Im Internet kursiert folgende haarsträubende Geschichte, aufgezeichnet von IT Blögg
(http://blog.murawski.ch/) ergänzt von BS*).
“Gemäss Recherchen der Weltwoche soll ein Informant den SRG-Generaldirektor Roger de Weck darüber ins Bild gesetzt haben, dass SF-Meteorologe Thomas Bucheli an einem hochbrisanten Insiderhandel beteiligt war. Konkret geht es darum, dass Buchelis Frau mitte Dezember 2011 in einem Pneuhaus in Zürich-Altstetten neue Winterreifen gekauft haben soll und zwar genau einen Tag bevor es im Unterland das erste Mal geschneit hat.
Dieser Reifenhandel wirft natürlich viele Fragen auf. Hat Buchelis Frau vom bevorstehenden Schneefall gewusst? Wer hat von der Sache alles profitiert? Eins ist auf jeden Fall klar, die Sache stinkt zum Himmel!
Höchst pikant ist, dass der Informant (ein Hilfsarbeiter des Pneuhauses) mit seinen Informationen zuerst zum obersten Muotathaler Wetterfrosch Hans Heiri Tresch (seit Jahren ein vehementer Kritiker von Bucheli) ging, und dieser wiederum spielte die "Akte" der Weltwoche und danach Roger de Weck zu. Was wiederum die Schlussfolgerung zulässt, dass sich Hans-Heiri Tresch den Moderationsstuhl auf dem Dach des Leutschenbachs unter den Nagel reissen will. Da Tresch im Moment "in der Zeit des Schweigens" ist, war keine Stellungnahme von ihm zu erhalten.
Thomas Bucheli seinerseits steht mit seinem Ehrenwort, dass er vom Deal nichts gewusst hat. Er habe allerdings am Abend die neuen Reifen gesehen und danach seine "starke" Frau gerügt.“
Gottseidank: Diesmal einisch gar nöd unter Mitwirkig vom Blocher findet Bernhard Schindler, der doch jedem jüngsten Gerücht auf den Leim geht.
sagt BS in einer Nachschrift: Auch im Haus Roger Köppels tut sich Merkwürdiges. Das ist von einer in der Regel gut informierten Gewährsfrau (eine junge Redaktionssekretärin soll’s am Kafitisch erzählt haben) kolportiert worden: Am Morgen jenes Donnerstags, an welchem die Weltwoche-Ausgabe mit Köppels Anschuldigung, Hildebrand sei ein Gauner, erschienen ist, sei Frau Köppel früh morgens in der Druckerei aufgetaucht und habe ein druckfrisches Weltwoche-Exemplar mitgenommen. Darauf sei sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Herrliberg zu einem gewissen Herrn B. gefahren, um ihm das Blatt als erste überreichen zu können. Offenbar erhielt sie darauf von Herrn B. die Spesen ersetzt. Jedenfalls fand der Herausgeber der Weltwoche in seiner Portokasse den beträchtlichen Betrag über 8 Franken ohne Beleg. Befragt nach dieser Bestechung der ganzen Redaktion, sagte Köppel, er habe nichts gehört, nichts gesehen und nichts gesagt.
Und an der Albisgüetli-Tagung am letzten Freitag sprach der grosse Zampano selber und rechtfertigte sich damit, um Unrecht anzuprangern, müsse man manchmal selber Unrecht tun. Das aber wiederum tönt verräterisch nach Macchiavelli..
Damit beendet BS seine Berichterstattung über die Affäre Hildebrand-Blocher-Köppel-Bucheli-de Weck. Wenigstens bis zum Erscheinen – der nächsten Weltwoche.
*) Bereits vor mir entdeckt von Seniorweb-Leser Rotbart, Kommentar zu meiner letzten Kolumne.
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