Gesellschaft

Die Kräfte bündeln: www.seniorweb.ch machts möglich

Die Kräfte bündeln: www.seniorweb.ch machts möglich

Am letzten Freitag war es so weit: www.seniorweb.ch zeigte der Öffentlichkeit sein neues Gesicht. Rund 25 Pressevertreter hatten sich zur Pressekonferenz angemeldet.
Autor: 
Anton Schaller

Vertreter von Verbandsorganen, von Internet-Zeitschriften, von Alterspublikationen erschienen im Albisgüetli zu Zürich. Vertreter der grossen Publikumsmedien, der grossen Zeitungen, der elektronischen Medien Radio und Fernsehen, blieben der Präsentation fern.

 

So bewahrheitete sich einmal mehr, was wir schon seit geraumer Zeit immer wieder feststellen müssen: Die grossen Medien lassen die Aktivitäten der älteren Menschen kalt, wenn es nicht um die Gesundheitskosten geht, die wir produzieren, wenn es nicht um Rentenklau und Rentenstopp geht, wenn es nicht darum geht, dass der Generationenvertrag infrage gestellt werden kann, wenn es nicht darum geht, dass Senioren den privaten Verkehr gefährden.

 

Ich habe im Vorfeld der Pressekonferenz bei allen grossen Medien noch einmal nachgefasst, habe die Redaktionen noch einmal auf den Anlass aufmerksam gemacht, habe sie eingeladen, sich doch selbst ein Bild zu machen, habe sie darauf hingewiesen, dass sie sich auch virtuell ein Bild machen könnten, wenn sie www.seniorweb.ch besuchen würden. Denn das neue Erscheinungsbild sei bereits aufgeschaltet, sei so beurteil- und auch kritisierbar. Zu gerne hätten wir Reaktionen auch von ausserhalb, von Menschen, die uns noch nicht kennen, die mit Sachverstand beurteilen können, ob das neue Erscheinungsbild, ob das erneuerte Internetportal der Generation 50plus mit all seinen technischen Erneuerungen, benutzerfreundlich, animierend oder doch noch zu kompliziert, doch noch zu wenig animativ sei.

 

Einmal mehr lieferten uns die grossen Medien den Beweis, wohl unbeabsichtigt, dass wir eigene Medien, dass wir eigene Netzwerke brauchen, um uns unter uns und darüber hinaus Gehör zu verschaffen. Das heisst konkret: Wir müssen mit den neuen Kommunikationsmitteln, mit den neuen Technologien, die jeden Tag neue Impulse erfahren, unsere eigene Kommunikationssysteme aufbauen, entwickeln, konsolidieren und immer wieder erneuern. Wir müssen Breite gewinnen.

 

In der Schweiz gibt es unzählige Altersorganisationen in den verschiedensten Formen, von kleinen selbst ernannten Seniorenräten, bis hinauf zum Schweizerischen Seniorenrat SSR, der von den beiden grossen Altersorganisationen, Schweizerischen Verband für Seniorenfragen SSV und der eher links angesiedelten Vereinigung aktiver Senioren und Selbsthilfeorganisationen VASOS, getragen wird. Daneben sind in der letzten Zeit neue Organisationen wie die terzStiftung oder die Stiftung powerAge entstanden, die sich um die Generation 50plus, je nach Ausrichtung, zu kümmern beginnen. Die terzStiftung will Dienstleistungen anbieten, ähnlich der etablierten und staatlich subventionierten Pro Senectute, die powerAge Stiftung sieht sich als das künftige Sprachrohr der Babyboomer und will mit grossen Beilagen in der Sonntagspresse die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit, und natürlich die der potenziellen Werber, für Produkte für die kaufkräftige Generation 50plus auf sich ziehen.

 

Die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft SGG hat zu ihrem Jubiläum für die Schweizer Bevölkerung, quasi als Geschenk, mit viel Geld ein Intergenerationsportal entwickelt und aufgeschaltet, auf dem alle generationsübergreifenden Aktivitäten aufscheinen sollen. Auch das, ohne mit den bestehenden Organisationen im Vorfeld das Gespräch aufzunehmen, ohne gemeinsam zu klären, ob das auch erwünscht und auch notwenig wäre. Und viele Altersorganisationen haben in der Zwischenzeit eigene Internetportale aufgebaut, sind aber vielfach nicht in der Lage, diese jederzeit zu aktualisieren, sinnvoll zu bewirtschaften; sie sind schlicht überfordert.

