Konsum

Die Muba hat Spass gemacht

Die Muba hat Spass gemacht

Die Muba offerierte den Seniorinnen und Senioren mit der Sonderpräsentation "Älter werden macht Spass" ein bunt gefächertes Programm, mit täglich neuen Themen und Angeboten. Ein Rückblick auf Dienstag 6. März und Donnerstag 8. März 2007.

 

Herrliche Einstimmung am Deinstagmorgen durch die „Swinging Four" ! Die Stimmung war super im Restaurant „Älter werden macht Spass", es stimmte alles: die fetzige Musik und der aufmerksame Service durch ältere, liebenswürdige Damen und Herren. Das Publikum war begeistert und klatschte ausgiebig.

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Humorvolle Unterhaltung mit „Die Sekretärinnen", einer Gruppe Opernsängerinnen (Theater Basel), die mit kraftvollen Stimmen, verkleidet im „Sekretärinnen Look" in witziger Weise Lieder sangen über die geheimen Sehnsüchte, die Abgründe und Phantasien von „Sekretärinnen"!

 

Erben und Schenken - ein heikles Thema. In den nächsten 10 Jahren werden in der Schweiz  200 Milliarden vererbt !

Vererben birgt Konfliktpotential! Darum rät die Referentin Frau Cornelia Waldner von der Basellandschaftlichen Kantonalbank sich mit diesem Thema lieber früher als später zu befassen. Ihre Tipps: Schenkungen sind heikel, wenn sie nicht sofort ausgeglichen werden. Miterben fühlen sich übergangen. Eigene Wünsche klar formulieren. Professionelle Beratung  lohnt sich, ansonsten ist leicht Ärger vorprogrammiert! Macht Heiraten Sinn bei langjährigen Partnerschaften? Die Juristin sagt ja, die Erbberechtigung knüpft an die Blutsverwandtschaft an. Nichtverwandte zahlen hohe Erbschaftssteuern, wenn sie erben. Kann ich einen bösen Sohn enterben, der mich nie besucht? Nur bei dramatischen Verhältnissen, die strafrechtlich relevant sind!

mubavrenirotkreuzSicherheit rund um die Uhr dank dem Rotkreuz-Notrufsystem

Älteren Menschen oder auch Kranken, Behinderten ist Sicherheit und Autonomie zu Hause wichtig. Dies ist möglich per Knopfdruck! Die Alarmtaste auf der „Armband-uhr", die Freisprechanlage und die während 24 Std. besetzte Notrufzentrale ermöglichen Tag und Nacht Hilfe im Notfall. In Baselstadt sind über 1000 Menschen am Rotkreuz-Notrufsystem angeschlossen. Sie fühlen sich gut betreut und sicher. Angehörige sind erleichtert , wenn sie ihren Schützling sicher wissen, besonders wenn sie nicht im gleichen Haushalt leben.

Für weitere Informationen:
Rotes Kreuz Baselland 061 905 82 00 oder
Schweizerisches Rotes Kreuz - Kantone

img_4977Entspannung und Lust - Einführung in die Spachteltechnik bei Angelika Steiger-Wanger

Zweimal am Tag konnten sich Interessierte in entspanntem Rahmen von der sympathischen Künstlerin in die Kunst der Spachteltechnik einführen lassen und nach Lust und Laune malen. Auch „gehemmte" Malerinnen trauten sich schnell mit Spachtel und Farbe und freuten sich an ihrem ureigenen Kunstwerk. 

 

 

Podiumsgespräch „Altersplanung in den Gemeinden von Basel-Land“

Was macht der Kanton Basel-Land für die Generation zwischen Pensionierung und Pflegeheim? fragte der Moderator Alfred Hostettler, Präsident des Altersverein Reinach und Umgebung.

Die Referenten Giorgio Baumann, Leiter Gesundheitsplanung, VSD BL; Andi Meyer, Geschäftsleiter BAP; Albert Schriber und Alex Wyss sind sich einig: Es kann keine einheitliche Alterspolitik geben im Sinne eines Einheitsbreis. Die Bedürfnisse sind je nach Alter, resp. Gesundheitszustand zu verschieden und ändern sich „rasant“. Eine differenzierte Betrachtungsweise ist nötig. Die Gesundheitsplanung des Kantons bemüht sich darum, auf Bedarfsänderungen schnell zu reagieren. Die Rehabilitation an den Spitälern wird stark ausgebaut, damit alte Patienten nach einem Spitalaufenthalt wenn immer möglich wieder zurück nach Hause gehen können, anstatt, wie es heute üblich ist, ins Pflegeheim überzutreten. Die Spitäler wollen zukünftig die Patienten „zurück in die Gesundheit bringen“! Ein wichtiges Ziel für alle Redner ist der „Abbau des Gartenhag Denkens“, d.h. mehr Koordination, verbesserte Zusammenarbeit zwischen stationären, ambulanten Institutionen und Seniorenorganisationen. Ein Beispiel: Die Gemeinde Allschwil konzentriert sämtliche Institutionen in einem einzigen Haus, gut zugänglich, mit einer zentralen Auskunfts- und Beratungsstelle.

Was macht die Kirche für die alten Menschen? Gemäss Alex Wyss, Gemeindeleiter, gibt es ein grosses Angebot an Kursen und Anlässen für Senioren. Viele Senioren leben jedoch zurückgezogen, sind einsam und inaktiv. Sie müssen abgeholt, ermutigt und zum Mitmachen animiert werden. Die Kirche will Begegnungsräume schaffen für das Miteinander und vermehrt auf die Menschen zugehen. Er plädiert für mehr positive Sozialkontrolle im Sinne von „zueinander Sorge tragen“!