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Rentnerinnen und Rentner mieten

Rentnerinnen und Rentner mieten

„Rent a Rentner“ ist die erste Online-Plattform der Welt, auf der man Rentner für die unterschiedlichsten Arbeiten kostengünstig mieten kann.

 

files/rent-a-rentner-logo.jpgSo stehts mindestens auf der Website. Ob es wahr ist oder nicht, kann man natürlich nicht nachprüfen. Ab so oder so: Die Idee ist bestechend. Denn Seniorinnen und Senioren haben noch ein immenses Know-how aus dem Berufsleben, das aber auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gefragt ist, man ist zu alt. Auf der andern Seite gibt es Seniorinnen und Senioren, welche Bedarf nach Dienstleistungen und Hilfe haben, diese aber wegen zu hohen Preisen oder auch aus andern Gründen nicht auf dem freien Markt einkaufen können oder wollen.

 

Hier springt die neue Internetplattform www.rentarentner.ch ein: Sie will zwischen Menschen, die Dienstleistungen anbieten können und solche, die Dienstleistungen beanspruchen wollen, vermitteln.

 

Angeboten werden Dienstleistungen in 15 Kategorien, angefangen bei Administration über Mädchen für alles bis hin zu Wellness.

 

files/rent-a-rentner-paar-bild.jpgDie Internetplattform Rent a Rentner (hübsches Wortspiel…) sucht einerseits Seniorinnen und Senioren, welche diese mannigfachen Dienstleistungen anbieten (Rentner helfen Rentnern), aber natürlich auch Kundinnen und Kunden, welche die Dienstleistungen nutzen und bezahlen.

 

Und Seniorweb sucht Testpersonen. Wir möchten wissen, wie gut und wie sinnvoll dieses Angebot ist. Ob Sie sich als Dienstleistende zur Verfügung stellen oder ob Sie konkret Dienstleistungen beanspruchen - z.B. die unsäglichen Glühbirnen in den Spotlampen auswechseln lassen -, berichten Sie uns! Sie können Ihren Bericht als Kommentar unter dem Artikel anfügen, Sie können dem Autor dieses Artikels auch ein Mail schicken (binswaro@hispeed.ch). Ihre Anonymität wird auf Ihren Wunsch selbstverständlich gewahrt. 

Kommentare

Bild des Benutzers Roberto Binswanger

Bündner Senioren helfen Senioren

Bündner Senioren helfen Senioren, heute eröffnet, allerdings gibt es noch einiges daran zu arbeiten, meldet Rosemary Huber.


Die Adresse lautet: www.senioren-gr.ch

 

Seniorweb wird die Freiwilligenarbeit im Bündnerland mit Interesse verfolgen und wünscht viel Erfolg.

Bild des Benutzers Rosemary Huber

Rent a Rentner

Lieber Roberto, eine sehr gute Idee.

Ich bin gerade daran eine Home Page für unsere Organisation zu kreieren. Sobald die steht schicke ich Dir unsere Webadresse und www.seniorweb kann dort einen link einbringen!

Bis bald und Gruss aus Blaubünden !

Rosemary Huber

Bild des Benutzers Roberto Binswanger

Gegenseitige Verlinkungen

Rosemary und Marianne: Wie wäre es, wenn diese Freiwilligenorganisationen auf unsere Website kämen, z.B. als Gruppen? Oder man kann sie auch vorstellen, zum Beispiel im Blog oder, unter bestimmten Umständen, sogar im Magazin (hier müssen wir einfach noch einen Haftungsausschluss voranstellen). Ihr könnt mir oder Brigitte Poltera auch kurze Texte schicken, und dann machen wir die Arbeit.

Ein Punkt ist noch wichtig: Wenn wir andern Freiwilligenorganisationen bei uns Gastrecht geben (und auf ihre Website verlinken), dann möchten wir als Gegenleistung einen Link auf Seniorweb auf ihrer Website.

Bild des Benutzers Marianne Loser

Senioren für Senioren

In Winterthur gibt es einen Verein: Senioren für Senioren, welcher auch diese Dienstleistungen anbietet. Der jährliche Mitgliederbeitrag beträgt Fr. 30.-

www.sen4sen.ch

Bild des Benutzers Rosemary Huber

Rent a Rentner

Lieber Roberto, bei der Organisation Senioren helfen Senioren, bezahlen die Arbeitgeben die Arbeitnehmer direkt - ohne Bürokram. Es gibt 4 verschiedene Kategorien von Arbeiten und entsprechenden  Preisen. Als Beispiel Gartenarbeit Fr. 16.00 bis hin zum Spazieren gehen Fr. 08.00. Pro Kategorie gibt es jeweils mind. 5 versch. Arten von Arbeit.