 

Was wird daraus ersichtlich? Wir haben ein ungeahntes Potenzial. Wir können, wenn wir wollen, die Kräfte bündeln, könnten gemeinsam auftreten, könnten unsere Anliegen in den eigenen Medien kundtun. Der Relaunch von www.seniorweb.ch bietet die Möglichkeit dazu. Und die Mitarbeitenden und die Nutzenden von www.seniorweb sind aufgerufen, diese Botschaft nach aussen zu verkünden.

 

Kommentare

Bild des Benutzers Corinna

Facebook

Was mir immer noch fehlt bei Seniorweb und zu dessen Bekanntmachung beitragen könnte, ist ein Link zu Facebook. Viele Seniorwebler sind dort eingeschrieben und es wäre ein leichtes, öfters mal auf einen Artikel aufmerksam zu machen.

 

“Rien n'a autant changé la nature de l'homme que la perte de silence”.

Bild des Benutzers Roberto Binswanger

Kommunikation

Du hast schon recht Mambo, mit der Kommunikation hapert es manchmal bei uns, ich war total überrascht als ich plötzlich den Videobeitrag über das Fest im Magazin sah. Ich möchte noch veranlassen, dass bei den vielen Links noch auf die sehr schöne Fotoshow von Willy Vogelsang verlinkt wird

Bild des Benutzers Friedrich Kühnold

Lieber Roberto,

du hast schon recht, aber das sollte doch koordiniert werden, damit nicht mehrere Artikel mit dem gleichen Thema erscheinen und wir im Rüeblistamm machen es auch so wie es Roger geschrieben hat. Wir schauen vorher nach einem Artikelschreiber. Ich vermute zwar, dass das auch gemacht wurde, nur geht es etwas länger bis der Artikel hier erscheinen kann, weil dieser auch erst noch durch die Korrektur muss.

Also warten wir noch etwas ab und freuen usn wenn dieser Artikel erscheint.

Mambo / Friedrich Kühnold

Mambo (Friedrich Kühnold)

Bild des Benutzers Roberto Binswanger

Ich meinte

Ich meinte tatsächlich, dass diejenigen, die am Fest waren und einen Artikel vermisst haben, in Co-Produktion einen Artikel verfassen könnten, sofern sie möchten. Im Magazin kann jedermann (und auch jede Frau) schreiben, er/sie schickt einfach den Text an die zuständige Ressortleiterin oder den zuständigen Ressortleiter, er/sie redigiert den Artikel -sofern notwenig- und schwupps ist der Artikel online, und zwar im Magazin, wo er auch hingehört.

Natürlich hast Du als Regionalgruppenleiter genug Arbeit, ich als Redaktor allerdings auch. Was meinst Du, was ich am Freitagmorgen gemacht habe, als Ihr am Festen wart? Natürlich für Seniorweb gearbeitet, wie auch am Samstag, am Sonntag und auch heute.... 

 

Ps.  Es macht auch nichts, wenn der Artikel erst eine Woche nach dem Fest erscheint...Und ausserdem: Bevor "man" einen Artikel in Angriff nimmt, ist es gut, noch mit dem zuständigen  Redaktionsmitglied Kontakt aufzunehmen, dann gibts keine Leerläufe.

Bild des Benutzers Roger Ramuz

Mit "sollte man" meinte ich...

Lieber Roberto

Mit "sollte man" meinte ich ganz konkret denjenigen oder diejenigen, welche für die Organisation zuständig waren. "Man" muss jemanden finden der schreibt oder "man" macht es selbst als Organisator. Als Regionalgruppenleiter frage ich bei jedem Event, wer etwas dazu schreiben möchte. Wenn jemand sich meldet bin ich glücklich, ansonsten schreibe ich den Artikel eben selbst.

Es ist also ein rein organisatorisches Problem! Und nochmals es sollte ein Bericht unter Artikel und nicht in Kolumnen veröffentlicht werden. Dieser Artikel sollte durch ein Redaktionsmitglied geschrieben werden. Denn nur diese haben die Berechtigung einen Magazin Artikel zu veröffentlichen und dort gehört dieser Artikel auch hin.

