Gesellschaft
17.07.2018 - Redaktion Seniorweb

Gesund mit Hund im Alter?

Teilnehmende gesucht: Die Studie BELOVED der Uni Zürich untersucht die Wirkung des dauerhaften Zusammenlebens mit Hunden auf das Wohlbefinden alleinlebender älterer Menschen.

Laut Studien gilt Einsamkeit im Alter als grösstes Krankheitsrisiko. Zwar weiss man, dass Hundehalter länger und gesünder leben als Nichthundehalter. Vor allem alleinlebende Hundehalter senken ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aber kann das Zusammenleben mit einem Hund auch Einsamkeit lindern und das psychische Wohlbefinden fördern? Sind Hundehalter im Alter sozial aktiver und zufriedener als alleinstehende Menschen ohne Hund?

In der Studie BELOVED der Universität Zürich untersuchen Prof. Martin Meyer und Prof. Alexandra M. Freund, inwiefern sich das Zusammensein mit einem Hund positiv oder auch negativ auf die Lebensqualität von Menschen im Seniorenalter auswirkt. Primär wird untersucht, wie sich das Erleben und Verhalten von Seniorinnen und Senioren verändert, die Zeit mit einem Hund verbringen.

Gesucht werden Teilnehmende ab 65 Jahren, die den Wunsch haben, einen selbst ausgewählten Hund dauerhaft aufzunehmen und artgerecht zu halten oder regelmässig mit Hunden spazieren zu gehen. Idealerweise leben die Teilnehmenden alleine im eigenen Haushalt.

Das Studienteam vom Psychologischen Institut begleitet die Teilnehmenden über sechs Monate mittels Online-Fragebögen. Mit einem individuellen Profil können die Teilnehmenden am Ende der Studie nachvollziehen, wie sich der neue Lebensstil auf ihre Lebensqualität auswirkt.

Zusätzlich möchte die Studie einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenswirklichkeit von Hunden leisten. Die Erkenntnisse der Studie werden in einer Wegleitung zum optimalen Zusammenleben zwischen Hund und Mensch im Seniorenalter zusammengefasst.

Kontakt: beloved@dynage.uzh.ch oder+41 (0) 44 635 71 96

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