Würde pro Senectute das anbieten, käme das teuer zu stehen, denn dahinter stehen Angestellte, die für die Zuteilung, wer macht was und für wen und die Buchhaltung bezahlt werden. Sobald ein Verwaltungsapparat dahinter steht, kostet das  Geld.

Wenn sich dafür Freiwillige zusammentun, ist das einerseits eine sinnvolle Beschäftigung und für die Arbeitgeber eine Entlastung, auch in finanzieller Hinsicht und schafft zugleich Kontakte.

Rosemary Huber

Bild des Benutzers Roberto Binswanger

keine Weltneuheit

Liebe Rosemary, ich habe es geahnt, dass das keine Weltneuheit ist, sondern dass schon an andern Orten solche (sinnvollen) Senioren-Selbsthilfeorganisationen bestehen. Eigentlich erstaunlich, dass Pro Senectute nicht schon längstens eine solche Plattform eingerichtet hat (diese Organisation ist doch dazu prädestiniert und erhält ja auch nicht wenig staatliche Subventionen).

Bild des Benutzers Rosemary Huber

Rent -a- Rentner

Im Kanton Graubünden existiert eine Organisation wie diese seit 10 Jahre. Sie heisst Senioren helfen Senioren. Da der Kanton GR sehr gross, sprich weitläufig ist, haben wir die Organisation in Gruppen aufgeteilt und ich leite seit anfangs Jahr eine dieser Gruppen. Die Arbeitsweise läuft genau gleich wie sie oben beschrieben wird aber mit der Ausnahme, dass wir keinen Eintritt-Beitrag bezahlen müssen, sondern einen Mitgliederbeitrag von Fr. 25.--  pro Jahr.

s. auch meinen Artikel im seniorweb Magazin vom 09.10.2009 Bündner Senioren helfen Senioren

Rosemary Huber

Bild des Benutzers Roberto Binswanger

Danke

Herzlichen Dank, lieber Jean-Pierre, für Deinen Kommentar und Deine zusätzlichen Recherchen. Das bedeutet also: Wer Dienste anbietet, bezahlt 350 Franken, damit er überhaupt auf die Plattform darf (was auch richtig ist, denn die Website ist nicht gratis), wer Dienste in Anspruch nehmen will, bezahlt nur den Dienstleistenden oder die Dienstleistende (aber keine Aufschaltgebühr). Das tönt vernünftig.

 

Wobei ich mich dann schon noch frage, weshalb bei uns im Seniorweb Dienstungen fast gratis aufgeschaltet werden dürfen und ob wir hier nicht etwas mehr als die 50 Franken Mitgliedergebühr (Premium) verlangen sollten. Seniorweb verkauft sich da schon ein bisschen unter dem Wert.

nochmals ich !

Bin schnell auf die Homepage und habe Dienste gesucht, via PLZ und Kategorie.

Da werden dann die anbietenden Rentner angezeigt, mit ihrem Angebot, den Tarifen (meistens "nach Absprache") und ihren Kontaktangaben.

Das heisst : Ich kann Dienste direkt beim Rentner einholen und muss mich nicht auf der Homepage registrieren und die CHF 350.- bezahlen !

Rent-a-Rentner

Salü Roberto

Ich hatte vor einiger Zeit ein Telefongespräch mit der Tochter des Initianten und machte sie auf Seniorweb aufmerksam.

Ich finde es eine grundsätzlich gute Sache, erachte aber die Schwelle beim Registrieren doch recht happig : CHF 350.- pro Jahr ! Für die Initianten ist dies eine rein kommerzielle Angelegenheit, der irgendwie schwebende Eindruck von Freiwilligkeit ist Illusion. Natürlich verstehe ich diese Geschäftsidee, aber trotzdem blieb mir etwas  „Unangenehmes“ zurück.

Wer Dienste über diese Plattform anbeiten will, muss sich registrieren und diesen Jahresbeitrag entrichten. Ich habe aber nicht geprüft, ob man im Gegensatz dazu unregistriert Dienste in Anspruch nehmen kann, d.h. um diesen Jahresbeitrag rumkommt - wäre noch zu prüfen.

Ich wollte Dir dies nur mitteilen, da in Deinem Artikel nichts in diese Richtung weist und ähnlich enttäuschten Gefühle nicht vorgebeugt wird. Und CHF 350.- auszugeben, um für Seniorweb die Testperson zu spielen .... ?!?

Liebe Grüsse
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