„Kauft etwas Rechtes, damit Ihr lange Freude daran habt.“
„Das Preis/Leistungsverhältnis muss stimmen“, sagten die Eltern. „Das Teuerste muss gar nicht immer auch das Beste sein.“ Und sie orientierten sich über die Ergebnisse der Warentests.
„Geiz ist geil!“, sagen die Enkelkinder, „ich bin doch nicht blöd!“ Und sie kaufen dort ein, wo alle einkaufen, die nicht blöd sind. Manchmal können sie das Gekaufte nicht gebrauchen, weil die Anschlüsse nicht kompatibel sind, aber das merken sie erst, wenn sie zu Hause sind.
„Wenn der Schlitten kaputt ist, darf ich ihn einfach stehen lassen“, sagt der kleine Knirps mit den roten Backen. „Mein Vater hat zwei davon gekauft, zwei für einen Preis, jetzt haben wir noch einen zu Hause, wenn der hier hin ist.“
„Zwanzig Franken für die Reinigung? Da kaufe ich doch gleich eine neue Jacke, sagt die Enkelin. „Und wenn ich Glück habe, kriege ich fürs gleiche Geld sogar zwei.“
„Neue Socken im Multipack kosten weniger als die Wäsche der alten, weshalb soll ich sie also in die Wäscherei geben?“, sagt der Enkel, der noch keine eigene Wohnung hat.
„Wo soll das noch hinführen?“, fragt der Direktor des Entsorgungsamtes besorgt. „Wenn das so weiter geht, ersticken wir in unserem eigenen Müll.“
„Sie haben uns gerufen“, sagen die Geister.
ich glaube, diese Einstellung hat mit Geiz nichts zu tun.
Geiz ist geil
Da hast Du wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen. Was ich auch noch zu glauben sehe, viele Leute sehen einfach nicht, was Qualität ist und wenn mir etwas in die Augensticht, ist es für mich unbezahlbar.