Arbeit

Zum Jahresanfang

Zum Jahresanfang

Liebe verehrte Leserinnen und Leser, Schreibende und Mittragende bei seniorweb.ch

Andreas KühnerEin neues Jahr hat seinen Anfang genommen und läuft bereits mindestens so rund auf den alten Schienen wie ehedem seine Vorgänger. Ihnen allen wünsche ich so viel von dem, was Sie vom 2011 erwarten, wie Sie ertragen können. Jede und jeder von uns hat andere Vorstellungen, was ihr oder ihm die kommenden Wochen und Monate bringen können. Und wie es so üblich ist, werden wir auch am Ende wieder feiern, dass es vorüber ist und uns viel Glück wünschen für den Neustart.

Hoffnungsvoll und zuversichtlich startete unsere "Unternehmung" seniorweb vor einem Jahr zu einem Neuanfang, der dann im Frühling auch eingeläutet werden konnte. Eine immens grosse Arbeit von professionellen und noch mehr freiwilligen Mitarbeitern fand auf der neuen Website mit neuem System Eingang. Zahlreich waren Anerkennung - und Kritik. Unermüdlich wurde weiter am Neuen gearbeitet und laufend Verbesserungen eingeführt, Fehler behoben und neue produziert. Das ist, man mag es bedauern ohne es ändern zu können, kaum anders möglich. Zu verschieden sind die Wünsche, Sprachen und Kommunikationsmittel aller Beteiligten.

Das ist Vergangenheit.

Die anerkennenden Stimmen sind wieder in der Mehrzahl. Es ist Zeit, den Machern – ein Mal mehr - zu danken. Der Dank sei verbunden mit dem Wunsch, das jetzige Resultat möge Befriedigung und Aufmunterung zum Weitermachen auf dem eingeschlagenen Weg bedeuten. Die Hoffnung ist angebracht, neue freiwillige Mitarbeiter werden sich engagieren. Und die Zuversicht ist berechtigt, die vielseitigen Stimmen, Meinungen, Empörungen und Freuden werden nicht verstummen, sondern weiterhin Leben, Stimmung, Attraktivität und – last but not least – viele neue Nutzer von seniorweb bringen.

Der Verwaltungsrat der Betriebsgesellschaft konnte, wie Sie lesen durften, erweitert werden mit der Wahl von Frau Pascale Bruderer Wyss, der letztjährig höchsten Schweizerin. Im Stiftungsrat nahmen neu Einsitz Frau Vreni Hubmann, Co-Präsidentin der VASOS (Vereinigung aktiver Senioren und Selbsthilfeorganisationen), Karl Vögeli, Co-Präsident des SSR (Schweizerischer Seniorenrat) und Beat Federspiel, Geschäftsstellenleiter und Vorstand SVS (Schweizer Verband für Seniorenfragen). Die Zusammenarbeit mit diesen Persönlichkeiten erschliesst seniorweb.ch den Zugang zu einem schweizweit hohen Mitgliederkreis aus unserem angesprochenen Publikum.

Das Ziel, eine online-community zu werden, zu sein, kann ich angesichts des vielseitigen und vielschichtigen Austausches auf unserer Website bereits als erreicht bezeichnen. Aber hier ist wohl der Weg das Ziel. Die Zahl derer, welche unsere Gemeinschaft im Internet noch nicht kennen, oder noch nicht nutzen, ist, ohne raten zu müssen, viel grösser, als diejenige der ansehnlichen Nutzerstatistik. Der Stiftungsrat sieht mit Genugtuung, dass eben dieser Weg als Ziel kräftig und effizient verfolgt wird. Er dankt dem Führungsteam und dem Verwaltungsrat den hohen Einsatz.

Im Rahmen des Stiftungszweckes hat der Stiftungsrat seine konkrete Vorstellung über die zu verfolgende Linie ausgangs des letzten Jahres formuliert. Wir sollen laut unserm Gründungsdokument eine zeitgemässe Alterspolitik in der Kommunikation verfolgen und verstehen unter diesem Begriff:

  • das Zusammenbringen von Menschen in der nachberuflichen Lebensphase; hauptsächlich, aber nicht ausschliesslich, über Internet;
  • die Vernetzung digitaler Plattformen, welche sich besonders oder unter anderem mit älteren Menschen befassen;
  • die Förderung von Aus- und Weiterbildung der Zielgruppe im Bereich digitaler Kommunikationen, insbesondere das Verstehen der fachsprachlichen Besonderheiten;
  • den Einsatz für eine sinnvolle Anwendung digitaler Kommunikationen als Zugangsinstrument zur Erhöhung der Lebensqualität im dritten Lebensabschnitt, mit besonderer Beachtung der Integration alleinstehender Menschen;
  • das Erschliessen digitaler Angebote von Alltagsgeschäften für Menschen ohne Interneterfahrung. Es sind dies (nicht abschliessend) E-Banking, Versicherungswesen, Steuererklärung über Internet, Einkauf und Verkauf, Privatanzeigen, Fotobearbeitung, Reisedienste, u.a.
  • das Anbieten zeitgemässer kommunikativer Beschäftigung als Ergänzung neuer Aufgaben nach dem Einsatz im Arbeitsprozess. Das sind Möglichkeiten, Erfahrungen in den Bereichen Internetmanaging, Berichterstattung und Redaktion, Organisationsaufgaben, etc. in einem neuen freiwilligen Aufgabenkreis einzubringen;

Sie alle, liebe Leserinnen und liebe Leser sollen und dürfen unsere Website an diesen konkreten Sätzen messen. Sie dürfen, wenn Sie von der Qualität des Gebotenen überzeugt sind, sich als Premium-Mitglied registrieren und mit einem bescheidenen Jahresbeitrag ausdrücken, dass Ihnen das freiwillige Engagement von einer Hundertschaft an Mitarbeitern einen entsprechenden Mehrwert an Gemeinschaft in Ihr Leben bringt.

Vergessen will ich dabei nicht, dass eine echte Gemeinschaft nur gedeihen kann, wenn der persönliche Kontakt nach Möglichkeit mit einbezogen wird. Auch hier bietet seniorweb mit seinen lokalen und regionalen Gruppen und Gruppenaktivitäten mehr als anonyme online-community.

Ich wünsche Ihnen allen viele erfreuliche, interessante, engagierte und bereichernde Stunden bei und mit www.seniorweb.ch.

Im Namen des Stiftungsrates Pro Seniorweb Stiftung

Der Präsident

Andreas Kühner