Der grösste Teil der in unserem Land stehenden Häuser verbraucht viel zuviel Energie, weil Fassaden, Dächer und Fenster schlecht isoliert sind. Es gibt zehntausende von Bauten, die jedes Jahr pro Quadratmeter Wohn- oder Bürofläche 20 bis 30 Liter Heizöl bzw. 20 bis 30 Kubikmeter Gas verschlingen. Eine unglaubliche Verschwendung und Umweltbelastung! Heute kann man praktisch ohne Mehrkosten 4-Liter-Häuser (Minergie) bauen und bei Sanierung den Verbrauch mit vertretbaren Kosten auf 8 Liter reduzieren. Da liegt also ein ganz gewaltiges Potential mit jährlichen Einsparmöglichkeiten in Milliardenhöhe brach. Schon in wenigen Jahren wird man zur Wärmeerzeugung nur noch erneuerbare Energien zur Verfügung haben und diese effizient nutzen müssen, da sie nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Eine einfache Rechnung zeigt, dass es problemlos möglich ist, die gesamten fossilen Energien im Wärmemarkt vollständig durch zukunftsfähige Lösungen in Form von Holz- und Sonnenenergie sowie Umweltwärme zu ersetzen.
Heute nutzen wir 3 Millionen Kubikmeter Holz energetisch und haben damit einen Anteil von etwa 6 bis 7 Prozent am Schweizer Wärmemarkt.
Ohne den Wald zu übernutzen und höherwertige Sortimente zu verbrennen lässt sich die eingesetzte Energieholzmenge etwa verdoppeln, was rund
12 Prozent der in unserem Land heute benötigten Heizwärme entspricht.
Nutzte man die jährlich nachhaltig zur Verfügung stehende Energieholzmenge in einem effizienteren Gebäudebestand, könnte Holz ohne weiteres einen Viertel aller Schweizerischen Gebäude umweltfreundlich und klimaneutral beheizen.
Weitere Informationen: www.holzenergie.ch, www.sfih.ch, www.vhp.ch
Weitere Informationen und Beratungen bei Holzenergie Schweiz, Neugasse 6, 8005 Zürich, Tel: 044 250 88 11