Link der Bilder von Willy: Hier klicken!

Dein Zitat:
Weshalb tun sich nicht einige der jetzt reklamierenden Premium-Mitglieder zusammen und sagen:...

Ich reklamiere nicht - es war konstruktiver Vorschlag! Als Regionalgruppenleiter habe ich selbst genug Arbeit. Du meinstest doch, ich soll diesen Artikel selbst schreiben, wie ich zwischen Deinen Zeilen lesen konnte?

Freundliche Grüsse
Roger Ramuz
Regionalgruppe: Luzerner-Treff

Bild des Benutzers HMG

sollte man ?

Dieser gute Vorschlag kann ich als langjähriges Premium "Seniorweb" Mitglied  nur begrüssen und unterstützen....... aber wer macht`s ?

Im übrigen auf www.mymedi.ch habe ich diesen "Event" sowohl unter der Rubrik "News" wie auch in der Rubrik "Kolumne" publiziert, da wir der Meinung sind das dies zum Bekanntheitsgrad von "Seniorweb" beitragen wird und somit auch sicher neue "User" und "Member" generiert !

P.S. Ist ab morgen auf www.mymedi.ch online !!!

Mit kollegialem Gruss

Peter Hohmann

Bild des Benutzers Roberto Binswanger

sollte man

 "man sollte vorher bestimmen und auch andere Premiummitglieder sind gleicher Meinung"

 

Wer ist "man"? Müssen wir immer warten, bis etwas von oben kommt? Oder sind wir nicht eine Community, wo vielleicht jemand von sich aus sagen könnte: "Ich nehme nicht nur am Fest teil, sondern schreibe auch einen Bericht darüber"?

Weshalb tun sich nicht einige der jetzt reklamierenden Premium-Mitglieder zusammen und sagen: "He, wir schreiben zusammen einen schönen Bericht und machen noch eine tolle Bildergalerie dazu, und das alles publizieren wir im Magazin".

 

 

 

Bild des Benutzers Roberto Binswanger

Wo findet man Bericht und Bilder?

Wo findet man den Bericht und die Bilder von Willy?

Bild des Benutzers Roger Ramuz

Albisgüetli

Mir fehlt ein gross aufgemachter Artikel mit Bildern und welcher beschreibt was an diesem Tag abgelaufen ist. Für einen solchen Event sollte man vorher bestimmen, wer einen bebilderten Magazinartikel schreibt. Ich selbst musste zu lange suchen bist ich etwas über diesen Tag fand. Und die Bilder von Willy sind auch nicht auf die Titelseite eingeflossen.

Sorry aber das musste gesagt werden - auch andere Premiummitglieder sind gleicher Meinung!

Bild des Benutzers jan

"immer weniger senioren schreiben"..

jemand hat geschrieben, dass immer weniger senioren schreiben/teilnehmen.

das stimmt schon, aber warum?

ganz einfach, weil man einer gewissen Zeit es einfach satt hat, immer wieder von den gleichen

mehr oder weniger "angemacht" zu werden, von jenen Vielschreibern und vor allem von den "Besserwissenden". Da hängt es einem einfach aus und man schreibt immer weniger.

tut mir leid, so "negativ" zu sein, aber manchmal hat man einfach die nase voll

trotzdem herzl.grüsse aus Genf

Jan

Bild des Benutzers Friedrich Kühnold

erizo, deine Aussage,

"Jeder kann selber festellen das die Zahl der Forenschreiber ständig weniger wird,von den Teilnehmern an Veranstaltungen ganz zu schweigen." stimmt nicht ganz. Bei den Forenschreibern ist es ein kommen und gehen. An den Veranstaltungen der Regionalgruppen kann das auch nicht stimmen. Vom Rüeblistamm kann ich behaupten, dass sich in letzter Zeit bei jedem Anlass zwischen 15 und 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet hatten, auch neue Teilnehmer. Und so ist es bei den meisten anderen Gruppen auch.

