07.09.2018 - Redaktion Seniorweb

Zwischen Wunderdroge und Teufelswerk

Albert Hofmann entdeckte 1943 das Halluzinogen LSD. Die Schweizerische Nationalbibliothek in Bern widmet der Geschichte dieses Stoffs die Ausstellung «LSD. Ein Sorgenkind wird 75».

Während Forschungsarbeiten an einem Pilz namens Mutterkorn erlebte der Schweizer Chemiker Albert Hofmann am 16. April 1943 als erster Mensch einen LSD-Trip. Auf ungeklärtem Weg geriet in seinem Labor in Basel eine kleine Menge der unbekannten Substanz in seinen Organismus. Mit der Entdeckung der ungeheuren psychedelischen Wirkung begann die wechselvolle Geschichte von LSD. 75 Jahre später erzählt die Ausstellung der Schweizerischen Nationalbibliothek vom vielfältigen gesellschaftlichen und kulturellen Wandel, den LSD verursacht hat und von dem LSD betroffen war.

Albert Hofmann mit einem Molekülmodell des LSD, 1943

Drei Tage nach der Entdeckung von LSD schluckte Albert Hofmann in seinem berühmten Selbstversuch die Substanz erneut und fuhr unter starken Halluzinationen mit dem Fahrr