Das Herzstück der Erfindung ist ein winziger Chip, der sich zu kleinem Preis in jedes beliebige Elektrogerät oder in einem Zwischenstecker einbauen lässt, so dass diese miteinander kommunizieren. Vernetzte Geräte lassen sich über einen beliebigen Schalter in einem Raum steuern, verschiedene Lichtstimmungen auf Tastendruck abrufen, die Jalousien heben und senken, sogar die Stereoanlage lässt sich auf einfache Weise über einen herkömmlichen Lichtschalter steuern.
Der digitalSTROM-Chip senkt den Standby-Verbrauch elektrischer Geräte von herkömmlichen 3 bis 5 auf unter 0.3 Watt. Geräte verbrauchen so nur dann Strom, wenn es wirklich notwendig ist.
Es braucht keine neuen Geräte. Die Installation erfolgt mit wenigen Handgriffen und braucht keine Verkabelung. Ein Elektroinstallateur wird ab 2010 eine Wohnung im Handumdrehen digitalSTROM-fähig machen können: Ein kleiner Einbau im Sicherungskasten und einige farbige Klemmen in Wandschalter und elektrischen Geräten genügen.
Sehen Sie eine Demonstration aus der Sendung 10 vor 10 des Schweizer Fernsehens:
Mehr Komfort und Sicherheit gerade für ältere Menschen in der eigenen Wohnung.
«Weniger Tasten, mehr Komfort» lautet das Credo des Systems, welches das Lesen einer Gebrauchsanweisung überflüssig macht. Vergessene Bügeleisen und Kochplatten lassen sich automatisch kontrollieren, undichte Kühlschränke machen sich von selbst bemerkbar usw.
Aktuell gibt es auf der Cebit ein vernetztes Heim der Zukunft mit Küche, Wohnzimmer und Fitnessraum zu sehen. Ein digitaler Koch-Assistent unterstützt die Bewohner bei der Zubereitung einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, ein Gesundheitsassistent sorgt für die nötige Fitness und ein Energieassistent hilft beim sparsamen Umgang mit Heizung und Licht. Das Wohnzimmer ist mit digitalSTROM ausgerüstet.
Nur ein Anfang einer vielversprechenden Entwicklung
Die Anwendung dieser Technologie im Haushalt ist wohl nur der Anfang eines grundlegenden Wandels im Umgang mit Energie. Es geht um die "Hochzeit von Energie- und Informationstechnologie", wie sich Ludger Hovestadt ausdrückt. Strom soll dank dem entwickelten Chip endlich intelligent werden. Und die neue Technologie wird es auch möglich machen, die im Überfluss vorhandene Sonnenenergie effektiver und billiger genutzt werden kann, so dass die Frage, wie Energie gespart werden kann, nicht mehr im Vordergrund stehen muss.
Folgen Sie Ludger Hofestadt bei einem seiner ansteckend optimistischen und begeisternden Referate:
Weitere Informationen auf der Website digitalSTROM.org
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