11.09.2018 - Redaktion Seniorweb

Was uns ins Auge fällt

Der unbewusste Blick wird von einem automatischen Auswahlprozess gelenkt, für den ein neuronales Netzwerk im Gehirn verantwortlich ist.

Eine Studie eines internationalen Teams unter Mitarbeit der Technischen Universität München (TUM) belegt dies nun. Für die Entwicklung von Robotern könnte diese Erkenntnis bald wichtig sein.

Beinahe ständig sind wir von vielen visuellen Objekten umgeben, die alle prinzipiell für uns wichtig sein könnten. Aber wir haben nur einen sehr kleinen Bereich auf der Netzhaut, die Netzhautgrube im gelben Fleck (Fovea), die scharfes Sehen erlaubt, der grösste Teil unseres Blickfeldes hat nur eine geringe Auflösung. Der Blick muss daher gezielt auf etwas gerichtet werden, um das Objekt genau zu erkennen.

Unbewusste Entscheidung für das, was wir ansehen
Doch welche Funktionalität entscheidet, worauf wir unseren Blick werfen, wenn wir nicht etwas Bestimmtes suchen und zunächst nicht wissen, wohin wir schauen sollen? Diese Frage stellten sich Wissenschaftler des