im Bild: Der FCB noch einen Punkt hinter dem FCZ. Thun brachte den Leader endgültig ins Wanken: Inler gegen Scarione (Blick Sport Online, Bild Reuters)
Wir wissen nun definitiv, dass die Schweiz am "Grümpelturnier" der Grossen nur darum teilnehmen wird, weil wir es auf Grund unserer vielseitigen Verbindungen fertig brachten, die Spiele ins eigene Land zu holen, zusammen mit dem Versprechen, keinesfalls zu gewinnen.
Die Eintrittspreise auf dem Schwarzen Markt steigen gemäss letzten Meldungen ins Unermessliche. 10 Mio Bestellungen und 380'000 Karten!! Da schlägt doch das Herz jedes Schwarzhändlers voll Freude. Da werden uns auch die Österreicher nicht gross stören.
Viele gescheite und andere Analysen haben uns die Teilnahme unserer Fussballelf zu erklären versucht, ohne dass sie (die Teilnahme) dadurch erklärlicher geworden wäre. Und den Köbi bringen wir auch noch weg.
Ich verstehe nichts von Fussball. Und all die andern, die sich berufen wähnen, anscheinend auch nicht. Ich weiss nur, dass es darum geht, einen Ball über soviele Stationen wie möglich ins gegnerische Tor zu befördern, damit alle behaupten können, sie seien am Tor beteiligt gewesen. Ich weiss, dass gemäss Sepp Herberger, dem Denkmal des deutschen Fussballs, der Ball rund ist, und dass das Spiel neunzig Minuten dauert.
Aber ich habe keine Ahnung, warum es besser gewesen wäre, wenn der "Aussen" gleich nach vorne gegangen wäre, um vom Flügel her den Pass abzufangen, weil die andern im ganzen Spiel keinen freien Raum gefunden hätten. Dabei wäre doch Platz genug da!
Und wieso wird der Torwart nicht gedeckt? Obwohl er sich hinten die grösste Blösse gibt? Und kann mir einer erklären, warum der Spieler sein Bein stehen lässt? Abgesehen von der Tatsache, dass er unserer verständnisvollen Teilnahme sicher sein kann, dürfte es ihm nicht sehr viel weiter helfen.
Ich weiss nur eines: Nur ein Masochist kann Trainer werden! Wenn er sich von einer narzisstischen Mannschaft, die zu einer geschlossenen Leistung anscheinend unfähig ist, obwohl sie es gemäss Können, Renommée und vor allem Bezahlung eigentlich sein müsste, seinen Job wegnehmen lässt.
Eines der Probleme beim Fussball ist, dass die einzigen Leute, die wissen, wie man spielen müsste, auf der Pressetribüne sitzen - sagte der unvergessene Robert Lembke.
(test)
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