Gesundheit

Aufrecht durchs Leben gehen

Aufrecht durchs Leben gehen

Sich richtig bewegen ist der Schlüssel zu mehr Lebensqualität

Und das ist ganz entscheidend auch in der zweiten Lebenshälfte. Denn alles was einmal als falsche Angewohnheit begonnen hat -Rundrücken, Plattfüsse oder Hohlkreuz-, wird oft im Laufe der Jahre zum schmerzhaften Problem. Und damit nicht genug: Aussehen und Ausstrahlung sind direkt mit unserer Haltung gekoppelt. Eine «anatomisch richtige Haltung» lässt uns attraktiver und jünger aussehen!

«Du kannst einen Menschen nichts lehren; Du kannst ihm nur helfen, es in sich zu finden» zitiert Dr. med. Christian Larsen den italienischen Mathematiker und Astronom Galileo Galilei in seinem Buch «Körperhaltungen analysieren und verbessern». Darin hebt Larsen seine Lebens-Philosophie «look@yourself»(look at yourself, deutsch: schau zu Dir) hervor, sie sei ein Appell an die Menschen in unserer Zeit: «Lebe bewusst und gehe selbstbewusst und aufrecht durchs Leben».

Attraktiv aussehen und sich gesund fühlen, hängt direkt zusammen. So sieht z. B. ein Rundrücken nicht nur unvorteilhaft aus, sondern verstärkt auch Doppelkinn und Hängebusen. Da helfen weder teure Kosmetik noch Modellkleider!

Bevor wir uns also mittels Botox den Charme aus dem Gesicht spritzen oder vom Schönheitschirurgen die Haut hinter die Ohren ziehen lassen «look@yourself»! Wie stehe ich auf meinen Füssen? Wohin schauen meine Kniescheiben? Wie verlaufen meine Beinachsen? Was passiert mit meinem Becken? Habe ich einen beweglichen Brustkorb? Wo befinden sich meine Schultern? Wie halte ich meinen Kopf?

«Willst Du Deine Zukunft kennen, dann betrachte Dich in der Gegenwart» sagte Buddha und der Schriftsteller Christian Morgenstern ergänzt: «Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.» Also «look@yourself»:

Was sagt meine Körperhaltung über mich aus?

Alle diese Fragen werden in diesem Buch auf einfache Weise beantwortet:
Teil I «look@yourself»(look at yourself, deutsch: schau selbst zu Dir) ist zum Hinschauen, Verstehen und Verändern. Man gewinnt Klarheit über sein Veränderungspotential durch 24 Bildserien mit je 4 Motiven, insgesamt 96 Bilder.

Jede der 24 Bildserien folgt einem Zweier-Rhythmus: Der erste Durchgang dient dem spielerischem Einüben von Blickdiagnose und Selbsteinschätzung. Auf den nachfolgenden Seiten finden sich optische Hilfslinien und Kurztexte, die bei Analyse und Deutung helfen. Zum besseren Verständnis, siehe hier: http://www.lookatyourself.ch/Buch.htm.

Teil II «work@yourself»(work at yourself, deutsch: arbeite selbst an Dir)
zeigt nach dem engl. Dichter und Dramatiker, William Shakespeare «Unser Körper ist unser Garten und unser Wille der Gärtner»,wie sich dies Potential ohne Extra-Zeitaufwand mit Übungen - die eigentlich gar keine sind - umsetzen lässt. Die wenigsten Menschen haben Zeit und Lust, täglich und über Jahre hinweg «zu üben». Dazu kommt: Was nützt es schon, jeden Morgen 10 Minuten brav zu üben, wenn man anschliessend z. B. den ganzen Tag krumm und steif, wie eine Banane auf dem Bürostuhl sitzt? «work@yourself»macht den Tag zur 24-Stunden-Übung. Liest sich leicht und ist es tatsächlich!

Richtig bewegen, das ist der Schlüssel zu mehr Lebensqualität – ganz entscheidend auch in der zweiten Lebenshälfte!

Die Philosophie der Spiraldynamik

«Nicht das Problem, sondern dessen Ursache behandeln»ist die Philosophie der Spiraldynamik, einer Form der Physiotherapie. Deren Begründer, der in Basel geborene Dr. med. Christian Larsen, zeichnet auch als Autor des erwähnten Buches «Körperhaltungen analysieren und verbessern», eines seiner inzwischen 16 Werke zu diesem Thema.

Weil er das Prinzip der Spirale als Bewegung der Natur betrachtet und sich diese, sowohl bei den Sternbildern im Makrokosmos, als auch in den kleinsten Zellen des Menschen im Mikrokosmos befindet, nannte Larsen seine Physiotherapie «Spiraldynamik».

Geometrisch gesehen ist die Spirale ein Objekt, das sich zwischen 2 Polen in 3 Rotationsrichtungen um 3 Raumachsen dreht. Unsere Bewegungen und Gegenbewegungen verlaufen in unserem Körper nach diesem Prinzip. Beispielsweise das Fussgelenk: Der Rückfuss dreht gegen den Vorderfuss. Aber sobald die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, kann es zu Verspannungen und Verschleiss führen.

Spiraldynamik beginnt mit der Wahrnehmungsschulung, wie in Teil I des erwähnten Buches ausgeführt. In Teil II folgen das Training – das eigentlich gar keines ist – und die Integration in den Alltag.
Der Erfolg dieses Konzepts liegt vor allem in der Eigenverantwortung eines Jeden!

Das Buch «Körperhaltungen analysieren und verbessern“ von Dr. med. Ch. Larsen ist erschienen im TRIAS-Verlag, ISBN 978-3-8304-3469-6.

Weitere Infos unter: www.spiraldynamik.com und www.lookatyourself.ch, hier finden sich u. a. Bilder, Videoclips und ein kostenloser E-Newsletter.