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08.04.2019 - Publireportage

«Tierisches» Gehirntraining für Seniorinnen und Senioren

«Ich denke, also bin ich». Mit dieser Erkenntnis spricht der Philosoph Descartes eines unserer wichtigsten Organe an: Das Gehirn. Dieses steuert verschieden Funktionen, speichert Informationen und ermöglicht im Wechselspiel mit der Umwelt Lernprozesse. Das gilt nicht nur für uns Menschen.

Elefanten sagt man nach, ein ausserordentlich gutes Gedächtnis zu haben. Ein solches Gedächtnis macht auch Sinn: Elefanten sind langlebig, gesammeltes Wissen und Erfahrungen helfen, auch schwierige Situationen zum Beispiel bei der Nahrungssuche zu meistern (wo hat es zu welcher Zeit was?). Da die Elefantengruppen vom ältesten Weibchen angeführt werden, profitieren so auch jüngere Tiere von deren Wissen. 

Erstaunliche Gedächtnisleistungen sind im Tierreich weit verbreitet. Igel zum Beispiel sind nachtaktive Tiere, und mit ihrer Grösse überblicken sie nicht gerade ihren Lebensraum. Dennoch können sie sich in ihren Streifgebieten von bis zu hundert und mehr Hektaren sehr gut orientieren, wissen, wie sie Hindernisse umgehen können, wo ein Katzenteller ausgeleckt oder ein geschütztes Nest angelegt werden kann. Mit den auf ihren Streifzügen gesammelten Informationen legen sich diese Tiere im Gedächtnis eine ‘Karte’ zurecht, die ihnen die Nutzung ihres Lebensraumes erleichtert.

Wenn auch das Verhalten eine genetische Grundlage hat, wird es doch in erheblichem Masse von Lernprozessen beeinflusst. Junge Bartgeier verlassen ihren Horst ohne Begleitung. Sie ‘wissen’ wohl, was sie tun müssen - wie es am besten geht, müssen sie aber lernen. Ein weiteres Beispiel sind junge Katzen. Sie haben zwar einen angeborenen Jagdtrieb, was es für eine erfolgreiche Jagd braucht, müssen sie sich aber Schritt für Schritt aneignen.

Auch wir stützen uns im Alltag auf ein gutes Gedächtnis: Bei der räumlichen Orientierung etwa, beim Erkennen bekannter Personen, oder beim ‘Suchen’ von deponierten Objekten. Und auch das Lernen zieht sich durch unser ganzes Leben hindurch. Wem zum Beispiel ein Handy nicht gerade in die Wiege gelegt wurde, musste sich mit neuen Technologien auseinandersetzen und die Bedienung dieser Geräte erlernen.

Doch wie funktioniert eigentlich das Gedächtnis, wie lernen wir, was sind die biologischen und psychologischen Grundlagen dieser Sinnesleistungen? Und wie verändern sich diese im Alter? Antworten auf diese Fragen gibt der vom Zoo Zürich angebotene Kurs «Tierisches» Gehirntraining.

«Wer rastet, rostet», sagt der Volksmund. Das gilt auch für das Gehirn. Dem kann aber mit geeigneten Massnahmen entgegengewirkt werden. Wir sind in der Regel nicht wie viele Tiere in einem täglichen Überlebenskampf, der uns immer neu fordert. Wir müssen uns selber fordern. Das Gedächtnis etwa kann mit entsprechenden Übungen trainiert werden. Einfache Strategien unterstützen uns, Sachen zu merken. So können wir gezielt unsere Sinnesleistungen bezüglich Wahrnehmung und Konzentration verbessern. Wie das alles angepackt werden kann, ist ebenfalls Inhalt dieses Kurses.

Weitere Informationen und Buchungen unter zoo.ch/gehirntraining

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