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Eine Ballonfahrt ist ein ganz besonderes Erlebnis. Von Fliegen keine Spur! Man fährt durch die Luft, oder besser: man gleitet oder hängt wie schwerelos in der frischen Luft, aber ohne Fahrgeräusch, ohne Fahrtwind – denn man gleitet ja mit dem Wind – hoch über der Landschaft, die wie ein romantisches Gemälde unter uns liegt, manchmal knapp über den Wipfeln des Waldes. Wer das wie ich zum ersten mal erlebt, ist erstaunt, wie sicher man sich dabei fühlt. Keine Höhenangst, kein Schwindelgefühl stellt sich ein.
Etwas verdienen muss man sich dieses Vergnügen schon, besonders wenn man den Sonnenaufgang und die ersten klaren Morgenstunden erleben möchte: Es gilt erst mal, früh aufzustehen. Um vier Uhr in dunkler Frühe beginnt das Abenteuer in Vordemwald. Hier vereinbart man das allgemeine Du und wird vom Piloten instruiert und zu seinem Team gemacht. Denn von den Passagieren wird erwartet, dass sie tatkräftig bei den Füll- und Verpackungsarbeiten mithelfen.
Bei Andy Hunziker, dem Berufspiloten der Ballongruppe Vordemwald mit 33 Jahren Erfahrung und über 5000 unfallfreien Landungen verliert man sofort jedes mulmige Gefühl. Er dirigiert den Aufbau und das Gleiten des Ballons mit den Ausmassen eines fünfstöckigen Hauses absolut souverän und mit Einfühlungsvermögen in die Launen des Windes. Dass dieser nicht immer so weht wie man es sich wünscht und man zum Beispiel nicht immer dort landen kann, wo man möchte, gehört zu den spannenden Besonderheiten einer Ballonfahrt.
Übrigens: Für die Betriebsbesichtigung des Rüeblistamm bei unserem Partner und Gastgeber Medi Service vom 15. Mai gibt es noch freie Plätze!
Super, wie viele Möglichkeiten technisch möglich sind