Gesundheit

So bleibt der Darm gesund und munter

So bleibt der Darm gesund und munter

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Nach einem üppigen Essen kann einem ein unangenehmes Völlegefühl schwer im Magen liegen und auf die Stimmung drücken. Denn eine gute Verdauung beflügelt nicht nur den Magen, sondern auch das Wohlbefinden.

 

Magenschmerzen, Völlegefühl, Magenbrennen, Blähungen – vermutlich für die meisten keine unbekannten Wörter ... Sie erinnern sich vielleicht an ein feines Gericht, das Sie bis zum letzten Bissen geniessen wollten? Möglich, dass das anschliessende, unangenehme Schweregefühl im Magen auch Ausdruck von Verdauungsproblemen war.

Für eine gesunde und reibungslose Verdauung sind im Wesentlichen drei Abläufe von zentraler Bedeutung. Die Nahrung will zuerst gut gekaut und eingespeichelt sein, damit sie sich im Magen weiter zerkleinern kann. Hier

spielt ausserdem die Mithilfe von Galle und Bauchspeicheldrüse eine wichtige Rolle. Dank der richtigen Menge an Verdauungssäften wird die Nahrung aufgespaltet und von unserem Körper aufgenommen. Und zu guter Letzt soll der Speisebrei speditiv vom Magen, in den Darm bis hin zum Darmausgang transportiert werden. Funktioniert einer dieser drei Schritte unzureichend, treten Verdauungsstörungen auf. Oft liegt es daran, dass wir uns zu fetthaltig oder einseitig ernähren und zu wenig bewegen. Aber auch Kummer und Sorgen oder Stress können zu Völlegefühl und Bauchkrämpfen führen.

Wie Sie Ihre Verdauung in Schwung halten und damit auch Ihren Körper vitalisieren, erfahren Sie in den nachfolgenden 10 Tipps von unserer Apothekerin.

 

10 Tipps

1. Über den ganzen Tag verteilen

Essen Sie lieber mehrmals am Tag kleinere Mahlzeiten. Früchte sind eine ideale Zwischenverpflegung.

 

2. Zeit zum Geniessen

Richten Sie die Speisen in Ihrem Teller schön an, essen Sie in aller Ruhe und kauen Sie jeden Bissen gut. Ganz nach dem Motto: Gut gekaut, ist halb verdaut.

 

3. Einfach hilfreich

Liegt Ihnen die Mahlzeit schwer im Magen, trinken Sie reichlich Wasser ohne Kohlensäure. Manchmal hilft auch Cola in kleinen Schlucken.

 

4. Wenn die Fette zu Leibe rücken …

Versuchen Sie, weniger gesättigte Fette (Aufschnitt, Vollfettkäse) zu konsumieren! Gesünder sind Omega-3-Säuren (Meeresfische) und pflanzliche Fette (Raps-, Olivenöl).

 

5. Ausgewogen durch die Lebensjahre

Mit zunehmendem Alter sind gewisse Nahrungsmittel wie Rohkost oder Milchprodukte schwieriger zu verdauen. Hören Sie auf Ihren Magen!

 

6. Wohlige Wärme

Legen Sie sich nach dem Essen eine Bettflasche auf den Bauch. Die Wärme entspannt die Muskulatur und unterstützt die Verdauung.

 

7. Und nochmals nach draussen!

Ein Spaziergang an der frischen Luft «belebt» die Verdauung und den Geist.

 

8. Massieren hält die Luft in Schach

Wenn Sie an Blähungen leiden, massieren Sie sich sanft den Bauch. Kreisen Sie die flachen Hände im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel.

 

9. Der Rettungsanker im Moment

Bei Völlegefühl und Magenschmerzen können Tabletten mit Domperidon Linderung bringen. Lassen Sie sich bei Amavita beraten.

 

10. Mein Geheimtipp bei Verdauungsschwierigkeiten

Je ein Teelöffel Anis, Fenchel und Kümmel im Mörser zerkleinern und während fünf Minuten in 1.5 Liter kochendes Wasser ziehen lassen. Tagsüber trinken.