Um das Seniorweb weiter zu verbreiten, sollten wir vielleicht auch die Altersheime ansprechen und dort versuchen Seniorweb vorzustellen. Ich bin mir aber bewusst, dass auch dies nicht einfach ist, da die meisten Altersheim-Bewohner keinen PC haben und vor diesem komplizierten Gerät Angst haben. Man sollte vielleicht auch an die Entwickler solcher Systeme Druck machen, ein einfacheres, seniorengerechteres Baukasten-System auf den Markt zu bringen und zwar schnellstens.

Ich war schon für SW an verschiedenen Ausstellungen als Standbetreuer tätig, BEA, muba, usw., wenn man die Leute auf SW ansprach, kamen unterschiedliche Reaktionen. Zum einen wurde von vornherein abgelehnt, zum anderen hörte man zu und nahm Prospekte mit und dann waren noch die Personen, welche für SW Interesse zeigten und wir konnten unseren Auftritt vorführen. Letztere fand ich dann in den Foren wieder.

Ich frage mich, warum Seniorweb nicht noch mehr mit den Computerias zusammen spannt, denn dort liegt garantiert ein weiteres Potential für uns. Könnte es sein, dass diese uns als Konkurrentz ansehen? Dagegen sollten wir etwas tun.

Was die grossen Medien Radio und TV betrifft glaube ich, für die sind wir noch etwas zu klein um wahrgenommen zu werden und das ist schade.

Mit Freude habe ich heute ein Mail öffnen dürfen, wo ein Artikel über das neue SW in einer Regionalzeitung in Zürich eingefügt war. Vielleicht ist das vorläufig der Weg um uns bekannter zu machen. Zum Beispiel, die Regionalmedien einladen, wenn das SW einer Regionalgruppe gezeigt wird.

Mambo / Friedrich Kühnold

Mambo (Friedrich Kühnold)

Bild des Benutzers Roberto Binswanger

Erizo, in den Foren kann doch

Erizo, in den Foren kann doch jeder schreiben, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, deshalb verstehe ich nicht, weshalb immer weniger SeniorweblerInnen in den Foren schreiben.

 

Und ausserdem: Es gibt einen Haufen von Altersorganisationen mit x-tausend Mitgliedern. Weshalb haben wir (d.h. Seniorweb) aber nur knapp 6'000 Nutzerinen und Nutzer?

 

Gemeinsam sind wir stark: Anton Schaller ist Präsident des Zürcherischen Rentnerverbandes (20'000 Mitglieder) und VR-Präsident von Seniorweb. Weshalb transportiert er seine Mitglieder (als Gruppe) nicht zu Seniorweb? Da hätten wir auf einen Schlag viel mehr Nutzerinnen und Nutzer, und die Mitglieder des Rentnerverbandes plötzlich eine tolle, interaktive Website (sorry, die Website des Zürcherischen Rentnerverbandes ist nach meinen Vorstellungen nicht sehr attraktiv).

Bild des Benutzers erizo

Gemeinsam

 

Neustart ,die Kräfte bündeln steht in dem Bericht von Anton Schaller.

Wenn ich seine Berichte nicht lesen könnte,würde mir etwas fehlen.

Der Generationenvertrag wurde von den meisten Medien nie ernst genommen und belächelt.Auch heute haben die meisten Medien,obwohl es Ihnen teilweise nicht mehr so gut geht immen noch nicht begriffen dass die Alten zu ihren besten Kunden zählen könnten.Ein Zeichen der Zeit ist bei einigen Publikumsmedien der Trend vom new roms auf Agenturmeldungen zu warten,wer geht denn schon zu alten Leuten in der Arbeitszeit auf Albsgüetli?

In Bezug auf die verschiedenen Altersorganisationen habe ich persönlich nicht die besten Erfahrungen

sammeln können.Meistens kam ich mir als Fremder und Eindringling vor,weil nun die selber in Alter gekommen, unter sich sein wollten,wie in ihren aktiven Zeiten.Sie können ja alles besser weil Sie früher nichts anders gemacht haben.Auch im alten SW waren solche Tendenzen vorhanden,Aussagen der schreibt gut und der kann überhaupt nicht richtig schreiben,klingen noch heute in meinen Ohren.Jeder kann selber festellen das die Zahl der Forenschreiber ständig weniger wird,von den Teilnehmern an Veranstaltungen ganz zu schweigen.

Der Neustart könnte nun dazu beitragen das wir gemeinsam nach aussen auftreten könnten.