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„Ihr Spezialist fürs Anlagegeschäft“ weiss etwas früher über Kursbewegungen Bescheid als die gewöhnlichen Anleger. Die Profis können das ausnützen, vielleicht verfügen sie sogar über automatische Computerprogramme, die blitzschnell handeln. Ich habe schon mehrmals gelesen, dass die von der Bank hoch bezahlten Kundenberater naturgemäss zu Transaktionen ermuntern, die dem Brötchengeber Gewinne und dem Laien Verluste einbringen.
Beispiel: Die Bank besitzt Wertpapiere von XXX und erfährt, dass sie nächstens abstürzen werden, weshalb sie sofort verkauft werden sollten. Die Berater empfehlen jedoch den Kunden: Kauft XXX, die werden wahrscheinlich steigen! Oder wenn ihr XXX habt, so behaltet sie! Jeder „Schbezialischt im Aalagegschäft“ handelt immer im Interesse der Bank und braucht einen schönen Millionenbonus, um sein Gewissen weniger zu spüren.
Für Banken sollte der Eigenhandel unmöglich sein. Das ist so unredlich wie das, was die SVP an Hildebrand zu Recht als Charakterfehler verurteilte.