüber zum Taraspersee. Doch erst präsentierte sich das Schloss Tarasp im schönsten Sonnenschein.
Am Fusse des "Schlossberges" liegt der Taraspersee, in welchem die Eisblöcke gewonnen und den teilnehmenden Schülern zu Verfügung gstellt wurden.
Nun ein paar Eindrücke von den Kunstwerken, welche sicher mit viel Eifer, Freude, sicher aber auch Spass und wohl auch kalten Fingern gestaltet wurden.
Dass es neben diesen Kunstwerken auch eine Stätte zur Erholung braucht ist sicher selbstverständlich. Dass diese Monster-Schneehütte besucht werden musste, lag schon daran, dass Hans mir nach Besuch der Ausstellung einen Glühwein versprochen hatte.
Hans kennt wirklich alle Leute in der Region. So natürlich auch den Künstler, welcher einen Baeremanni aus Eis herauszauberte.
Recht gewaltiger Saal in diesem Eis- und Schneepalast. Keine Angst, auf den Hockern liegen dicke Schaf-Fellposter
Auch die Decken sind künstlerisch gestaltet
Der "Baeremanni" scheint nun auch noch fertig geworden zu sein
Sieht fast wie ein Berberdorf aus, aber dann wäre Hans wohl kaum so dick eingepackt.
Nun, auch die schönsten Tage gehen dem Ende zu. Hans machte den Vorschlag, zurück nach Scuol zu Fuss zu gehen. Bei solchen Schneeverhälnisse, es knirschte so richtig schön unter den Schuhen, war dies ein Genuss.
Die Wetterwarte in Fulpera hat selbstversändlich auch eine Schneehaube
Dies als letztes Bild der Exkursion.Denn nun wurde es dermassen kalt, dass ich den Fotoaparat unter die Jacke nehmen musst. weil die automatische Scharfstellung nicht mehr mitmachte. (Inzwischen weiss ich nun auch, die dies manuell gemacht werden könnte. Überhaupt die Fotographierei <weiss in weiss> war gar nicht so einfach, aber es gibt ja so gute Software um nachzuhelfen (Einst in der Dunkelkammer, heute auf dem Compi (Grins!!!)
Nun, wir kamen mit einem Supertimimg zum Bahnhof, so gab es einen schnellen Abschied, Hans hatte gerade einen Autobus und mich brachte die Bahn wieder heim.
Nochmals herzliche Dank an Hans für die Gastfreundschaft und vor allem für den guten Typ.
Walter Diener
walter.diener@bluewin.ch
BRAVO den Kid`s
für diese bewundernswerten Kunstwerke!
Das Iglu ist ja der Hit.
Und dein Reisetag von der schönsten Sorte!
DankeWalter für diesen interessanten Bericht.
Herzliche Grüsse, Trudy zum Blog